Berlin (dts) - Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) hält es für besser, nicht zu wählen, statt die AfD zu wählen. "Aber selbstverständlich! ", antwortete Altmaier am Dienstag in der "Bild"-Sendung "Lilly live" auf die Frage, ob ein Nichtwähler besser sei als ein AfD-Wähler. "Die AfD spaltet unser […] mehr

Kommentare

23flowII19. September 2017
in der selbstdarstellung der bewussten nichtwaehler ist aber das nicht waehlen als ueberlegenheitsgeste spuerbar. glaubt mir, ich weiss das aus eigener familaerer und freundeskreis erfahrung. und nein, ich werde am sonntag weder afd noch cdu/csu waehlen....
22baffi19. September 2017
@18 : Man kann ja auch inhaltliche Argumente emotional darstellen (gerade die BILD kann sowas). Offenbar findet Herr Altmaier aber, dass es reicht, den Wählern gegnerischer Parteien das Nichtwählen zu empfehlen. Das ist nicht nur faul, sondern auch demokratieschädigend. Und dabei ist es mir als erklärtem AfD-Gegner auch egal, gegen welchen Gegner sich diese Empfehlung richtet. Es ist schlicht falsch.
21lutwin5219. September 2017
Grad hier bei Klamm: "Institut prognostiziert 686 Sitze im neuen Bundestag". Hab da letztens einen ausführlichen Bericht gelesen. Sehr kompliziert unser Wahlsystem. Kernpunkt sind aber die Direktmandate, in dem Zusammenhang Überhangmandate und Ausgleichsmandate. Durch die Vielzahl der kleinen Parteien wird das Problem immer größer. Letztendlich schieben die kleinen Parteien die großen an. Denn die kleinen haben naturgemäß kaum Direktmandate.
20andygewinn1119. September 2017
Dann weiß ich ja jetzt endlich, wen ich am Sonntag zu wählen habe - jetzt erst recht AfD!!!
19lutwin5219. September 2017
@16 Genau so isses
18flowII19. September 2017
die leute, die "Bild" konsumieren, sind doch eher emotionsgetrieben als fuer argumente aufgeschlossen. das ist doch jetzt wirklich kein geheimniss
17slowhand19. September 2017
>> Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) hält es für besser, nicht zu wählen, statt die AfD zu wählen."Aber selbstverständlich!", antwortete Altmaier am Dienstag in der "Bild"-Sendung "Lilly live" auf die Frage, ob ein Nichtwähler besser sei als ein AfD-Wähler." << >> Er wolle nicht dafür plädieren, nicht zu wählen, sagte Altmaier. Er sei aber dafür, dass die Parteien gewählt würden, die "staatstragend" seien. << Was hat der denn für ein Demokratieverständnis? Und der ist Kanzleramtschef?
16baffi19. September 2017
Es wird immer alberner. Wenn Parteien jetzt schon dazu aufrufen, lieber nicht zu wählen wenn man sie nicht wählen möchte, dann zeigen sie offen dass ihnen jedenfalls der Wählerwille generischer Parteianhänger völlig egal ist. Die Aufgabe der "staatstragenden" Parteien wäre es, die Gegner argumentativ anzugreifen und den Wähler so von sich zu überzeugen. Aber das wäre ja mit Arbeit verbunden...
15smufti19. September 2017
@9 : in meinen Augen ist der Sachverhalt nicht so einfach.....einfache Antworten bekommt man von den radikalen Parteien.....aber die Welt heute ist komplexer.
14tastenkoenig19. September 2017
Prinzipiell ist es zwar peinlich, wenn die AfD in den Bundestag kommt, aber man muss anerkennen, dass es einen gewissen Teil unserer Wahlbevölkerung gibt, der sich bisher im Parlament nicht vertreten gefühlt hat. Mir ist vollkommen schleierhaft, warum die glauben, die AfD sei die Lösung, aber so ist es halt. • Solange sie den Boden des GG nicht komplett verlassen, müssen wir das eben ertragen.
13engel6719. September 2017
Herr Altmaiers Aussage ist doch trivial wenn nicht sogar manipulativ trivial. Wer die AfD wählt, wählt nicht die anderen Parteien also auch nicht die des Herrn Altmaier. Wer nicht wählt stärkt also nicht die Opposition, wenn es denn nur eine Opposition wird und nicht sogar zum Regieren reicht... Mein Tipp wählt SPD, Linke gezeichnet der nichtrussische Nichtbot der die Wahl nicht manipuliert sondern nur seine Meinung nicht für sich behalten möchte :)
12Folkman19. September 2017
Dass Altmaier mit AfD und Linken nichts anfangen kann, überrascht jetzt nicht wirklich - aber jedem seine Meinung. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob solche Aussagen in seiner derzeitigen Position für die Demokratie besonders förderlich sind. Vielleicht wäre doch etwas mehr Zurückhaltung und Respekt vor dem Wähler angebrachter. Immerhin vereinen diese beiden Parteien mehr als 20% der Wählerstimmen auf sich.
11tastenkoenig19. September 2017
@8 : Das ändert nichts an der Sitzverteilung, denn für die spielt es keine Rolle, ob eine Stimme nicht abgegeben oder ungültig ist. Sie errechnet sich allein aus den gültigen, nicht aus den abgegebenen Stimmen.
10flowII19. September 2017
dafug ... ich hab nur einen blauen und einen grauen knopf aber keinen zustimmungsbalken... bin ueberfordert, was mach ich denn jetzt?!?
9hichs19. September 2017
"Jeder der AfD wählt ist ein Nazi." (Wie immer: Zustimmen: den Zustimmungsbalken (-) drücken, nicht zustimmen, den durchgestrichenen Zustimmungsbalken drücken (+). Bin mal auf die Abstimmung gespannt.)
8driverman19. September 2017
Ich möchte eindrücklich davon abraten nicht zur Wahl zu gehen. Die Prozente und somit auch die Sitzverteilung errechnet sich nämlich aus den abgegeben Stimmen. Somit ist eine nicht abgegebene Stimme weg. Besser ist zur Wahl zu gehen und notfalls den Stimmzettel ungültig zu machen (z.B. mit einem großen Kreuz übers ganze Blatt). Das zählt dann nämlich als abgegebene Stimme. Würden dies alle Nichtwähler so machen, hätten wir ca. 40 % ungültige Stimmen, das brächte Politiker vielleicht zum denken.
7setto19. September 2017
Klar findet er Nichtwähler besser,die bringen der CDU mehr Prozente und mehr Geld und anderen Parteien weniger Stimmen,so das die CDU sich mit weniger Ärger bei ihren Beschlüssen rumärgern muss. Nicht das Politiker öfter so vom kleinen Mann angegriffen werden wie hier:<link>
6aladin2519. September 2017
"Auch die Linke sei für ihn keine Partei, die die Stabilität des politischen Systems befördere." Peter Altmaier, wenn du dich da mal nicht irrst. Was habt Ihr als CDU/CSU und SPD denn geschafft, als die AFD zu stärken? Und eines sei dir gesagt: Die Linke ist die einzige Anti-Kriegspartei, die sich wirklich für die Probleme der eigenen Bevölkerung einsetzt. Und deshalb sollte sie auch gewählt werden.
5schlossberg919. September 2017
Der Respekt einiger Kommentator(inn)en vor der Meinung anderer ist hier auch nicht gerade besonders groß.
4Muschel19. September 2017
@2 Dieser Speichel****** erdreistet sich ausgerechnet in diesem Blatt für Gerhirnlose zum Nichtwählen aufzurufen.
3flowII19. September 2017
historisch gesehn, wurde ja fuer die jetzige demokratie nicht gekaempft, sondern verloren und das nicht wirklich im kleinem stiel
2lutwin5219. September 2017
Demokratisch gesehen ist die Aussage falsch. Es wird und wurde immer propagiert: Geht wählen. Dass man überhaupt wählen kann ist ein hohes Gut um das lange gekämpft wurde. Das sollte man unbedingt nutzen. Nicht wählen ist somit asozial. Zur Frage der AfD muss man schauen warum die überhaupt so stark geworden ist. Die "großen" Parteien sind da nicht ganz schuldlos. Diese verursachen ja die von ihm genannten Ängste. Deswegen driften viele Wähler nicht nur zur AfD.
1Muschel19. September 2017
Aber die Blöd-Zeitung ist gewiss besser und dieser A***** besonders, passt zu Blöd, wie die Faust aufs Auge.