Berlin (dts) - Zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung hat Altbundeskanzler Helmut Kohl erstmals seit Jahren Bilanz zum Prozess der Wiedervereinigung und zum Zusammenwachsen von Ost und West in Deutschland gezogen. In der "Bild"-Zeitung verteidigt Kohl seine Voraussage von vor 20 Jahren, es werde […] mehr

Kommentare

9Topu30. September 2010
Um von den ganzen negativen Aspekten mal abzulenken, sollte man auch erwähnen, dass eine Reduzierung der Bundeswehr heute kein Thema wäre - würde es beide Staaten noch geben. Ich bin auch über Abrüstung und dem Ende des kalten Krieges froh. Auch über die Tatsache, dass beide Staaten die 45 Jahre getrennt voneinander waren, wieder zusammen sind. --- Auch ohne Einheit gäbe es eine Wirtschaftskrise, Bankenskandale und Hartz IV und ein wirtschaftlich starkes China!
8Thorsten070930. September 2010
Ich glaube weder der Osten noch der Westen, sehen das als Glücksfall der Geschichte. Kohl und Co. wollten sich nur profilieren. Die Wiedervereinigung hätte deutlich besser geplant werden müssen.
7tastenkoenig30. September 2010
Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass niemand wusste, wie groß das Zeitfenster sein würde. Es war schwierig genug, die Westmächte von der Wiedervereinigung zu überzeugen. Und keiner wusste, was sich in Russland abspielen würde. Gorbatschow saß dort alles andere als fest im Sattel und wird dort für sein Handeln bis heute von vielen als Verräter gesehen. Ich verstehe schon, warum die damals Handelnden schnell Nägel mit Köpfen machen wollten. Das Wie ist allerdings fraglos diskutabel.
6Dagola30. September 2010
Vielleicht hätte mn sich mit der Wiedervereinigung etwas mehr Zeit lassen sollen und das Ganze nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in kürzester Zeit durchziehen sollen. Die beiden deutschen Staaten hätten sich langsam, über Jahre hinweg annähern können. Die DDR hätte sich neu formen können, entweder in Richtung der BRD oder in eine ganz neue, eigene Richtung. Man weiß es nicht und wird es nie erfahren...
5k40522030. September 2010
... und über die Merkel müßte ich mich auch nicht täglich ärgern.
4SchwarzesLuder30. September 2010
ich bin der meinung sie hätten den osten lassen sollen und lieber reisefreiheit einführen sollen dann wär kaum einer im westen geblieben!!!!
3Stiltskin30. September 2010
@1 : Auf jeden Fall war es keine Wiedervereinigung gleichberechtigter Staaten. Anstatt eine gemeinsame Verfassung zu erarbeiten, wurden den Menschen in Leipzig, Dresden, Magdeburg oder FF/O quasi über Nacht eine neue Ordnung und Gesetze aufgezwängt. Da ist es doch fast verständlich, daß viele sich als Menschen 2. Klasse fühlen, wenn man ihnen forsch erklärte, alles woran sie geglaubt hätten, sei schlecht gewesen. Wirklich profitiert haben Konzerne, die den Osten unter sich aufteilten.
2Kellerlanplayer30. September 2010
Ja, und was war die "Treuhand" für ein Glück :D
1spreepirat30. September 2010
blühende Landschaften im osten, aber keine arbeit und darum ist der osten so gut wie entvölkert! nach 20 jahren sind die ossis immer noch menschen 2. klasse - lohntechnisch gesehen, soli läuft immer noch und im westen ist kein geld für das notwendigste da - super! danke helmut!!!! @Kellerlanplayer : stimmt, habe ich ganz vergessen...