Berlin (dpa) - Viele Bundesbürger machen sich Sorgen, ob das Geld im Alter reicht - auch wenn der Arbeitsmarkt seit Jahren brummt. Doch selbst bei weiter guter Konjunktur könnte das Armutsrisiko unter Rentnern laut einer Studie in den nächsten 20 Jahren spürbar steigen. Der Anteil davon bedrohter ...

Kommentare

(17) Gudoffsky42 · 12. September um 19:20
Hmmm? «...dass Altersarmut in Deutschland die Ausnahme ist und auch weiter bleiben wird». ??? Fakt ist, dass Deutschland unter den armen Ländern eines der Reichsten ist ... oder unter den Reichsten eines der Ärmsten. In der Bevölkerung vergrößert sich der so genannter immer deutlicher werdende "Wohlstandsgraben", auch als Folge von Energiewendeexperimente, die sozialen Folgen werden aus 'Rücksichtslosigkeit' ignoriert ... Energiearmut führt zur Altersarmut, sagen versch, Experten
(16) tibi38 · 12. September um 14:48
@15 so schafft man aber Vetterjobs, den jede Prüfstelle braucht doch einen Leiter
(15) Kioto66 · 12. September um 14:11
"Studienleiter Schiller schlug vor, das Heil-Konzept um eine Einkommensprüfung zu ergänzen." Ich wette das ganze Überprüfen, es müssen ja alle geprüft werden, verschlingt mehr oder annähernd so viel Geld wie die paar Leute evtl. zu viel bekommen würden. Genauso beim Bafög. Da wird Cent genau überprüft ob und wieviel jemand bekommen darf und wieviel er sich noch von den Eltern holen soll. Die scheiße zahlt man später eh zurück. Dieses komplette Überprüfungssystem abschaffen und Sinnvolles machen.
(14) Pusigren · 12. September um 14:08
Seit Jahren ist deutlich, wie die Situation für viele alte Menschen aussehen wird. Aber getan hat die Politik so gut wie nix. Wie immer nur gestritten, drummerum geredet und das Thema am liebsten ganz verdrängt. Und die braven Rentner wählen sie artig immer wieder, anstatt mal lautstarken Protest zu organisieren.
(13) anddie · 12. September um 10:33
... also ein hausgemachtes Problem und die Politik hat mal wieder viel zu spät oder auch gar nicht dagegen gesteuert.
(12) anddie · 12. September um 10:33
Die Rente basiert immer noch auf einem Generationenvertrag. Allerdings mit der damals üblichen Annahme, dass die Familien mit Anfang 20 gegründet wurden und dann auch jede Familie min 2 Kinder hat. Leider wurde dagegen immer mehr "verstoßen", weil heutzutage eher mit 30 geheiratet wird und nur noch 1,4 Kinder pro Familie da sind, die dann für die Rentengeneration arbeiten. D.h. die Rentenbeiträge müssen auf immer mehr Rentner verteilt werden, was dann natürlich zu diesen geringeren Renten führt.
(11) Gommes · 12. September um 10:18
armes deutschland einfach nur zum kotzen man kann nicht in ruhe alt werden weil man angst haben muss ob die rente reicht
(10) nierenspender · 12. September um 09:41
@6: das ist aber das gleiche Problem wie mit der Klimadiskussion, wenn die Leute einfach nicht bei der Kaffeebude etc. kaufen würden (und zwar alle und flächendeckend) würde sich das Problem von selbst lösen, dazu muss aber eben jeder mal freiwillig ein Stück seiner Bequemlichkeit aufgeben (und da gehöre ich selbstverständlich auch dazu)
(9) raptor230961 · 12. September um 08:46
... Zitat: „Jede zweite Rente unter 800 Euro“ Ein Arbeiter arbeitet also über 40 Jahre für weniger als 800 Euro Rente. Ein MdB muss für eine vergleichbare Rente somit nur 3,3 Jahre arbeiten! Ja, so etwas nenne ich „Gerechtigkeit“!
(8) raptor230961 · 12. September um 08:46
<link> Abgeordnete des Bundestages bekommen für jedes Jahr ihrer Tätigkeit 2,5 Prozent ihrer Diät als Pensionsanspruch. Die Diät liegt in dieser Legislaturperiode bei 9541,74 Euro, ein Jahr als Abgeordneter bringt also Ansprüche von knapp 239 Euro. <link> ...
(7) Krachakne · 12. September um 08:36
Bei uns in Wurzen (Leipzig) gibt es Rentner die Jugendliche nach Pfandflaschen fragen müssen. Traurig.
(6) IndianaJones · 12. September um 08:35
@ 2 Er hatte ja nie gesagt in welcher Höhe. Die sollen denen ans Geld gehen, die die Menschen im Sinne der Gewinnmaximierung ausgebeutet haben und die Gewinne zugunsten der Rentenkasse einziehen. Es geht nicht, daß überteuerte Kaffeebuden, schottische Spezialitätenrestaurants und Ausbeuter, wie Amazon keine Steuern in Deutschland zahlen. Trotz Gewinnen in 3-facher Millionenhöhe.
(5) ircrixx · 12. September um 08:33
Vielleicht schlimmer dürfte sein, dass der AltersREICHTUM noch deutlicher zu wachsen droht. Diese Schere treibt die Menschen unten nämlich nach rechts.
(4) Troll · 12. September um 08:07
@2 Die Rente ist ja auch sicher. Es gibt gesetzliche Vorgaben, welche Rentenansprüche man hat (leider sehr wenig), und die Ansprüche, die man hat, bekommt man auch ausgezahlt. Der Fehler liegt einfach im System. Rente wirkt inzwischen wie Almosen und nicht wie eine Honrorierung für geleistete Arbeit. Es wird da auch (vermutlich kurz vor der nächsten Bundestagswahl) eine Reform geben. Die Frage ist nur, ob die etwas bringt oder ob es wieder nur faule Kompromisse werden.
(3) TeVator · 12. September um 08:01
@2: Die Rente ist sicher. Und reicht sicher nicht.
(2) tibi38 · 12. September um 08:00
ich erinnere an Blüm: Die Rente ist sicher
(1) Troll · 12. September um 07:57
Vielleicht kommt ja wirklich mal eine vernünftige Grundrente durch, die zum Überleben reicht (Höhe der bisherigen Grundsicherung) und jeder, der Rentenbeiträge gezahlt hat, einen angemessenen Bonus, so daß es nicht mehr in der Masse in die Kathegorie Armut fällt.
 
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