Teheran (dpa) - Amtsinhaber Ahmadinedschad steht vor einem klaren Sieg der Präsidentenwahlen im Iran. Der im Westen umstrittene ultrakonservative Politiker liegt Teilergebnissen zufolge uneinholbar in Führung. Ahmadinedschad erhielt demnach 65 Prozent der Stimmen. Damit hätten doppelt so viele […] mehr

Kommentare

2manuelpw13. Juni 2009
Man hat immer Umfragen in den grossen Städten gemacht und hat dann hoch gerechnet. Dass Aber gerade auf dem Land der Rückhalt für den Präsidenten sehr hoch war, hat (wie schon bei anderen Wahlen) wieder keinen interessiert. Wir gehen immer davon aus, dass doch das Volk auf jeden Fall den wählen müsste, der die meiste Freiheit verspricht. Aber in vielen Gebieten ist dem Volk eben wichtiger, wenn sie nicht mehr Hungern müssen und es ihnen wirtschaftlich ein klein wenig besser geht.
1Stiltskin13. Juni 2009
Die Verwunderung ist groß, denn nichts hatte auf einen so klaren Wahlsieg Ahmadinedschads hingewiesen, nachdem generell von einem Kopf an Kopf Rennen der Kandidaten ausgegangen wurde. Da kommt durchaus der Verdacht von Wahlmanipulation auf, aber ohne schlüssige Beweise kann man halt nichts beweisen.Und so wird die Welt weitere vier Jahre mit einem ideologischen Scharfmacher leben müssen. Interessant zu wissen wird sein, ob im Iran künftig ungestörte Opposition möglich sein wird.