Hamburg (dpa) - Nach dem Rückzug des früheren BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel aus dem Bundesvorstand ist die AfD erstmals seit Jahresbeginn unter die Fünf-Prozent-Hürde gerutscht. Im neuen «stern»-RTL-Wahltrend vom Mittwoch fiel die eurokritische Partei gleich um 2 Prozentpunkte auf 4 Prozent. […] mehr

Kommentare

17Folkman02. Mai 2015
Bis in die Schweiz muss man gar nicht gehen. Der Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke etwa soll in NPD-Blättern unter Synonym Beiträge geschrieben haben. Er leugnet das zwar, was ja immer sehr leicht ist, lehnt aber eine eidesstattliche Erklärung ab, die ihm nur nutzen würde, wenn er denn die Wahrheit sagt. Mehr muss man eigentlich nicht wissen. Da schließt sich der Kreis und beantwortet sich die Frage, wes Geistes Kinder die AfD in der Hand haben...
16spacerader7302. Mai 2015
@12 Ich weiss, welchen Schweizer du meintest. Dieser Typ ist einfach nur ein Hassredner und hetzt im Übrgien auch gegen uns Deutsche, wenn es sein muss...Hier ist es echt nicht überzogen, wenn man sagt- dass er ein Bauerfänger wie Hitler und Konsorten ist und er sogar vor einen Genozid nicht halt machen würde.
15KerweManfred01. Mai 2015
Jede neue Partei ist eine Konkurenz der anderen Parteien also muss man sie bekämpfen und dann sucht man Fehler um sie bloß zu stellen manchmal auch unter der Gürtellinie .
14Guile01. Mai 2015
Ich sehe, dass die Parteien die hier Regieren dafür veranwortlich sind. Nicht mehr, und nicht weniger!
13Folkman01. Mai 2015
@12 : Du willst jetzt aber nicht behaupten, dass Die Linke mit den Etablierten zusammenarbeit und dass sie nicht z.B. vehement gegen den Trend kämpft, dass Rentner Flaschen sammeln müssen, oder?
12Guile01. Mai 2015
Die AFD hat in ihren Ansätzen eben genau das gesagt was los ist. Bei Günther Jauch war ein Schweizer zu Gast der meinte, dass es schade ist, dass man ihn aus der Schweiz holen muss um Dinge zu sagen die offensichtlich sind. Wäre es jemand von der AFD gewesen wäre das gleich wieder "braun". Die ganzen "etablierten" arbeiten alle zusammen und sind in einem Topf- da brauch man normalerweise gar nicht mehr wählen. Naiv zu glauben wir haben eine anständige Politik- mit Rentnern die Flaschen sammeln..
11tastenkoenig30. April 2015
Wird sich zeigen. Das Protestwählerpotenzial müssen sie sich in Bremen mit den "Bürgern in Wut" teilen, und die FDP ist wieder im Aufwind und wird einige der wirtschaftsliberalen Wähler zurückgewinnen. Es kann reichen für die AfD, aber es wird kein Selbstläufer. Und der Rückzug Henkels, der trotz allem noch als recht seriös wahrgenommen wurde, ist für viele bürgerliche Wähler hier ein Alarmsignal.
10spacerader7330. April 2015
Ich würde der AFD auch keine Träne nachweinen ABER- ich denke die Umfragen werden zumindest etwas manipuliert. Zwar bricht der wirtschaftsliberale Teil der AFD in der Tat wie ein Kartenhaus zusammen aber der nationalkonservative Teil ist putzmunter und hat nach wie vor eine sehr große Anhängerschaft. Spätestens in Bremen wird sich zeigen, dass diese Partei auch derzeit deutlich über 5% liegt. Denn die Stimmung gegen das Asylrecht und die Ängste haben sich ja kaum verändert. @3 Stimmt...
9KerweManfred30. April 2015
Ich weine ihr keine Träne nach .
8spreepirat30. April 2015
@7 der grossteil der bevölkerung meint auch, das die brd ein souveräner staat ist und wir in einer demokratie leben. aber wehe wenn diese dumpfbacken aufwachen...
7Perlini29. April 2015
@5 Der Großteil der Bevölkerung meint nicht, dass die AfD oder gar die NPD sich um die Belange der Bevölkerung kümmert. Und Henkel als EU-Abgeordnete - da denke ich vorallem an Machterhalt und Pöstchensicherung (neben Neoliberalismus). @6 Die NPD hatte doch schon ihre Zeit, in der sie von Protestwählern und den Unzufriedenen profitiert hat - und wurden enttäuscht oder gar abgeschreckt (also das, was jetzt bei der AfD passiert). Warum sollten sie jetzt wieder profitieren?
6Guile29. April 2015
Unglaublich schade, dass die sich selbst zerstören- wir hätten sie gebraucht, wenn die Partei nicht mehr existiert brauch man sich nicht wundern warum gar nicht mehr, oder die NPD massiv an Zulauf verzeichnen wird... - was anderes gibt es ja dann leider nicht mehr als Rechts zu wählen...
5spreepirat29. April 2015
es gibt keine partei in der brd, die sich um die belange der bevölkerung kümmert (ausser der npd, die sich inzwischen als aussenstelle des "verfassungs"schutzes geoutet hat). diese parteiendiktatur dient nur dem reinen machterhalt und pöstchensicherung derjenigen, die es in ihre positionen "geschafft" haben...
4Perlini29. April 2015
@3 Treffender Kommentar. :D
3tastenkoenig29. April 2015
Schon erschreckend, dass die Neoliberalen in diesem Haufen die Sympathischeren sind. Die scheinen aber derzeit nach und nach das Feld zu räumen.
2Folkman29. April 2015
Das ist sicher ein Aspekt, Hauptgrund ist mMn aber der Rechtsruck. Wird der nicht gestoppt, und danach sieht es absolut nicht aus, wird die AfD künftig als Partei für ewig gestrige Rechtsradikale mit 2% ihr trübes Dasein fristen - und vielleicht sogar ihrem Untergang entgegengehen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
1Mehlwurmle29. April 2015
So lange die Partei ihre internen Konflikte nicht löst und zudem noch über die Presse austrägt wird sich am Niedergang der AfD erstmal nichts ändern.