München (dts) - Der Widerstand der bayerischen Landesregierung gegen Fahrverbote in München könnte drastische Konsequenzen für Spitzenpolitiker wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) haben. Bayerns Justiz will nun "Erzwingungshaft gegen Amtsträger" prüfen lassen, um endlich härtere Maßnahmen für […] mehr

Kommentare

6Pomponius27. August 2018
@5 : Die Immunität kann nur vom zuständigen gewählten politischen Gremium aufgehoben werden, hier von dem CSU-dominierten bayerische Landtag. Und auch dabei sind enge Grenzen gesetzt. Der §839 BGB greift mangels eines Geschädigten nicht (Der Nachweis eines kausalen Zusammenhangs mit einer Gesundheitsschädigung wird wahrscheinlich nicht gelingen). Und auch hier haftet in der Regel der Staat und nicht die Person.
5anddie27. August 2018
@4 : Politische Immunität kann man aufheben und auch eine Amtshaftung gibt es: § 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG. Ob das dann passiert, steht auf einem anderen Blatt.
4Pomponius26. August 2018
Ich würde es mir auch wünschen, aber leider ist das nur publikumswirksame heiße Luft. 1. Gewählte Volksvertreter genießen Immunität. 2. Es gibt keine Amtsträgerhaftung - unter dem Damoklesschwert der Haftung gäbe es keine Entscheidungen.
3gabrielefink26. August 2018
Söder im Wahlkampf wegsperren ... da würde die CSU aber jubeln! :o) *SCNR*
2lone_wolf26. August 2018
Oha!! Na, das wird noch richtig spannend.
1Dr_Feelgood_Jr26. August 2018
"Die bayerische Justiz macht damit klar, dass sie sich im Abgasstreit nicht länger von der Politik vorführen lassen will". Na, das ist doch mal ein Hoffnungsschimmer. Oder auf den Freistaat bezogen sogar fast schon revolutionär.