Vikings: War of Clans

Wie der Name schon verrät, verschlägt es die Spieler in Vikings: War of Clans in die Zeit der Wikinger. Als Herrscher seines eigenen Dorfes versucht man, mit Ressourcenmanagement und einer clever zusammengestellten Armee, die Vorherrschaft im Land zu erlangen. Dabei stellen sich einem jedoch sowohl Computergegener als auch menschliche Gegenspieler in den Weg.

Das eigene Wikinger-Dorf aufbauen

Vikings: War of Clans erschien ursprünglich als Mobile Game, ist mittlerweile aber auch als Browsergame verfügbar. Die Anmeldung geht schnell von der Hand und ist kostenfrei. Nachdem der Spieler Geschlecht und Klasse ausgewählt hat und einen Namen, eine E-Mail-Adresse sowie ein Passwort festgelegt hat, kann es auch schon losgehen.

Gleich zu Beginn begrüßt einen das eigene Dorf, das es von nun an aufzubauen gilt. Das noch kleine Örtchen ist in zwei verschiedene Bereiche unterteilt, die von einem Fluss getrennt sind. Im nordwestlichen Teil des Dorfes lassen sich alle Gebäude bauen, welche für die Aus- und Weiterentwicklung der Armee notwendig sind. Der südöstliche Teil ist dagegen für Gebäude vorgesehen, mit denen sich Rohstoffe gewinnen lassen. In den jeweiligen Bereichen können die Gebäude allerdings nicht vollkommen frei platzieren werden, stattdessen sind bestimmte feste Bauplätze vorgesehen.

Ressourcen sammeln und Armeen aufbauen

Um die Sache am Anfang zu erleichtern, beginnt das Spiel zunächst einmal mit einem Tutorial. Dieses ist jedoch nicht sonderlich umfangreich und man hat es bald hinter sich. Das wirkliche Kennenlernen des Spiels erfolgt anschließend eher in Eigenregie, da das Tutorial zuvor wirklich nur etwas Basiswissen vermittelt. Im Herzen ist Vikings: War of Clans ein klassisches Aufbaustrategiespiel. Der Spieler sammelt verschiedene Rohstoffe, investiert diese in Forschung oder neue Gebäude, welche entweder mehr Rohstoffe bringen oder für die Ausbildung der Armee notwendig sind.

Die gesammelten Ressourcen werden allerdings nicht nur für den Bau von Gebäuden benötigt, sondern vor allem für das Aufstellen einer schlagkräftigen Armee. In der Zeit der Wikinger ging es kriegerisch zur Sachen und auch in Vikings: War of Clans spielt der bewaffnete Konflikt eine wichtige Rolle. Neben dem Ausbilden und Verbessern von Soldaten stehen dem Spieler zudem noch Helden zur Verfügung. Diese lassen sich nicht nur mit Gegenständen ausstatten, um sie stärker zu machen, sie leveln auch und schalten neue Fähigkeiten frei. Die neuen Fähigkeiten der Helden helfen anschließend entweder bei kämpferischen Auseinandersetzungen oder unterstützen beim Ausbau des Dorfes.

Auf in den Kampf!

Wer eine Armee aufbaut, will diese natürlich auch nutzen. In Vikings: War of Clans können Spieler auf verschiedene Arten in den Kampf ziehen. Die Kämpfe laufen allerdings immer im Hintergrund ab und man kann keinen Einfluss auf den Verlauf nehmen. Letztendlich wählt man im Vorfeld lediglich die Zahl und Art der Truppen aus, welche in die Schlacht geschickt werden sollen, und wartet dann, bis diese ihr Ziel erreicht haben und der Kampf simuliert wurde.

Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass Spieler nicht nur gegen Computergegner antreten, sondern sich auch gegenseitig überfallen und um Rohstoffe erleichtern können. Wie erfolgreich diese Kämpfe verlaufen, hängt auch von sogenannten Boostern ab, mit denen sich verschiedene Aspekte des Dorfes aufwerten oder schützen lassen. Ein Schild des Friedens bietet beispielsweise einen generellen Schutz vor Angriffen gegnerischer Spieler. Booster sind allerdings immer zeitlich begrenzt und müssen zudem mit Gold gekauft werden, eine Währung, welche wiederum sowohl im Spiel als auch durch Echtgeld erworben werden kann.

Die Unterstützung des Clans

Wie bei vielen anderen Browser-Strategiespielen auch merkt man bei Vikings: War of Clans früher oder später, dass es als Einzelkämpfer zunehmend schwer wird. An dieser Stelle kommen die Clans ins Spiel. Hier organisiert man sich mit verbündeten Spielern und kann sich fortan bei Angriffen oder Verteidigungskämpfen unterstützen. Zudem gibt es spezielle Missionen, welche ebenfalls nur von Clans abgeschlossen werden können und zusätzliche Belohnungen versprechen. Clans können zudem mit anderen Clans einen Pakt schließen und so größere Bündnisse bilden.

Darüber hinaus bietet das Spiel auch ein Handelsystem. Wer also häufig über einen Mangel oder einen Überschuss an Rohstoff klagt, der kann diese auf einem Marktplatz anbieten oder selbst als Käufer aktiv werden.

Die technischen und finanziellen Aspekte

Rein grafisch punktet Vikings: War of Clans mit einer stimmungsvollen Optik. Die Grafik des Spiels lässt die Welt der Wikinger auf hohem Niveau aufleben und überzeugt mit vielen Details sowie guten Animationen und Texturen. Zudem sollte die Musik nicht unerwähnt bleiben. Gleich von Anfang an begrüßt Vikings die Spieler mit seinem stimmigen Soundtrack. Die Musik muss sich dabei vor teureren Produktionen definitiv nicht verstecken, lediglich die Auswahl könnte etwas größer sein.

Eine nicht zu unterschätzende Frage ist zudem die Finanzierung. Grundsätzlich ist Vikings: War of Clans Free-to-Play. Allerdings setzen die Entwickler wie bei vielen anderen Browsergames auch auf eine zunehmenden Zeitticker. So haben Spieler zwar viele Möglichkeiten in Hinblick auf Forschung, Bau und Entwicklung, alles kostet neben Ressourcen aber auch Zeit. Je weiter man im Spiel voranschreitet, desto größer werden die Wartezeiträume. Schneller geht es nur, wenn der Spieler Gold ausgibt. Zu Beginn ist dies kaum notwendig, im späteren Verlauf steht man dann aber vor der Wahl, ob man jeden Tag nur noch ein paar Mal bei Vikings: War of Clans hereinschaut, oder aber Geld ausgibt, um seine Ziele ohne lange Wartezeiten zu erreichen.

Ein Spiel für Wikinger-Freunde und Strategie-Fans

Freigegeben ab  Jahren

Am Ende ist Vikings: War of Clans ein stimmungsvolles Browsergame, das den Spielern viele Möglichkeiten bietet und sowohl als Alleinspieler als auch im Clan Spaß macht. Sowohl der Ausbau des Dorfes als auch das Leveln des Helden motivieren und die gute Grafik trägt ebenfalls zum positiven Gesamtbild bei. Allerdings steigen die Wartezeiten gerade im späteren Spielverlauf doch spürbar an, sodass ein Spiel ohne Echtgeldinvestition zunehmend mühsam ist.

 
 
Vikings: War of Clans Screenshot
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