Railworld

Es ist höchste Eisenbahn

Von Zügen geht eine große Faszination aus - ihre einzigartige Technik sowie die Fähigkeit, Menschen zu verbinden, sorgen hierfür. Nicht umsonst haben gleich eine ganze Reihe von Sprichwörtern rund um die Eisenbahn in unseren Sprachgebrauch Eingang gefunden. Alte Männer sind z.B. keine D-Züge und manchmal müssen wir eine Schippe drauflegen, denn es ist höchste Eisenbahn. Railworld ermöglicht es, die Faszination und die Begeisterung für Züge auszuleben. Dabei kombiniert das kostenlose Browserspiel gekonnt Spielkonzepte, die sonst eher nicht zusammenzupassen scheinen.

Am Anfang helfen Karo, Harald und Mike

In Railworld dürfen unser eigenes Eisenbahnunternehmen gründen. Es liegt verschlafen auf einer grünen Wiese, die Teil eines kleinen Dorfes ist. Nun haben wir erst einmal einen Aufbau-Auftrag: Wir müssen ein Depot und einen Bahnhof errichten. Außerdem dürfen natürlich auch Schienen nicht fehlen - irgendwann haben wir hoffentlich die Städte des gesamten Kontinents mit unserem Netz verbunden.

Ist dies erledigt, geht es zu einem gemütlichen Shoppingbummel. Begleitet werden wir dabei von der Zugbegleiterin Karo. Sie hilft uns dabei, unsere erste Lok zu erwerben. Hier lernen wir auch die Währungen des Spiels kennen: Wir können durch den erfolgreichen Transport von Menschen und Gütern Geld (Goldmünzen) verdienen. Für abgeschlossene Arbeitsprozesse erhalten wir Sterne, durch die wir neue Level erreichen. Zudem gibt es Diamanten. Diese sind ein knappes Gut, gestatten es uns aber, gewisse Dinge sofort zu erwerben. Zu Spielbeginn haben wir 20 Diamanten.

Nachdem wir mit Karos Hilfe eine Lok gekauft haben, kommt Harald ins Spiel. Er ist unser erster Zugführer und hilft uns dabei, dass wir unsere Bahn überhaupt erst nutzen können. Kurz danach treffen wir auf einen weiteren Freund: Mike, den Gleisbauer. Er hilft uns dabei, die Orte zu verbinden, die wir anfahren möchten.

Plötzlich Manager

Am Anfang ist Railworld eine Aufbau-Simulation - und ein Stück weit bleibt sie es auch die ganze Zeit, da wir unser Eisenbahn-Imperium immer weiter vergrößern können. Doch nach einer gewissen Zeit rückt ein anderer Charakterzug des Spiels in den Mittelpunkt: Das Game verlangt nun, dass wir Fahrten organisieren, Güter sowie Personen transportieren und auf diese Weise Geld zu verdienen. Wir spielen nun eine Management-Simulation.

Zusätzlich hat Railworld aber auch einen Rollenspiel-Charakter. Uns werden Quests gestellt, die wir erfüllen müssen, um auf neue Level aufzusteigen. Hier können wir bessere Züge und neues Material erwerben. Für ein Browsergame, das auch für Mobilgeräte wie Smartphone und Tablet bereitsteht, erweist sich Railworld als überraschend vielschichtig. Gerade Zugfans werden sich regelrecht in die große Auswahl von Loks verlieben, die das Spiel bietet. Von der historischen Dampflok bis zum ultramodernen Zugpferd von Hochgeschwindigkeitsbahnen ist alles vorhanden.

Überraschend tief

Railworld ist als Spiel überraschend tief. Dies beschränkt sich längst nicht nur auf die Züge, sondern beispielsweise auch auf die Ressourcen, mit denen wir arbeiten können. Erdöl, Holz und Metalle sind dabei z.B. vertreten. Die einzelnen Städte und Dörfer haben zudem unterschiedliche ökonomische Schwerpunkte. Sie benötigen beispielsweise bestimmte Ressourcen, sind dafür aber auch interessiert, andere zu verkaufen. Beim Aufbau unseres Schienennetzes ist es deshalb wichtig, dass wir möglichst schnell die richtigen Orte miteinander koppeln. So wird schließlich unser Zug regelmäßig damit beauftragt, Material von einem Platz zum anderen zu transportieren.

Weitgehend selbsterklärend und damit ein Garant für schnellen Spaß

Die Macher von Railword haben sich deutlich erkennbar darum bemüht, dass Spiel ohne große Einstiegshürden zu konzipieren. Die meisten Spielprinzipien sind selbsterklärend oder werden dir von Karo und Co. einfach verständlich nähergebracht. Teilweise haben die Figuren dabei auch immer wieder einen durchaus humorvollen Spruch auf den Lippen. In unserem Fall galt dies beispielsweise besonders für Willi vom Stellwerk. Der Spielspaß setzt also schnell ein.

Hierfür trägt auch das liebevolle Design von Railworld bei. Es ist in einem modernen, comicartigen Design gehalten, vergisst dabei aber nicht die nötigen Details. So sind bei Ausbauten beispielsweise kleine Bagger zu sehen. An den Bahnhofsgleisen können wir wechselnde Menschenmengen beobachten, die auf den Zug warten. In der Weltansicht erhältst du zudem Hinweise, wie viele Sekunden einer deiner Züge noch braucht, um sein Ziel zu erreichen.

Fazit: Railworld macht einfach Spaß

Freigegeben ab  Jahren

Wer für Eisenbahnen schwärmt, der wird Railworld fraglos lieben. Das Browsergame vereint viele Konzepte, die es abwechslungsreich machen und unterschiedliche Perspektiven auf das Leben in der Welt der Züge gestatten. Das Spiel ist dabei vergleichbar ruhig und kommt ohne viel Hektik aus. Es eignet sich deshalb für jeden Gamer, der nach einem Spiel suchst, bei dem man gemütlich abschalten und entspannen kann.

 
 
Railworld Screenshot
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