Zeit zwischen Schule und Studium

kFeHaG

eh.. wtf?!
ID: 53144
L
28 Mai 2006
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Guten Tach,

ich mache dieses Jahr Abitur und hab mich dazu entschlossen, mich für ein Ton- und Biltechnik-Studium an der Musikhochschule in Düsseldorf zu bewerben. Da ich allerdings noch nicht direkt nach dem Abitur anfangen will (ich muss kein Bundeswehr/Ersatzdienst machen) und man nur zum Wintersemster dort anfangen kann, wollte ich ein Jahr warten. Im Juli 08 bin ich dann mit der Schule fertig und 09 würde ich dann gerne das Studium beginnen (..sofern ich genommen werde, etc.).

In der Zwischenzeit würde ich gerne jobben gehen, diverse Praktika machen und vorallem lernen - ich denke zwar, dass ich die Aufnahmeprüfung jetzt schon bestehen könnte, da (wie in anderen Threads schon gesagt^^) ich viel mit Musik zutun habe. Aber trotzdem würde ich dann einfach mein Wissen erweitern, um halbwegs sicher zu gehen, dass ich die Prüfung schaffe.

Nun zu meiner Frage:
Ich bin ja dann kein Schüler mehr.
Werd ich dann offiziell arbeitslos? Was ändert sich bezüglich von Nebenverdiensten? Wie/was/wieviel Steuern muss ich dann zahlen? Was darf ich maximal verdienen?
(Wenn ich vor dem Studium zu viel verdiene, bekomm ich ja währenddessen weniger Bafög.. und das wäre nicht gerade vorteilhaft; je nachdem habe ich dann während dem Studium keine Möglichkeit viel Geld dazu zu verdienen und wäre auf Bafög angewiesen)
Ist es so unkompliziert wie ich vermute, dass man einfach Praktika machen kann; oder ist das eher umständlich? Hab leider keine Ahnung davon.

Grüße,
Chris
 
sorry, ich kann dir leider keine Antwort auf deine Fragen geben, lass mich dir nur einen Tipp geben: Schau, dass du das Jahr auch wirklich planst! Also am besten schon vorher die Praktika besorgen - Auslandsaufenthalte organisieren usw.
Denn glaub mir, nach der Schule (so nervig sie auch einem vor kam), kommt man leicht in einen Trott, wenn man plötzlich keinen geregelten Tagesablauf mehr hat, und da wieder rauszukommen ist nicht so einfach :)

Auf eine Frage weiß ich aber die Antwort: Danach bist du arbeitslos, ja! Aber du brauchst dich nicht als arbeitslos zu melden. Ich zumindest musste es nicht, habe es auch nicht getan, da ich noch bei meinen Eltern wohnte, und ich mich deshalb als Schmarotzer gefühlt hätte (Wurde ja von meinen Eltern versorgt)
 
Also, ich musste mich damals arbeitslos melden, damit meine Eltern weiter Kindergeld bekamen oder so (weiß leider nicht mehr genau, wie das war). Aber Leistungen vom Amt bekommt man dann nicht. Ansonsten dürften 400€-Jobs in dieser Zeit kein Problem sein. Wenn es darüber hinaus geht, weiß ich leider nicht genau, was dann auf dich zukommt. Wo du aufpassen musst, sind z.B.:
- Krankenversicherung, wenn du noch familienversichert bist (da sind nie Regeln manchmal ganz schön schwer zu durchschauen!)
- Kindergeldkasse (es gint nen Höchstsatz, den du verdienen darfst, damit deine Eltern trotzdem weiter Kindergeld für dich bekommen)
- Kinderfreibetrag (den bekommen deine Eltern glaub ich auch nur, wenn dein Verdienst nicht über einem gewissen Höchstsatz liegt)
- da gibt's sicher noch einiges mehr...

Auch den Tip, das Jahr schon vorher gut zu planen, kann ich nur wiederholen - denn möglicherweise durch fehlende Planung entstehende "Lücken" könnten sich später nicht so toll im Lebenslauf machen...
 
Mir geht es fast genau wie dir, nur das ich schon 2008 im Wintersemester anfangen will, aber was machen in dem viertel Jahr?¿ Was könnte ich denn alles machen? Auslandsaufenthalt um meine mageren Englischkenntnisse aufzubessern hatte ich auch schon im sinn, was allerdings, so weit ich weis, auch nicht so einfach ist da ich ja einen Großteil selbst bezahlen müsste. Dazu wohn ich auch nicht mehr Daheim und hab auch vor in dem viertel Jahr umzuziehen.
Na ja vielleicht finden sich hier noch die ein oder anderen Anregungen.

Gruß :ugly:
 
Da ich allerdings noch nicht direkt nach dem Abitur anfangen will (ich muss kein Bundeswehr/Ersatzdienst machen) und man nur zum Wintersemster dort anfangen kann, wollte ich ein Jahr warten.
Warum möchtest du noch ein Jahr warten wenn man fragen darf? Selbst wenn du in diesem Jahr ein paar sinnvolle Praktika oder was auch immer gemacht hast, du wirst es sicherlich das eine oder andere Mal erklären müssen.

Ich hab ja auch dieses Jahr im Frühling Abi gemacht und erst Anfang Oktober fing das Studium an. Das ist schon eine verdammt lange Zeit, in der man ein paar kürzere Praktika und Ferienjobs machen kann. Überleg dir gut, ob du wirklich noch ein ganzes Jahr dranhängen willst.

Dieses eine Jahr wirft dich zurück - du verlierst es irgendwie.
 
Hm n ganzes Jahr klingt jetzt recht lang.
Mache auf jedenfall was sinnvolles, weil ich glaube es kommt nicht so gut an, wenn man sagt man ist ein Jahr auf der faulen Haut gelegen.

Was spricht denn dagegen schon im Wintersemester 08 anzufangen? Soweit ich weiss beginnt das ja im Oktober- das sind immerhin auch 3 Monate freie Zeit.
 
Danke für eure Antworten.


Leider kann man das Ton- und Bildtechnikstudium nur in Düsseldorf und Berlin studieren. Da ich ganz im Süden von Deutschland wohne, wäre Berlin eher nicht mein Fall. Natürlich würde es gehen, aber so komplett von der Heimat getrennt zu sein, ist nicht mein Ding.
Daher stellt sich mir die Frage: Was machen, wenn es in Düsseldorf nicht klappt?
Eben das weiß ich nicht; ich hab schon Ideen was mich interessieren würde; abe r sicher bin ich mir nicht. Deswegen würde ich gerne auch in anderen Gebieten Praktika machen - nicht nur im Toningenieur-Bereich.
Dazu kommt noch, dass ich liebend gern noch ein Praktikum im Bereich der Schmiedekunst machen würde - nicht weil ich das beruflich machen will - sondern einfach, weil's mir spaß macht und ich es interessant finde.
Bei jedem Praktikum denke ich, macht es mehr Sinn wenn man es länger macht - also 2-3 Wochen.

Außerdem ist es noch nicht sicher, dass ich das eine Jahr warte. War eben eine Idee - und da kamen die Fragen auf.


Grüße,
Chris
 
Daher stellt sich mir die Frage: Was machen, wenn es in Düsseldorf nicht klappt?
Schwierige Situation. In welche Richtung man nach dem Abi geht muss man sich reiflich überlegen.

Am besten ist es, wenn man sich von Anfang an einen Ersatzplan überlegt. Wenn also aus irgendwelchen Gründen Plan A nicht klappt, dann kann man auf die andere Schiene zurückgreifen.

Die meisten sind allerdings schon froh, wenn sie überhaupt irgendeine Idee haben was sie machen könnten - war zumindest bei uns so.

Bei jedem Praktikum denke ich, macht es mehr Sinn wenn man es länger macht - also 2-3 Wochen.
Zwei oder drei Wochen ist aber nicht wirklich lang für ein Praktikum. Da kannst du ja zwischen Abi und dem Start des Studiums im Herbst zig Sachen machen. ;)

Wenn du wirklich in einen Betrieb reingucken willst, dann braucht das schon sechs bis acht Wochen. Und es muss natürlich so sein, dass du ein bisschen mehr machen darfst als Kaffee kochen und Brötchen holen.
 
Zwei oder drei Wochen ist aber nicht wirklich lang für ein Praktikum. Da kannst du ja zwischen Abi und dem Start des Studiums im Herbst zig Sachen machen. ;)

Wenn du wirklich in einen Betrieb reingucken willst, dann braucht das schon sechs bis acht Wochen. Und es muss natürlich so sein, dass du ein bisschen mehr machen darfst als Kaffee kochen und Brötchen holen.

Oh, mist.
Sollte eigentlich heißen "also nicht nur 2-3 Wochen" :oops:

Eben aus dem Grund wollte ich das Jahr Pause machen, damit ich mehrere Praktika machen kann, die auch mal 2+ Monate dauern.
 
Studier lieber gleich und mach in den Semesterferien oder nachem Studium die Praktika. Da bekommste viel sinnvollere Praktika die auch mehr Spass machen als wenn dues vorm Studium machst. Besonders wenn die Firmen wissen das du dort nur das Praktikum machen wirst wirste als billige alternative zur ungelernten Aushilfskraft eingesetzt. Nicht überall aber die Gefahr ist sehr groß.