Was passiert mit dem Geld in der Wirtschaftskrise?

  • Es kommt zu einer Inflation

    Stimmen: 18 58,1%
  • Es kommt zu einer Deflation

    Stimmen: 1 3,2%
  • Es bleibt alles so wie es ist

    Stimmen: 12 38,7%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Was wird aus dem Euro?

Ich denke mal, es wird Zeit darüber nachzudenken, was passieren wird, wenn die Euro-Zone auseinanderbricht und nach und nach einige Staaten wieder die Landeswährung einführen...glaube kaum, dass sich Frankreich oder Deutschland am Staatsbankrott von Griechenland, Spanien oder Irland beteiligen wollen.

Gruß,
Kritiker
 
Ich denke mal, es wird Zeit darüber nachzudenken, was passieren wird, wenn die Euro-Zone auseinanderbricht und nach und nach einige Staaten wieder die Landeswährung einführen...glaube kaum, dass sich Frankreich oder Deutschland am Staatsbankrott von Griechenland, Spanien oder Irland beteiligen wollen.
Wieso sollten sie das denn müssen?

Marty
 
Es gibt eine Klausel, dass Euro-Mitgliedsstaaten den anderen zur Hilfe kommen müssen, wenn diese ihre Staatsschulden aufgrund hoher Risikoaufschläge bei der Verzinsung nicht mehr über die Ausgabe von Staatsanleihen decken können. Ebenso haben aber auch alle Euro-Länder die Option, aus der Währungsunion wieder auszusteigen.
 
Genau genommen findet sich diese Klausel in der Europäischen Verfassung. Der gültige (EWU-)Vertrag von Nizza beschreibt die Währungsunion als Bund fürs Leben. Erst die - noch nicht gültige - Europäische Verfassung böte eine Ausstiegsklausel aus der EU und damit aus der Währungsunion.
 
Art. I-60 des Verfassungsentwurfs regelt den freiwilligen Austritt eines Staates. Wenn Dich das Thema so interessiert: im Internet findest Du darüber jede Menge.
 
Es gibt eine Klausel, dass Euro-Mitgliedsstaaten den anderen zur Hilfe kommen müssen, wenn diese ihre Staatsschulden aufgrund hoher Risikoaufschläge bei der Verzinsung nicht mehr über die Ausgabe von Staatsanleihen decken können. Ebenso haben aber auch alle Euro-Länder die Option, aus der Währungsunion wieder auszusteigen.

Art. I-60 des Verfassungsentwurfs regelt den freiwilligen Austritt eines Staates. Wenn Dich das Thema so interessiert: im Internet findest Du darüber jede Menge.

Ich meine den markierten Teil; Art 60 betrifft den Freiwilligen Austritt...

Artikel I-60: Freiwilliger Austritt aus der Union
(1) Jeder Mitgliedstaat kann im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften
beschließen, aus der Union auszutreten.
(2) Ein Mitgliedstaat, der auszutreten beschließt, teilt dem Europäischen Rat seine
Absicht mit. Auf der Grundlage der Leitlinien des Europäischen Rates handelt die
Union mit diesem Staat ein Abkommen über die Einzelheiten des Austritts aus
und schließt es ab, wobei der Rahmen für die künftigen Beziehungen dieses Staates
zur Union berücksichtigt wird. Das Abkommen wird nach Artikel III-325 Absatz
3 ausgehandelt. Es wird vom Rat im Namen der Union geschlossen; der Rat
beschließt mit qualifizierter Mehrheit nach Zustimmung des Europäischen Parlaments.
(3) Die Verfassung findet auf den betroffenen Staat ab dem Tag des Inkrafttretens
des Austrittsabkommens oder andernfalls zwei Jahre nach der in Absatz 2 genannten
Mitteilung keine Anwendung mehr, es sei denn, der Europäische Rat beschließt
im Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat einstimmig, diese
Frist zu verlängern.
(4) Für die Zwecke der Absätze 2 und 3 nimmt das Mitglied des Europäischen
Rates und des Rates, das den austretenden Mitgliedstaat vertritt, weder an den diesen
Mitgliedstaat betreffenden Beratungen noch an der entsprechenden Beschlussfassung
des Europäischen Rates oder des Rates teil.
Als qualifizierte Mehrheit gilt eine Mehrheit von mindestens 72 % derjenigen Mitglieder
des Rates, die die beteiligten Mitgliedstaaten vertreten, sofern die betreffenden
Mitgliedstaaten zusammen mindestens 65 % der Bevölkerung der beteiligten
Mitgliedstaaten ausmachen.
(5) Ein Staat, der aus der Union ausgetreten ist und erneut Mitglied werden
möchte, muss dies nach dem Verfahren des Artikels I-58 beantragen.

Quelle: https://www.bpb.de/files/OASNMH.pdf
 
Es gibt eine Klausel, dass Euro-Mitgliedsstaaten den anderen zur Hilfe kommen müssen, wenn diese ihre Staatsschulden aufgrund hoher Risikoaufschläge bei der Verzinsung nicht mehr über die Ausgabe von Staatsanleihen decken können.
Wieso sollte es hohe Risikoaufschläge geben, wenn die Gläubiger doch wissen, dass quasi alle anderen Staaten als Bürgen zur Verfügung stehen?

Marty
 
Wirtschaftskrise - was wird aus unserem Geld?

Hallo,
ich weiß jetzt nicht ob es hier schonmal so einen Thread gab, ich habe die Suche benützt und nichts gefunden.

Zum Thema:
In letzter Zeit höre ich viel Gerede darüber, was wohl in Zukunft mit unserem Geld passiert. Die einen meinen, dass eine Deflation kommen wird, da kaum einer als Konsument auftritt. Ob nun die Deutschen selbst sparen, ist denke ich persöhnlich nicht so schlimm, als wenn im Ausland gespart wird aus Deutschland zu importieren (Was ja zur Zeit passiert). Wieder Andere Behaupten, dass die EZB (Europäische Zentralbank) aufgrund einer drohenden Deflation zuviel drucken wird bzw zu spät aufhören wird etwas zu drucken und so eine Inflation hervorruft. Die letzteren haben schon angefangen Zigaretten, Weine und Schnäpse zu sammeln, damit sie etwas haben, das etwas Wert ist.

Ich persöhnlich halte jede Theorie für möglich, es müssen nur die Leute, die am Druckknopf sitzen (k)einen Fehler machen um (k)eine Veränderung zu erzielen.

Was denkt ihr: Deflation, Inflation oder stehen wir in 5 Jahren vor einem Laden und lachen uns über unsere Ängste in der Wirtschaftskrise kaputt?
 
Das kann keiner sagen... Ich persönlich würde aber das Geld so anlegen, dass es jederzeit umschichtbar ist... Sollte es nämlich wirklich zu einer starken Inflation kommen (derzeit wird der Markt ja mit Geld geflutet, wäre also nur folgerichtig), dann kann man gegensteuern und bekommt nicht "gute" 4 Prozent auf dem Bankkonto...

Ich stimme aber trotzdem mal für Inflation... Halte ich für realistischer... Könnte natürlich auch andersrum kommen: Verunsicherung -> Kaufzurückhaltung -> Rabattschlacht -> Deflation... Naja, mal abwarten...

Und: Eine Inflation von 10-50 Prozent wäre halb so dramatisch, wenn sie über ein paar Jahre verteilt ist... Schon hat der Staat einen Haufen Schulden abgebaut... ;)
 
flyingphoenix, die Inflation kommt nach der Deflation, wie du schon sagtest wird jetzt Geld "gedruckt", das dann später vermutlich nicht wieder vernichtet wird. Die Geldmenge M3 steigt ständig auch wenn sich ihr Wachstum zur Zeit verlangsamt.
Inflation ist die Differenz des Wachstums von M3 und des Wachstums des BIP, also M3 steigt und das BIP sinkt -> Inflation.
Ob man Wein, Schnaps und Zigaretten sammeln sollte ist doch fraglich.

Ich stimme aber trotzdem mal für Inflation... Halte ich für realistischer... Könnte natürlich auch andersrum kommen: Verunsicherung -> Kaufzurückhaltung -> Rabattschlacht -> Deflation... Naja, mal abwarten...
Kurzzeitig ja - so einen vernichtenden Wettnewerb wirds aber nur so lange geben bis einige Mitwettberwerber kaputt sind.
 
Ich behaupte mal das wir schon mitten in einer Deflation stecken. Wir hängen in einer drin und eine Deflation bringt zwangsläufig eine anschließende erhöhte Inflation mit sich. Man muss hoffen das die Deflation nicht zu lange dauert, weil die anschließende Inflation heftiger ausfallen wird.

Geld selbst darf man als sehr flüchtig sehen. Ein älterer Arbeitskollege sagt, das Geld war noch nie so wenig Wert. Er geht von seinem eigenen Alter aus. Er hat recht, denn das Geldsystem selbst, ist es schon Wert hinterfragt zu werden, genauso wie der Euro als Zahlungsmittel selbst.

Der Euro ist ja gemeinschaftliches Zahlungsmittel, welche Länder in Europa tragen dazu bei das der Euro stabil bleibt und welche nicht?

P.S.: Ich beende das Posting mal mit einer Frage, weil ich ein Lernender bin. Ich bin dumm und will es nicht bleiben.
 
flyingphoenix, die Inflation kommt nach der Deflation, wie du schon sagtest wird jetzt Geld "gedruckt", das dann später vermutlich nicht wieder vernichtet wird. Die Geldmenge M3 steigt ständig auch wenn sich ihr Wachstum zur Zeit verlangsamt.
Inflation ist die Differenz des Wachstums von M3 und des Wachstums des BIP, also M3 steigt und das BIP sinkt -> Inflation.
Ob man Wein, Schnaps und Zigaretten sammeln sollte ist doch fraglich.

Es könnte ja auch so kommen, das während der Deflation die Banken viel drucken, doch keiner wirklich konsumieren will, außer vielleicht der Staat um den Euro nach oben zu treiben. Durch die Deflation könnte es auch dazu kommen, dass auch kein Geschäft mehr den Euro annimmt, da es ihm viel zu gefährlich wird und so währe es weiterhin egal, wieviel sie drucken drucken, da eine Deflation weiter da ist.

Das man auf "Währungen" wie Schnaps, Wein und Zigaretten umsteigen sollte halte ich auch für unnötig in diesem Zeitraum, allerdings sind solche Einkäufe sicherer als Gold. Warum nicht Gold? Googelt mal das Goldverbot, das in der Wirtschaftskrise in den 1920er war.

@Maik: Staaten mit hohen Schulden sind natürlich eher für eine Inflation, da sie dadurch ihre Schulden leicht abbezahlen können. Allerdings glaube ich sind in den meisten fällen der Staatsbankrot besser ist als eine Inflation zu provuzieren, also vermute ich das die meisten Länder wollen das der Euro stabil bleibt. Eine Deflation will wohl kein Land, da dieses viel schlimmer ist als eine Inflation.
 
Nach heutigem Stand hat mein Depot einen knacks von 20% erlitten.
Mein verfügbares Tages- und Festgeld habe ich in den letzten Monaten in gut verzinste Anleihen umgewandelt. Ich glaub ich kann behaupten mit einem blauen Auge - bis jetzt - davongekommen zu sein. Ich hoffe meine Verluste an der Börse bis Ende des Jahres ausgeglichen zu haben, wenn nicht sogar noch ein kleines Plus dabei raus springt.
 
Nach heutigem Stand hat mein Depot einen knacks von 20% erlitten.
Mein verfügbares Tages- und Festgeld habe ich in den letzten Monaten in gut verzinste Anleihen umgewandelt. Ich glaub ich kann behaupten mit einem blauen Auge - bis jetzt - davongekommen zu sein. Ich hoffe meine Verluste an der Börse bis Ende des Jahres ausgeglichen zu haben, wenn nicht sogar noch ein kleines Plus dabei raus springt.

Hast dir ja hohe Ziele gesetzt, wenn du viel an der Börse verloren hast :D

Hoffentlich klappt alles für dich
 
viel ist relativ, bis Jahresende sind es noch 9 Monate, das ist noch eine lange Zeit in der noch viel passieren kann.
 
Es könnte ja auch so kommen, das während der Deflation die Banken viel drucken, doch keiner wirklich konsumieren will, außer vielleicht der Staat um den Euro nach oben zu treiben. Durch die Deflation könnte es auch dazu kommen, dass auch kein Geschäft mehr den Euro annimmt, da es ihm viel zu gefährlich wird und so währe es weiterhin egal, wieviel sie drucken drucken, da eine Deflation weiter da ist.
M3 enthält viele langfristige Anlagen, also Geld ist da ist aber trotz dem knapp weil es zumeist fest angelegt ist und nicht ausgegeben werden kann.

Das man auf "Währungen" wie Schnaps, Wein und Zigaretten umsteigen sollte halte ich auch für unnötig in diesem Zeitraum, allerdings sind solche Einkäufe sicherer als Gold. Warum nicht Gold? Googelt mal das Goldverbot, das in der Wirtschaftskrise in den 1920er war.
Das Problem war dass viele Leute nicht mehr handeln konnen weil die Mittel dazu fehlten. Dadurch fiel einiges an Nachfrage weg, obwohl ein Angebot da war.
 
Die wahren Gründe für die Weltwirtschaftskrise - fundamentale Systemkrise!

Die negativ Meldungen überschlagen sich ja jeden Tag.
Allerdings beschränkt sich die öffentliche Debatte auf Schlagwörter wie "Die USA haben über ihre Verhältnisse gelebt", "Der Staat hat falsch oder zu wenig reguliert", "Dieviele Mrd darf der Staat in die Wirtschaft pumpen?" etc.
Dass Marx das alles schon vor über 100Jahren prognostizierte interessiert niemanden mehr.

Die Jagd der Kapitalisten nach immer produktiveren Herstellungsmethoden und neuen Automatisierungen ist gleichzeitig ihr Untergang, denn dadurch wird das variable Kapital(Arbeitskraft bzw. Lohnkosten) zunehmend aus dem Produktionsprozess verdrängt und somit sinkt auf Dauer die Profitrate (Verhältnis von Gewinn zu Kapitaleinsatz), da nur die menschliche Arbeitskraft die Eigenschaft hat, mehr Wert zu erschaffen als sie wert ist (Mehrwert).
Das führt zum tendenziellen Fall der Profitrate:

1850 lag die Profitrate sogar noch bei ~45%!

Dadurch dass bis Anfang der 70er Jahre trotz gewisser Rationalisierungen absolut immer mehr Arbeit verwertet werden konnte und neue Absatzmärkte erschlossen wurden, konnte das allerdings kompensiert werden.
Die mikroelektronische Revolution führte nun zu solch enormen Automatisierungen, dass jede Vorstellung von einem Zurück zum Nachkriegsboom nur noch als illusionär bezeichnet werden kann.
Durch Robotertechnik, Spracherkennung uvm. wird die Vollautomatisierung auch immer stärker die Dienstleistungen ergreifen.
Die Entwertung der Arbeit und die Explosion der Arbeitslosenzahlen wird also weitergehen, allen Beschönigungsversuchen zum trotz:


"Selbst wenn die deutschen Hersteller die Verkäufe ihrer Fahrzeuge konstant halten können, wächst mit jedem neuen Modell der Druck auf die Arbeitsplätze. Die Produktivität beim Wechsel vom Golf V auf den neuen Golf VI sei in Wolfsburg um mehr als zehn Prozent und in Zwickau sogar um mehr als fünfzehn Prozent gestiegen, verriet ein stolzer VW-Chef Winterkorn bei der Präsentation der Neuauflage des wichtigsten Konzernfahrzeugs. Das bedeutet, dass für die Montage der gleichen Zahl von Autos fünfzehn Prozent weniger Leute nötig sind. Wenn also vom Golf VI nicht entsprechend mehr abgesetzt wird, sind Jobs in Gefahr." [1]

Etwa um 1980 herum begann eine neue Taktik des Kapitals... und zwar die fallende Profitrate durch Erhöhung der Mehrwertrate auszugleichen d.h. durch Lohnsenkung, Verlängerung der Arbeitszeit etc.
Das sieht man u.a. an dem sensationellen Fall der Lohnquote:

Dies kann durchaus den Trend umkehren, aber eben nur zeitweise, da durch die Verarmung der Bevölkerung auch wieder die Absatzmöglichkeiten zurückgehen.

Durch den immer höheren Kapitalanteil ist auch die Rolle der Kredite auf dem kapitalistischen Markt wichtiger geworden, was wiederum die großen Konzerne begünstigt hat.
Die immer geringeren Möglichkeiten der Kapitalverwertung wurde nun vorallem jedoch durch den Boom der Finanzmärkte ausgeglichen d.h. genauer: Die Realwirtschaft lebt seit mehr als 20 Jahren von erwarteten Gewinnen in der Zukunft. Diese Zukunft rückt in immer weitere Ferne und irgendwann platzt auch für den letzten die Illusion, dass diese Erwartungen noch in Erfüllung gehen.
Die "Abkopplung der Finanzwirtschaft" ist also Unsinn, auch wenn eine gewisse Eigendynamik natürlich vorhanden ist.
Ohne den Boom der Finanzmärkte wäre allerdings die Weltwirtschaft schon viel eher eingebrochen.

"Das Volumen der von europäischen Banken gehaltenen problematischen Wertpapiere beläuft sich einem geheimen EU-Dokument zufolge auf rund 16,3 Billionen britische Pfund (rund 18,2 Billionen Euro). 44 Prozent der Vermögenswerte europäischer Banken seien derzeit "faul"." [2]

Theoretisch kann man das alles natürlich auf die Staatsschulden übertragen, aber bei diesen Größenordnungen wird selbst das schwierig und auch wenn es gelingen sollte ist das problem der mangelnden Kapitalverwertung nicht gelöst. Es müssten gleichzeitig astronomische Konjunkturprogramme aufgelegt werden. Der einzige Ausweg um diese ganzen Blasen & Schulden wieder loszuwerden den ich derzeit sehe ist eine Hyperinflation mit anschließender Währungsreform. Was das für die Menschen bedeutet kann sich jeder selbst ausmalen.
Robert Kurz hat das recht treffend formuliert: "Simbabwe ist das Land der Zukunft." [3]

"Die Profitrate, d.h. der verhältnismäßige Kapitalzuwachs ist vor allem wichtig für alle neuen, sich selbständig gruppierenden Kapitalableger. Und sobald die Kapitalbildung ausschließlich in die Hände einiger wenigen, fertigen Großkapitale fiele, für die die Masse des Profits die Rate aufwiegt, wäre überhaupt das belebende Feuer der Produktion erloschen... Sie würde einschlummern." (Marx) [4]
"Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen. […] Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolutionen ein." (Marx) [5]

Uns geht die Arbeit aus? Objektiv gesehen eine feine Sache, nur im Kapitalismus nicht.
Angesichts der kommenden Proteste ist es umso wichtiger nicht auf verkürzte bis reaktionäre Kapitalismuskritik & entsprechende Lösungen hereinzufallen. (Freiwirtschaft & co)
Ziel kann es nur sein, dass endlich der Mensch Zweck allen wirtschaftlichen Geschehens wird anstatt pures Mittel zur Geldvermehrung der Kapitalbesitzer als Selbstzweck.
Dem Chaos des Marktes mit seinen Krisen muss die bewusste basisdemokratische Produzentenplanung entgegengesetzt werden.
In diesem Sinne... her mit dem schönen Leben!
Für den libertären Kommunismus!

/edit: Ergänzung:
Dass das System nicht mehr zu retten ist verstehen langsam sogar einige bürgerliche Ökonomen: https://www.youtube.com/watch?v=kE8B4UYxKm8
Nur haben sie keine Ahnung von den wirklichen tieferen Ursachen und erliegen dem Schein, die Krise käme durch die bösen Kredite.
"...Auf den ersten Blick stellt sich daher die ganze Krise nur als Kreditkrise und Geldkrise dar." (Marx)

Mehr Infos und Quellen:
www.streifzuege.org
www.exit-online.org
www.krisis.org
www.marktende.de
Vortrag von Robert Kurz:
Teil 1
Teil 2
Vortrag von Norbert Trenkle:
Teil 1
Teil 2 (Diskussion)
 
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