Was seid ihr von Beruf? Empfehlenswert?

Ich würde sowieso empfehlen einen dualen Studiengang zu wählen wie z.B. Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen. Dadurch bekommst du von beiden, dem technischen und wirtschaftlichen Aspekten, einen großen Einblick, und hast später ein viel breitere Palette an Berufsmöglichkeiten. Nachteil: Duale Studiengänge sind ein bisschen schwieriger und arbeitsaufwändiger als z.B. nur Informatik oder nur BWL.
Das Studium ist im Allgemeine schon viel heftiger als die Schule, besonders jetzt nach der Bacheloreinführung.

Bzgl. Dualem Syste, war ich vor 1½ Jahren mal bei Bayer um mir den Werdegang als MIBS anzugucken bzw. einen Vortrag dazu anzuhören.
Nun hatten wir aber letztens ne Frau von der Arbeitsagentur da (ist sone Beraterin üfr unsere Schule) und die konnte berichten, dass man bei solchen Systemen "so durchgenommen wird, dass man abends nicht mehr weiss, wie man heisst" und zudem "hat man da zwar Ferien, die man aber zur Wiederholung des Stoffes nutzen muss, da man sonst keinen Anschluss hat/schaffen kann".
So heftig will ichs dann auch nicht unbedingt haben:-?
€: Schon klar, dass man was leisten muss, wenn man was werden will, aber von Natur aus, will mans sich ja so einfach wie möglich machen...^^

Hier übrigens die Sendung von Maybrit Illner, wo es über Jobsituation ging...
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat sie vollkommen recht. Aber aus eigener Erfahrung geht es vom Anfang bis etwa Mitte eines Semester ganz gut. Man kann auf Partys gehen, sogar die eine oder andere Vorlesung sausen lassen, doch ab Mitte bis Ende des Semesters wird es schon ziemlich hart. Da kannste auch mal von 8 bis 22 Uhr Vorlesungen haben und danach noch Referate, Tutorien, Veranstaltungen etc. vorbreiten müssen. Man muss auch etwa das 1,5-fache eines einfachen Studiengangs leisten, da du etwa 0,75 an Stoff von jeden der beiden Studienrichtungen durchnimmst. Schwer, aber du bist am Ende auf dem Arbeitsmarkt viel flexibler und hast auch eine breitere Berufswahl. Lieber jetzt die Scheiße am Hals als später dumm dazustehen:ugly:
 

Hmm, hab mich mal ein bisschen umgeschaut und es scheitn ja so zu sein, dass wenn man ein duales Studium absolviert hat, dass man dann schon was ist, vom Ranking her...
Bin mittlerweile wieder am zweifeln. Hab zudem gelesen, dass man beim Dualen Studium gefordert wird, sich beim "normalen" Studium aber selber fordern muss/aufraffen muss, was zu tun. Dies wär sicherlich ein Vorteil für mich, da ich ab und an mal den Tritt in den Hintern brauche ;)

Muss mich jetzt ja nicht direkt entscheiden, bis Herbst seh ich erstmal zu, dass ich mir ne Zivistelle suche. Zudem versuch ich mal ne Liste von Firmen zu suchen, die Duale Studiengänge anbieten. (Bei Bayer hab ich zum Beispiel immer das Chemische im Hinterkopf...). Bei Lufthansa gibt es sowas ja, hab aber auch von IBM (man bekommt n Laptop gestellt ;)), BASF, DBank gehört.

Trotzdem gerne weiter posten von euren Werdegängen
 
In der Schule ist es ja so, dass du doch ziemlich genau vorgeschrieben bekommst, was du zu tun und zu lassen hast. Du bekommst den Lernstoff, dazu Hausaufgaben und dazu schreibst du Klausuren. In der Oberstufe wird das ja alles etwas freier, sprich du musst selber Wichtiges von Unwichtigem trennen. Vor allem in den Klausuren wird ja nicht nur Wissen abgefragt, sondern das Wissen muss durch Textarbeit etc. verknüpft werden.
Bin zwar auch erst in der 12. Klasse (ab nächstem Schuljahr), aber ich denke, dass das im Studium noch extremer wird. Dir schreibt keiner vor, deine Hausaufgaben zu machen oder in die Uni zu kommen, aber wenn du's sein lässt, hast du am Ende auch keinen Abschluss. Und bevor es in der Schule zu so einer Situation kommt, muss ja einiges passieren.

Mir schwebt nach dem Abi ein Studiengang in Richtung Kommunikationswissenschaften vor. Wenn es da Erfahrungen gibt, dürft ihr mir diese auch gerne mitteilen, solange Berbatov nichts dagegen hat.
 
Mir schwebt nach dem Abi ein Studiengang in Richtung Kommunikationswissenschaften vor. Wenn es da Erfahrungen gibt, dürft ihr mir diese auch gerne mitteilen, solange Berbatov nichts dagegen hat.

Hab natürlich nichts dagegen. War auch eigentlich allgemein gedacht der Thread, wo dann alle drin stöbern können.
Daher auch die Aufforderung an alle, die bisher nicht angesprochen wurden, einfach mal ihre Laufbahn zu posten...
 
Ich würde sowieso empfehlen einen dualen Studiengang zu wählen wie z.B. Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen. Dadurch bekommst du von beiden, dem technischen und wirtschaftlichen Aspekten, einen großen Einblick, und hast später ein viel breitere Palette an Berufsmöglichkeiten. Nachteil: Duale Studiengänge sind ein bisschen schwieriger und arbeitsaufwändiger als z.B. nur Informatik oder nur BWL.
Das Studium ist im Allgemeine schon viel heftiger als die Schule, besonders jetzt nach der Bacheloreinführung.
Äh - die Mischung aus Wirtschaft und Technik hat aber nichts mit dem Begriff "Duales Studium" zu tun...
Duales Studium heißt, dass es eine Mischung aus Studium und Ausbildung ist, dass du dir also nur einen Teil der Zeit an der Hochschule die Theorie rein ziehst, und im anderen Teil in deinem Ausbildungsbetrieb bereits praktische Erfahrungen zu dem Thema sammeln kannst.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
- Praxisbezug, kein stures Theorie pauken
- Für die, die es brauchen (ich schließe mich da nicht aus): Der Fuß, der dir in den Hintern tritt, ist vorhanden
- Relativ kurzes Studium -> schnell im Beruf
- Bereits während des Studiums eine "Ausbildungsvergütung"
- Meist gute Chancen, von der Ausbildungsfirma übernommen zu werden

Nachteile gibt es natürlich auch:
- Das lockere Studentenleben ist durch den Druck, der im Studium gemacht wird, nicht wirklich vorhanden (das heißt jetzt nicht, dass es nicht auch dort die ein oder andere Party gibt, aber durch die Anwesenheitspflicht in den Vorlesungen sollte sich das doch etwas gemäßigter abspielen)
- Es gibt keine zwei, drei Monate Semesterferien, sondern es gibt nur vorlesungsfreie Zeit, die du dann ja aber in deinem Betrieb zu bringst. In der Zeit kannst/musst du dann, wie jeder andere Mitarbeiter auch, Urlaub beantragen.
- Sowas wie "Den Schein schaffe ich dieses Semester nicht, den mache ich im nächsten" gibt es an der BA nicht. Am Ende des Semesters gibt es einen Klausuren-Block, jede Klausur darf einmal wiederholt werden, hast du dann immer noch nicht bestanden, ist das Studium vorbei. (Vereinfacht dargestellt)

Für mich war Elektrotechnik an der Berufsakademie Mannheim sicher die richtige Entscheidung.

Die Infos sind zum Großteil aus meiner eigenen Erfahrung (Okt99-Sep02), in wiefern sich manche Regeln inzwischen geändert haben, weiß ich nicht, also alle Angaben natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit...
 
ich bin chemiker und bastel grad am dr-titel.
heutzutage sollte man sichs zwei mal überlegen, ob man das studieren will, da überall diplom abgeschafft und dafür bachelor angeschafft wird. in manchen studienfächern mag es sinnvoll erscheinen, aber in naturwissenschaften kannst du mit nem deutschen bachelor null komma nix anfangen.

prinzipiell wars für mich die richtige wahl und auch wenns manchmal stressig ist, macht mir meine arbeit viel spaß.
 
Ein Komiker?!? :mrgreen:
in naturwissenschaften kannst du mit nem deutschen bachelor null komma nix anfangen.
Das war bisher so, keine Frage, aber wenn es keine Diplome mehr gibt, wird sich das zwangsläufig ändern. Das Problem war ja bisher auch, dass es einfach kaum standardisierte Richtlinien gab, was du denn für deinen Bachelor wissen bzw. können musst, und jede Hochschule mehr oder weniger ihr eigenes Süppchen gekocht hat. Gibt es kein Diplom mehr und alle machen ihren Bachelor wird sich auch da ganz schnell ein Standard entwickeln, der dann auch den Wert dieses Abschlusses im internationalen Vergleich aufwertet.
Für diejenigen, die jetzt genau in der Übergangszeit ihren Abschluss machen, wird es aber wohl etwas schwerer...
 
Das war bisher so, keine Frage, aber wenn es keine Diplome mehr gibt, wird sich das zwangsläufig ändern. Das Problem war ja bisher auch, dass es einfach kaum standardisierte Richtlinien gab, was du denn für deinen Bachelor wissen bzw. können musst, und jede Hochschule mehr oder weniger ihr eigenes Süppchen gekocht hat. Gibt es kein Diplom mehr und alle machen ihren Bachelor wird sich auch da ganz schnell ein Standard entwickeln, der dann auch den Wert dieses Abschlusses im internationalen Vergleich aufwertet.
Für diejenigen, die jetzt genau in der Übergangszeit ihren Abschluss machen, wird es aber wohl etwas schwerer...
der deutsche bachelor wird niemals an den internationalen standard ranreichen. schau dir doch an was mit den schulen ist, die sind seit je her alle unterschieldich, da kriegste an den hochschulen nix anderes hin. bachelor hat nur 6 jahre. was willst du einem chemiker da groß beibringen? in england zb machen die sehr viel theorie. da haben die echt was drauf, ok die können nicht gut kochen, baer das kann man lernen. von daher ist deren standard immer höher als unsrer.
 
der deutsche bachelor wird niemals an den internationalen standard ranreichen
Wie kommt es dann, dass das deutsche Diplom international sehr beliebt ist? Grundsätzlich wird den deutschen Hochschulen ganz offensichtlich was zugetraut, insofern bin ich mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch der deutsche Bachelor seinen Wert erhält (ist ja nicht so wie mit den Losen, dass es nur abwärts geht... :ugly:)
 
Wie kommt es dann, dass das deutsche Diplom international sehr beliebt ist? Grundsätzlich wird den deutschen Hochschulen ganz offensichtlich was zugetraut, insofern bin ich mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch der deutsche Bachelor seinen Wert erhält (ist ja nicht so wie mit den Losen, dass es nur abwärts geht... :ugly:)
das diplom is n ganz anderer schnack. liegt daran, daß zumindest in der chemie, ein diplomchemiker richtig gut ausgebildet wurde. sowohl theorie als auch praxis.

beim bachelor ist es so, die hochschulen kriegen geld pro bestandenem bachelor. da ist es vielen egal wie gut die sind, die werden durchs studium geschleift und kriegen den abschluß hinterhergeworfen. solange sich da nix ändert, wir der bachelor nix.
 
Huhu,

ich hab auch nen recht kurzen Werdegang, den ich mal bissl erzählen will.

Also ich hab mein Abi letztes Jahr gemacht, muss dazu sagen, dass ich sehr faul war und vieles im Kopf hatte, nur nicht lernen ;) Und deshalb hab ich auch nen Schnitt von 3,1 gemacht. Alles andere als rosig.

Dann stand ich vor der großen Wahl zu studieren oder ne Ausbildung anzufangen. Ursprünglich wollte ich ja studieren und was "besseres" machen. Da ich aber ne eigene Wohnung hatte und es leid war, immer wenig Geld zu haben, hab ich mich damals für ne Ausbildung zum Versicherungskaufmann entschieden.

Das war dann so ziemlich mein größter Fehler. Hab sehr schnell gemerkt, dass mir der Job gar nicht liegt und ich den vorher ganz anders vermittelt bekommen hatte. Naja zum Ende der Probezeit hab ich mich dann dazu entschlossen die Ausbildung abzubrechen und hab gekündigt.

Hab danach durch einen dummen Zufall gelesen, dass ein bekannter Preisvergleich im Internet noch Praktikaten sucht. Da ich ja der totale Internet-Freak bin :p hab ich mich da mal beworben und wurde promt genommen.

Seitdem arbeite ich dort in der Online Redaktion und darf eine Marketing Kampagne für eine sehr große Seite verwalten. Im nachhinein bin ich richtig glücklich, die Ausildung damals abgebrochen zu haben und ich nun meine Richtung gefunden habe.

Werde jetzt noch BWL mit Schwerpunkt Marketing studieren und mich weiter in Richtung Suchmaschinen-Optimierung und -Marketing weiterbilden. So werd ich dann hoffentlich meinen Werdegang fortsetzen :)

Gruß, Manu

PS: Möchte jetzt keine doofe Werbung machen aber ich hab eine kleine Seite, die beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Berufswahl. Ihr könnt ja mal in meine Signatur schauen, wenn ihr Interesse habt ;)
 
da ist es vielen egal wie gut die sind, die werden durchs studium geschleift und kriegen den abschluß hinterhergeworfen. solange sich da nix ändert, wir der bachelor nix.
Na also, kommen wir doch noch auf einen Nenner... :)
Natürlich wird sich der internationale Wert des Abschlusses nicht "von selbst" ändern, sondern es muss noch einiges an der Art und Weise verändert werden, wie das Studium aussieht, wie die Prüfungen aussehen, etc... Aber - wie schon gesagt - ich gehe davon aus, dass die notwendigen Korrekturen am deutschen System Bachelor auch kommen werden, wenn denn das Diplom mal abgelöst ist. Deswegen meinte ich ja auch, die Leute, die jetzt in der Übergangszeit die ersten Bachelor-Abschlüsse machen, werden es wohl schwer haben, auf lange Sicht traue ich aber auch dem deutschen Bachelor einiges zu...
 
Ich bin im Moment noch Schüler (vorraussichtlicher Abi Schnitt ca. 1,9-2,1 ).

Mich persönlich schreckt ein Studium eher ab, da es dann nochmal Jahre braucht, bis ich Geld verdienen kann.
Meine momentanen Berufswünsche (Bewerbungen sind im Moment am entstehen) sind Polizei oder Flugloste. Ich glaube wenn ich einen dieser Jobs bekommen würde ich damit gut leben können ;)
 
oder Flugloste. Ich glaube wenn ich einen dieser Jobs bekommen würde ich damit gut leben können ;)

Als Fluglotse verdient man viel, man Arbeitet 3 Monate und hat 1 Monat frei, und alle 2h oder so macht man 30min Pause, da der Job geistig immens anstrengt.
Aber die Auswahlkriterien sind extrem hart, wenn man bei diesen IQ Test die Aufgaben, wo ein 3D-Bild abgebildet ist und dann dadrunter 5 Bilder und man sagen muss welches der 5 das Original ist, nicht immens fix loesen kann, dann braucht man es erst gar nicht versuchen. Denn das raeumliche Vorstellungsvermoegen muss sehr gut sein.
N Freund von mir hat den Test da mal gemacht, bestanden, aber dann sinds immernoch zu viele Bewerber auf Plaetze. Jetzt ist er Pilot bei AirBerlin ^^
Also viel Glueck dass du es schaffst Peter, aber plan das mal net fest ein dass du sicher Fluglotse wirst ;)

Und den Abi-Schnitt vorraussagen find ich auch lustig ^^ Ja, einen Teil weiss man von Vorabi und Tests im Jahr, aber trotzdem ist das sehr unsicher. Ich hatte im letzten Schuljahr n schnitt von 1,6 und dann wurds letztendlich nur 2,1 da die Abipruefungen so immens schwer waren...
 
Ein Freund von mir ist Fluglotse in Düsseldorf gewesen. Durch Stellenabbau und Umstruckturierung der Luftüberwachung wurde er nach Frankfurt versetzt. Wollen wollte er nicht, aber keine andere Wahl. Haus verkauft, nach Frankfurt mit Familie gezogen und gar nicht so glücklich damit...
 
[...]Durch Stellenabbau und Umstruckturierung der Luftüberwachung wurde er nach Frankfurt versetzt. Wollen wollte er nicht[...]

Sorry fuer OT, aber das ist typisch deutsche Mentalitaet.
Wieso sollte ich wegen einem Job umziehen? Die Deutschen fangen im allgemeinen bei ner Firma an, und arbeiten dort 20 oder 30 Jahre oder bis zur Pensionierung. Umziehen (wegen einem Job), auf den Gedanken kommen die meisten noch net mal.
Ich hab mal wen getroffen der mich gefragt hat wie oft ich schon umgezogen bin. Ich hab gesagt 7 mal (inzwischen sind es 9). Und der: Waaas? ich bin hier im Ort geboren und ich werde nie wegziehen.
Genauso mein Onkel. Der hat studiert und hat ein wirklich gutes Angebot bekommen wo er ueberdurchschnittlich viel Verdient haette. Aber der hat lieber nen (unter)durchschnittlich bezahlten Job in seiner Heimatstadt angenommen.

Also ich kann sowas net verstehen, vorallem in Zeiten der EU, wo alles viel Internationaler wird. Das mag vllt daran liegen, dass ich selber schon oft umgezogen und rumgekommen bin.
Wenn man sich mal die Englaender anschaut, die arbeiten im Schnitt 2-10 Jahre bei ner Firma und wechseln dann. Und umziehen ist denen auch egal, solange der Job besser ist wo man hinzieht.

Naja, sorry fuer OT aber das musste mal sein...
 
Man muss aber auch sehen, was man dann da wo man hingezogen ist (wegen nem Job) sonst noch so hat.

Denn ich will eigentlich auch nirgendwo wohnen, wo ich niemanden kenne und es ewig weit zu Verwandten ist.

Dann würde ich ja nur noch für die Arbeit leben, und wüsste Abends nicht was ich machen sollte....
 
Denn ich will eigentlich auch nirgendwo wohnen, wo ich niemanden kenne und es ewig weit zu Verwandten ist

Ja, das ist halt das typisch Deutsche...
Ich bin zum studieren nach Wien gezogen. Ich war vorher noch nie in Wien, ich kannte keine einzige Person in Wien, mein naechster Freund war in Karlsruhe 700km weit weg, der naechste aus meiner Familie 850km weit weg...

Leute lernt man neu kennen, Freunde bekommt man neue (und wenn die "alten" Freunde richtige Freunde sind, dann macht es der Freundschaft auch nix aus wenn man sich mehrere Monate oder n Jahr net sieht).
Du bist doch auch net auf die Welt gekommen und hattest direkt die Freunde, die du heute hast. Die hast du durch deine Taetigkeit (Schueler, SPortverein oder sonst was) bekommen und wieso sollte das in der neuen Stadt net genauso sein?

Familie. Naja, wenn man ein Familienmensch ist, der jeden Tag zur Oma faehrt oder so, dann ist das was anderes... Aber mit Familie ist es wie mit den Freunden, der tut es sogar normalerweise noch weniger weg wenn man sich selten sieht (weils ja Familie ist und immer bleiben wird). OKay, neue Familie kann man sich net suchen...

Also ich kann das net absolut net verstehen.
Aber vllt sollte man dazu n neuen Thread aufmachen, das ist nun wirklich arg OT ;)