Was ist mit mir los?

CheekyDylX

Well-known member
3 Juli 2006
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Ich versuche euch mal kurz die Situation zu schildern, denn ich weiss gerade echt nicht weiter!
Eine Weile war alles echt schwierig weil meine Mutter ( an MS erkrankt ) für 6 wochen zur Reha musste! Die Ungewissheit ob sie irgendwann wieder richtig laufen und arbeiten kann hat mich irgendwie kaputt gemacht.
Die Tatsache ein paar Wochen allein zu Haus zu sein ist nicht das Problem, sollte es mit meinem 19 Jahren auch nicht sein.
Doch dann hab ich mich irgendwie überfordert gefühlt, dauernd Heulkrämpfe gekriegt, die Klausurphase i der Schule, der Nebenjob, jedes Wochenende mind. 1x meine Mutter besuchen und über 300 km fahren damit sie nicht traurig ist!
Seitdem hab ich Panikattacken wenn ich in geschlossenen Räumen sitze und die Gewissheit habe dass ich nicht weglaufen kann...
In der Klasse krieg ich richtig Angst und hab dauernd das Gefühl dass ich auf die Toilette muss, die ganze Zeit! Ist aber nicht der Fall.. Das ist total unangenehm!
Aber das ist nicht nur im Klassenraum so, denn ich war heute zum Beispiel bei einer Info-Veranstaltung einer Fachhochschule und dort war es nicht anders!
Was ist mit mir los und was kann ich tun?
Im Mai hab ich meine Prüfungen ( mache HöHa ) und es wären nur noch ein paar Wochen, aber ich krieg keinen Fuß in die Schule... Und selbst wenn lauf ich nach ein paar Stunden davon, ich hab das Gefühl dass ich das gar nicht kontrollieren kann! :-(
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
Geh zum Psyschologen, der kann dir tatsächlich bei dem Problem helfen.

(Das ist nicht abwertend oder böse gemeint, sondern definitiv ernst, denn ich kann das nachvollziehn)
 
Geh zum Psyschologen, der kann dir tatsächlich bei dem Problem helfen.

(Das ist nicht abwertend oder böse gemeint, sondern definitiv ernst, denn ich kann das nachvollziehn)

Ich habe auch gerade den Thread gelesen, wollte auf jeden Fall antworten, wusste aber nicht ob ich meine Gedanken ausformulieren soll.
Dann hat du-nervst mir die Worte aus dem Mund genommen.

Ich weiß nicht, ich will damit auch nicht sagen das du Krank bist oder ähnliches, aber die meisten hier sind leihen auf dem Gebiet und in deinem Fall kann Dir glaub ich keiner richtig helfen, trotzdem wirst du vielleicht noch ein paar Tipps bekommen.

Jedenfalls Rate ich Dir vielleicht mal mit Bekannten darüber zu sprechen die dann mit Dir über dein Problem reden. (Nur besser vorerst nicht mit Deiner Mutter weil sie denke ich auch erstmal mit sich selber fertig werden muss.)

Gute Besserung!
Das wird schon wieder ;)
 
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Hallo,

was du schreibst, klingt für mich ehrlich gesagt nicht nach einem Problem, dass sich so bald von selbst erledigen wird oder mit ein paar guten Ratschlägen hier im Forum abgehakt werden kann. Ich habe den Eindruck, dass es am besten wäre, sich da mal an einen Psychologen/Psychiater zu wenden. Die ersten Probetermine sind soweit ich weiß kostenlos, das heißt du verlierst nichts dabei, und selbst wenn du dich entscheidest, die Termine nicht fortführen zu wollen, kann dir ein Arzt sicher besser weiterhelfen als wir hier.
Zudem ist es wahnsinnig schwer, aus Panikattacken, Heulkrämpfen und Überforderung etc. von selbst wieder herauszukommen. Wenn die Gespräche mit einem Arzt auch noch von einer medikamentösen Behandlung begleitet würden, könnte dir das möglicherweise deutlich leichter fallen, weil einen das - sobald das richtige Medikament und die richtige Dosierung gefunden ist - wenigstens ein Stück weit aus diesem "Sumpf" herausziehen kann, so dass man überhaupt wieder die Kraft findet, selbst dagegen anzugehen.

In jedem Fall solltest du das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hast du denn schon mit irgendwem darüber gesprochen, oder alles bisher nur für dich behalten? Und ist inzwischen schon etwas klarer, wie es mit deiner Mutter weitergehen wird? Was du schreibst, klingt so, als wäre die Reha bereits beendet?

Lieben Gruß,
Talion
 
Schonmal danke für die fixen Antworten!

Ich bin überzeugt davon, dass es notwendig ist einen Spezialisten aufzusuchen, da ich mich selbst nicht wieder erkenne!
Meine Mutter ist wieder aus der Reha und kann wieder bedingt laufen, was bedeutet dass sie nicht länger als 30 Minuten am Stück marschieren kann aber sie macht gerade so eine stundenweise eingliederung in Ihre Arbeit als Heilerzieherin!
Ich weiss nur nicht, wie das mit der Schule ist...
Ich will nicht ein Jahr verlieren oder evtl. nicht zur Prüfung zugelassen werden. Doch das erscheint mir schwierig da ich das ja wie gesagt nicht unter Kontrolle habe ( allein schon aus dem Grunde dass es unkontrolliert ist und es mir Angst macht will ich so schnell als möglich einen Arzt aufsuchen ).
Kann ich die eineinhalb Jahre anrechnen lassen oder muss ich das gesamte letzte Jahr wiederholen im schlimmsten Fall?
Ich habe es bei meinem Freund versucht anzusprechen, dass ich am liebsten alles hinschmeissen möchte aber es unsinnig wäre ein paar Wochen vor Ende. Aber er will nur verstehen was er auch wirklich begreifen kann und das ist bis jetzt noch nicht der Fall. Ich möchte ihm das aber noch einmal versuchen zu erklären damit er es weiss und ich auch mit seiner Unterstützung rechnen kann!!!
Mit meiner Mutter habe ich gesprochen, da sie auf mich zugekommen ist weil ich noch dümmer als eh schon und extrem blass geworden bin. Und bevor sie sich Sorgen um meine Gesundheit macht hab ich ihr schonend erzählt was ist!
 
Ich weiss nur nicht, wie das mit der Schule ist...
Ich will nicht ein Jahr verlieren oder evtl. nicht zur Prüfung zugelassen werden. Doch das erscheint mir schwierig da ich das ja wie gesagt nicht unter Kontrolle habe ( allein schon aus dem Grunde dass es unkontrolliert ist und es mir Angst macht will ich so schnell als möglich einen Arzt aufsuchen ).
Kann ich die eineinhalb Jahre anrechnen lassen oder muss ich das gesamte letzte Jahr wiederholen im schlimmsten Fall?
Normalerweise müsste sich da eine vernünftige Lösung finden lassen, gerade wenn du nachweisen kannst, dass du in Behandlung bist. Aber ich kenn natürlich deine Bedingungen für die Prüfungszulassung nicht. Wenn du die tatsächlich nicht erfüllst, würd ich mich mal an den Beratungslehrer oder so wenden.
Andererseits würde ich mich da auch nicht um jeden Preis durchbeißen. Wenn es klappt: sehr schön; wenn nicht, dann ist das halt so. Besser als wenn du dich daran völlig aufreibst.


Ich hoffe, du findest bei deinem Freund bald die Unterstützung, die du brauchst. Ich tendiere bei sowas oft dann eher dazu, mal nen Brief zu schreiben, fällt mir einfach leichter als etwas zu erklären. Vielleicht ist das ja einen Versuch wert, wenn er sonst nicht darauf eingeht. Allerdings weiß er vermutlich auch nicht, wie er reagieren soll. Kann also auch sein, dass er es schon begreift, aber aus Hilflosigkeit oder in der Hoffnung, dass es vorrüber geht, nicht viel macht.
 
Deine Frage im Titel kann dir hier keiner beantworten. Was man rauslesen kann, dass Du zur Zeit überfordert bist. Zu viele Probleme und zu wenig Lösungen. Worin Du nun überfordert bist, dass kann dir hier keiner sagen, man kann es nur vermuten, aber Lösungen gibt es hier keine.

Mein Ratschlag:
Geh als erstes zum Hausarzt, wenn Du kein Vertrauen zu deinen momentanen Hausarzt hast, dann suche dir einen. Er kann rausfinden ob dein Problem physischer oder psychischer Natur ist.

P.S.: Ganz WICHTIG, schiebe das Problem nicht vor dir her. Gehe am besten gleich morgen zum Arzt.
 
druck und stress "kommen indirekt von außen" - die wirkungsgraddefinition entsteht aber bei einem selbst...da hilft "nur" überbrückungsbegeisterung in form von insichkehrender unterhaltungs- und ablenkungsgesuche - oder halt sich "gehen" lassen :p ...cu

hk
 
Hallo,

ich würde vorschlagen, zu einem Heilpraktiker zu gehen. Möglicherweise helfen schon Bachblüten und du sparst dir beim Psych* stundenlanges Herumkauen auf deinen Problemen. Kenne keinen, dem jemals eine Psychotherapie geholfen hat. Soll aber welche geben.
 
Hallo!

Ich bin jetzt erstmal vom Unterricht freigestellt bis das alles wieder Okay ist. Eltern u Lehrer sind sich da einig, dass Gesundheit vor Prüfung stehen sollte!!!
Ich hoffe es geht schnell vorrüber...
Was ich geschrieben hatte, dass ich auf die Unterstützung von meinem Freund hoffe.. Das ist leider nicht der Fall!
Ich habe mich mit ihm zusammengesetzt und ihm die Sache geschildert woraufhin von ihm nur kam: Sry,aber das nehme ich nicht ernst!
Jetzt wird es auch so gehen müssen :D
Was genau macht denn ein Heilpraktiker dann mit mir?

Schönen Gruß
 
Hallo,

kommt darauf an, welche Therapien er anbietet, da gibt´s ja Unmengen. Möglicherweise kann dir auch ein Homöopath helfen schnell gesund zu werden.
Panikattacken kommen von zu viel Stress, Stress den du nicht mehr verkraften kannst. Na ist ja wohl kein Wunder bei dem was du geschildert hast.

Ich persönlich schreibe mir immer alle Therapien, die ich kenne zusammen, maschiere zu meinem Kinesiologen und lass austesten, welche Therapie mir hilft. Meist kann er selber gleich was tun, selten muss ich einen anderen Therapeuten konsultieren. Hängt halt von den Ausbildungen der einzelnen ab.

Als Erste Hilfe würde ich mal regelmäßig Bachblüten "Rescue" nehmen. Ein paar Tropfen alle paar Stunden (vom Stock bottle 1 Tropfen auf 10 ml und davon ein paar Tropfen!). Und viel schlafen.