Was denkt ihr gerade?

Meine Hacke, was war das für ein Tag gestern.
Da wird dir gesagt das gibt einen kleinen Routineeingriff von 15 bis 20 Minuten mit örtlicher Betäubung, dann kommst auf die Liege auf der du auch operiert wirst, es geht in die OP-Schleuse und auf einmal krabbeln 4 Leute um dich herum um zu kucken, ob die Liege auf der du schon drauf liegst, überhaupt für dein Gewicht geeignet ist.
Dann geht es mal los, der alte Dialysekatheter am Hals ist gleich entfernt, der neue soll auch in die Vene rein, aber am Schlüsselbein rauskommen.
Es geht los, die Operateurin spritzt ein und rein mit dem "Schlauch". Doch plötzlich kommt sie nicht weiter, alles in heller Aufregung, Kollege XY wird angerufen er soll in OP 7 kommen. Während der ganzen Zeit presst die Operateurin am Hals herum damit es keine Blutungen gibt.
Kollege kommt, kuckt, und labert was von grenzwertig. Manipuliert dann mit diversen Haken an mir herum. Ich merke wie mir Blut vom Hals über die Schulter zum Rücken läuft.
Der neue Operateur beschwert sich bei der Anästhesie, er soll mir "irgendwas" geben, der Patient wäre so unruhig. Ähm, hallo, wer wäre nicht unruhig wenn er merkt das mit Haken und Co am/im Hals gearbeitet wird?
Ich bekomme eine Maske, soll tief einatmen, Anästhesist sagt was von einer Spritze die wilde Träume machen kann.

Das nächste was ich wieder mitbekomme ist, das ich wieder in meinem Bett liege, Schmerzen an Hals und Schulter habe, und irgendwohin geschoben werde. Ein Blick auf die dort hängende Uhr verrät mir, das ich etwa 2,5 Stunden weg war.
Aber wenigstens ist der Katheter jetzt da, wo er sein sollte...
 
Meine Hacke, was war das für ein Tag gestern.
Da wird dir gesagt das gibt einen kleinen Routineeingriff von 15 bis 20 Minuten mit örtlicher Betäubung, dann kommst auf die Liege auf der du auch operiert wirst, es geht in die OP-Schleuse und auf einmal krabbeln 4 Leute um dich herum um zu kucken, ob die Liege auf der du schon drauf liegst, überhaupt für dein Gewicht geeignet ist.
Dann geht es mal los, der alte Dialysekatheter am Hals ist gleich entfernt, der neue soll auch in die Vene rein, aber am Schlüsselbein rauskommen.
Es geht los, die Operateurin spritzt ein und rein mit dem "Schlauch". Doch plötzlich kommt sie nicht weiter, alles in heller Aufregung, Kollege XY wird angerufen er soll in OP 7 kommen. Während der ganzen Zeit presst die Operateurin am Hals herum damit es keine Blutungen gibt.
Kollege kommt, kuckt, und labert was von grenzwertig. Manipuliert dann mit diversen Haken an mir herum. Ich merke wie mir Blut vom Hals über die Schulter zum Rücken läuft.
Der neue Operateur beschwert sich bei der Anästhesie, er soll mir "irgendwas" geben, der Patient wäre so unruhig. Ähm, hallo, wer wäre nicht unruhig wenn er merkt das mit Haken und Co am/im Hals gearbeitet wird?
Ich bekomme eine Maske, soll tief einatmen, Anästhesist sagt was von einer Spritze die wilde Träume machen kann.

Das nächste was ich wieder mitbekomme ist, das ich wieder in meinem Bett liege, Schmerzen an Hals und Schulter habe, und irgendwohin geschoben werde. Ein Blick auf die dort hängende Uhr verrät mir, das ich etwa 2,5 Stunden weg war.
Aber wenigstens ist der Katheter jetzt da, wo er sein sollte...
Meistens ist die Operation selbst die kürzeste Zeit. Vorbereitung und anschließende Aufwachzeit dauert oftmals länger. Wenn es so wie bei dir dann noch Komplikationen gibt ,sind schnell ein paar Stunden weg. Aber schön das du es überstanden hast 😃