Warum ist es in den Niederlande einfacher einen Job zu bekommen?

Das ist glaube ich nicht so ganz richtig.

Dieses angeblich so schlechte Verhältnis zwischen Niederländern und Deutschen dürfte mittlerweile hauptsächlich auf Klischees beruhen. Wenn ein niederländischer Geschäftsführer weiß, dass es in Deutschland gute Arbeitskräfte für seine Firma gibt, dann wird er auch Deutsche einstellen.
wie gesagt, nur zum arbeiten sind die gut.

Hallo

na das stimmt aber nicht:) Ich war jetzt schon öfters in Amsterdam und Venlo und wurde von den Höllandern immer nett behandelt.
im urlaub... amsterdam und venlo? warst du denn schonmal da, wo man normalerweise kein schönes WE verbringt? das heißt, wo man nicht auf urlauber angewiesen ist?

holland macht das schon richtig. man kann dort nur leben mit arbeit und wenn man holländisch kann, je nachdem wie nah man an der deutschen grenze ist und für wen die firma arbeitet.

aber glaubts mir;) ich hab genug erfahrung und deutsche werden dort nett belächelt;)
 
Ich liegt mit Sicherheit auch daran, das Jobs in nem bestimmten Berufszweig mehr im Ausland angeboten werden als hier in Deutschland.
Man darf das nicht pauschalisieren.
Grade handwerkliche Berufe werden verstärkt im Ausland angeboten, soweit ich weiß.
Genau, wobei in Deutschland garantiert auch noch die Region mitspielt.
Aber leider ist das Eröffnungsposting arg allgemein gehalten, so dass man weder weiß, aus welcher Region die betroffenen Personen kommen, noch für was für einen Beruf sie sich beworben haben (evtl. war auch immer die Gehaltsvorstellung im Bewerbungsschreiben viel zu hoch).

anddie
 
Und es liegt am flexiblen Arbeitsmarkt. Weniger Sozialstaat & rosarote Kuschelromantik = mehr Jobs. Dafür sind die NL nur ein Beispiel, ein besseres wäre z.B. Dänemark.
 
Es ist nirgendswo einfacher nen Job zu finden als wo anders.

Als ich arbeitslos war, habe ich sehr wenige Bewerbungen geschrieben, die alle sehr positive Rückmeldungen hatten.

Von 5 Bewerbungen drei Vorstellungsgespräche gehabt, eins abgesagt.
Und hatte einen Job.

Es kommt schlicht und ergreifend auf Angebot und Nachfrage an.

Gut, in Norwegen hat man als Schneepflugfahrer bessere Aussichten als in Spanien, dafür hat man in Spanien besser Chancen als Orangenbaumzüchter als in Norwegen.

Insgesamt nehmen sich die Länder der alten EU da nicht viel.

gruss kelle!
 
@ Polli da sagen die Holländer mit denen ich zutun hatte aber was anderes.
Holland ist unterm strich gesehen (noch?) sozialer als Deutschland. Wobei es bei denen gerade in sachen Rente in letzter Zeit schlechter geworden ist.

Auch behandelt dich der Chef besser da bist du nicht nur eine Nummer und ein Kostenfaktor!
 
Auch behandelt dich der Chef besser da bist du nicht nur eine Nummer und ein Kostenfaktor!
Ich vermute ganz stark, dass es dort, genau wie hier in Deutschland, starke Unterschiede gibt. Auch in den Niederlanden gibt es sicherlich Firmen wo kein persönliches Verhältnis zwischen Chef und Angestellten besteht.
Im Gegensatz dazu haben wir in Deutschland Unternehmen, wo ebenfalls familienfreundlich gehandelt wird und die Atmosphäre sehr persönlich ist. Vielleicht nicht unbedingt in großen Konzernen, aber sicherlich in vielen mittelständischen Betrieben.
 
Das deutsche Ausbildungssystem gilt im europäischen Vergleich als gut, dadurch sind Deutsche im Ausland teils sehr beliebt. Hinzu kommt das in vielen unserer Nachbarländer die Arbeitslosenquote weit geringer ist und somit weniger Bewerber auf eine Stelle kommen.

In Deutschland hingegen wird sich das ganze in den nächsten Jahren immer mehr verschlechtern, da viele Bundesländer Haupt/Realschulen abschaffen wollen und somit nur noch Chancen für Leute vom Gymnasium oder mit reichen Eltern bestehen.
 
übrigens stelle ich einfach mal die behauptung auf, dass die niederländer die deutschen als solches hassen...nur zum arbeiten sind die gut :roll: die schule und ausbildung ist hier einfach "strenger" als dort... deswegen werden deutsche da gerne gesehen.


Das ist doch Unsinn - warum sollte man Deutsche in den Niederlanden hassen?

Und das mit der Schulbildung, da irrst Du Dich sogar gewaltig, denn in den Niederlanden gibt es Ganztagsschule ab dem 4. Lebensjahr (Englischunterricht gibt es ab dem 6. Lebensjahr als Pflichtfach). Dort macht jeder Zentralexamen (ähnlich wie Abi) mit 16. JEDER!

PS: vor du nachfragst: ich habe 20 Jahren in den Niederlanden gelebt, gelernt und gearbeitet.
 
... Davon 5 Absagen und von 25 Firmen überhaupt gar nichts und nie wieder etwas gehört...
Dazu kann ich nur sagen:
In der Schweiz ist es die Regel, dass du nach dem Abschicken ca nach einer Woche in der Firma anrufen MUSST und dich nach dem Stand der Bewerbung fragen ... egal ob du eine Eingangsbestätigung erhalten hast oder eben gar nichts. Wer sich nicht erkundigt wie es aussieht, wird aussortiert und kriegt seine Sachen zurück oder bei ausländischen Bewerbern wegen Portokosten wohl gar keine Info.

Dieses "Nachhacken" scheint in Germany nicht wirklich gemacht zu werden resp nicht üblich zu sein wie ich bisher so aus Gesprächen mit anderen Deutschen erfahren habe aber hier inner Schweiz isses Pflicht um das Intresse am Job zu bekunden.

Nur so als Tip am Rande und dazwischen geworfen ;)
 
Danke Sumo, das wirds wohl erklären. Stand halt in den meisten Eingangsbestätigungen, dass die sich melden werden. Aber soo schlimms wars ja nu im Endeffekt auch nicht, weil waren eh Online-Bewerbungen, hat mich also nichts gekostet.
 
Die Deutschen Personalbeauftragten sind mit Ihren Anforderungen meistens jenseits von Gut und Böse. In Deutschland wird fast nur noch die eierlegende Wollmilchsau bzw. der 22 Jährige Student mit 15 Jahren Berufserfahrung gesucht.

Bei uns sind gerade Personalprofile für externe Beauftragungen reingekommen.

Da will einer nach zwei Jahren Ausbildung und maximal vier Jahren Berufserfahrungen Kenntnisse in ca. 120 Bereichen der IT Welt können.

Von Grundkenntnis bis gut/sehr gut.
Letzteres in ca. einem Viertel der Aufzählung.

Denkst Du, den nehmen wir ernst?

gruss kelle!
 
Da will einer nach zwei Jahren Ausbildung und maximal vier Jahren Berufserfahrungen Kenntnisse in ca. 120 Bereichen der IT Welt können.

Von Grundkenntnis bis gut/sehr gut.
Letzteres in ca. einem Viertel der Aufzählung.

Hallo Kelle,

es kommt darauf an, ob er in seinem Lebenslauf plausibel Erklären kann, in welchen Fachbereichen er wann welche Erfahrungen gesammelt hat.

Ich selbst hatte in meinem Lebenslauf und meiner Skill-Übersicht Querverweise
aus welchen ersichtlich wurde, warum ich die aufgeführten Skills besitze, und das in einem Berufsbereich, der diese Skills nicht erfordert.

z.B.: Ausbildungsberuf: Techn. Zeichner
Hauptarbeitsbereich: technische Konstruktion an 2D und 3D CAD Systemen.
Skill : PHP Kenntnisse - gut bis sehr gut.
Tätigkeit: stellvertetende CAD-SV Systemadministration.
Einschließlich Planung/Konzipierung und Entwicklung eines Supportsystems auf Intranet - Webbasis.

Aber ich bin auch der Meinung, das man schon ein wenig in seinen Skills übertreiben darf. Allerdings nur, wenn man auch Willens ist und persönlich glaubt in der Lage zu sein, die Grundkenntnisse dafür auch schnellstens auf einen mindestens Semi-Professionellen Stand zu bringen.

Es kommt auch darauf an, ob man willens ist seine persönlichen Hobbys inklusive der Erfahrungen und evtl. Referenzen mit aufzuführen.
Wenn ich jetzt so zurück Blicke und wirklich alles Aufschreiben würde womit ich mich schon gerade im IT Bereich alles befasst habe (Betriebssysteme, Programmiersprachen, Software, Hardware, usw..) dann würde ich schätzungsweise schon an die 300 bis 500 verschiedensten Angaben kommen. Wobei ich in meinem Lebenslauf und meiner Skill Übersicht nur die 30 für mich und meinem 'zukünftigen Arbeitgeber' Wichtigsten aufgeführt habe. Wie schnell man auf soviele Angaben kommt ist ganz einfach:

Bsp,: Software Office ->
MS Office 97 - sehr gut
MS Office 2000 - sehr gut
MS Office 2003- gut
OpenOffice 1.4 - sehr gut
Open Office 2.3 - gut.

Wenn man dann noch Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation aufsplittet haben wir schon 15 Grundverschiedene aber aussagekräftige Skill Angaben.

Gruß
RatzeP
 
Zuletzt bearbeitet:
es kommt darauf an, ob er in seinem Lebenslauf plausibel Erklären kann, in welchen Fachbereichen er wann welche Erfahrungen gesammelt hat.

Das eine hat doch mit dem anderen gar nix zu tun.

Allein die Menge gesehen auf die Arbeitszeit ist schier unmöglich.

Oder er definiert das Buchstabieren eines Systems als Grundkenntnis.

gruss kelle!
 
Naja, man darf ja nicht nur die reine Arbeitszeit sehen.

sondern bzw. gerade dann Hinterfragen, ob nicht persönliche Interessen dahinter liegen. Wenn dem so ist, ist die Möglichkeit sehr hoch, das die entsprechende Person sehr darauf bedacht ist sich auch anderweitig weiter zu bilden.

Das kann allerdings meist nur bei einem Vorstellungsgespräch mit bei sein von Fachpersonal festgestellt werden.
Es gibt nichts Schlimmeres als ein Vorstellungsgespräche mit einem Personalchef, der aus dem Fachbereich Buchhaltung kommt, und der über einen neuen IT-Mitarbeiter bestimmen soll. :)

Gruß
Ratzep
 
8O
Das ist doch Unsinn - warum sollte man Deutsche in den Niederlanden hassen?

Und das mit der Schulbildung, da irrst Du Dich sogar gewaltig, denn in den Niederlanden gibt es Ganztagsschule ab dem 4. Lebensjahr (Englischunterricht gibt es ab dem 6. Lebensjahr als Pflichtfach). Dort macht jeder Zentralexamen (ähnlich wie Abi) mit 16. JEDER!

PS: vor du nachfragst: ich habe 20 Jahren in den Niederlanden gelebt, gelernt und gearbeitet.


ich weiß, dass es in den niederlanden erst einen job für einen "ausländer" gibt,wenn man sicher gehen kann, dass kein anderer niederländer dafür zu hause sitzt... und nur weil jeder dort ein examen macht, heißt es nicht, dass ganz niederlanden schlau ist :roll: oder die schule dort besser ist... was ist das denn für eine logische zusammensetzung. :ugly:

es ist einfach so, dass dort deutsche arbeitsräfte gerne gesehen sind wegen arbeitstüchtigkeit etc... oder hast du einen grund warum? sicher weil wir hier alle doof sind und kein zentralexamen gemacht haben sowie kein englisch ab der ersten klasse hatte.... [/ironie]

aber es ist nun mal in holland so, dass meißt zuerst auf sein eigenens land geschaut wird,dass dort alles im lot ist und dann jmd einfahren kann... nicht so wie hier in D ... aber die politiker sind ja (hoffentlich) auf dem weg es zu bessern...meinen sie jedenfalls :roll:

und nein aufgewachsen bin ich da nicht... aber kenne dort eine menge leute+familie...

@hfkb

noch so einer, der aus dem alter die inteligenz schließt:roll:langsam wirds hier wirklich kindisch....
 
noch so einer, der aus dem alter die inteligenz schließt. langsam wirds hier wirklich kindisch.
Sieh mal einer an, du bist genauso alt wie ich. :doh:

Außerdem habe ich nirgends geschrieben das meine Zeilen bombensicher und 100%ig der Realität entsprechen. Daher die kleine Phrase "Ich vermute" zu Beginn meines letzten Beitrages.
 
Moin

ich hatte euch ja gesagt das ich mich nun auch in Holland beworben hab:) Und sehe an es hat geklappt hab nächste Wochen Donnerstag einen Termin:)