News Warren Buffett ist reichster Mensch der Welt

@Eisfee:
Nein, die Doku ist von Corinna Belz und Regina Schilling.

:arrow: https://indypeer.org/show_file_page.php?file_id=268

Hast du dir die Geschäftsgebaren dieser Unternehmen mal
genauer angesehen? Oder glaubst du Microsoft zahlt wegen
nichts 1,68 Milliarden Euro Strafe an die EU?
Und, dass die Angestellten in den beiden genannten Unternehmen
regelrecht ausgebeutet werden ist schon lange bekannt.

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Mit Google Aktien hätte man zuletzt schnell reich werden können.
2004 Ausgabepreis 85 USD, 2 Jahre später über 500 USD Wert.
 
Reden wir jetzt hier nur über Microsoft? MS Und Aldi waren nur Beispiele für erfolgreiche Unternehmer. Aber reite ruhig auf einer einzelnen Sache rum, solang du dich dadurch besser fühlt freue ich mich für dich. Ich kann mich nämlich für andere Menschen freuen und rede nicht nur alles schlecht...
 
Ich kann mich auch für Leute freuen, wenn es nette Menschen, gute Chefs
oder sonstwas sind. Und wie du auf das Thema "Neid" gekommen bist ist
mir immernoch ein Rätsel.

Für mich war der Anstoß folgende Aussage:
Eisfee schrieb:
Die Leute, über die wir hier grade reden, haben sich ihre Milliarden durch harte Arbeit verdient ...
Bist du dir da ganz sicher? Aldi, Microsoft, Schlecker, usw. beuten ihre
Angestellten also nicht aus und das alles sind nur Gerüchte die unzufriedene
Mitarbeiter in die Welt setzen? Ganz zu schweigen vom unlauteren Wettbewerb.

Ich persönlich freue mich für/über Leute wie z.B. Götz Werner, der gezeigt hat,
dass es auch anders geht und soziale Kompetenz zeigt.
 
Deshalb ja auch meine Frage: Was muss ich tun, um irgendwann (sagen wir mal im Alter von 60 Jahren, das sind dann noch 26 Jahre) insgesamt Werte von 40 Milliarden Euro geschaffen zu haben
Um das mal am Beispiel Warren Buffet klarzumachen, was Du tun musst:
Wikipedia schrieb:
Der junge Warren zeigte sich schon als Kind von Zahlen fasziniert und sehr geschäftstüchtig. Sein erstes Geld verdiente er im Sommer 1936, indem er Coca-Cola Sixpacks für 25 Cent kaufte und die Flasche für 5 Cent verkaufte. Später verdiente er Geld als Zeitungsbote, mit der Vermietung von Flipperautomaten und dem Verkauf gebrauchter Golfbälle. Als er 17 war, kauften er, ein Freund und eine Freundin einen Rolls Royce für 350 $, um diesen für 35 $ pro Tag zu vermieten.

Also: Waren billig einkaufen und teurer verkaufen. Oder grosse Mengen kaufen und in Einzelteilen verkaufen. Masse macht Gewinn. So hat er es nicht nur mit Coladosen gemacht, sondern auch mit Unternehmen. Und am Ende kam das raus, was es jetzt ist und er ist der reichste Mann dieser Erde.

Über Microsoft und Aldi:
Und, dass die Angestellten in den beiden genannten Unternehmen
regelrecht ausgebeutet werden ist schon lange bekannt.

Da zitiere ich doch mal Kelle: Wer hat denn die Leute gezwungen, dort zu arbeiten und sich ausbeuten zu lassen? Waren die nicht freiwillig dort? Bei der Aldi-Kassiererin kann ich noch Mitleid haben, da sind die Alternativen nicht viel besser und die Jobs in dem Bereich gibt es nicht wie Sand am Meer.

Aber der IT-Experte bei Microsoft würde, sofern er gut ist, in der ganzen IT-Branche mit Kusshand genommen. Datenbankfachleute sucht Oracle, Betriebssystemprofis suchen Apple, IBM, HP etc., Vetriebler in dem Bereich werden auch überall gesucht, ERPler sucht die SAP. Was hält also die Leute bei Microsoft?

Und ich würde die Personalpolitik dieses Unternehmens nicht auf Bill Gates zurückführen. Er hat in den Bereichen schon lange nicht mehr das Sagen.

Marty
 
EDIT: Genau das, was No5251 geschrieben hat ist es: Es kann gar nicht funktionieren, durch ehrliche Arbeit auch nur 1 Milliarde zu verdienen. Völlig unmöglich. Und ich bezweifle, dass es auch allein durch Steuerhinterziehung machbar wäre.

ne wenn du Deine Arbeit mal eins rechnest dann nicht, um auf ne Milliarde zu kommen mußt Du Deine Arbeit schon multiplizieren besonders gut geht das mit Software oder Büchern ;)

die Autorin der Harry Potter Bücher hat ja schließlich auch ne Milliarde mit ehrlicher Arbeit verdient und die hat früher mal von Sozialhilfe gelebt
 
Es geht ja eig. nur darum: deine Hinweis das man mit ehrlicher Arbeit nicht zum Milliardär werden kann ist schlicht falsch. Es gibt 1000 und mehr Gegenbeweise weltweit (gut, die wenigsten davon sind sicherlich Angestellte - ist ja auch logisch das man damit nichts reißen kann in diesen Größenordnungen).

Also ich denke so falsch ist der Hinweis dann doch nicht. Mit ehrlicher Arbeit allein wird man sicherlich nicht zum Milliardär. Man braucht zwingend auch noch Glück dazu - und wenn es nur das Glück ist nicht zu früh oder zu spät geboren worden zu sein. Wären die Aldi Brüder in die heutige Welt geboren worden würden sie vielleicht reich werden - aber sie würden es sicherlich nicht in die Top10 der reichsten Menschen der Welt schaffen. Wäre Bill Gates zwanzig Jahre früher geboren worden, wäre er vielleicht nie mit der Thematik "Computer" in Berührung gekommen und heute ein unbedeutender Buchhalter.

Insgesamt spielen für Karrieren Zufälle eine große Rolle. Und unter diesem Gesichtspunkt ist fraglich ob jemand wirklich 40 Milliarden Dollar verdient hat, weil seiner Tätigkeit eine entsprechende Leistung entgegenstand.

Es ist ok wenn Leute viel oder gar sehr viel Geld verdienen. Sie sollten sich der Tatsache aber doch bewusst sein, dass nicht allein ihre Leistung dazu geführt hat. Wem das klar ist wird ein wenig seines Geldes sicherlich bereitwillig an die Gesellschaft zurückgeben, der er es verdankt.
 
@Käfer: Und?

Natürlich spielt der richtige Zeitpunkt eine Rolle, auch der Zufall und alles weitere.
Aber das spielt bei jedem Menschen eine Rolle. Bei Gates wie beim Dachdecker.
Ich frage mich warum Leistung immer nur bei Eliten hinterfragt wird.

EDIT: Super - mega - reich werden kann man immer. Schau dir mal den Link über mir an oder denke an die Google Macher. es ist nur eine Frage des klugen Köpfchens, von Wagemut und innovativen Ideen. Gar ohne "reiche Eltern" oder einen "Lottogewinn" haben sie es schon geschafft. Sie sind uns Durchschnittsmenschen einfach überlegen.

Etwas Demut täte uns allen besser.
 
[...] Super - mega - reich werden kann man immer. Schau dir mal den Link über mir an oder denke an die Google Macher.
Geht doch schon rein rechnerisch gar nicht. So viel Geld, respektive Gegenwert, ist doch gar nicht vorhanden, dass auch nur die Hälfte der Menschen so reich werden könnten. Ohne jetzt einen Taschenrechner vorzukramen würde ich sogar sagen, dass es nicht mal 10% der Menschen schaffen könnten, egal wieviele Ideen jemand hat.

Ebenso verhält es sich mit Lottogewinnern. So alt kann man nicht werden, dass jeder 10. mindestens einmal den Jackpot geknackt hat (mal unabhängig von der Höhe.

Achja - Mark Zuckerberg. Wieviele Portale gibt es und gab es vor facebook, wo man sich treffen, kennenlernen, wiederfinden und schwatzen konnte? Ach, ich rate einfach mal: Hunderte? Inzwischen werden es wohl tausende sein. Bei Wikipedia steht nun leider nicht, was Zuckerberg getan hat, um seine Milliarde zusammen zu bekommen. Aber die Frage, die einem förmlich hier ins Auge springt: Warum ist Lukas Klamm kein Milliardär? Warum ist es nicht irgendein Betreiber eines der hunderttausend anderen Portale weltweit? Und wenn schon kein Milliardär, warum haben sie nicht wenigstens ausgesorgt?

Ich denke, dass es immer wieder jemanden gibt, der durch Innovationen das Potenzial hat, zu Geld zu kommen, keine Frage. Aber die Leute, die heute in den Top 100 der Forbes-Liste stehen, hatten definitv auch Glück, gepaart mit den richtigen Beziehungen und waren mit Sicherheit auch alles andere als sozial. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es nicht legitim gewesen sein kann, so viel Geld anzuhäufen.

Denn wir wollen mal eine Sache nicht vergessen: Es gibt Konzerne, die noch viel mehr Kapital haben. Wir aber reden hier von Privatpersonen, also von Privatvermögen. Was darüber hinaus noch an Kapital in deren Firmen liegt, ist ja hier gar nicht mit aufgeführt. Das hat auch nichts mit Neid zu tun, mich würde es freuen, wenn nur meine Firma einen Kapitalbestand von 1 Milliarde hätte. Ach quatsch, ich würde mich schon über eine Million freuen.

Gruß,
Photon
 
Wir aber reden hier von Privatpersonen, also von Privatvermögen. Was darüber hinaus noch an Kapital in deren Firmen liegt, ist ja hier gar nicht mit aufgeführt.
Bei Buffet und Gates sind es ja Aktiengesellschaften, die Aktien, die beide von "ihren" Unternehmen noch besitzen, zählen mit zu ihrem gewerteten Vermögen.

Marty
 
Ich glaube viel Geld macht glücklich.

Die Sache ist einfach die, dass ich denke das es sooooo viele Dinge auf der Welt gibt, die ich einfach nicht erleben werde, weil ich kein Geld dafür habe.

Und es gibt so viele Dinge die man machen kann, da reicht ein Leben nicht für aus.

also Pro länger leben und Pro mehr Geld für alle:ugly:
 
Ich glaube viel Geld macht glücklich.
Danke!

Na endlich sagt es mal einer. Ich bin auch der Meinung das man gar nicht genug haben kann. Allein die Insel vor Kanada würde mich ohne Infrastruktur schon 20 Millionen kosten. Dazu die 20 Autos und 10 Ferienhäuser. Und erst der prall gefüllte Kühlschrank und all das Dienstpersonal. 8)

Ist leider eher weniger zu erreichen. Von daher würde es die 1 Million über die Photon sich freut auch schon tun (aber in flüssiger Reserve nebst Land und Haus).
 
...

Aber die Leute, die heute in den Top 100 der Forbes-Liste stehen, hatten definitv auch Glück, gepaart mit den richtigen Beziehungen und waren mit Sicherheit auch alles andere als sozial.

...

Natürlich hatten sie Glück.
Nur fällt das Glück einem nicht einfach in den Schoß.

Dazu fällt mir ein Witz ein:

Elfriede, eine sehr gläubige Frau, sitzt seit ihrem 20. Lebensjahr jeden Mittwoch- und Samstagabend während der Lottoziehung gespannt vor dem Fernseher und betet zu Gott, dass er sie endlich mal gewinnen lässt. Nach 10 Jahren vergeblichen Wartens flucht sie zum Himmel "WARUM LÄSST DU MICH DENN NICHT EINMAL GEWINNEN?!", woraufhin eine Tiefe Stimme ertönt "Das würde ich doch gerne, Elfriede, aber tu mir den Gefallen und kauf ein Los!"

Abgesehen davon lässt sich das Verhältnis von Fleiß und Erfolg eher in der Mittelschicht erkennen. Viele Freunde meines Vaters (und mein Vater) hatten keine besonders günstigen Startbedingungen, da ihre Eltern als Landwirte, LKW-Fahrer, Maurer o.ä. kein großes Kapital hatten. Doch durch Fleiß haben sie recht große Erfolge erzielt und besetzen nun einen gut bezahlten Job.

Ich denke einfach, dass man sich bei diesem Thema eher in gewöhnlichen finanziellen Dimensionen umsehen sollte, wenn man einen Beweis dafür will, dass Fleiß und harte Arbeit zum Erfolg führen.
Menschen wie Rockefeller oder Buffett sind nunmal eine Minderheit und damit nicht unbedingt repräsentativ.
 
[...] Doch durch Fleiß haben sie recht große Erfolge erzielt und besetzen nun einen gut bezahlten Job.
Du, ich würde nie behaupten, dass man durch Fleiß, Engagement, Risikobereitschaft und ein bisschen Glück nicht auch finanziell aussorgen kann.

Aber ich habe mich ernsthaft gefragt, was passieren muss, um so viel Geld zu scheffeln. Man muss sich mal die Dimensionen bewusst machen. 40 Milliarden sind 40.000 Millionen. Manch einer schafft es nicht mal, 40.000 Euro zusammen zu bekommen.

[...] Menschen wie Rockefeller oder Buffett sind nunmal eine Minderheit und damit nicht unbedingt repräsentativ.
Keine Frage. Will mich mit denen auch gar nicht anlegen. Mir reichen locker 1% ihres Vermögens. Und ich hatte nur das Gedankenexperiment vollzogen, was ein kleines Licht wie ich tun müsste, um irgendwann zum Mogul zu werden. Ich schaue mir die Biografien von Buffet und Rockefeller, Gates und Mittal, Helu und Ambani an ... und stelle fest: Nix. :)

Gruß,
Photon
 
... Ich schaue mir die Biografien von Buffet und Rockefeller, Gates und Mittal, Helu und Ambani an ... und stelle fest: Nix. :)

Gruß,
Photon


Nunja, ich würde sagen sie waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatten den richtigen Riecher für Investitionen, wodurch die eingegangen Risiken millionenfach belohnt wurden.

Sie haben z.T. sehr hoch gepokert und gewonnen.

Sicher ist es z.B. nicht Mukesh und Anil Ambanis Errungenschaft, dass ihr Vater die Reliance Group gegründet und so weit gebracht hat.
Doch muss so ein Unternehmen auch weiterhin gut geführt werden, um das Niveau zu halten.

Genauso wie eine Menge Mut und Risikobereitschaft benötigt wird um, wie Rockefeller es getan hat, die (fast) wertlosen Aktien seiner zerschlagenen Standard Oil Company aufzukaufen, mit der Vorahnung, dass sie wieder steigen werden (Ich rede jetzt von John D. Rockefeller).
 
hatten definitv auch Glück, gepaart mit den richtigen Beziehungen und waren mit Sicherheit auch alles andere als sozial. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es nicht legitim gewesen sein kann, so viel Geld anzuhäufen.

Aber ich habe mich ernsthaft gefragt, was passieren muss, um so viel Geld zu scheffeln. Man muss sich mal die Dimensionen bewusst machen. 40 Milliarden sind 40.000 Millionen. Manch einer schafft es nicht mal, 40.000 Euro zusammen zu bekommen.



Ich behaupte mal ganz krass, dass das Geld, das diese Leute "erwirtschaftet" haben, anderen weggenommen wird. In Form von Steuern, Ausbeutung, Hungerlöhnen etc.

Was die zuviel haben, haben andere zu wenig. :ugly:
 
Ich behaupte mal ganz krass, dass das Geld, das diese Leute "erwirtschaftet" haben, anderen weggenommen wird. In Form von Steuern, Ausbeutung, Hungerlöhnen etc.

Was die zuviel haben, haben andere zu wenig. :ugly:
Ich distanziere mich ganz deutlich davon zu behaupten, dass sie das Geld anderen weggenommen haben und gebe Dir recht! :D
 
Ich behaupte mal ganz krass, dass das Geld, das diese Leute "erwirtschaftet" haben, anderen weggenommen wird. In Form von Steuern, Ausbeutung, Hungerlöhnen etc.

Was die zuviel haben, haben andere zu wenig. :ugly:
Genau, am besten wir schlagen sie alle tot und verteilen ihr Geld unter den Dummen & Faulen. 8)