News Warnung: Orkantief «Emma» braust heran

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25 April 2006
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[N] Warnung: Orkantief «Emma» braust heran

Folgende News wurde am 29.02.2008 um 19:53:09 Uhr veröffentlicht:
Warnung: Orkantief «Emma» braust heran
DPA-News

Hamburg (dpa) - «Das Fußball-Bundesliga-Spiel in Cottbus abgesagt, die Stadtwette von «Wetten, dass. . . ?» verlegt, die Bahn bundesweit in Alarmbereitschaft versetzt: Das Orkantief «Emma» sorgt wahrscheinlich für ein äußerst stürmisches und regenreiches Wochenende in ganz Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag in allen Bundesländern vor Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Das Unwetter mit schweren Gewittern und starkem Regen könne zum Entwurzeln von Bäumen, Herabstürzen von Dachziegeln und zu schweren Gebäudeschäden führen. «Der Samstags-Spaziergang im Wald kann nur als lebensgefährliches Abenteuer gewertet werden, von dem unbedingt abzuraten ist», hieß es aus der DWD-Zentrale in Offenbach. Aus Sorge vor einem zweiten «Kyrill» wurden am Freitag zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. «Der Vergleich zu "Kyrill" liegt durchaus nahe», sagte DWD-Experte Ansgar Engel. Der Orkan hatte im Januar 2007 eine Schneise der Verwüstung durch Europa geschlagen. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 202 Kilometern pro Stunde. 47 Menschen starben, 11 davon in Deutschland. Versicherer schätzen die entstandenen Schäden auf 3,5 Milliarden Euro. Auch auf dem 34*000 Kilometer langen Schienennetz der Deutschen Bahn war der Verkehr vor einem Jahr stark beeinträchtigt und musste zeitweilig sogar eingestellt werden. Diesmal wurden mehrere hundert Beschäftigte in erhöhte Alarmbereitschaft gesetzt, teilte der Konzern am Freitag in Berlin mit. Sie sollen sich bei Bedarf «in kürzester Zeit» um Reisende kümmern oder Sturmschäden beseitigen. Für Fahrgäste wurde am Freitag die kostenlose Service-Telefonnummer 08000*99*66*33 freigeschaltet. Das für Samstag geplante Bundesligaspiel des FC Energie Cottbus gegen den VfB Stuttgart wurde am Freitag nach einer Platzbesichtigung abgesagt. Nach einer Unwetterwarnung sah die Stadt Cottbus «Gefahr für Leib und Leben» und untersagte als Eigentümer des Stadions den Spielbetrieb, teilte der Verein mit. Unwetterexperte Thomas Sävert glaubt nicht, dass der Sturm Windstärken wie «Kyrill» erreicht. «Wobei ich nicht ausschließen will, dass lokal, wo zum Beispiel Gewitter durchziehen, es ähnliche Ausmaße annehmen kann», sagte Sävert dem Audiodienst der dpa. «Aber generell ist der "Kyrill" doch noch einen Tick stärker gewesen. »«Emma» zieht nach DWD-Angaben vom Nordatlantik her über die nördliche Nordsee bis nach Südschweden. Dabei gelangen weite Teile Mitteleuropas in seinen Einflussbereich. Die Unwetterwarnung galt zunächst bis Samstagmittag, doch der Wetterdienst Meteomedia sagte voraus, dass das Unwetter am Sonntag noch nicht vorbei ist: «Am Sonntag könnte ein weiterer Tiefausläufer gebietsweise erneut für stürmische Verhältnisse sorgen», sagte Meteorologe Gustav Puhr. Meteomedia warnte für Samstagabend vor der Gefahr einer Sturmflut an der Nordseeküste. Auf dem Bodensee sollten zwischen Konstanz und Friedrichshafen keine Katamaran-Fähren fahren. In Dresden wurde eine Demonstration von Gegnern der geplanten Waldschlösschenbrücke abgesagt, in Eisenach ein traditioneller Frühlingsumzug um eine Woche verschoben. Wer das Haus nicht unbedingt verlassen müsse, sollte zu Hause bleiben, riet der DWD. Die Polizei forderte die Menschen vielerorts auf, ihre Autos nicht unter Bäumen zu parken. Der Auto Club Europa (ACE) empfahl, das Auto bei Sturm lieber gar nicht zu benutzen. Thomas Gottschalk erwartet am Samstagabend in Halle an der Saale eine stürmische Ausgabe von Europas erfolgreichster Samstagabendshow «Wetten, dass. . ?». Wegen der Sturmwarnungen wird die Stadtwette nicht in der Innenstadt, sondern auf dem Messegelände und ohne Zuschauer stattfinden, teilte das ZDF mit.
 
Wollen wir mal hoffen das nicht so wird wie letztes jahr, keine lust wider meinen Garten auf zu Räumen.
 
wa für nescheiße dann wirds heut abend besser gesagt nachts wohl nix mit kumpelz treffen ^^
 
Ich war mir vorhin mal ne Kiste Bier käuflich erwerben, da wurde ich auf dem Parkplatz schon von so einem blöden Lüftchen angerempelt. Hab mein Auto zur Sicherheit mal in eine baumfreie Strasse gestellt. Wer weiß, was da heute wieder alles runterrieselt. So schlimm wie es Kyrill damals war, soll es ja zum Glück nicht werden.
 
Trotzdem... Ungefährlich ist dieser Sturm auf keinen Fall... :-?
Mein armer Freund hat Spätdienst, der muss nach Hause, wenn es gerade schlimm ist... Zum Glück haben wir kein Auto... :(
 
Ich glaube hier rauscht gerade die volle Breitseite an. Die Rollladen kennen kein halten mehr und die Türen hämmerten mit voller Wucht in das Schloss und werden sich wohl nie wieder öffnen lassen. Aber die Fenster werde ich definitiv nicht schließen. Aus Protest! 8)

Ich komme mir gerade ein wenig wie ein Live-Reporter vor. :ugly:
 
Hier in Düsseldorf nähe Flughafen (wenn ein paar Düsseldorfer da bei sind) haben wir ein schon ein leichtes Lüftchen.
 
Also bis jetzt merk ich noch nicht viel hier.
Son kleines Lüftchen merkt man hier, aber das reicht noch nichmal um ein Blatt zu bewegen *g*

Ich werd erst nervös wenn ne Kuh an meinem Fenster vorbei schaut. Ich wohn im 3 Stock .. da wär das doch schon n Anlass ma n bissl nervös zu werden *gg*
 
Also bei mir dürfte nix schlimmes mehr passiern, weil der letzte Baum ist letztes jahr schon gefallen, in meinem nähren umgebung.

Alte Erinnerungen

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Wo das letztes jahr passierte stand ich im Garten (aber 2 Gärten weiter weg) mit meinem Nachbarn und mußte mein Welblech Dach zum teil ab reisen bevor es kirill tat und es k.a wo hin fliegt.

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Und ein wellblechdach habe ich auch nicht mehr.
 
Jo ich war grad noch on Air (UKW Radio). Bei uns wurden ne Menge Fährverbindungen gestrichen, und die Feuerwehr fährt auch schon auf Bereitschaft herrum, allerdings nur die berufsfeuerwehr... leider^^
 
Hier hat der Wind und Regen schon zu genommen ist schon wessendlich kräftiger geworden und die ersten sachen fliegen schon ein bisen um her in meinem Garten wie ich grad hörte.:(


Jetzt ist der Wind sehr kräftig meine Armen Hasen

Edit: Meinen Hasen gehts bis jetzt noch ganz gut haben sich in ihre Höhle verkrochen.
 
Zuletzt bearbeitet:
HIeri st nichts großartig passiert. Bis auf Wind und Gewitter war nichts. A bissl laut, das wars aber auch.
 
Hier ist es irgendwie windiger geworden... Wir haben so einen riesen Baum vor dem Schlafzimmerfenster, das war unheimlich heute Nacht, weil man ihn die ganze Zeit sehen konnte wegen der Straßenlaterne. 8O
 
Bei mir hier war es vergangene Nacht nur sehr feucht. Heute früh hat´s dann aber so richtig geplätschert, was nur runterkommen konnte. Jetzt ist es eher windstill..... die Ruhe vor dem Sturm.

Secret schrieb:
Ich werd erst nervös wenn ne Kuh an meinem Fenster vorbei schaut. Ich wohn im 3 Stock .. (...)
Da würde ich auch nervös werden, wenn bei mir eine Kuh vorbeifliegt... zumal die nächste so mindestens 50 km weit weg ist :ugly:

Mal ´ne Frage: Ist der Sturm nicht erst für heute, Samstag, angesagt?

Gruß, Poo

EDIT:
Nun wird´s doch etwas luftiger da draussen. Schon irre, wie schnell Wolken sein können.
 
Zuletzt bearbeitet:
[N] Orkantief «Emma» fegt über Europa: Tote und Verletzte

Folgende News wurde am 01.03.2008 um 18:08:38 Uhr veröffentlicht:
Orkantief «Emma» fegt über Europa: Tote und Verletzte
DPA-News

Hamburg (dpa) - Mindestens neun Tote, viele Verletzte und Millionenschäden - das ist die vorläufige Bilanz des Orkantiefs «Emma». Allerdings waren die Verwüstungen, die der heftige Sturm am Samstag in Deutschland und anderen europäischen Ländern anrichtete, bei weitem nicht so schlimm wie die nach dem Orkan «Kyrill» vor einem Jahr. Feuerwehren und Polizei waren vor allem in West- und Süddeutschland im Dauereinsatz: «Emma» deckte Häuser ab, riss Bauzäune oder Schilder heraus, machte Straßen unpassierbar und führte zu Stromausfällen. In Süddeutschland gab es zudem am Samstag, dem meteorologischem Frühlingsanfang, heftige Hagelschauer, Schnee, Gewitter und Überschwemmungen. Vielerorts erreichte «Emma» Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometern pro Stunde. Den Rekordwert registrierte der Wetterdienst Meteomedia mit 222 km/h auf dem 1838 Meter hohen Wendelstein in den Bayerischen Alpen. Auch am Sonntag soll es noch kräftig stürmen. Mindestens drei Menschen fielen dem Orkan in Deutschland zum Opfer, zwei starben in Tschechien, vier in Österreich. Darunter waren nach Angaben der österreichischen Polizei zwei deutsche Urlauber. Bei Wissen im Westerwald (Rheinland-Pfalz) wurde ein 58 Jahre alter Mann in einem Auto von einer Fichte erschlagen. Bei Oberpfaffenhofen (Bayern) erfasste eine Böe einen Motorrollerfahrer und drückte ihn in den Gegenverkehr. In Sachsen kam eine 68-jährige Beifahrerin bei einem Autounfall in der Nähe von Freiberg ums Leben. Dort hatte die von «Emma» herangewehte Kaltfront zu plötzlicher Schneeglätte geführt. In Tirol starb nach Angaben der Nachrichtenagentur APA ein 77 Jahre alter deutscher Tourist, als ein Baum auf sein Auto krachte. Ebenfalls in Tirol kam auf einem Campingplatz ein 69-Jähriger aus dem Raum Friedrichshafen ums Leben. Eine Windböe hatte den Urlauber und seine Frau unter dem eigenen Wohnwagen begraben. Die Frau kam ins Krankenhaus. In einem Cabrio starb eine Frau in St. Pölten (Niederösterreich), als ein Baum das Auto zerschmetterte. Im Bundesland Salzburg wurde ein Urlauber - vermutlich ein Brite aus Manchester - in einem Taxi von einem herabstürzenden Felsbrocken getötet. Auch dieses Unglück soll eine Folge des Sturms sein. Mehrere 10*000 Haushalte waren in Österreich ohne Strom. In Tschechien forderte «Emma» zwei Menschenleben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur CTK wurden ein Mann und ein elfjähriges Mädchen von herumfliegenden Gegenständen getötet. Züge und einige Flüge in Richtung Prag fielen aus. In Südböhmen waren tausende Haushalte ohne Strom, berichtete Radio Prag. Das Geschehen sei teilweise «dramatisch» gewesen, sagte Jörg Kachelmann vom Wetterdienst Meteomedia. «Emma» sei aber «nicht so großflächig wie "Kyrill"». Der Deutsche Feuerwehrverband warnte weiterhin davor, Wälder an diesem Wochenende zu betreten. «Wir haben großes Glück gehabt, dass der Sturm auf einen Samstagmorgen fiel», sagte Helmut Malewski vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. An einem normalen Arbeitstag wären mehr Menschen unterwegs gewesen. Ein Reisebus mit Touristen kippte auf dem Weg zum Münchner Flughafen in eine Böschung. Sechs Insassen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Eine Fichte verletzte eine Autofahrerin im Sauerland schwer. Beim Aufprall eines ICE-Zuges auf einen Baum in Brühl bei Bonn wurde der Zugführer verletzt. In Bayern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Hessen und Sachsen gab es durch abgeknickte Bäume Störungen und Streckensperrungen im Zugverkehr, teilte die Deutsche Bahn mit. In Zweibrücken in Rheinland-Pfalz riss der Sturm das Dach einer Lagerhalle teilweise ab und wehte es auf die Autobahn. Diese wurde komplett gesperrt. Auch in Bayern waren am Samstag Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz: «Wir sind von der Masse der eingehenden Meldungen geradezu erschlagen worden», hieß es bei der Nürnberger Polizei. Umgekippte Bäume, herumfliegende Gegenstände und Hagel behinderten den Verkehr auf Bundesstraßen und Autobahnen. Zwischen München und Salzburg wurde der Bahnverkehr eingestellt. Im Ort Osterhofen- Altenmarkt knickte die Spitze eines Kirchturms ab. Von Millionenschäden sprach die Polizei im Landkreis Schweinfurt. Der Damen-Slalom beim alpinen Ski-Weltcup im Bayerischen Wald wurde abgesagt. In Franken und der Oberpfalz traten nach starken Regenfällen Flüsse über die Ufer. In Teilen Baden-Württembergs hagelte es so heftig, dass der Streudienst anrücken musste. «Man konnte nicht mehr fahren», sagte ein Polizeisprecher. Die Katamaran-Bodenseefähren blieben im Hafen. Am Frankfurter Flughafen fielen rund 90 Flüge aus. In Südhessen löste das Unwetter zwei Erdrutsche aus. In Offenbach deckte ein Tornado Dächer ab. Entwurzelte Bäume kappten in mehreren Bundesländern die Stromleitungen - allein in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren zeitweise 16*000 Haushalte betroffen. In Nordrhein-Westfalen hielten sich die Schäden nach ersten Bilanzen in Grenzen. Der Sturm hat nach Angaben von Polizei und Feuerwehr deutlich weniger verheerend geblasen als «Kyrill» im Januar 2007. «Kyrill» hatte mit Geschwindigkeiten von bis zu 202 Kilometern pro Stunde eine Schneise der Verwüstung durch Europa geschlagen. 47 Menschen starben, 11 davon in Deutschland. Aus Sorge vor einem zweiten Orkan «Kyrill» waren bereits am Freitag Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Das für Samstag geplante Bundesligaspiel des FC Energie Cottbus gegen den VfB Stuttgart wurde abgesagt. Die Stadtwette der Samstagabendshow «Wetten, dass. . ?» in Halle an der Saale musste von der Innenstadt auf das Messegelände verlegt werden.
 
Bei mir hat`s die Spitze einer Fichte weggeblasen ( etwa 3m). Gelandet ist sie zum Glück nicht auf der Straße, sondern in 2 praktischen Teilen direkt neben der Feuerstelle im Garten ;)

Glück gehabt!

smile
 
Hier hats vorhin n Baum umgelegt. Is aber net auf die Straße gefallen, also nix passiert. Ist schon Stürmisch hier, aber eigentlich so wirklich schlimm isses nicht. Aber sagen se ja auch in den Nachrichten das die Küstenregionen noch recht ruhig sind, bis auf das Wasser was langsam n bissl kommt.

Nordmenschen sind ja sowieso Sturm gewohnt :mrgreen:
 
Meine Garten hat der Wind bis jetzt doch in Ruhe gelassen, ob woll an anderer stelle ein Baum gefallen ist, ein paar straßen weiter.