Vorteile vom Kapitalismus?

Ich finde es toll wie hier diskutiert wird.

Es gibt eben hier wieder viele, die sagen der Kapitalismus der letzte Dreck ist und alles mist usw.

An alle die hier sagen der Kapitalismus ist mist:

Warum glaubt ihr dann das wir in diesem System leben?


Und wie schon am Anfang geschrieben: Sagt ja nicht das das mal einer so beschlossen hat. Denn wenn ich sag springt alle aus dem Fenster macht das auch kein Mensch.


lg superfutzi
 
Du implizierst doch damit, dass es etwas besseres geben muss... Das bestreite ich... Die kapitalistische Lebensweise verträgt sich eben am besten mit dem menschlichen Streben nach Glück... Und dabei sind vor allem die entscheidend, die nach mehr Streben als dem Durchschnitt...
Das würde ich nur bedingt so stehen lassen, denn gerade wenn man nicht aus den "1. oder 2.Weltstaaten" kommt, behindert ist etc. etc. die ganzen Minderheiten jetzt aufzuzählen würde wohl eine Zeit in Anspruch nehmen, hat man mit Diskriminierung, z.T. sogar Rassismus etc. zu tun und da kann man so hart arbeiten wie man möchte...Nicht jeder hat die selben Chancen im/auf dem Markt. Wer das leugnet hat wohl selbst dies nie erfahren müssen, zu seinem Glück.


Das ist doch purer Blödsinn... Es wird eben der Marktwert bezahlt... Was Nickel und Co. wert ist, bestimmt nicht irgendein Moralheini, sondern der Markt...
Blanker Unsinn, wobei Deine Beispiele "sehr ausgewählt" sind, wie schaut es mit Diamanten, Rohöl und diesen ganzen Rohstoffen aus. Wenn es nicht korrupte Länder/Systeme geben würde, oder auch "Rohstoffkriege", könnten sich auch einige bei uns der westl. Welt vieles nicht mehr leisten.

Nein, es wird durch die Engagierten, die Fleißigen, die Rücksichtslosen verhindert...
Lebst Du in einer Traumwelt?
 
[...] Wer das leugnet hat wohl selbst dies nie erfahren müssen, zu seinem Glück.
Wo sage ich denn das, was du mir hier unterstellst? :-?
Dass jeder die gleichen Chancen haben kann, ist unmöglich... Allein schon, weil jeder Mensch anders ist...

Blanker Unsinn, wobei Deine Beispiele "sehr ausgewählt" sind, wie schaut es mit Diamanten, Rohöl und diesen ganzen Rohstoffen aus.
Die haben doch auch einen Marktwert, der bezahlt wird...

Wenn es nicht korrupte Länder/Systeme geben würde, oder auch "Rohstoffkriege", könnten sich auch einige bei uns der westl. Welt vieles nicht mehr leisten.
Ähm, kannst du mir das näher erklären? Was könnten wir uns nicht leisten, wenn was nicht gemacht wird? Welche "Rohstoffkriege" meinst du? :-?
Lebst Du in einer Traumwelt?
Was stimmt denn daran nicht? Bisher versuchen Menschen aus allen paradiesischen sozialistischen Systemen zu fliehen... Und die die fliehen sind eben gerade diejenigen, die für ein Land unentbehrlich sind... Warum wurde denn überhaupt die Mauer in Deutschland gebaut? Bestimmt nicht, weil es sonst einen Mangel an Reinigungskräften gegeben hätte...
 
Aber man muss auch unterscheiden zwischen Individualisierung und Bindungslosigkeit.

Eine Individualisierung führt aber im Allgemeinen zu einer Bindungslosigkeit. Wir haben heute keinen Halt mehr in der Kirchengemeinde, keinen Halt mehr in Schichtengemeinden o.Ä.
Daher strömen dann alle bei Großevents zu public viewings. Wissen zwar nicht, was ein falsch ausgeführter Einwurf ist, aber drängen sich in die erste Reihe, um Gemeinschatf erleben zu können.
Wir Menschen fühlen uns geistig freier, als wir tatsächlich sind, denn Emotionen können leicht geweckt werden.


Nur Konkurrenz schafft Notwendigkeit. Siehe das "Auto" Trabant. Es gab zwar Weiterentwicklungen, aber mangels Notwendigkeit (und mangels rentabelen Absatzes) wurde das Auto fast 25 Jahre lang unverändert gebaut.

Warum brauchen wir manchen Fortschritt?
Ist Fortschritt positiv? Ist Fortschritt notwendig? Werden wir dadurch glücklicher?
Für mich wird Fortschritt immer zu sehr positiviert(Und jetzt kommt mir nicht mit Höhlen, das ist im Zusammenhang mit dem Kapitalismus Schwachsinn) ohne dass ersichtlich ist, warum man ihn den unbedingt so sehr in einem solch großen Ausmaß braucht.

Du implizierst doch damit, dass es etwas besseres geben muss...

Ich impliziere damit, dass ich immer weitersuche und kein ewiggestriger bin, der konservativ auf festen Strukturen verharrt und denkt dass diese das non-plus-ultra darstellen.

Das bestreite ich... Die kapitalistische Lebensweise verträgt sich eben am besten mit dem menschlichen Streben nach Glück...

Wie definierst Du Glück? Wer wird durch den Kapitalismus denn glücklich? Wieviel Prozent sind das und wieviel wären es ohne?
Ich bezweifle, dass ein Manager eines mittelständischen Unternehmens, der in Krisenzeiten kaum Schlaf hat, wirklich Glücklich ist, auch wenn er Erfolg hat. Er hat Stress.
Beispiel. In der Regel sind Menschen am Glücklichsten, wenn sie gesund sind. Das kann auch ohne Kapitalismus erreicht werden.
(Das Land mit dem Großen Streben nach Glück in der Verfassung ist nicht Platz 1, sondern Platz 23).

Das ist doch purer Blödsinn... Es wird eben der Marktwert bezahlt... Was Nickel und Co. wert ist, bestimmt nicht irgendein Moralheini, sondern der Markt...

Und der Gold- und Diamantminenbetreiber wird nach dem Marktpreis bezahlt? :LOL:
Du kennst schon den aktuellen Goldpreis, oder?
https://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/ueberleben-in-der-krise/
(Kleiner Artikel aus Afrika)

Es wird bewusst ausgenutzt, dass Menschen dort für jeden preis arbeiten müssen, um zu überleben. Sozial, oder menschenwürdig ist das sicherlich nicht.

Perfektion passt ins Paradies, aber nicht in das reale Leben... Dann müsste man schon einen anderen Menschen züchten...

Perfektionieren passt aber ins Leben, sonst würde man ewig stillstehen.

Warum glaubt ihr dann das wir in diesem System leben?

Warum war ganz Europa jahrhundertelang einer Monarchie unterlegen? Warum gab es öfters einmal wirtschaftspolitische Veränderung im letzten Jahrtausend?
Weil man immer etwas besseres gefunden hatte. Warum sollen wir uns dann heute zufriedengeben und sagen: Was da ist wird schon richtig sein?
 
Wo sage ich denn das, was du mir hier unterstellst? :-?
Dass jeder die gleichen Chancen haben kann, ist unmöglich... Allein schon, weil jeder Mensch anders ist...
Hier:
Und dabei sind vor allem die entscheidend, die nach mehr Streben als dem Durchschnitt
Ähnlich wie es Sarrazin vor ein paar Tagen sagte, nur die ökonomischen Mitbürger sind "priviligiert" oder sollten es sein z.B. weiterhin in der Stadt leben zu können, der rest solle doch bitte das weite suchen. (umgangssprachlich gesagt)
Aufgrund versch. Sachen kann nun mal z.T. "Streben" wie man will, gerne auch extrem viel mehr als andere, am Ende zählt aber nur was haste bzw. was verdienste. Und sowas ist für mich keine System dem man so huldigen sollte, wie Du es gemacht hast. Klar im Gegensatz zu manch anderen System ist dies besser, aber muss man auf der Stelle treten und sich mit jetzigen Zufrieden geben nur um nicht noch etwas besseres zu finden/erschaffen?


Die haben doch auch einen Marktwert, der bezahlt wird...
Der aber wesentlich geringer ist, sofern man die Hoheit darüber hat oder es für lau bekommt.


Ähm, kannst du mir das näher erklären? Was könnten wir uns nicht leisten, wenn was nicht gemacht wird? Welche "Rohstoffkriege" meinst du? :-?
Da schauen wir zuerst erstmal in den Irak, Krieg des Kriegs willen und natürlich für die Rohstoffe. Die "Fakten, Beweise" waren schon lange vor dem Einzug widerlegt. Interessiert nur keinen, heute erfreut man sich darüber wie günstig doch wieder das Öl fließt. Wenn man dann schaut was während/kurz nach dem Krieg (um mal Bush seine Worte zu nutzen, wobei für mich der Krieg auf keinen fall beendet ist) zuerst wieder in Gang gesetzt wurde bzw. Verträge abgeschlossen wurde (Pipelinebau, Rohölquellen/türme wieder reparieren etc.). Oder wie die dort "etablierte" Regierung unter Druck gesetzt wird, bestimmte Rohstoffe an bestimmte Länder "abzugeben", dann kann man doch nicht ausblenden dass hier auf den Rücken der Zivilgesellschaft, und das in mehreren Fällen (Krieg, keine "gerechte Entlohnung" für die Weitergabe von Rohöl) unsere Zivilisationen, und zwar verhältnismä0g billig für uns, am Weiterleben gehalten werden.
Und Thema Blutdiamanten kommt ja wohl nicht von ungefähr oder???:roll:

Was stimmt denn daran nicht? Bisher versuchen Menschen aus allen paradiesischen sozialistischen Systemen zu fliehen... Und die die fliehen sind eben gerade diejenigen, die für ein Land unentbehrlich sind... Warum wurde denn überhaupt die Mauer in Deutschland gebaut? Bestimmt nicht, weil es sonst einen Mangel an Reinigungskräften gegeben hätte...
Warum versuchst Du direkt wieder auf die sozialistischen/kommunistischen Staaten umzuleiten. Ich habe mit keinem Wort dies auch nur im Hauch angerissen. Wie gesagt warum in die Vergangenheit schauen um beim Status quo bleiben zu können und nicht nach mehr "Streben" nach einer Gesellschaftsform wo wirklich alle davon profitieren können. Wie das aussehen mag lasse ich jetzt mal offen, aber jede Kritik an der heutigen Gesellschaft, vorwiegend kapitalistischen (ist ja das Thema jetzt hier) mit anderen Gesellschaftsformen die ebenfalls mehr als genug Fehler haben zu vergleichen und damit im Endeffekt als nonplusultra zu erklären finde ich wirklich schwach und nicht wirklich fortschrittlich gedacht. Im Grunde selbiger Fehler den man anderen Gesellschaftsformen hier vorwirft.:ugly:
 
Warum brauchen wir manchen Fortschritt?
Ist Fortschritt positiv? Ist Fortschritt notwendig? Werden wir dadurch glücklicher?
Für mich wird Fortschritt immer zu sehr positiviert(Und jetzt kommt mir nicht mit Höhlen, das ist im Zusammenhang mit dem Kapitalismus Schwachsinn) ohne dass ersichtlich ist, warum man ihn den unbedingt so sehr in einem solch großen Ausmaß braucht.
Wenn du "Fortschritt" im Sinne von "höher, schneller, weiter" definierst, dann brauchen wir ihn wirklich nicht, nein.

Wenn er aber bedeutet, effizienter, nachhaltiger, intelligenter und sinnvoller zu Produzieren und auch zu Konsumieren, dann IST er positiv, notwendig und macht in letzter Konsequenz auch glücklicher.
 
klar ist Fortschritt wichtig. Nehmen wir mal das Thema Automobil. Das erste Automobil ist höchstens Schrittgeschwindigkeit gefahren, aber auch nur bergab und mit Rückenwind. :)

Ne mal ernsthaft, würden wir heute ohne Telefon auskommen? Ohne Fortschritt gäbe es das garnicht. Klar die Menschen kamen 4 Millionen Jahre ohne Telefon aus aber ist es heutzutage noch wegzudenken? Wie sieht es aus mit Internet?
Könnt Ihr euch das noch wegdenken? Naja es ist wiedereinmal der Fortschritt.

Ausserdem ist das das positive am Kapitalismus. Eben weil der Mensch nach Perfektion sucht und der Kapitalismus das noch viel mehr verstärkt, entwickeln wir und suchen nach neuen, besseren lösungen für ein Problem. Doch wer denkt das Wir das nicht entscheiden können ob wir den Kapitalismus wollen oder nicht sondern das das die Menschliche "Elite" macht, liegt 100 Kilometer neben der Realität. Wir wissen ja alle das unser Geldsystem nur mit Vertrauen darin Funktioniert, d.h. wenn keiner mehr daran glaubt, bricht dieses System zusammen. Die folgen wären zwar fatal aber es würde ein neues vielleicht besseres System geben.


Ich denke es gibt kein System wo komplett alle Menschen die gleichen Chancen haben. Das fängt ja schon da an, das es nicht überall auf der Welt die gleichen Recourcen gibt. Die einen haben Gold, die anderen nur Schiefergestein oder nur Wüste. Gold ist halt einfach mehr Wert aber es ist halt nicht auf der ganzen Welt aufgeteilt, sondern immer Regional. Das gleiche kann man von fossilen Brennstoffen sagen. Öl, Braunkohle, Steinkohle, Nicht jedes Land hat das. Das bedeutet ja egal was du für ein System auf die beine stellst, Regional werden die Menschen immer einen Vor- bzw. einen Nachteil haben.


Wie man es auch sieht, ich denke der Kapitalismus ist im Moment das bestfunktionierende System, denn kein anderes System hat sich bisher bewärt oder gezeigt, das es besser ist als der Kapitalismus.

Wobei man ja auch einen Unterschied zwischen Kapitalismus und dem Turbokapitalismus machen muss.


lg superfutzi
 
Es gibt doch ebenfalls gute Fortschritte z.B. im Kommunismus. Also einzig allein jetzt den Kapitalismus als Gesellschaft des Fortschritts, Entwicklungsmöglichkeit zu nennen finde ich sehr einseitig. Früher wurden ebenfalls Entwicklungen gemacht ganz ohne Kapitalismus, Kommunismus etc. nicht vergessen bitte.:)
 
Klar, es geht auch ohne Kapitalismus. Bloß wenn du mal den Fortschritt der Jahre 10000 vor Christus bis ins 1800 nach Christus mal ansiehst, und den Fortschritt der letzten 200 Jahre, wirst du merken, das sich in den letzten 200 Jahren etwas mehr getan hat als in den 11800 Jahren zuvor. Das muss man auch bedenken.
 
Klar, es geht auch ohne Kapitalismus. Bloß wenn du mal den Fortschritt der Jahre 10000 vor Christus bis ins 1800 nach Christus mal ansiehst, und den Fortschritt der letzten 200 Jahre, wirst du merken, das sich in den letzten 200 Jahren etwas mehr getan hat als in den 11800 Jahren zuvor. Das muss man auch bedenken.
Naja geht es uns um die bekannten und in der zweiten Stufe um die "Quantität"
und lassen wir die möglichen Errungenschaften Entwicklung einiger Kulturen die längst von uns gegangen sind und wir somit keinen Einblick darin aussen vor, dann mag sein. Jedoch muss man auch die Anzahl der Menschen berücksichtigen etc. etc. So ein einfacher Vergleich, wie haben hier xx Entwicklungen und jetzt xxx Entwicklungen finde ich schon sehr gefährlich, um es mal so zu nennen...
 
Die Diskussion Pro/Contra Kapitalismus ist derselbe Schwachsinn wie Pro/Contra Globalisierung... Als nächstes kommt: Pro/Contra Schwerkraft... :LOL:
 
Es gibt doch ebenfalls gute Fortschritte z.B. im Kommunismus. Also einzig allein jetzt den Kapitalismus als Gesellschaft des Fortschritts, Entwicklungsmöglichkeit zu nennen finde ich sehr einseitig. Früher wurden ebenfalls Entwicklungen gemacht ganz ohne Kapitalismus, Kommunismus etc. nicht vergessen bitte.:)
Du darfst nicht vergessen, dass auch z.B. der Kommunismus im "Wettbewerb" stand - mit dem Kapitalismus... :biggrin:
 
Warum det? Weil Dir die Argumente langsam ausgehen?:roll:

Nein, ich ignoriere dein sinnloses Geschreibe... Wird den Irakern das Öl etwa geklaut? Warum sollte irgendein Staat irgendwelche Nachteile haben, wenn irgendwelche Produkte nach deinem Empfinden gerechter bezahlt werden? Wer bestimmt gerecht? Warum reden über ein fiktionales, nicht näher benanntes System, welches von keinem beschrieben wird? Wollen wir ein "Oh-alle-sind-glücklich-Land"? Ich verrate dir ein Geheimnis: Das wird es nicht geben. Gleichmacherei ist eine Menschenrechtsverletzung.
 
klar ist Fortschritt wichtig. Nehmen wir mal das Thema Automobil. Das erste Automobil ist höchstens Schrittgeschwindigkeit gefahren, aber auch nur bergab und mit Rückenwind. :)

Die Eisenbahn war zu diesem Zeitpunkt schon duetlich schneller, ergo war das Auto nicht unbedingt so notwendig. Ich möchte auch anmerken, dass Deutschland zu diesem zeitpunkt sich nicht in einer Demokratie befand -> schlechtes Beispiel. (Hitlers Mercedes ist ohne Demokratie ganzschön gut gefahren...)

Ne mal ernsthaft, würden wir heute ohne Telefon auskommen? Ohne Fortschritt gäbe es das garnicht. Klar die Menschen kamen 4 Millionen Jahre ohne Telefon aus aber ist es heutzutage noch wegzudenken?

Solange wir die Erfindung nicht kennen, können wir ohne sie leben. Ergo zeiht dieses Argument nicht. Wichtig ist nur, ob sich die Lebensqualität, das lebensglück etc hinterher verbessert. Beispielsweise sind wir heute mobiler, können mehrere Orte der Welt sehen und Reiselust bestand in der menschheit seit jeher. Dementsprechend haben wir in diesem Punkt heute mehr Glück als früher.

Wie sieht es aus mit Internet?

Ich hatte es schon oben erwähnt. Das Internet entstand nur wegen dem kalten Krieg und aufgrund notwendiger Vernetzung bei Informationsübertragungen. Hat nichts mit Kapitalismus am Hut.
Der Erfinder des WWW hat sich damit übrigens auch keine goldene Nase verdient, Tim Berners-Lee ist hier eher seinen Idealen als materiellen Wünschen nachgegangen.

Ausserdem ist das das positive am Kapitalismus. Eben weil der Mensch nach Perfektion sucht und der Kapitalismus das noch viel mehr verstärkt, entwickeln wir und suchen nach neuen, besseren lösungen für ein Problem.

Mathematiker machen das seit geraumer Zeit und hatten sogar in Zeiten vor dem Kapitalismus mehr Errungenschaften als heute. Die klassische Physik sowieso. Genau diese Dinge sind aber die Grundlage für viele heutige Innovationen.

Die einen haben Gold, die anderen nur Schiefergestein oder nur Wüste. Gold ist halt einfach mehr Wert aber es ist halt nicht auf der ganzen Welt aufgeteilt, sondern immer Regional.

Du kennst die Bedingungen in Gold- und Diamantenminen in Afrika hoffentlich?

Das gleiche kann man von fossilen Brennstoffen sagen. Öl, Braunkohle, Steinkohle, Nicht jedes Land hat das. Das bedeutet ja egal was du für ein System auf die beine stellst, Regional werden die Menschen immer einen Vor- bzw. einen Nachteil haben.

Dafür gibt es auch Ausgleichsmodelle. Auffallend ist doch, dass bspw Deutschland nicht allzuviel nutzbare Ressourcen aufweist und trotzdem eher wohlhabend ist.

Wie man es auch sieht, ich denke der Kapitalismus ist im Moment das bestfunktionierende System, denn kein anderes System hat sich bisher bewärt oder gezeigt, das es besser ist als der Kapitalismus.

Vielen Modellen wird auch keine Chance gegeben.
 
Wenn man aber mal bedenkt wie viele Menschen das entwickeln. Nicht alle Menschen sind an der Entwicklung von irgendwelchen Produkten im gegenteil, es werden sogar immer weniger. Es gibt wahrscheinlich in den Bevölkerungsreichsten regionen nicht soviele wie in Deutschland oder Amerika.

In China sind 85% der Produkte Plagiate oder nachbauten die auch nicht aus eigener Entwicklung kommen. 14.999% sind von Entwicklungen von Ländern wie Deutschland oder Amerika und 0.001% sind eigenständige Entwicklungen des Landes.

In Indien bauen Länder wie Amerika und Deutschland die Wirtschaft auf. Dort kommen Entwicklungen die es schon gibt zum Einsatz.

Damit hätten wir ja schon 1/3 Der Weltbevölkerung.

Nehmen wir Afrika? Wieviele Entwicklungen gibt es dort im gegensatz zu Ländern wie Deutschland?

Damit hätten wir schon die hälfte.


Wie man es auch sieht man kann es keinem Menschen recht machen. Viele reden den Kapitalismus schlecht, viele den Kommunismus und andere sind wieder anderer Meinung.

Vorher viel das Wort von Haus aus Benachteiligte Personen wie z.b. Behinderte Menschen.

Klar sollten diese gefördert werden das sie auch Leben können wie jeder andere auch. So soll es ja auch sein.
Doch bin ich mir sicher, das der ein oder andere Mensch (zu denen ich absolut nicht gehöre) das er nicht arbeiten geht nur um einen behinderten Menschen das Leben zu erleichtern.


Wie gesagt, es ist nicht der Kapitalismus, sondern die Menschen selbst.

Die Mentalität vieler Menschen hat sich so geändert, das sie nur noch ihren eigenen Vorteil sehen wollen und alle anderen Menschen einen Nachteil zu seinem Vorteil verschaffen will. Das ist das große Problem.


Ja ich weis wie die Bedingen im Gold- Diamantenabbau sind.


Ausserdem musst du sagen Deutschland hat nicht mehr viele nutzbare Recourcen. Ausserdem das beste der Deutschen ist deren Mentalität. Deutschland ist ein veredelungsland. Und viele besonders Angagierte Menschen in einem Land ist auch eine "Art" Recource. Wissen und erfindergeist ebenfalls. Deutschland hat mehr geistliche Recourcen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Mentalität vieler Menschen hat sich so geändert, das sie nur noch ihren eigenen Vorteil sehen wollen und alle anderen Menschen einen Nachteil zu seinem Vorteil verschaffen will. Das ist das große Problem.

Öhm die Grundidee des Kapitalismus ist, dass der Mensch ein egoistisches Etwas ist, das nur nach dem eigenen Gleingen schaut.
Das hat sehrwohl was mit dem Kapitalismus zu tun.

Übrigens würde unser heutiges System nicht funktionieren, wenn es nicht Menschen gäbe, die nicht diesem kapitalistischem ideal enstprechen, sondern eben eher helfen wollen, anstatt zu verdienen. Andernfalls würde es keine sozialen EInrichtungen mehr geben.

Deutschland hat mehr geistliche Recourcen.

Mit ihren lächerlichen Bildungsausgaben?

Allgemein verstehe ich nicht, wie du den Zusammenhang zwischen QUantität an Erfindungen und einem idealen System erkennst.
 
Wir schweifen zwar vom Thema ab
Du warst ja noch nicht mal beim Thema. :mrgreen:
Warum brauchen wir manchen Fortschritt?
Ist Fortschritt positiv? Ist Fortschritt notwendig? Werden wir dadurch glücklicher? Für mich wird Fortschritt immer zu sehr positiviert(Und jetzt kommt mir nicht mit Höhlen, das ist im Zusammenhang mit dem Kapitalismus Schwachsinn) ohne dass ersichtlich ist, warum man ihn den unbedingt so sehr in einem solch großen Ausmaß braucht.
Fortschritt liegt in der Sache der Natur. Die Evolution ist nix anderes als Fortschritt. Das heißt natürlich auch, daß Fortschritt nichts zwingend mit einem (Wirtschafts)system zu tun. Da aber der Kapitalismus dem einzelnen die größten Freiheiten einräumt (mal von der Anarchie abgesehen), wird der Fortschritt gefördert.
Ob man Fortschritt deshalb (so) positiv sehen muß, kann man natürlich diskutieren.
 
Nein, ich ignoriere dein sinnloses Geschreibe... Wird den Irakern das Öl etwa geklaut? Warum sollte irgendein Staat irgendwelche Nachteile haben, wenn irgendwelche Produkte nach deinem Empfinden gerechter bezahlt werden? Wer bestimmt gerecht? Warum reden über ein fiktionales, nicht näher benanntes System, welches von keinem beschrieben wird? Wollen wir ein "Oh-alle-sind-glücklich-Land"? Ich verrate dir ein Geheimnis: Das wird es nicht geben. Gleichmacherei ist eine Menschenrechtsverletzung.
Naja ganz freiwillig wollten sie es nicht abgegeben, da benötigte es schon einen nicht legitimierten mit Lügen basierenden Angriffskrieg. Dass Hussein weg ist, ist keine Frage sehr positiv. Nur das wie und welche Sachen im Hintergrund laufen ist dass was die Menschen dort jetzt wieder ausbeuten läßt. Die Regierung ist eine von der USA eingesetzte gewesen zum damaligen Zeitpunkt als die Ölbohrtürme wieder "inkraft gesetzt" wurden. Als ich glaube im letztem Jahr die dann gewählte Regierungnur den Hauch einer Möglichkeit der Fremdnutzung des Rohöls in Erwägung ziehen wollte, gab es Druck aus den USA. Also "klauen" würde ich es nicht nennen wollen, sagen wir mal man hat einen netten Mann engagiert der sehr angetan von den USA ist bzw. "so gemacht" wurde. Die Menschen selbst im Irak bekommen davon nicht allzuviel mit. Wenn der Rubel dort rollt, ähm Dollar.
Und es geht doch nicht darum was ich als gerechten Preis empfinde, es geht darum dass man andere Staaten dazu nötigt ob durch Krieg, Zuwendungen etc. seine Rohstoffe gegen annähernd lau abzugeben.
Und bezüglich der Gleichmacherei? Und warum wollen die westl. Staaten u.a. auch Deutschland dann jedem die Demokratie "bringen"? Damit genau sowas passiert wie in den USA und zuletzt Afghanistan und Irland, Demokratie wird es solange benannt solange das richtige gewählt wird und die entsprechenden Rohstoffe "richtig" vertickert werden.
 
Die Eisenbahn war zu diesem Zeitpunkt schon duetlich schneller, ergo war das Auto nicht unbedingt so notwendig. Ich möchte auch anmerken, dass Deutschland zu diesem zeitpunkt sich nicht in einer Demokratie befand -> schlechtes Beispiel. (Hitlers Mercedes ist ohne Demokratie ganzschön gut gefahren...)

Sry aber was hat Kapitalismus (ein Wirtschaftssystem) mit einer Demokratie(Politisches System) zu tun? Ich kann auch in einer Diktatur den Kapitalismus einführen. Und soweit ich im Geschichtsunterricht aufgepasst hab gab es im dritten Reich auch den Kapitalismus.


Öhm die Grundidee des Kapitalismus ist, dass der Mensch ein egoistisches Etwas ist, das nur nach dem eigenen Gleingen schaut.
Das hat sehrwohl was mit dem Kapitalismus zu tun.

Übrigens würde unser heutiges System nicht funktionieren, wenn es nicht Menschen gäbe, die nicht diesem kapitalistischem ideal enstprechen, sondern eben eher helfen wollen, anstatt zu verdienen. Andernfalls würde es keine sozialen EInrichtungen mehr geben.

Im Kapitalismus wird auch anderen Menschen geholfen. Überleg einmal wofür du Sozialabgaben leistest. Richtig, um Sozial schwächeren zu helfen.


Es ist auch nicht das Problem wenn einer sagt ne ich hinterziehe meine Steuern indem ich mein Geld einfach in die Schweiz schaffe. Zum Problem wird es erst, wenn das genug Personen machen.
Doch es ist kein Ideal vom Kapitalismus irgendwo irgendwelche Menschen zu versklaven oder auszubeuten. Das ist ein Ideal des Turbokapitalismus.

Und wenn nur 3% des Wertes an Gold was in Afrika abgebaut wird im Land bleibt ist das ein Problem. So etwas nennt man versklavung. So etwas sollte man verbieten. Aber wie gesagt es ist kein Problem des Kapitalismus sondern ein Problem der Menschen weil die Gier nach immer mehr so groß ist, und je mehr sie haben, umso mehr wollen sie vorallem von Geld.

Aber am Grundprinzip des Kapitalismus "Wohlstand für alle" ausser das wir das nie erreichen können, gibt es eigentlich nichts auszusetzen.