vom Autohändler arglistig getäuscht worden

hier mal ein Hinweis :

LG Coburg, Aktenzeichen: 23 O 596/05 – Urteil vom 11.04.2006

Macht ein Autohändler beim Kauf falsche Angaben zum Kilometerstand des Autos, so kann der Käufer die Rückabwicklung des Kaufvertrags verlangen. Das gilt selbst dann, wenn der falsche Kilometerstand auf den Angaben des Vorbesitzers des Autos zurückgeht. Auf die Richtigkeit solcher Angaben dürfen sich gewerbliche Autohändler nicht ohne weiteres verlassen, sondern müssen die Kilometerleistung selbst überprüfen. Auf dieses Urteil des Landgerichts (LG) Coburg verweisen die Verkehrsanwälte (Arge Verkehrsrecht im DAV).




hat sich erledigt, Auto wurde ohne weitere Umstände zurückgenommen, da
der Händler von der *Meilenangabe* gewusst hat, weitere Autos mit *Meilen*standen zum Verkauf bereit. Freunde hatten sich als Käufer getarnt und sich eben in die Autos gesetzt ,soviel ich weis auch Probe gefahren.

Da nur ca.1000km seit Kauf gefahren wurden hat er den vollen Kaufpreis + 700 Euro extra zurückersattet.


Novi
 
Tjo, das sollte man der Verbraucherzentrale dennoch mal melden, damit nicht andere auf den reinfallen.

Mein Reden :mrgreen:
Wenn da jemand bereit ist mal eben so 700€ mehr zurück zu zahlen, dann liegt da noch weit mehr im Argen als nur dieses eine Auto! Die hoffen das man nicht zur Polizei geht deswegen!
Autohändler sind sonst so kleinkariert, drücken den Preis für jede noch so kleine Macke um zich €s nach unten! Und da kann man auf einmal 700€ mehr rausrücken... Da stimmt doch was offensichtlich nicht :roll:
 
Mein Reden :mrgreen:
Wenn da jemand bereit ist mal eben so 700€ mehr zurück zu zahlen, dann liegt da noch weit mehr im Argen als nur dieses eine Auto!
Naja, bei einem Sachmangel steht dem Käufer ja ein Schadenersatz zu, sofern ihm ein Schaden entstanden ist. Dieser lässt sich ja mit Zulassungskosten, Versicherungsprämie, evtl. jetzt Mietwagenkosten relativ genau beziffern.

Das der Händler so direkt aber etwas zahlt, macht mich auch stutzig.

Marty
 
Hallo,

habe eben nochmals nachgefragt.

Die 700 Euro sind Rechtsanwaltskosten, Versicherung, Zulassung und Abmeldung
und für DEKRA Gebühren, denn die beiden haben dort die tatsächlichen Kilometer auslesen lassen um das genau beweisen zu können.


Novi
 
Der Kerl ist Autohändler und kein Laie. Somit weiß er von der Umstellungsmöglichkeit oder hätte es wissen müssen. Der ist doch nicht Lieschen Müller, die von Autos keine Ahnung hat.
 
Das mit seinen Freunden hab ich nicht genau verstanden. Erklär es mir doch bitte etwas genauer?

So wie ich es bisher verstanden habe, sind die Freunde vom Autohändler mit den AUtos gefahren. Nur warum? Kein Bock ihr eigenes zu nehmen und lieber so lange fahren, bis der Tachostand in Meilen das anzeigt, was der Wagen bei Ankauf des Händlers in km hatte?
 
Vermutlich haben die das gemacht, um überprüfen zu können, ob bei ihnen der Tachostand auch falsch eingestellt war...