Vista - Wer legt es sich zu?

Wirst Du zu Vista im nächsten Jahr wechseln?

  • Ja, Vista Home Basic x86/x64

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich kaufe mir lieber eine Spielkonsole, mehr kann ich sowieso nicht

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    85
Ich hab Vista RC1 am Wochenende mal installiert. Nach 3 Stunden war wieder Windows XP drauf ;)
Ich kriegte die Creative X-FI einfach nicht zum laufen! :(
 
Ich hab Vista RC1 am Wochenende mal installiert. Nach 3 Stunden war wieder Windows XP drauf ;)
Ich kriegte die Creative X-FI einfach nicht zum laufen! :(
Schade, dann warte ich mal weiter auf ein Statement von SubZero :)

Aber trotzdem mal eine Frage: Creative bietet einen geradezu vorbildlichen Treibersupport an. Das ist eine der letzten Firmen, bei der ich davon ausgehen würde, dass es mit deren Geräte Probleme gibt. Was war denn Dein Problem?

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Schade, dann warte ich mal weiter auf ein Statement von SubZero :)

Aber trotzdem mal eine Frage: Creative bietet einen geradezu vorbildlichen Treibersupport an. Das ist eine der letzten Firmen, bei der ich davon ausgehen würde, dass es mit deren Geräte Probleme gibt. Was war denn Dein Problem?

Gruß,
Photon

Naja, vielleicht hatte ich auch einfach nur Pech und bei anderen läufts :p
Hab den offiziellen Vista Treiber für die X-FI Xtreme Music installiert und schon während der Installation ne Fehlermeldung gekriegt, die ich leider nicht mehr auswendig kenne.
Es stand was davon, dass das Creative Device Installation Programm Fehler entdeckt hat und das Gerät nun deaktiviert wird.

PS. War die 64 Bit Version. Ansonsten fand ichs sehr nett. Die Graka wird super unterstützt (nVidia Geforce 7900), die Performance war auch super ausser dass halt 200-300 MB Ram mehr verwendet werden.
 
[...] Hab den offiziellen Vista Treiber für die X-FI Xtreme Music installiert und schon während der Installation ne Fehlermeldung gekriegt, die ich leider nicht mehr auswendig kenne.
Es stand was davon, dass das Creative Device Installation Programm Fehler entdeckt hat und das Gerät nun deaktiviert wird.
Wenn Du nochmal Zeit und Lust hast, Vista zu probieren, dann schau doch mal, ob es nicht schon einen 64-Bit Treiber von Creative zu Deinem Gerät gibt: https://de.europe.creative.com/support/downloads/


[...] die Performance war auch super ausser dass halt 200-300 MB Ram mehr verwendet werden.
Liegt auch an der anderen Speicheradressierung bei 64-Bit Systemen, denn die brauchen nunmal mehr RAM. Aber hattest Du auch diese AERO-GLASS Oberfläche ausprobiert?

Gruß,
Photon
 
Wenn Du nochmal Zeit und Lust hast, Vista zu probieren, dann schau doch mal, ob es nicht schon einen 64-Bit Treiber von Creative zu Deinem Gerät gibt: https://de.europe.creative.com/support/downloads/



Liegt auch an der anderen Speicheradressierung bei 64-Bit Systemen, denn die brauchen nunmal mehr RAM. Aber hattest Du auch diese AERO-GLASS Oberfläche ausprobiert?

Gruß,
Photon


Also ich hatte schon die 64 Bit Version des Treibers ;)

Ich denke eher dass es an der neuen Oberfläche liegt. Hatte sämtliche grafische Effekte und Features aktiviert. Vielleicht werde ich noch die 32 Bit Version installieren, mal schauen ob die geht.
 
Also ich kann getrost auf dieses Schrott-Betriebsystem verzichten.
Habe mir vor einer Woche diese Beta gezogen.
Außer ein etwas gepimptes XP ist das nicht.
Alles was da "neu" ist kann man sich mit irgendwelchen freeware-Programmen kostenlos machen.
Also ich kann keinem raten Vista zu kaufen, wenn er schon XP besitzt...
Aber Linux ich sowieso viel besser :mrgreen:
 
Soo :) (Wer "so" sagt, weiß nicht weiter)

Habe mir gerade mal Vista angetan. Zwar nicht auf einer optimalen Maschine, aber für einen kurzen Eindruck hat es gereicht (Vista 32Bit, RC1)

Also zur Optik sage ich mal: Viel von KDE geklaut *lach* Trotzdem nett und natürlich wesentlich stabiler, als jede experimentelle Linux-Version. Aber absolut nicht notwendig, schon gar nicht bei dem Ressourcenaufwand. Aber es ist in jedem Fall etwas für das verwöhnte Klicki-Bunti-Auge (wie meins).

Ich kann nicht bestätigen, dass man sich in Vista schwer einfindet. Es ist alles etwas anders gelagert, als bei XP, aber nicht unauffindbar. Die wichtigsten Dinge liegen nur 2 bis maximal 3 Mausklicks entfernt.

Ansonsten werden die üblichen Microsoft Spywaretools en masse gestartet, wird also wieder ein Fall für VistaAntiSpy werden, sofern es nicht nur in der RC-Variante so sein wird. Auch habe ich ein wenig Software installiert, mit der ich so häufiger zu tun habe (SharpDevelop, HomeSite, VirtualDub, ...) und alles installierte sich und lief den Umständen entsprechend einwandfrei.

Alle Hardware wurde ohne zusätzliche Treiber erkannt, allerdings war auch nicht die neueste Hardware verbaut. Irgendein Generic-Teil stellt zumindest immer eine grundlegende Funktionalität her. Aber das kannte man ja schon von XP.

So, das war's auch schon. Jetzt muss ich dringend ins Bett und morgen ist die Kiste schonwieder weg. Vielleicht habe ich dann auch noch etwas Zeit zum Testen, ansonsten bin ich bis dato nicht davon überzeugt, mehr als 100 Euro für eine XP-Pro-ähnliche Version zu zahlen.

Gruß,
Photon
 
Hi,

Also ich ärgere mich jetzt gut 6 Wochen mit Vista herum und kann nur sagen, dass es der größte Blödsinn ist, den MS da anstellt.
1. Der Bootvorgang.
Bei XP habe ich mir immer gerne meine Partition als Backup kopiert (mit Partitionmagic 8). Bei vista kann man das zwar auch (mit Acronis) bekommt das ding aber nicht gebootet. Habe es bereits mit dem NTLoader probiert und wirklich den Bootvorgang auseinander genommen, hat alles nichts geholfen.
2. Die ganze Blockerei. Von wegen Software von kleinen Firmen installieren.
3. Der ganze Overhead (Plattenplatz etc.)
4. Die 64er Version ist auch nicht zu gebrauchen, da fast keine Programme darauf laufen.
5. Features wie ReadyBoost. Dass ich nicht lache :) Das bringt was, wenn Du 512 MB RAM drinn hast. Wenn Du drüber liegst merkst Du nichts davon.

Ich habe beide Versionen, weil ich Entwickler bin und mir die frei runterladen kann, aber mittlerweile gehe ich soweit, alles auf Linux um zu stellen was ich privat halt umstellen kann.

Der einzigste Vorteil, den ich sehen kann ist, dass die 64er Version wirklich wie ne Rakete abgeht (für Windows Verhältnisse).
Das tut die 64er Version von XP aber bestimmt auch und wenn dann endlich mal diese Versionen von der Software unterstützt wird, werde ich mir wohl eher die XP-Variante zulegen.

Ach ja, habe da mal was gelesen, dass es wohl ein Tool gäbe, was DX10 Games/Anwendungen auf Linux, MAC OS und XP laufen lässt. Wenn das der Fall ist, dann benutze ich XP und Linux.
 
[...] Also ich ärgere mich jetzt gut 6 Wochen mit Vista herum und kann nur sagen, dass es der größte Blödsinn ist, den MS da anstellt. [...]
Ja, also ich habe Vista auch eine Chance gegeben und nach 4 Wochen wieder freudestrahlend entfernt. Angefangen bei pausenlosem Festplattenzugriff (warum?) bis hin zu Abstürzen wie aus frühen Win95-Zeiten war eigentlich alles dabei. Gott sei dank bekommt man seit neuestem zu jedem neuen Rechner, der Vista drauf hat, gleich eine XP-Version kostenlos dazu. Die beste Entscheidung von MS seit Jahren...

[...]Ach ja, habe da mal was gelesen, dass es wohl ein Tool gäbe, was DX10 Games/Anwendungen auf Linux, MAC OS und XP laufen lässt. Wenn das der Fall ist, dann benutze ich XP und Linux.
Wie soll das Tool denn funktionieren? DX10 greift direkt auf die Hardware zu und alle Spiele der nächsten Jahre werden definitiv unter DX10 und DX9 lauffähig sein (weil sich nunmal nicht jeder sogleich eine DX10-fähige Grafikkarte kaufen wird, ich auch nicht). Abgesehen davon, dass man viele Funktionen von DX10 gar nicht "emulieren" kann, wäre wohl der Geschwindigkeitsgewinn weniger als Null.

Und Linux ist nunmal nicht zum Spielen geeignet. OpenGL ist etwa auf dem Stand von DirectX8 (obwohl es kaum zu vergleichen ist), hängt also der aktuellen Entwicklung um Jahre hinterher. Davon abgesehen sind WINE und Cedega nur was für echte Hardcore-Freunde des *nix, denn so gut wie keine Spiele laufen auch nur ansatzweise so flüssig und fehlerfrei wie unter Windows, wenn sie überhaupt laufen.

Also für mich bleibt es vorläufig dabei: Auf meinem Server Debian ohne X und auf den Clients XP. Was besseres gibt es derzeit nicht, denke ich.

Gruß,
Photon
 
Ich hab bereits Vista in meinem neuen Lappi,.. (Dual core, 2*1,9 ghz, 2 gig ram, 160 gig HDD) und ich bin absolut zufriedn... Aber den Kompatibilitätsmodus hätten die sich sparen können, der hat noch nie funktioniert.
 
Ich werde mir nie Vista anschaffen !
Mein Hauptsystem ist Linux und als Zweitsystem laeuft bei mir "noch" XP, da ich ab und zu gerne mal das eine oder andere Spiel spiele. Jedoch benutze ich XP nur dann, wenn ich das Spiel das ich spielen moechte, unter Linux nicht spielbar zum laufen bekomme.

Und bevor ich mir Vista anschaffe, verzichte ich lieber auf die neuen Spiele welche nur noch unter Vista laufen, denn diese unverschaemtheit die sich MS hier erlaubt, tue ich mir nicht an. Ich lege wert auf meine Privatspaehre, und wenn ich mir ein System kaufe, moechte ich es auch uneingeschraenkt und ohne Datenueberwachung seitens des Herstellers nutzen.

Siehe: https://www.linux-user.de/ausgabe/2006/12/005-editorial/index.html
und: https://www.microsoft.com/about/legal/useterms/default.aspx (hier kann man sich die EULA downloaden)

@Photon: Ich bin seit mehreren Jahren ueberzeugter (und mit voller Zufriedenheit) Linux-User, und ich kann dem nicht ganz nachvollziehen was Du ueber Linux geschrieben hast.

1. Je nach Distribution und Software, brauch man selten mal selber etwas kompilieren (und je nach Distri hat man mehr oder weniger Probleme beim Kompilieren)
2. Wo soll Linux nicht mit Windows mithalten koennen ? Mit Linux habe ich weniger Probleme als mit Windows. Zumal ich unter Linux auch sehr viel mehr Moeglichkeiten habe, meist mehr als ich eigentlich brauche, und auch die Konfiguration faellt mir um ein vielfaches leichter als unter Windows. Es ist hinterher alles so, wie ich es moechte, und das mit weniger Aufwand und Problemen. Desweiteren habe ich mit Kommerzieller Software oft mehr Probleme gehabt als mit Freeware.
3. Gimp soll nicht annaehrend mit teuren Photoshop mithalten koennen ? Daher nutzen es wohl so viele und erstellen genau so gute Grafiken, wie die Photoshop'ler ;)

Gott sei dank bekommt man seit neuestem zu jedem neuen Rechner, der Vista drauf hat, gleich eine XP-Version kostenlos dazu. Die beste Entscheidung von MS seit Jahren...

Wo hast Du denn das gehoert / gelesen ?

welt.de schrieb:
Das neue so genannte Downgrade ("Herunterstufung") steht allerdings nur für die Versionen „Vista Business“ und „Ultimate“ zur Verfügung.

https://www.welt.de/webwelt/article1209683/Microsoft_muss_das_alte_Windows_XP_reaktivieren.html

PS: Goth sei dank baue ich meine Computer selber zusammen und spare mit somit die Kosten fuer das System :p

Wie soll das Tool denn funktionieren? DX10 greift direkt auf die Hardware zu und alle Spiele der nächsten Jahre werden definitiv unter DX10 und DX9 lauffähig sein (weil sich nunmal nicht jeder sogleich eine DX10-fähige Grafikkarte kaufen wird, ich auch nicht).

Hmm, wo ist das Problem ? DX9 greift auch Direkt auf die Hardware zu. Sowie auch die Vorgaenger. Und AFAIK sollen alle Spiele doch nur noch DX10 lauffaehig sein, weil Vista die Vorgaenger Versionen nicht mehr unterstuezt.

Abgesehen davon, dass man viele Funktionen von DX10 gar nicht "emulieren" kann, wäre wohl der Geschwindigkeitsgewinn weniger als Null.

Na, ich waere mir nicht so sicher das DX10 wirklich solch starke Probleme bereiten soll. Die Entwickler werden das schon machen. Aber wie kommst Du darauf, das "viele" Funktionen von DX10 nicht "emulierbar" sind ?

Und Linux ist nunmal nicht zum Spielen geeignet. OpenGL ist etwa auf dem Stand von DirectX8 (obwohl es kaum zu vergleichen ist), hängt also der aktuellen Entwicklung um Jahre hinterher.

*kopfkratz* Dafuer das Linux (soo) ungeeignet ist, laufen die Spiele, die auch fuer Linux Portiert wurden, manchmal sogar sehr viel fluessiger unter Linux als unter Windows... Also sowohl UT2004 als auch Doom 3 laufen bei mir absolut fluessig auf hoechster Detail Stufe, wobei Doom 3 unter Windows bei mir selbst auf der zweit hoechsten Detail Stufe beschissen laeuft (obwohl der Rechner das locker mit machen wuerde) :roll:

Davon abgesehen sind WINE und Cedega nur was für echte Hardcore-Freunde des *nix, denn so gut wie keine Spiele laufen auch nur ansatzweise so flüssig und fehlerfrei wie unter Windows, wenn sie überhaupt laufen.

Nur fuer Hardcore-Freunde ? hmm, also mit Cedega koennen auch die "weniger-hardcore-freunde" einige Spiele zum laufen bringen. Und dafuer das "so gut wie keine" Spiele auch nur "ansatzweise" Fluessig laufen, gibt es aber recht viele Spiele die laufen, und darunter auch einige die sehr fluessig laufen, und einige die zwar nicht zu 100% fluessig, aber spielbar fluessig laufen. Also ich bin u.a. Guild Wars spieler, und es laeuft fast so gut wie unter Windows. WarCraft III laeuft absolut ohne Probleme. BF2 laeuft auch halbwegs zufriedenstellend. Und CoD laeuft bei mir unter Linux besser als unter Windows (beim Online spielen)
 
[...] 1. Je nach Distribution und Software, brauch man selten mal selber etwas kompilieren (und je nach Distri hat man mehr oder weniger Probleme beim Kompilieren)
Meist mehr als weniger. Und "selten" ist der falsche Ausdruck. Sicher gibt es je nach Distribution auch schon viele komplilierte Sachen, gar keine Frage. Aber je nachdem, welche Software man einsetzen will, kommt man um das Kompilieren gar nicht herum. Für Dich (und andere) sicher kein Problem. Für den normalen Heimanwender fast unmöglich. Schon allein deshalb scheitert Linux am Massenmarkt. Nicht jeder ist ein begeisterter Bastler am PC, manch einer möchte wirklich nur anwenden.

2. Wo soll Linux nicht mit Windows mithalten koennen ? Mit Linux habe ich weniger Probleme als mit Windows. Zumal ich unter Linux auch sehr viel mehr Moeglichkeiten habe, meist mehr als ich eigentlich brauche, und auch die Konfiguration faellt mir um ein vielfaches leichter als unter Windows. Es ist hinterher alles so, wie ich es moechte, und das mit weniger Aufwand und Problemen. Desweiteren habe ich mit Kommerzieller Software oft mehr Probleme gehabt als mit Freeware.
Bei mir ist es genau umgekehrt.

3. Gimp soll nicht annaehrend mit teuren Photoshop mithalten koennen ? Daher nutzen es wohl so viele und erstellen genau so gute Grafiken, wie die Photoshop'ler ;)
Keine Ahnung. Laut Selbstbeweihräucherung auf der TheGimp-Seite hat das Programm die gleichen Möglichkeiten wie Photoshop. Also ich komme damit nicht klar, aber ich bin auch kein Grafiker. Aber die beiden Grafiker, die ich kenne und schon seit Jahren mit Photoshop arbeiten, haben das Tool auch nach wenigen Stunden von der Platte geschmissen. Kann gut sein, dass TheGimp wirklich insofern super ist, weil es nach einer gewissen Einarbeitungszeit gleiche oder ähnliche Ergebnisse wie Photoshop liefern kann und darüber hinaus kostenlos ist. Aber für den professionellen Einsatz wohl eher ungeeignet.

Jupp, stimmt. Naja, die meisten werden wohl zu Ultimate/Business greifen, weil der Preisunterschied wohl nur noch ein paar Euro sind zwischen Ultimate und Home: Hardwareschotte

Hmm, wo ist das Problem ? DX9 greift auch Direkt auf die Hardware zu. Sowie auch die Vorgaenger. Und AFAIK sollen alle Spiele doch nur noch DX10 lauffaehig sein, weil Vista die Vorgaenger Versionen nicht mehr unterstuezt.
Ja, aber DX10 setzt noch einen dritten Shader voraus, den <DX10-Grafikkarten nicht haben. Wahrscheinlich werden DX10-Spiele trotzdem laufen (mit oder ohne Tool), klar. Aber der Vorteil von DX10 wird dann wohl im Arsch sein. Steht aber auch gut zusammengefasst bei Wikipedia.

*kopfkratz* Dafuer das Linux (soo) ungeeignet ist, laufen die Spiele, die auch fuer Linux Portiert wurden, manchmal sogar sehr viel fluessiger unter Linux als unter Windows... Also sowohl UT2004 als auch Doom 3 laufen bei mir absolut fluessig auf hoechster Detail Stufe, wobei Doom 3 unter Windows bei mir selbst auf der zweit hoechsten Detail Stufe beschissen laeuft (obwohl der Rechner das locker mit machen wuerde) :roll:
Also ich sage nix gegen UT2004, das läuft bei mir sowohl unter Win, wie auch unter *nix absolut flüssig und fehlerfrei auf höchster Detailstufe. Doom 3 spiele ich nicht. Und ja, alle Spiele, die auf Linux portiert wurden (also die Hand voll), laufen auf einigen schwachen Systemen sogar wesentlich besser als auf Windows. Aber:

Nur fuer Hardcore-Freunde ? hmm, also mit Cedega koennen auch die "weniger-hardcore-freunde" einige Spiele zum laufen bringen.
Ja, das funktioniert bei PacMan und Tetris bestimmt gut. Eigentlich braucht man es gar nicht probieren, die Kompatibilitätsliste von Cedega sagt schon fast alles. Aber selbst Spiele mit 4 Sternen laufen für meinen Anspruch am unteren Bereich der Zumutbarkeit. 5 Sterne bekommen sowieso nur die 5(?) Spiele, mit denen auf der Homepage Werbung gemacht wird und für die Cedega optimiert wurde.

Wir haben hier Anfang des Jahres einige Spiele (ohne vorher in die Kompatibilitätsliste zu gucken) versucht, unter Cedega oder WINE zum Laufen zu bringen. Wenn sie den Kopierschutz überstanden haben und dann sogar starteten, erinnerte mich die Gesamtperformance eher an die Anfänge der PS1-Emulation. Letztlich waren wir uns einig: 5 Euro war der Versuch wert, aber keinen Cent mehr.

Nochmal kurz zu Software. Es mag sein, dass bei Dir ein paar Freeware-Tools teilweise besser laufen, als Kommerzware auf Windows. Vielleicht würde sogar ein Linux-Clone auf Linux besser laufen, als das adäquate Programm unter Windows. Nur leider gibt es nur sehr selten eine Linux-Portierung. Und wenn man mit einem Programm eingearbeitet ist, dann kann man einfach nicht mal eben umsteigen. Schon gar nicht dann, wenn man für 10 Arbeitsschritte 10 einzelne Programme braucht und die sogar noch anders gehandhabt werden müssen, als gewohnt. Und als Anwender muss man sich auch nicht zwingend mit Konfigurationsdateien rumschlagen, was aber Linux nicht nur ermöglicht, sondern leider oft sogar erfordert. Ich denke da bloß an den Akt vor ein paar Monaten, als ich nur Beryl auf Suse zum Laufen gebracht habe. Das wäre unter Windows undenkbar: EXE runterladen, installieren, Spaß haben. Unter Linux: Quellpakete ziehen und entpacken, Kernelquellen installieren, samt CPP. Dann Abhängigkeiten auflösen, kompilieren, auf Fehlersuche gehen. Neu kompilieren, vor einem weißen Bildschirm sitzen, X beenden und auf der Console Fehlersuche betreiben...

Dann geht es weiter über den - inzwischen besseren aber noch immer mangelhaften - Treibersupport, wo man sich seine Hardware nicht nach Wunsch, sondern nach Linux-Kompatibilitätsliste aussuchen muss. Am Ende kommt man bei Linux an der Shell gar nicht vorbei, was zumindest Fortgeschrittenen-Kenntnisse voraussetzt. Und da sagst Du, Linux wäre Massenmarkt-tauglich? Bei weitem nicht! Für welche Zielgruppe sollte Linux in Frage kommen? Nicht für den Gamer, nicht für Normalanwender. Bleiben Freaks, Informatiker, zum Teil auch Wissenschaftler, Administratoren und Anti-Microsoft-Fanatiker. Naja, im Großen und Ganzen setzt sich die Fan- und Anwendergemeinde auch genau aus diesem Personenkreis zusammen.

Gruß,
Photon
 
Python, du sagst, dass sich Linux nicht durchsetzten konnte und nur von Hardcore-Fans als Betriebssystem verwendet wird. Warst du schon mal auf einer Universität? Dort ist fast jeder zweiter Computer mit einer Linux Distribution installiert. (der Rest ist macisch, ein kleeeiner Teil [die PCs der Unbekehrbaren] ist Windows)

Warst du schon mal auf einer Linux-User-Party? Die meisten dort sind gar nicht mal so freakisch. Einige haben bestimmt eine Ecke ab, aber das gibts ja auch bei Microsoft (Gat *hust* es zum Beispiel). Die meisten sind sogar nett, viel netter als die von der Windows-Generationen.

Du sagst, dass es für die meisten Softwares keine Linuxportierung gibt. Naund? Ich bin auch nicht bereit, Microsoft Office 2007 auf mein Linux laufen zu lassen. Und natürlich habe ich nicht die nötigen Böcke dafür, den schlechten Internet Explorer zu installieren. Wieso? Weils das in einer anderen Version schon für die meisten Linux-Distributionen gibt. Für Office gibts OpenOffice.org, und das ist - ehrlich gesagt - viiieeel besser als die Version von Microsoft. Von Useability kannst du nun bei der neuen Version (Windows Office 2007?!) nicht sprechen. Jemand, der zuvor Jahre lang mit Word und Excel gerabeitet hatte, wird grosse mühe haben, sich hier neu einzuarbeiten. Und für den Internet Explorer gibts andere Browser à la Mozilla Firefox, Opera, unter KDE zum Beispiel auch Konqueror (läuft natürlich auch unter GNOME, ich weiss, ich weiss).

Du sprichst das "Problem" mit dem Kompilieren an. Also ehrlich gesagt habe ich selbst keine kleinste Mühe mehr, seit es Paketverwaltungstools wie APT oder Adept gibt. Dort schreibst du ein, was du willst, suchst dannach, klickst auf "installieren" und APT der Lieber, lädt es dir herunter, kompiliert es dir eventuell (wenns überhaupt kompiliert werden muss) und installiert dir das ganze schön. Und wenn du trotzdem etwas herunterladen musst, ohne dass du die schönen Paketverwaltungstools hast, liest du einfach die fucking README. Befehle make install, do this and this. Ist doch einfach, sogar als Neuling. Lesen bildet, kennen wir ja nicht nur von der Schule her.

Für welche Zielgruppe sollte Linux in Frage kommen? Nicht für den Gamer, nicht für Normalanwender. Bleiben Freaks, Informatiker, zum Teil auch Wissenschaftler, Administratoren und Anti-Microsoft-Fanatiker.
Öh, jound? Übrigens: Freaks = Anti-Microsoft-Fanatiker. Ja, wiederspricht sich mit dem, was ich vorhin geschrieben habe (aber auch hier: Wen interessierts? Solangs läuft, braucht man sich nicht drum streiten). Ich bin kein Freak, keine Informatikerin und keine Wissenschaftlerin, geschweige denn eine Administratorin. Aber benütze trotzdem Ubuntu (duck und weg). Und freue mich, etwas auf dem PC zu haben, das läuft :).
 
Python, du sagst, dass sich Linux nicht durchsetzten konnte und nur von Hardcore-Fans als Betriebssystem verwendet wird. Warst du schon mal auf einer Universität? [...]
Ja, auf der Uni wird es häufig eingesetzt. = wissenschaftlicher Bereich.

Warst du schon mal auf einer Linux-User-Party? Die meisten dort sind gar nicht mal so freakisch. Einige haben bestimmt eine Ecke ab, aber das gibts ja auch bei Microsoft (Gat *hust* es zum Beispiel). Die meisten sind sogar nett, viel netter als die von der Windows-Generationen.
Nein, aber ich war auch noch auf keiner Windows-User-Party. Ein OS brauche ich zum Arbeiten, nicht zum Feiern. Und anhand dieser Kriterien bewerte ich ein OS, nicht wie nett die Gemeinde ist ;)

Du sagst, dass es für die meisten Softwares keine Linuxportierung gibt. Naund? Ich bin auch nicht bereit, Microsoft Office 2007 auf mein Linux laufen zu lassen. Und natürlich habe ich nicht die nötigen Böcke dafür, den schlechten Internet Explorer zu installieren.[...]
Kann ich gut verstehen. Habe auch schonmal vor Office 2007 gesessen und mich gefragt, was sich MS dabei gedacht hat. Aber OpenOffice gibt es für auch für Windows, ebenso Opera und Firefox. Den genialen Konqueror vermisse ich ein wenig auf Windows, aber damit muss ich nunmal leben, alles Gute ist nie beisammen.

[...] Du sprichst das "Problem" mit dem Kompilieren an. Also ehrlich gesagt habe ich selbst keine kleinste Mühe mehr, seit es Paketverwaltungstools wie APT oder Adept gibt.[...]
Also entweder Du arbeitest noch nicht lange unter Linux oder Du benutzt nur Software, die auch der große Teil der Linux-Gemeinde benutzt. Natürlich gibt es fertige *.deb oder *.rpm Pakete, das weiß ich. Und diese Pakete laufen auch in den allermeisten Fällen problemlos, nicht immer. Aber es gibt genügend Pakete (je nach Distribution), die erst kompiliert werden müssen. Das betrifft wohl die allermeisten Tools, die es bei Kde-Apps.org zum Download gibt. Und da fangen die Probleme an. Viele Tools laufen nach dem nächsten Kernelupdate nicht mehr und das passiert ja relativ häufig.

Paketverwaltung ist eine tolle Sache, keine Frage. Aber insgesamt kommt es noch lange nicht an die "Usability" von Windows heran.

[...] Ist doch einfach, sogar als Neuling. Lesen bildet, kennen wir ja nicht nur von der Schule her.
Ja. Und das sagst Du bitte mal jemandem, der am PC produktiv arbeiten muss. Oder jemandem, der einen PC zuhause stehen hat, um mal ein paar Briefe zu schreiben, zu surfen und zum Spielen. Dem erklärst Du erstmal die Linux-Philosophie, dann die grundlegensten BASH-Befehle und wie man MAN-Pages liest. Im Anschluss wie ein OS funktioniert, was ein Kernel ist und warum er nach jedem Kernelupdate die ganzen selbstkompilierten Tools neu kompilieren muss. Wenn Du das geschafft hast musst Du ihm noch schonend beibringen, dass es seine Standardprogramme zukünftig nicht mehr gibt, aber X verschiedene zusammen etwa gleiche Ergebnisse erzielen können. Dann noch ein Satz, warum alle seine Freunde und Bekannten Moorhuhn spielen können, er aber nicht. Und wenn Du dann trotzdem einen neuen dauerhaften Linux-Jünger gewonnen hast, dann musst Du wohl beim Erklären einen extrem kurzen Rock getragen haben...

[...]Ich bin kein Freak, keine Informatikerin und keine Wissenschaftlerin, geschweige denn eine Administratorin. Aber benütze trotzdem Ubuntu (duck und weg). Und freue mich, etwas auf dem PC zu haben, das läuft :).
Sei Dir ja auch gegönnt. Du wirst ja auch wahrscheinlich genug Zeit und vor allem Interesse haben, Dich darin einzuarbeiten. Und wenn Du den PC nicht zum Spielen nutzt, Deine Hardware vom System voll unterstützt wird und Du alle benötigte Software über die Paketverwaltung bekommst, dann ist es doch eine gute Entscheidung. Aber Du bist trotzdem kein repräsentatives Beispiel für den Massenmarkt ;)

Gruß,
Photon
 
Meist mehr als weniger. Und "selten" ist der falsche Ausdruck.

Ich habe bisher selten mal etwas selber kompiliert.

Sicher gibt es je nach Distribution auch schon viele komplilierte Sachen, gar keine Frage. Aber je nachdem, welche Software man einsetzen will, kommt man um das Kompilieren gar nicht herum. Für Dich (und andere) sicher kein Problem. Für den normalen Heimanwender fast unmöglich.

Ein "normaler Heimanwender" wird aber wahrscheinlich (oder "garantiert") solch eine Software gar nicht benoetigen. Programme die ein normaler Heimanwender benutzen tut, koennen ueber den Paket-Manager installiert werden.

Schon allein deshalb scheitert Linux am Massenmarkt. Nicht jeder ist ein begeisterter Bastler am PC, manch einer möchte wirklich nur anwenden.

Muss man das denn wirklich sein ? Ich selber finde, unter Windows muss man mehr am System rumbasteln, bevor alles richtig laeuft (und vor allem so, wie man es moechte). Und vor allem um evtl. Sicherheitsluecken auszuschliessen.

Keine Ahnung. Laut Selbstbeweihräucherung auf der TheGimp-Seite hat das Programm die gleichen Möglichkeiten wie Photoshop. Also ich komme damit nicht klar, aber ich bin auch kein Grafiker. Aber die beiden Grafiker, die ich kenne und schon seit Jahren mit Photoshop arbeiten, haben das Tool auch nach wenigen Stunden von der Platte geschmissen. Kann gut sein, dass TheGimp wirklich insofern super ist, weil es nach einer gewissen Einarbeitungszeit gleiche oder ähnliche Ergebnisse wie Photoshop liefern kann und darüber hinaus kostenlos ist. Aber für den professionellen Einsatz wohl eher ungeeignet.

Ich kenne einen Grafiker, der arbeitet mit Gimp und kommt mit Photoshop nicht klar. Dieser sagt von seiner Seite auch, das Photoshop ungeeignet sei.

Aber der Vorteil von DX10 wird dann wohl im Arsch sein. Steht aber auch gut zusammengefasst bei Wikipedia.

Ich selber habe in DX noch nie vorteile gesehen, und habe DX auch noch nie wirklich ausstehen koennen.

Doom 3 spiele ich nicht. Und ja, alle Spiele, die auf Linux portiert wurden (also die Hand voll), laufen auf einigen schwachen Systemen sogar wesentlich besser als auf Windows. Aber:

Nun, es handelt sich bei mir aber nicht um einen "schwaecheren" Rechner. Doom 3 muesste unter Windows bei mir auch absolut fluessig Laufen, sowie alle anderen Spiele die ich hier habe, es auch tun.

Ja, das funktioniert bei PacMan und Tetris bestimmt gut.

GW, CoD, WC III, BF2, und viele andere Spiele sind aber nicht PacMan und Tetris !

Eigentlich braucht man es gar nicht probieren, die Kompatibilitätsliste von Cedega sagt schon fast alles. Aber selbst Spiele mit 4 Sternen laufen für meinen Anspruch am unteren Bereich der Zumutbarkeit. 5 Sterne bekommen sowieso nur die 5(?) Spiele, mit denen auf der Homepage Werbung gemacht wird und für die Cedega optimiert wurde.

Wir haben hier Anfang des Jahres einige Spiele (ohne vorher in die Kompatibilitätsliste zu gucken) versucht, unter Cedega oder WINE zum Laufen zu bringen. Wenn sie den Kopierschutz überstanden haben und dann sogar starteten, erinnerte mich die Gesamtperformance eher an die Anfänge der PS1-Emulation. Letztlich waren wir uns einig: 5 Euro war der Versuch wert, aber keinen Cent mehr.

Klar, es gibt spiele, die nicht auf Anhieb oder ueberhaupt nicht (spielbar) laufen. Doch es gibt viele Spiele, die laufen, und viele Davon auch Spielbar. Ich lese immer wieder von verschiedenen Spielen die unter Linux von einigen gespielt werden, und das sogar recht gut.

Nochmal kurz zu Software. Es mag sein, dass bei Dir ein paar Freeware-Tools teilweise besser laufen, als Kommerzware auf Windows. Vielleicht würde sogar ein Linux-Clone auf Linux besser laufen, als das adäquate Programm unter Windows. Nur leider gibt es nur sehr selten eine Linux-Portierung.

1. Ich habe nicht von Freeware unter Linux, sondern Freeware unter Windows geschrieben. Oder anders ausgedrueckt: Ich habe mit Kommerzielle Windows-Programme mehr Probleme gehabt als mit Freeware Windows-Programmen !

2. Ich selber habe noch nie eine Programm-Portierung vermisst...

Und wenn man mit einem Programm eingearbeitet ist, dann kann man einfach nicht mal eben umsteigen. Schon gar nicht dann, wenn man für 10 Arbeitsschritte 10 einzelne Programme braucht und die sogar noch anders gehandhabt werden müssen, als gewohnt.

Fuer solche Faelle benutzen viele Linux-User "qemu" oder "virtualbox", damit sie diese arbeiten Problemlos bewaeltigen koennen.

ch denke da bloß an den Akt vor ein paar Monaten, als ich nur Beryl auf Suse zum Laufen gebracht habe. Das wäre unter Windows undenkbar: EXE runterladen, installieren, Spaß haben. Unter Linux: Quellpakete ziehen und entpacken, Kernelquellen installieren, samt CPP. Dann Abhängigkeiten auflösen, kompilieren, auf Fehlersuche gehen. Neu kompilieren, vor einem weißen Bildschirm sitzen, X beenden und auf der Console Fehlersuche betreiben...

Also, Du schreibst wieder einmal "unter Linux", warum nicht wie weiter oben: "unter SuSE" ? Denn ich brauche nur meinen Paket-Manager zu fragen, und schon wird es installiert :roll: Wobei, hat SuSE die Anwendung nicht auch im Yast ?

Desweiteren: Wer diese Grafischen und Ressourcen ziehende Spielerei brauch, muss da halt dann durch... doch glaube ich nicht, das ein einfacher "normaler" Heimanwender eine solche Spielerei brauch / moechte. Aehnliches kommt bei denen ja nicht mal auf die Windows Kiste !

Und man sollte nicht davon ausgehen, das es unter Windows wirklich sehr viel einfacher waere... unter Windows koennen auch einige / viele Installationen oder gar die Benutzung schwer sein. Zumal unter Windows machen solche Programme oft Probleme. Zehren am Rechner, stuerzten ab, verursachen Fehler, etc... wird man also sicher viel Freude mit haben :roll:

Dann geht es weiter über den - inzwischen besseren aber noch immer mangelhaften - Treibersupport, wo man sich seine Hardware nicht nach Wunsch, sondern nach Linux-Kompatibilitätsliste aussuchen muss. Am Ende kommt man bei Linux an der Shell gar nicht vorbei, was zumindest Fortgeschrittenen-Kenntnisse voraussetzt.

Zum Treibersupport habe ich nichts geschrieben, was in diesem Fall bedeuten soll, das ich dem "leider" nicht widersprechen kann. Doch in dem Fall, kaufe ich mir halt Linux-Kompatible Hardware, dafuer habe ich aber ein System, welches genau das macht, was ich moechte, und sehr viel besser laeuft.

Und da sagst Du, Linux wäre Massenmarkt-tauglich? Bei weitem nicht!

Bitte ? Wo habe ich das denn bitte geschreiben ? Ich kann mich nicht erinnern !

Aber:

Setz doch mal jemanden - der ueberhaupt garkeine Ahnung von Computern hat, und auch noch nie was mit Windows zutun gehabt hat - vor Linux, erklaere ihm die Grundlagen und warte einige Monate (vielleicht auch 1-2 Jahre), bis er sich eingearbeitet hat. Dann setze ihn mal vor einem Windows Rechner. Was vermutest Du, wird er Dir erzaehlen ? Das Windows absolut Easy ist und vielseitig ist ? Sicher nicht !

Linux ist letztendlich genau so einfach wie Windows... der einzige Grund warum Linux von Windows erfahrenen - die sich Linux mal angesehen haben - so schlecht geredet wird, ist dieser, das sie Windows seit mehreren Jahren gewohnt sind, und somit faellt der Umstieg natuerlich schwer. Doch nicht anders geht es jemandem, der mit einem anderen System angefangen hat (ganz gleich ob Linux, Mac, FreeBSD, etc...) und sich mal Windows anschaut.

Für welche Zielgruppe sollte Linux in Frage kommen? Nicht für den Gamer, nicht für Normalanwender. Bleiben Freaks, Informatiker, zum Teil auch Wissenschaftler, Administratoren und Anti-Microsoft-Fanatiker. Naja, im Großen und Ganzen setzt sich die Fan- und Anwendergemeinde auch genau aus diesem Personenkreis zusammen.

1. Ich bin Gamer, und einige Spiele die ich spiele, kann ich auch unter Linux spielen (fuer den anderen Teil starte ich dann halt ab und zu mal WinXP, wo ist also das Problem?)
2. Ich bin weder "Freak", noch Informatiker, noch Wissenschaflter und Administrator bin ich auch nicht (ausser halt der eigenen Rechner ^^)
3. "Anti-Microsoft-Fanatiker" ? Naja, ich bin kein Freund von MS, und habe dafuer auch meine Gruende, doch ein "Anti-MS-Fanatiker" bin ich nicht.

Ja. Und das sagst Du bitte mal jemandem, der am PC produktiv arbeiten muss. Oder jemandem, der einen PC zuhause stehen hat, um mal ein paar Briefe zu schreiben, zu surfen und zum Spielen.

Tja... kommt wohl darauf an, was Du mit "produktives" arbeiten meinst. Bzw. welche Arbeit ?! Ich arbeite auch produktiv am Rechner, und sehe keinerlei Probleme. Doch ist dies halt abhaengig von der Arbeit ! Desweiteren, bei meinen Arbeiten und meinem Hobby, stehen mir dank Linux oft mehr Moeglichkeiten zur verfuegung, die unter Windows nicht vorhanden sind, oder man staendig ein neues zusaetzliches Programm benoetigt, nur damit dies machbar ist. Wobei ich unter Linux kurz ein kleines Script verfasse welches mit den anderen Programmen "zusammen arbeitet" und mir somit die Arbeiten erleichtern.

Und wenn Du dann trotzdem einen neuen dauerhaften Linux-Jünger gewonnen hast, dann musst Du wohl beim Erklären einen extrem kurzen Rock getragen haben...

Naja, damit koennte sie mich dann wohl auch zu einem anderen System ueberzeugen :ugly:

Aber jetzt mal ehrlich, wenn dies der einzige Weg waere, ein neuen Linux-Juengling zu finden, dann muessten aber sehr viele weibliche Personen, die neuen Juenglinge im Kurzen Rock eingeweiht haben. Linux hat sehr viele zufriedene Juenglinge und es werden mehr.

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So und jetzt noch mal etwas anderes: Ich habe bisher mehr Windows Neulinge gesehen (die aber schon seit 2-3 Jahren oder laenger ihren Rechner haben), die ihr System nach kurzer Zeit sowas von zerschossen haben und staendig zum Fachmann rennen, als Linux Neulinge. Woran liegts ? Weil Windows benutzerfreundlicher und einfacher ist als Linux ? :ugly:

[EDIT]
Also entweder Du arbeitest noch nicht lange unter Linux oder Du benutzt nur Software, die auch der große Teil der Linux-Gemeinde benutzt.

Was also auch die "normalen" Heimanwender benutzen wuerden. Um die geht es ja aus Deiner Sicht am haeufigsten !?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine sehr interessante Diskussion :D Jetzt muss ich auch mal ein paar Worte sagen.

Mal kurz zusammengefasst: Ich mag Microsoft nicht, benutze aber trotzdem Windows, da ich von diesem Betriebssystem abhängig bin.

Ich bin Informatiker (glaub zwar nicht, dass das was ändert; wollts aber mal gesagt haben) und bin vor ca. einem Jahr zum ersten Mal richtig - vorher nur mal zum Testen ne Knoppix-Live-CD eingelegt - mit Linux in Kontakt getreten, als ich mich zum ersten Mal in der Uni angemeldet hab und da nur Linux-Kisten standen.
Setz doch mal jemanden - der ueberhaupt garkeine Ahnung von Computern hat, und auch noch nie was mit Windows zutun gehabt hat - vor Linux, [...]
Die ersten paar Stunden waren schon schwierig, sich damit zu Recht zu finden. Das fängt mit Kleinigkeiten an, dass man im Konqueror einen Ordner öffnen will und ganz dumm guckt, als schon nach dem ersten Klick was geht. Hat man jahrelang nur Windows benutzt, hat man es schon schwer zu Beginn.

Ich bin ja ein Konsolen-Freund und arbeite unter Windows gerne mal mit der Eingabeaufforderung, um irgendwelche Arbeiten an Dateien schneller zu erledigen, als mit dem Explorer. Linux is hier ganz klar im Vorteil, wie schon diese Ausführung bestätigt:
Wobei ich unter Linux kurz ein kleines Script verfasse welches mit den anderen Programmen "zusammen arbeitet" und mir somit die Arbeiten erleichtern.
Seit zwei Wochen ca. hab ich einen zweiten Rechner daheim übrig und hab den auch mit Linux versorgt.
Neulich wollte ich eine Fülle von Dateien nach einem bestimmten Muster (foonnnbarmm.jpg) downloaden, wobei n und m aufsteigende Zahlen sind. Unter Windows hab ich zwar einen Download-Manager installiert, der mit solchen Aufträgen zu Recht kommt, allerdings kann der nur einen Parameter annehmen. "Toll :-?", dachte ich mir. Dann hab ich ein PHP-Script geschrieben, was mir eine Liste der Dateien anlegt und wollte diese im Download-Manager importieren. Der kam mit der Menge an Dateien ned zu Recht :evil:
Dann hab ich mir überlegt, was schneller geht. Entweder googlen und einen anderen Download-Manager suchen, der das kann oder mal den Linux-Rechner einschalten. Ich hab zwar ca. ne Viertelstunde gebraucht, um mir mal die grundliegenden Sachen von Shell-Scripts anzueignen, aber man bash und man wget sei Dank, hatte ich danach zwei geschachtelte for-Schleifen mit wget-Aufrufen und alles hat funktioniert.
Ich denke mal, hätte ich nach einer Alternativ-Windows-Lösung gesucht, wär ich länger beschäftigt gewesen.

Das war jetzt das Pro-Linux, jetzt muss ich es leider niedermachen:
So gut wie jeder nimmt Windows. Guckt man mal Unternehmen, Otto-Normal-Verbraucher - über die ihr ja schon diskutiert habt, die verzweifeln würden, wenn nix funktioniert, ohne dass sie komplizierte Befehle in einen schwarzen Bildschirm tippen müssen - oder auch nur Freunde und Bekannte an: Windows ist (leider) überall.

Ich muss hierbei mal auf den interessanten - und wohl bekannten - Artikel Linux ist nicht Windows verweisen: Linux ist kein Ersatz für Windows ! Es ist lediglich eine Alternative.

Und so komm ich zum Schluss meines Postings: Solange es keinen wirklichen Windows-Klon gibt, der dir Plus-Punkte von Linux mit dem Einfach-Bedien-und-sofort-funktionier-Prinzip von Windows kombiniert, alle Windows-Programme ohne Zusatzaufwand dort lauffähig sind, solange wird auch Windows im Desktop-Bereich immer an der Spitze sein.
...und ich denke, wir können uns alle selber ausrechnen, dass es so einen Windows-Klon wohl nie in absehbarer Zeit geben wird - falls überhaupt einmal :-?

Ich mag Microsoft nicht, benutze aber trotzdem Windows, da ich von diesem Betriebssystem abhängig bin.
 
[...] Ein "normaler Heimanwender" wird aber wahrscheinlich (oder "garamtoert") solch eine Software gar nicht benoetigen. Programme die ein normaler Heimanwender benutzen tut, koennen ueber den Paket-Manager installiert werden.
[...]
Desweiteren: Wer diese Grafischen und Ressourcen ziehende Spielerei brauch, muss da halt dann durch... doch glaube ich nicht, das ein einfacher "normaler" Heimanwender eine solche Spielerei brauch / moechte. Aehnliches kommt bei denen ja nicht mal auf die Windows Kiste !
SuSE: Über YAST gezogen, alles wurde einwandfrei installiert (lt. YAST) und ... funktionierte nicht. HOWTO auf OpenSuSE lesen. Machen. Funktioniert nicht. Beryl saugen, kompilieren, ausführen ... weißer Bildschirm und Fehlermeldungen auf der Console. In Foren stöbern und Fehler beseitigen.

Für Bastler eine nette Nachmittagsbeschäftigung, für einen Normalanwender untragbar. Und die Tatsache, dass der "Normalanwender" auf die Frage, was ihm wohl an Vista am besten gefällt, spontan antwortet: "Aero", sagt doch alles. Ob man es braucht oder nicht, sei dahi gestellt. Aber es wird gewünscht.

[...] Muss man das denn wirklich sein ? Ich selber finde, unter Windows muss man mehr am System rumbasteln, bevor alles richtig laeuft (und vor allem so, wie man es moechte). Und vor allem um evtl. Sicherheitsluecken auszuschliessen.
Also dann machst Du definitiv etwas falsch. Sicher ist die Standard-Konfiguration von Windows nicht für jeden optimal. Aber das ist die von den meisten Linux-Distributionen auch nicht.

Was die Sicherheit betrifft, erscheint bei SuSE mehrfach wöchentlich ein oder mehrere Security-Patches, bei Debian auch etwa in diesem Rythmus. Genau wie bei Windows. Dass es mehr Viren/Trojaner/Würmer und so weiter unter Windows gibt, rechtfertigt die Verbreitung des Betriebssystems. Wäre die Linux-Verbreitung ebenso hoch, würde es keinen Unterschied mehr geben. Das sagt absolut nichts über die Gesamtsicherheit des Systems aus.

Ich kenne einen Grafiker, der arbeitet mit Gimp und kommt mit Photoshop nicht klar. Dieser sagt von seiner Seite auch, das Photoshop ungeeignet sei.
Sicher gibt es vereinzelt Ausnahmen. Und trotzdem ist es bei weitem nicht die Norm. In Grafikbuden wird fast flächendeckend Photoshop eingesetzt, egal ob auf dem PC oder Mac. Da spielt es schlicht keine Rolle, ob irgendein anderes Tool über Umwege die gleichen Ergebnisse erzielen kann, aber kaum jemand weiß, wie. Und in puncto Ergonomie ist TheGimp auch seeeehr gewöhnungsbedürftig.

[...]
1. Ich habe nicht von Freeware unter Linux, sondern Freeware unter Windows geschrieben. Oder anders ausgedrueckt: Ich habe mit Kommerzielle Windows-Programme mehr Probleme gehabt als mit Freeware Windows-Programmen !
Ok, dann habe ich es falsch verstanden.
Ändert aber nicht viel, bei mir ist es auch in dem Fall genau umgekehrt. Zumal bei Freeware sehr oft Funktionalitäten in erheblichem Umfang fehlen und nur durch andere Free- oder Kommerzware kompensiert werden können. Bei kleinen Tools ist Freeware meist die bessere Wahl (wenn man nur eine bestimmte Funktion benötigt), bei umfangreicheren Paketen keine Alternative.

[...]Fuer solche Faelle benutzen viele Linux-User "qemu" oder "virtualbox", damit sie diese arbeiten Problemlos bewaeltigen koennen.
Hmm, kenne ich. Beste Wahl ist wohl nach wie vor der VMware-Server. Habe ich auch versucht. Ist aber (wie alle anderen Virtualisierungsprodukte) höchstens bedingt empfehlenswert. Schließlich läuft alles in einer Sandbox ab, die ihrerseits Systemressourcen benötigt. Zum Spielen sowieso ungeeignet, zum Anwenden bedingt. Umfangreiche und vor allem RAM-lastige Anwendungen laufen oft langsam bis ruckelig und spätestens dann kann von Produktivität keine Rede mehr sein.

Also, Du schreibst wieder einmal "unter Linux", warum nicht wie weiter oben: "unter SuSE" ? Denn ich brauche nur meinen Paket-Manager zu fragen, und schon wird es installiert :roll: Wobei, hat SuSE die Anwendung nicht auch im Yast ?
Weil ein Paket X in Distribution A besser implementierbar ist als in Distribution B, während Paket Y besser in B, als in A. Und weil (Open-)SuSE eigentlich das umfangreichste Paketarchiv hat, ist SuSE für mich immer Referenz. Was es unter SuSE nicht gibt, gibt es meist schon gar nicht oder nur sehr selten bei anderen Distributionen. Geht nicht um ein spezielles Paket, also auch nicht um Beryl/compiz. Es geht um den Gesamteindruck. Habe SuSE, Debian und Kubuntu probiert und mich entschieden, Debian ohne X auf meinem Server einzusetzen (mit Grundsystem + einzelne benötigte Pakete) und unter Windows zu arbeiten.

Und man sollte nicht davon ausgehen, das es unter Windows wirklich sehr viel einfacher waere... unter Windows koennen auch einige / viele Installationen oder gar die Benutzung schwer sein.
Ist mir noch nicht passiert. Und niemanden aus meinem Dunstkreis.

Zumal unter Windows machen solche Programme oft Probleme. Zehren am Rechner, stuerzten ab, verursachen Fehler, etc... wird man also sicher viel Freude mit haben :roll:
Hmm, stimmt. Unter Linux stürzt nichts ab, es friert ein. Was für den Normalanwender keinen großen Unterschied macht, weil er ebenso hilflos vor der Kiste sitzt. Insgesamt betrachtet läuft unter Linux vieles stabiler, dafür meist ohne Rücksicht auf Ergonomie. Eine Software unter Windows wird von Linux durch viele einzelne Tools ersetzt, die erst spät (wenn überhaupt) unter eine gemeinsame Oberfläche gepackt werden (ich denke dabei spontan an DVD-Authoring, nur als ein kleines Beispiel).

[...] Setz doch mal jemanden - der ueberhaupt garkeine Ahnung von Computern hat, und auch noch nie was mit Windows zutun gehabt hat - vor Linux, erklaere ihm die Grundlagen und warte einige Monate (vielleicht auch 1-2 Jahre), bis er sich eingearbeitet hat. Dann setze ihn mal vor einem Windows Rechner. Was vermutest Du, wird er Dir erzaehlen ? Das Windows absolut Easy ist und vielseitig ist ? Sicher nicht !
Ganz sicher nicht. Aber wir leben nicht in einer idealisierten Welt. Am Arbeitsplatz und im Freundeskreis wird fast flächendeckend Windows eingesetzt. Schöne Voraussetzungen für den, der nur die UNIX-Welt kennt. Und da geht es los. Man will nicht immer bei jedem Problem stundenlang in Foren stöbern um es zu lösen. Man will entweder den Support oder einen Kumpel anrufen, der wenigstens ein bißchen Ahnung hat. Bei Linux reichlich schwer, zumal sich die meisten Probleme nur auf der Console lösen lassen. Und es zieht sich durch wie ein roter Faden. Nächstes Beispiel: Skype. Funktioniert unter *nix, allerdings ohne Webcam-Support. Na toll. Man muss schon ein echter Idealist sein, um Linux privat einzusetzen und vollständig auf Windows verzichtet.

[...] Doch nicht anders geht es jemandem, der mit einem anderen System angefangen hat (ganz gleich ob Linux, Mac, FreeBSD, etc...) und sich mal Windows anschaut.
Stimmt. Deswegen sind alle die auch keine echte Alternative.

[...] Wobei ich unter Linux kurz ein kleines Script verfasse welches mit den anderen Programmen "zusammen arbeitet" und mir somit die Arbeiten erleichtern.
Toll. Dann kann das wohl jeder, oder?

[...] So und jetzt noch mal etwas anderes: Ich habe bisher mehr Windows Neulinge gesehen (die aber schon seit 2-3 Jahren oder laenger ihren Rechner haben), die ihr System nach kurzer Zeit sowas von zerschossen haben und staendig zum Fachmann rennen, als Linux Neulinge. Woran liegts ? Weil Windows benutzerfreundlicher und einfacher ist als Linux ? :ugly:
Na wohl eher daran, dass ein Linux-Neuling fast immer schon Windows-Erfahrung hat und bestimmte Fehler einfach nicht mehr macht. Wenn man ein Windows-System einmal ordentlich konfiguriert, kann auch ein Windows-Neuling fast nichts dauerhaft "zerschießen". Reicht für den Anfang schon, dass nicht jeder Depp alles unter dem Admin-Account macht. Das löst natürlich Linux besser, da muss bei der Installation ein Benutzerkonto angelegt werden, manchmal ist Root nur über die Console durch su zu erreichen und hat gar kein X. Vielleicht bügelt auch MS dieses Manko irgendwann vollständig aus.

Ich bin mir sicher, dass man dann Windows auch nicht mehr so einfach zerschießen kann.

Gruß,
Photon
 
Ich bin Informatiker (glaub zwar nicht, dass das was ändert; wollts aber mal gesagt haben) und bin vor ca. einem Jahr zum ersten Mal richtig - vorher nur mal zum Testen ne Knoppix-Live-CD eingelegt - mit Linux in Kontakt getreten, als ich mich zum ersten Mal in der Uni angemeldet hab und da nur Linux-Kisten standen. Die ersten paar Stunden waren schon schwierig, sich damit zu Recht zu finden. Das fängt mit Kleinigkeiten an, dass man im Konqueror einen Ordner öffnen will und ganz dumm guckt, als schon nach dem ersten Klick was geht. Hat man jahrelang nur Windows benutzt, hat man es schon schwer zu Beginn.

Du bist aber auch ein "Umsteiger", bei dem was ich schrieb, war aber von Leuten die Rede, die noch nie etwas mit Computern und somit auch schon garnicht etwas mit Windows zu tun gehabt haben.

Wenn jemand heute das erste mal einen Rechner anschaltet und Windows drauf laeuft, faellt es ihm genauso schwer sich unter Windows zurecht zu finden.

Dann hab ich mir überlegt, was schneller geht. Entweder googlen und einen anderen Download-Manager suchen, der das kann oder mal den Linux-Rechner einschalten. Ich hab zwar ca. ne Viertelstunde gebraucht, um mir mal die grundliegenden Sachen von Shell-Scripts anzueignen, aber man bash und man wget sei Dank, hatte ich danach zwei geschachtelte for-Schleifen mit wget-Aufrufen und alles hat funktioniert.
Ich denke mal, hätte ich nach einer Alternativ-Windows-Lösung gesucht, wär ich länger beschäftigt gewesen.

hehe, mein erstes Script sollte auch dazu dienen, mit wget etwas zu downloaden ;) Lief jedoch ein wenig anders. Das Problem das Du hattest, hatte ich mit Video Dateien auf der HDD... bzw. downloade gern Animes und diese haben mir einfach einen zu langen Dateinamen und oft sind sie auch nicht richtig angeordnet (Dateiname oft unterschiedlich)... Unter Windows hatte ich bereits mehrere Hundert Dateien per Hand umgeschrieben -> Kostet Zeit und ist nervig..., dann hatte ich unter Linux dafuer auch ein Script gebastelt, der das fuer mich uebernommen hat ;)

Windows ist (leider) überall.

Nicht ganz, es gibt Leute die haben mit Windows ueberhaupt nichts zu tun ;) Und wenn ich keine neuen Spiele mehr fuer mich finde die unter XP laufen, dann werde ich spaeter auch nichts mehr mit zu tun haben. (da Vista mir ja nicht ins Haus kommt)

Photon schrieb:
Und die Tatsache, dass der "Normalanwender" auf die Frage, was ihm wohl an Vista am besten gefällt, spontan antwortet: "Aero", sagt doch alles.

Nein, tut es nicht.

1. Die dies darauf antworteten, sind wahrscheinlich eher diese "Grafik-Freaks" gewesen, die unter XP auch jeden moeglichen Schnick-Schnack installieren nur damit es toll und cool aussieht.
2. Linux bietet auch viele Moeglichkeiten fuers Optische Auge, da brauch man Beryl nicht wirklich.

Also dann machst Du definitiv etwas falsch. Sicher ist die Standard-Konfiguration von Windows nicht für jeden optimal. Aber das ist die von den meisten Linux-Distributionen auch nicht.

Ich mache sicher nichts falsch ôO

Im Gegensatz zu Windows, kommt bei Linux nur das drauf, was man braucht und moechte, und kein unzaehliger firlefranz der das System hinunterzieht und kein Schwein brauch und trotzdem da ist.

Was die Sicherheit betrifft, erscheint bei SuSE mehrfach wöchentlich ein oder mehrere Security-Patches, bei Debian auch etwa in diesem Rythmus. Genau wie bei Windows. Dass es mehr Viren/Trojaner/Würmer und so weiter unter Windows gibt, rechtfertigt die Verbreitung des Betriebssystems. Wäre die Linux-Verbreitung ebenso hoch, würde es keinen Unterschied mehr geben. Das sagt absolut nichts über die Gesamtsicherheit des Systems aus.

Wer schrieb hier was von "Schadware" ? Und wo war die rede von der "Gesamtsicherheit" ? Also ich nicht... ich schrieb von "Sicherheitsluecken", jene, die durch die ganzen offenen Diensten entstehen koennen, die Windows von Anfang an mit startet. Und welcher normal Heimanwender weiss ueber diese bescheid ? Und vor allem, welcher kennt sich damit aus um diese zu schliessen, ohne dabei einen Fehler zu machen ?

Zumal ziehen die Diensten auch gut an der Leistung...

Desweiteren: Wenn Linux so verbreitet waere, wuerde es trozdem um ein einiges schwieriger sein, es mit Viren / Trojaner vollzupumpen.

Sicher gibt es vereinzelt Ausnahmen. Und trotzdem ist es bei weitem nicht die Norm. In Grafikbuden wird fast flächendeckend Photoshop eingesetzt, egal ob auf dem PC oder Mac. Da spielt es schlicht keine Rolle, ob irgendein anderes Tool über Umwege die gleichen Ergebnisse erzielen kann, aber kaum jemand weiß, wie. Und in puncto Ergonomie ist TheGimp auch seeeehr gewöhnungsbedürftig.

Und das von einem "nicht Grafiker" der auch wenig damit zu tun hat ? Also, das Photoshop mehr eingesetzt wird als Gimp, sagt ueberhaupt nichts aus... In der Schule oder wenn man Studiert, wird einem Photoshop gelehrt, dann wird es auch entsprechend weiter genutzt weil man dies kennen gelernt hat. Das sagt aber nichts ueber andere Grafikprogramme aus.

Hmm, kenne ich. Beste Wahl ist wohl nach wie vor der VMware-Server. Habe ich auch versucht. Ist aber (wie alle anderen Virtualisierungsprodukte) höchstens bedingt empfehlenswert. Schließlich läuft alles in einer Sandbox ab, die ihrerseits Systemressourcen benötigt. Zum Spielen sowieso ungeeignet,

War auch nie die Rede davon, das man darunter dann spielen koenne... es ging um einige Programme die man brauch, aber nur unter Windows laufen. Das man ueber ein Virtuelles System nicht spielen kann, ist klar.

Und weil (Open-)SuSE eigentlich das umfangreichste Paketarchiv hat, ist SuSE für mich immer Referenz. Was es unter SuSE nicht gibt, gibt es meist schon gar nicht oder nur sehr selten bei anderen Distributionen. Geht nicht um ein spezielles Paket, also auch nicht um Beryl/compiz.

Du kennst gerade mal 3 Distributionen und meinst dann, das Du alle Distris und dessen Paket-Archive kennst ? :roll:

Ist mir noch nicht passiert. Und niemanden aus meinem Dunstkreis.

Och, ich kenne da einige die sich damit sehr schwer tun, und bei der Installation / Benutzung Fehler machen und sich einige Systemprobleme bescheren. (wenn nicht sogar das System zerschiessen)

Hmm, stimmt. Unter Linux stürzt nichts ab, es friert ein. Was für den Normalanwender keinen großen Unterschied macht, weil er ebenso hilflos vor der Kiste sitzt.

huh ? Also, ich hatte bisher nur zwei mal einen Freeze:

1. Als ich mir einfach mal so aus jucks KDE installierte (bzw. KDE hatt oefters Probleme bereitet, aber solch grosse Klicki-Bunti WM's kann ich eh nicht ausstehen, ich bleibe lieber bei schmalen-schlanken WM's)
2. Als mein MB hinueber war.

Sonst ist es hoechstens mal vorgekommen, das sich eine Anwendung aufgehaengt hat, doch hat dies keinen einfluss aufs System oder andere Anwendungen und schon garnicht auf die Oberflaeche (was aber bei Windows oft der Fall ist, sofern nicht evtl. ein Bluescreen oder Neustart kommt)

Man muss schon ein echter Idealist sein, um Linux privat einzusetzen und vollständig auf Windows verzichtet.

Ich setzte es Privat ein und verzichte weitgehend's vollstaendig auf Windows... Windows wird nur mal fuer 2-3 Spiele gestartet und dies eher selten. Sonst mache ich unter Windows gar nichts...

Ich sehe immer noch kein wirkliches Problem, warum dies Deiner Meinung nach unmoeglich sein soll...

Stimmt. Deswegen sind alle die auch keine echte Alternative.

Wenn Du meinst... ich sehe das anders :roll:

Toll. Dann kann das wohl jeder, oder?

Habe ich dies geschrieben ? Im Gegensatz zu Dir, spreche ich nicht nur "normale" Heimanwender an, oder "Einsteigern" die sich noch nicht damit beschaeftigt haben. Du bezeichnest Linux fuer alles als "ungeeignet" (vor allem fuer produktives arbeiten) und das es daher nur was fuer Bastel-Freaks und "Anti-MS-Fanatiker", doch zu gebrauchen waere das System nicht...

Und in diesem Punkten widerspreche ich Dir... wenn man sich ein wenig mit Linux beschaeftigt hat, sich mit der Konsole etwas vertraut gemacht hat, dann kommt man auch schnell daher einfache kleine Scripts zu schreiben. Und dies ist einer der Punkte, die man unter Windows leider nicht hat, und sowohl von mir als auch einigen anderen, oft gebraucht / erwuenscht, und sehr hilfreich ist.

Na wohl eher daran, dass ein Linux-Neuling fast immer schon Windows-Erfahrung hat und bestimmte Fehler einfach nicht mehr macht.

Das glaubst Du doch wohl selber nicht ? Die Erfahrung die man unter Windows hat (bezueglich Fehlern etc.) helfen einem absoluten Neuling unter Linux nicht wirklich weiter, da es zwei vollkommen verschiedene Welten sind.

Ich bin mir sicher, dass man dann Windows auch nicht mehr so einfach zerschießen kann.

Das erzaehle mal 2 Bekannten von mir, die mit ihrem Rechner zu mir gekommen sind, weil sie ihn zerschossen haben. Ich richtete ihn neu ein, spaeter haben die ihn wieder zerschossen und haben mir die Schuld dafuer gegeben (weil ich ihn eingerichtet hatte), dann haben die sich ein ganz neuen Rechner gekauft, 3-4 Wochen spaeter haben die diesen auch zerschossen...

Und ja... ich wuerde auch gern wissen was Die mit ihrem Rechner machen :ugly:

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Also, fuer mich liest es sich hier eher so, das Du Linux einfach nur total runter machen moechtest da Du damit nicht richtig klar kommst... staendig moechtest Du hier allen erzaehlen, das Linux fuer jeden und alles ungeeignet waere (und keine Vorteile haette oder nicht an einigen oder mehreren Bereichen mit Windows mithalten koennte), ausser fuer ein paar durchgeknallte bastel Freaks.

Und wenn mal ein neuer Linux-Junger dazu gekommen ist, liegt es wohl nur an einer weiblichen Person die ein extrem Kurzen Rock anhatte, waerend sie das System erklaerte. Denn jemand mit "Verstand" wuerde Linux ansehen, lachen, loeschen.

So liest es sich fuer mich...

PS: Linux ist auch als Server ungeeignet, nimm lieber Win2003 :ugly:
 
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