Vater verstorben

Ja. ich hab es es auch nicht geglaubt, aber es kam sogar im TV ein Bericht darüber.

Sie schauen ob Bargeld oder Wertgegenstände(Schmuck, Gold etc. Wertpapiere) da sind, erst dann tritt der Staat für die Kosten ein. Zudem versucht er natürlich von den Ex-Gatten, Kindern auch die entstehenden Kosten wieder zubekommen.

Tut mir leid, aber ich habe es auch nicht für möglich gehalten.

(war zum Glück nicht bei uns, habe mich aber mit unserem Beerdigungsunternehmen auch darüber unterhalten)

Nachtrag
Vielleicht hilft dir diese Seite etwas weiter um anstehende Fragen zu beantworten
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. ich hab es es auch nicht geglaubt, aber es kam sogar im TV ein Bericht darüber.

Sie schauen ob Bargeld oder Wertgegenstände(Schmuck, Gold etc. Wertpapiere) da sind, erst dann tritt der Staat für die Kosten ein. Zudem versucht er natürlich von den Ex-Gatten, Kindern auch die entstehenden Kosten wieder zubekommen.

Tut mir leid, aber ich habe es auch nicht für möglich gehalten.

(war zum Glück nicht bei uns, habe mich aber mit unserem Beerdigungsunternehmen auch darüber unterhalten)

Ich habe noch einiges zu tun. Mir wurde gesagt ich bekomme keine Unterstützung für Beerdigungskosten, da ich zu viel verdiene. Von daher hätte der Staat eh keine Kosten mehr. Wohnung muss ich auch auf eigene Kosten räumen und halt alles was noch kommt.
Aber wie gesagt die Familie hilft mir jetzt sehr.
 
Gut, dann ist das kein Problem mehr.

Ich wünsche dir das du alles gut geregelt bekommst
Ich kann nur nochmal sagen das ein Beerdigungsunternehmen sehr sehr hilfreich ist und wenn du eh die Kosten tragen musst, lass dir soviel wie möglich abnehmen
.
(wir haben das auch damals gemacht und waren in dem Moment sehr froh das wir uns um "sehr" wenig kümmern mussten, das was dann noch Anstand war auch so noch genug)
 
Beerdigungsunternehmen übernehmen diese "Aufgaben" aber nicht aus Nächstenliebe, sondern aus wirtschaftlichem Interesse...

Die verdienen mit "Zusatzservices" extrem viel. Klar is das im allerersten Moment viel, was auf einen zukommt. Aber auch nur, weil es plötzlich kommt. Wie ne Lawine, aber man kann auch einiges selbst erledigen, wenn man die Zeit dazu hat...

Bei mir war der "Zeitpunkt" (so bescheuert das auch klingen mag) günstig, weil ich nachm Zivildienst und vor dem Studium noch 2 Monate Zeit hatte... :-?
Wobei so ne Beerdigung mittlerweile (mit allem, was dazugehört) bis fast an eine 5stellige Summe rankommt... Wir haben insgesamt gut 7000€ bezahlt.

Mittlerweile kann sich der arme Mann in Deutschland nichmal mehr leisten zu sterben... Viel mehr Leid damit verbunden, als nur nen geliebten Menschen zu verlieren. Nein, manchen entzieht das die finanzielle Grundlage...

Aber ich will nix schwarzmalen.
Du kriegst das schon hin!
 
Auch von mir ein herzliches Beileid.

Ich kann mir ungefähr vorstellen wie du dich fühlst, wenn man keine Gewissheit hat.Mein Vater ist vor ca. 3 Monaten nach schwerer Krankheit verstorben.Es war leider absehbar, aber man hatte Gewissheit.

Es wird noch einiges auf dich zukommen.Sollte kein Testament vorhanden sein, tritt das gesetzliche Erbrecht ein (Ehepartner,Kinder, oder so ähnlich).
Wenn man etwas Überblick über vorhandenes Guthaben oder Schulden hat, kann man sich entscheiden, ob man das Erbe annimmt.

Hattest du eventuelle Vollmachten über Konten deines Vaters?

Hier wird es oftmals schwierig, da eine nicht beglaubigte Vollmacht nur bis zum Tode gilt.Eine Vollmacht über den Tod hinaus ist im nachhinein mühsam zu bekommen.

Dort wurde uns übrigens geraten, so eine Vollmacht über den Tod hinaus, möglichst mit den noch lebenden Elternteilen abzuschliessen.

Wie schon erwähnt wurde,Wohnungsauflösung mit allen damit verbundenen Verträgen ( Strom,Telefon,TV-Kabel,Versicherungen,usw...).

Bei einigen noch aufkommenden Rechnungen hatten wir ein Schreiben mit der Bitte um Erlassung der Schulden und ne Kopie der Sterbeurkunde aufgesetzt und es wurden uns einige kleinere Rechnungsbeträge erlassen.

Ich kenne deinen Familien- oder Freundeskreis nicht, aber zur Not gibt es, wie oben schon aufgeführt, auch einige öffentliche Anlaufstellen, an die man sich wenden kann.

Die Erfahrung meiner Schwester und mir waren so, dass wir durch die viele Arbeit, die damit verbunden war (Vater lebte in der Schweiz, waren viele Kilometer + Behördengänge) ziemlich abgelenkt von der Trauer waren.
Wenn man dann das meisste erledigt hat, hat man auch wieder die Zeit zum Nachdenken und zum Trauern.
Wir reden auch öfters mal zusammen, mehr über die schönen Dinge, die wir erlebt hatten.Reden befreit und erleichtert einiges.

Von daher wünsch ich dir noch die nötige Kraft für die kommende Zeit...

Gruss
Smily
 
Wie gesagt, ich wohne in Oberhausen, meine Familie in Berlin.
Durch die Entfernung, bin ich froh, dass meine Familie dort lebt und alles regelt für mich.
Testament soll es angeblich geben, aber gefunden ist es noch nicht.
Wir sprechen uns momentan ab, was wer tut, so dass es gut verteilt ist.
Wir (meine Familie + ich) sind der Meinung, wir schaffen es.
Er hatte Vollmachten über sein Konto gemacht aber nicht mit mir.

Ich werde es mit meiner Familie schaffen alles zu regeln, meinen Vater zuliebe.

Der plötzliche (noch ungewisse) Tod zieht einen runter.

Heute ist der erste Tag an dem es mir gut geht und ich bereit bin alles zu machen, regeln. Mein Vater war ein Kämpfer und ich bin es auch.
Uns wird auch weiterhin einiges verbinden.
Bei all das was ich tue, denke ich jederzeit an mein Vater und ob er es so gewollt hätte.

Ich habe ihm ein Brief geschrieben den nur er lesen wird, mit all meinen Gedanken.
 
Heute ist der erste Tag an dem es mir gut geht und ich bereit bin alles zu machen, regeln. Mein Vater war ein Kämpfer und ich bin es auch.
Uns wird auch weiterhin einiges verbinden.
Bei all das was ich tue, denke ich jederzeit an mein Vater und ob er es so gewollt hätte.

Es gibt gute Tage und es gibt schlechte. Auch die schlechten Tage nimm hin, weine, schreie, sei wütend und sauer, sei traurig - was auch immer. Lass es zu. Es wird seine Zeit brauchen, aber nichts ist schlimmer, wenn man seine Gefühle unterdrückt. Stärke heißt, die Gefühle zu zeigen, nicht sie zu verbergen. *knuddel*

Ich habe ihm ein Brief geschrieben den nur er lesen wird, mit all meinen Gedanken.

Ich hab einen Brief meinem Mann ins Grab mit gegeben und schreibe weiterhin fast täglich. Ich glaube, sonst würde ich die Tage nicht so überstehen.
 
Testament soll es angeblich geben, aber gefunden ist es noch nicht.
Mit meinen Eltern wurde das -für mich damls unverständlich- früh geregelt, weil wir ziemlich weit verstreut wohnen.
Ein Testament wurde beim Amtsgericht hinterlegt (und evtl. Änderungen später dann natürlich auch...)
Beide leben noch, aber diese Info wurde allen Kindern erzählt.
 
Ja die fehlen, da es reno"gejammer" war.

Mit meinen Eltern wurde das -für mich damls unverständlich- früh geregelt, weil wir ziemlich weit verstreut wohnen.
Ein Testament wurde beim Amtsgericht hinterlegt (und evtl. Änderungen später dann natürlich auch...)
Beide leben noch, aber diese Info wurde allen Kindern erzählt.

Ich bin nun auch der Meinung es früh zu regeln, da der Tod schneller kommt als man will.
Es ist unverständlich wenn man es so früh macht, aber meine Erfahrung zeigt auch, dass es nie zu früh sein kann.
 
Ah okay, aber hast Dus denn noch gelesen?

Ich moechte Dir an dieser Stelle nochmal mein aufrichtiges Beileid aussprechen - ich hoffe, dass Du das relativ schnell verpacken kannst!
 
Ah okay, aber hast Dus denn noch gelesen?

Ich moechte Dir an dieser Stelle nochmal mein aufrichtiges Beileid aussprechen - ich hoffe, dass Du das relativ schnell verpacken kannst!

Ja habe ich und manche freuen sich halt, wenn sie es machen dürfen und nicht erkannt werden.
Ich dachte wenn ich im Thread dazu antworten gebe, verstehen die mich aber es war wohl für die Admins Reno"gejammer".
 
Mrs. Whisp, ich weiß, was es heißt den Vater zu verlieren. Meiner starb als ich gerade 12 Jahre alt war... Mein aufrichtiges Beileid und mein Lob dafür, wie Tapfer Du das alles trägst.

Was die durch Amtswege verzögerte Beerdigung angeht: Ich bin sicher, Du würdest wollen, daß man - sollte ein Verbrechen geschehen sein - das dann auch entdeckt und den Täter ermittelt. Hätte Dein Vater selbst sein Leben beendet, würdest Du das sicherlich auch definitiv wissen wollen - schon weil es tröstlich sein kann zu wissen, daß der Vater sich seinen Tod gewünscht hat. Ein plötzlicher Tod aus gesundheitlichen Gründen wiederum sollte geklärt werden, weil manches ja auch vererbbar sein könnte, also auch Dich betreffen könnte. Die amtlichen Untersuchungen machen also Sinn für Dich.

Das folgende muß in solch einer Situation profan und unherzlich auf Dich wirken, aber es mag hilfreich für Dich sein:

Generell gilt: Eine Bankvollmacht verliert ihre Gültigkeit mit dem Tode des Kontoinhabers, selbst, wenn der ausdrücklich etwas Gegenteiliges auf der Vollmacht erklärt (etwa "Vollmacht auch über meinen Tod hinaus). Grund dafür ist, daß Erbgut "verschwinden" könnte (und sei es nur in der gutgemeinten Annahme, die Erblage sei klar) und die Bank eventuell dafür haften müßte.
Ein Erbschein oder eine Urkunde, die Dich als Testamentsvollstrecker ausweist, gibt Dir allerdings wieder Vollmacht, auch wenn Du zu Lebzeiten keine Vollmacht hattest. Eingehende Rechnungen können u.U. auch ohne Erbschein vom Guthaben des Erblassers beglichen werden, wenn deren Grundlage schon vor dem Tod geschaffen war (z.B. regelmäßige Mietzahlungen, Arztrechnungen für leistungen vor dem Tode) oder wenn sie umittelbar mit der Regelung des Todesfalles zu tun haben (Beerdigungskosten etc).

Wenn kein Testament gefunden wird gilt gesetzliche Erbfolge: 50% für die Ehefrau, der Rest zu gleichen Teilen für die Kinder. Gibt es keine Ehefrau (geschieden, verstorben) dann geht alles an die Kinder zu gleichen Teilen. Gibt es auch keine Kinder geht man in der Erbfolge zu weiteren Nachkommen (Enkel, Urenkel...) Gibt es keine Nachkommen geht Erbfolge nach "oben": Eltern, ersatzweise Großeltern, Urgroßeltern... Erst wenn auch da nichts geht, weil die betreffenden Personen etwa durch ihren eigenen Tod nicht mehr in der Lage sind ein Erbe anzunehmen kämen Geschwister in Betracht und so weiter.

Ich wünsch' Dir alles Gute und daß Du alles so regeln kannst, wie Du Dir das vorstellst.
 
Auch von mir Beileid und viel Kraft.

Weißt du das du zuviel Verdienst?
Meine Mutter ist auch vor kurzem verstorben und auch ich war/bin die Alleinerbin gewesen.
Einige Zeit vorher mein Freund.
Eine Beerdigung ist enorm teuer.
Der Grabstein alleine kostet meistens schon mehr wie eine Beerdigung selber.
Wenn du dir das leisten kannst auch mit Hilfe deiner Verwandtschaft ist es gut ,wenn nicht...
würde dir raten...nachdem dein Vater beerdigt worden ist und du die Rechnungen in Händen hältst dass du dennoch einen Antrag auf "Übernahme der Beerdigungskosten" stellst.
Zuständig dafür ist die Stadt in der dein Vater verstorben ist.
Zum Erbe...stimmt du hast 6 Wochen lang zeit es auszuschlagen.
Ab dem Tag ab dem du weißt das dein Vater gestorben ist zählt die Zeit.
Soltest du die 6 Wochen verstreichen lassen kannst du immer noch beim Amtsgericht eine Anfechtung machen und das Erbe geht an den nächsten der Familie weiter .
 
Ich habe ja Bankkauffrau gelernt und bin auch Finanzassistentin.
Ich muss mich beruflich auch mit dem Erbrecht befassen.

Man macht dies täglich und plötzlich ist man selber in der Situation.
Ich bin Alleinerbin und habe nun die volle Verantwortung.
Da mein Vater kein Geld hat(te), muss ich finanziell alles tragen, da der Staat meint ich habe zuviel Geld.
Ich bin froh meine Familie zu haben, denn alleine könnte ich es sowohl finanziell als auch wirtschaftlich nicht.

Natürlich bin ich froh, dass die Todesursache gefunden wird, aber es tut weh zu wissen er ist da aber irgendwie doch nicht. Die Unsicherheit in der Familie; was ist passiert?
Ich möchte die Sicherheit haben und ihn verabschieden können.
Ich werde es wahrscheinlich erst richtig realisieren beim lebe wohl.
 
Ich danke allen, die mich hier unterstützt haben.
Mittlerweile habe ich alles soweit gut überstanden.
Die Beerdigung etc. waren nicht leicht aber ich weiß nun, dass er seine letzte Ruhe gefunden hat.
Es tut immer noch weh so plötzlich meinen Vater verloren zu haben, manchmal denke ich, ich rufe ihn an und dann war alles nur ein Traum. Aber es geht niemand ran und ich muss wieder feststellen, alles ist wahr. Das Leben muss nun ohne ihn weitergehen. Er wird aber immer da sein irgendwie und daran glaube ich.
 
Auch von mir herzliches Beileid. Sicher kannst du als Verwandter ersten Grades auch Auskunft verlangen. Ich würde dir aber raten, dich möglichst schnell zu informieren, ob dein Vater evtl. Schulden hatte. Dann solltest du vielleicht in diesem Fall das Erbe ausschlagen. Das kann man nur innerhalb einer Frist von 6 Wochen tun.