Vater spinnt?

wenn er wirklich depressionen hat, dann leg ihm nahe, mal zum psychologen zu gehen. Unabhängig davon solltest du ihn unterstützen und ihn möglichst nicht in Ruhe lassen. Natürlich ist er für sich selbst verantwortlich, aber manchmal muss man halt Menschen ein wenig schubsen.
 
Naja,

Johanniskraut wirkt ja nict gleich beim ersten Mal soweit ich weiß - also müsste er schon jeden Tag Müsli essen.

Davon ab halte ich irgendwie nichts davon, anderen Leuten irgendwas ins Essen/die Cola zu mischen :roll:
 
ich hab hier n paar frägen.


Wie alt bist du, wie alt ist er?
In welchem Beruf hat er denn gearbeitet?
Lebt er mit deiner Mutter zusammen oder getrennt?
Wie sind denn da die Verhältnisse?


Zum Wohnen in einer Mietwohnung, fällt mir spontan nur ein, dass er wohl die Eigentumswohnungen selbst auch vermieten will/kann und damit wahrscheinlich mehr rauskriegt, als er selbst Miete zahlt.
Oder es gibt da irgendwelche Steuerbegünstigungen, von denen ich leider nix weiss...
 
Also mich macht das doch sehr stutzig.

Bezieht dein Vater ALG 1 oder ALG 2?

Wie kann dein Vater seine Eigentumswohnungen behalten und nebenher Arbeitslosengeld kassieren? - Diese Wohnungen übersteigen den gesetzlich festgelegten Freibetrag um ein vielfaches. Er müsste diese veräußern und dann erst einmal von diesem Gelde leben.

Oder bezieht dein Vater gar kein ALG?

Wie alt ist dein Vater, was hat er gelernt. Wie alt bist du?

Bist du dir sicher über deine Diagnose hinsichtlich der Depressionen deines Vaters, oder könnten es nicht nur momentane arge Verstimmungen sein?

Wenn dein Vater tatsächlich starke Depressionen hat währe es angesagt, einmal ein erstes Gespräch mit einem Therapeuten zu führen und zu klären, ob und wie geholfen werden kann/muss. Depressionen sind eine sehr schwierige und heikle Angelegenheit. Diese gehen nicht von alleine weg, sondern verschlimmern sich von Jahr zu Jahr. Ohne Behandlung durch einen fähigen Therapeuten wird dein Vater sich immer mehr verkriechen. Auch wird er alsbald kaum noch in der Lage sein, sich vernüftig um Arbeit/Haushalt zu kümmern. - Alles wird nebensächlich, das eigene Selbstmitleid wird bestärkt - und das soweit, das einen förmlich zerfrisst, bis hin zur absoluten Selbstaufgabe.

Dein Vater wird sicherlich nicht mit dir zu einem Gespräch hinsichtlich seiner Depressionen bereit sein bzw. sich dagegen weigern. Versuche ihm dennoch klar zu machen das ein Hilfebedarf besteht. Ein einziges Gespräch mit einem guten Therapeuten kann ganze Wunder bewirken und starken Einfluss auf den weiteren Verlauf hinsichtlich der Zukunft deines Vaters bewirken.

Wenn du deinem Vater durch eine Tätigkeit in deiner Firma unterstützen kannst, währe das eine gute Möglichkeit für ihn, mal aus seinen vier Wänden heraus zu kommen - was sehr wichtig währe wenn er an Depressionen leidet - und sich nebenher noch ein paar Euro zu verdienen.

Generell geht es sehr vielen arbeitslosen Menschen sehr schlecht. Viele tragen Depressionen mit sich herum. Jeder sollte sich im klaren sein, das diese Krankheit ein reiner Teufelskreislauf ist, aus dem man von alleine kaum oder nicht mehr heraus kommt und zumeist der Behandlung bedarf.
 
Also mich macht das doch sehr stutzig.

Bezieht dein Vater ALG 1 oder ALG 2?

Wie kann dein Vater seine Eigentumswohnungen behalten und nebenher Arbeitslosengeld kassieren? - Diese Wohnungen übersteigen den gesetzlich festgelegten Freibetrag um ein vielfaches. Er müsste diese veräußern und dann erst einmal von diesem Gelde leben.

Oder bezieht dein Vater gar kein ALG?

... es wurde ja auch nichts über ALG geschrieben. dann kannst du wohl von letzterem ausgehen. ganz ohne stutzig zuwerden.

Man kann auch trotz Arbeitslosigkeit ein Einkommen haben. Zinserträge, Mieteinnahme etc.
 
... es wurde ja auch nichts über ALG geschrieben. dann kannst du wohl von letzterem ausgehen. ganz ohne stutzig zuwerden.

Das musst du schon mir überlassen über was ich stutzig werde oder nicht. Der Artikel ist ja nun leider nicht mehr verfügbar, somit könnte ich das auch nicht mehr exakt begründen. Aber das würde ich auch nicht tun, ich fragte nach Arbeitslosengeldbezug und habe es nicht als vollendete Tatsache hingestellt.

Man kann auch trotz Arbeitslosigkeit ein Einkommen haben. Zinserträge, Mieteinnahme etc.

Selbstverständlich gibt es da noch viele weitere Einnahmequellen. Ganz oben auf der Liste würde ich zusätzlich noch die meisten Rentenformen setzen.

Da Tux´s Problem aber wohl nun schon gelöst zu sein scheint, brauchen wir hier auch nicht weiter diskutieren.

@ Tux: Nun, du ignorierst den Thread einfach. Das ist zwar nicht gerade höflich nachdem bereits ein paar User dazu geschrieben haben, andererseits kann das Problem dann ja so schwerwiegend auch nicht sein. ;)

Viel Erfolg weiterhin.