News USA: Ältester Todestraktinsasse Amerikas im Alter von 94 Jahren gestorben

Ich habe mir die Todessprafe nicht ausgedacht. Von mir aus hätte er auch nur den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzten können. Ach halt, tat er ja.

Nur weil Du Dir die Todesstrafe nicht ausgedacht hast und sie in manchen Ländern vollzogen wird, ist sie richtig?

Eine menschenwürdige "lebenslange Freiheitsstrafe" beinhaltet die Möglichkeit, irgendwann den Rest der Strafe zur Bewährung auszusetzen (Weshalb ja in Deutschland "Lebenslängliche" auch regelmässig wieder freikommen).
 
Erinnert mich an Wayne, er hat mehrere Morde begangen und wurde verurteilt und ist letztendlich im Knast gestorben. Gerechte Strafe nach meiner Meinung.
 
Ich habe mir die Todessprafe nicht ausgedacht. Von mir aus hätte er auch nur den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzten können. Ach halt, tat er ja.

Das klingt jetzt aber ganz anders als deine vorigen Beiträge...:roll:

Den Blödsinn lass ich mal unkommentiert. :roll:

Schade, ich habe deinen Irrsinn doch auch kommentiert...

Und vor der Hinrichtung merkt er auch nichts?

Wem ist damit gedient? Immerhin verlieren mögliche Erkenntnisse über gesellschaftliche Ansichten von "richtig" und "falsch" jede Bedeutung, wenn der Erkennende tot ist....

Das ist seine Strafe und genau davon wusste er vor seinen Morden.

Ich glaube kaum, dass er wusste, wie das konkrete Urteil aussehen würde...
 
Also verstehen wir das richtig:
Jedes menschliche Leben ist zu schützen, aber wenn der Mensch zum Mörder wird, dann ist er kein Mensch mehr und darf umgebracht werden?
Bei einem 3fachen Mörder ist nur noch die Hülle menschlich.
Nur weil Du Dir die Todesstrafe nicht ausgedacht hast und sie in manchen Ländern vollzogen wird, ist sie richtig?
Mir ist es grundsätzlich egal, wie man mit Straftätern umgeht.
Eine menschenwürdige "lebenslange Freiheitsstrafe" beinhaltet die Möglichkeit, irgendwann den Rest der Strafe zur Bewährung auszusetzen (Weshalb ja in Deutschland "Lebenslängliche" auch regelmässig wieder freikommen).
Genau deswegen find ich unser Rechtssystem auch scheiße, denn wer mehrmals straffällig war, wird es nach der Inhaftierung auch wieder.
Das klingt jetzt aber ganz anders als deine vorigen Beiträge...:roll:
Dann kam meine Ironie nicht so deutlich rüber wie es gewollt war.
Wem ist damit gedient? Immerhin verlieren mögliche Erkenntnisse über gesellschaftliche Ansichten von "richtig" und "falsch" jede Bedeutung, wenn der Erkennende tot ist....
Den Angehörigen der Ermordeten
Ich glaube kaum, dass er wusste, wie das konkrete Urteil aussehen würde...
Auf Mord steht Todesstrafe und das sollte jeder Ami wissen.
 
Bei einem 3fachen Mörder ist nur noch die Hülle menschlich.

Ich würde behaupten, dass Mord sogar eine ausschließlich menschliche Vorgehensweise ist.


Genau deswegen find ich unser Rechtssystem auch scheiße, denn wer mehrmals straffällig war, wird es nach der Inhaftierung auch wieder.

Diese Aussage ist zum einen völlig falsch und zum anderen verwunderlich, wenn Du gleichzeitig sagst:

Mir ist es grundsätzlich egal, wie man mit Straftätern umgeht.

Auf Mord steht Todesstrafe und das sollte jeder Ami wissen.

Das kommt darauf an, in welchem Staat der USA Du Dich aufhältst, bzw. Deinen Mord begehst.

Im übrigen weiß dort niemand ob und vor allem wann ein Todesurteil vollstreckt wird.
 
Mir ist es grundsätzlich egal, wie man mit Straftätern umgeht.

Genau deswegen find ich unser Rechtssystem auch scheiße, denn wer mehrmals straffällig war, wird es nach der Inhaftierung auch wieder.

Was denn nun?

Den Angehörigen der Ermordeten

Dann hat aber das Argument, dass der Verurteilte "etwas merken" soll, aber kein Gewicht mehr. Dann geht es nur um Rache.

Auf Mord steht Todesstrafe und das sollte jeder Ami wissen.

Wie baffi schon sagte, kommt es auf den Bundesstaat an, und zudem steht ja gar nicht fest, dass diese oder jene Tat mit Todesfolge zu einem Todesurteil führt. Insofern findet ein bereitwilliger Täter Lücken in der Idee der Abschreckung.
 
Wenn man sowieso nicht der Meinung ist, dass das Rechtssystem erziehende Wirkung haben soll und demnach Verurteilte, die ihre gerechte Strafe erhalten haben, wieder eine neue Chance bekommen (wie z.B. du tomtom), dann kann man auch kaum ein Argument gegen die Todesstrafe vorbringen. Ob ich jemandem für alle Zeit die Freiheit nehme (zur Erinnerung: Freiheit wurde uns allen in Artikel 1 und 3 der Menschenrechte verbrieft, sie ist also eine ziemlich fundamentale Sache) oder ob ich ihn gleich umbringe macht kaum noch einen Unterschied (allein: die Sache mit dem Umbringen ist schwer wieder rückgängig zu machen).

Aber diese Sichtweise setzt ein ziemlich unschönes Menschenbild voraus. Todesstrafe hat nichts mit Recht zu tun sondern nur mit Rache. Und jemanden mit dem Tod zu bedrohen, ihn einzusperren und ihn dann noch im Ungewissen über seinen Todeszeitpunkt zu lassen ist in meinen Augen nichts weiter als Folter. Und die verdient nunmal niemand. Auch keine Mörder und Kinderficker. Das Rechtssystem sollte sich über die Täter erheben und maßvoller handeln als sie es taten. Eben nicht "Auge um Auge" und "Zahn um Zahn".
 
Ich würde behaupten, dass Mord sogar eine ausschließlich menschliche Vorgehensweise ist.
Achso, wenn ich also einen Menschen töte und anschließend esse, wäre das kein Mord?
Diese Aussage ist zum einen völlig falsch
Wenn ich Zeit habe, suche ich eine Statistik über rückfällige Straftäter
zum anderen verwunderlich, wenn Du gleichzeitig sagst:
Dann solltest du dir die rechtliche Definition von "grundsätzlich" mal zu Gemüte führen. ;)

Das kommt darauf an, in welchem Staat der USA Du Dich aufhältst, bzw. Deinen Mord begehst.
Trotzdem sollte es jeder Ami wissen. :roll:
Im übrigen weiß dort niemand ob und vor allem wann ein Todesurteil vollstreckt wird.
Ja und?
Dann solltest du dir die rechtliche Definition von "grundsätzlich" mal zu Gemüte führen. ;)
Dann hat aber das Argument, dass der Verurteilte "etwas merken" soll, aber kein Gewicht mehr. Dann geht es nur um Rache.
Auch, aber nicht ausschließlich.
Wie baffi schon sagte, kommt es auf den Bundesstaat an, und zudem steht ja gar nicht fest, dass diese oder jene Tat mit Todesfolge zu einem Todesurteil führt. Insofern findet ein bereitwilliger Täter Lücken in der Idee der Abschreckung.
Das macht den Mord noch heimtückiger und dann soll er noch eine mildere Strafe bekommen oder wie soll ich diese Aussage verstehen?

@GelberKaefer: Weißt du was eine Inhaftierung den Steuerzahler täglich kostet?
 
Achso, wenn ich also einen Menschen töte und anschließend esse, wäre das kein Mord?

Wenn Du keinerlei andere Möglichkeit hättest, um Dich zu ernähren und somit zu überleben, möglicherweise ja.

Wenn ich Zeit habe, suche ich eine Statistik über rückfällige Straftäter

Eine, in der nachgewiesen wird, dass jeder Straftäter, der mehr als einmal verurteilt wurde, danach wieder rückfällig wird? Viel Spaß beim Suchen. :mrgreen:

Dann solltest du dir die rechtliche Definition von "grundsätzlich" mal zu Gemüte führen. ;)

Du interessierst Dich also nur wann genau dafür, wie man mit Straftätern umgeht?

Trotzdem sollte es jeder Ami wissen. :roll:

Was sollte er wissen? Dass in einem bestimmten Staat die Todesstrafe existent ist? Das weiß der Täter sicherlich.

Ob er deswegen für einen Mord auch tatsächlich hingerichtet wird, kann er kaum wissen, bei der Dauer der Wartezeiten und Unmenge an Wiederaufnahmeverfahren.

@GelberKaefer: Weißt du was eine Inhaftierung den Steuerzahler täglich kostet?

Wäre dieses Wissen in Anbetracht der Argumentation von GelberKaefer in irgendeiner Weise relevant?
 
@GelberKaefer: Weißt du was eine Inhaftierung den Steuerzahler täglich kostet?
. In Maryland ein durchschnittlicher Todesstrafenfall resultierend in ein Todesurteil kostet ca. $3 Millionen. Die
bisherigen Kosten von 1978-1999 für Maryland’s Steuerzahler sind auf 186$ M geschätzt. Es gab 5
Hinrichtungen ( Urban Institute 2008).
• In Indiana übersteigen die Kosten für die Todesstrafe die Gesamtkosten für eine Lebenslängliche Haftstrafe
ohne Bewährung um über geschätzte 38%, so daß 20% der Todesstrafen umgewandelt werden in
Lebenslänglich. (Indiana Krimonologie-Rechts-Studien-Commission, 10. Januar 2002).
• Die weitaus umfassendste Studie des Landes ergab, dass die Kosten für die Todesstrafe North Carolina $ 2.16
Millionen pro Hinrichtung mehr kostet, als einen Mörder lebenslänglich im Gefängnis einzusperren. Ein Großteil
der Kosten entsteht während der Verhandlungsphase. (Duke Universität, Mai 1993).
• Die Todesstrafe durchzuführen kostet Florida $51 Millionen pro Jahr mehr als wenn alle Mörder ersten Grades
mit lebenslänglicher Haftstrafe ohne Bewährung bestraft würden. Basierend auf den 44 Hinrichtungen in Florida
seit 1976 summierten sich die Kosten auf $24 Millionen für jede Hinrichtung. (Palm Beach Post - 04. Januar
2000).
• In Texas kostet ein Fall mit Todesstrafe durchschnittlich $2.3 Millionen, etwa dreimal soviel, als wenn man
jemanden in einer Einzelzelle mit dem höchsten Sicherheitsstandart für 40 Jahre einsperrt. (Dallas Morning
News, 08. März 1992).
Gefunden in https://www.deathrow-usa.us/FaktenTodesstrafeUSA.pdf
 
Wenn Du keinerlei andere Möglichkeit hättest, um Dich zu ernähren und somit zu überleben, möglicherweise ja.
Sehr interessante Ansichtsweise. Und was macht das Leben des Tötenden lebswerter als dessen der getötet wurde?
Eine, in der nachgewiesen wird, dass jeder Straftäter, der mehr als einmal verurteilt wurde, danach wieder rückfällig wird? Viel Spaß beim Suchen. :mrgreen:
Von jedem habe ich nicht gesprochen, aber wenn jeder zweite Inhaftierte rückfällig wird, ist das schon beachtlich!
Personen, die nach Erwachsenenstrafrecht behandelt und zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurden (diese Gruppe umfasst 85.460 Personen), bei etwa 45 Prozent (38.177 Personen). Bei einem Freiheitsentzug (diese Gruppe umfasst 19.551 Personen) lag die Quote bei etwa 56 Prozent (11.028 Personen).
Quelle
Du interessierst Dich also nur wann genau dafür, wie man mit Straftätern umgeht?
Wenn die Kosten einer dauerhaften Inhaftierung die einer Todesstrafe übersteigen.
Was sollte er wissen? Dass in einem bestimmten Staat die Todesstrafe existent ist? Das weiß der Täter sicherlich.
Dann sind wir uns da doch einig.
Ob er deswegen für einen Mord auch tatsächlich hingerichtet wird, kann er kaum wissen, bei der Dauer der Wartezeiten und Unmenge an Wiederaufnahmeverfahren.
Auch dessen ist bzw. sollte er sich bewusst sein.
Wäre dieses Wissen in Anbetracht der Argumentation von GelberKaefer in irgendeiner Weise relevant?
In Anbetracht des zweiten Absatzes. Mein Menschenbild ist eigentlich ganz ok, es gibt nur Sachen für die ich nicht bereit bin zu bezahlen. ;)

@LordRoscommon: In Deutschland waren es einmal 150DM pro Tag. Mittlerweile sind es 80-90 EUR.
Quelle Seite 20 oben
 
Dann solltest du dir die rechtliche Definition von "grundsätzlich" mal zu Gemüte führen. ;)

Ich konnte keinen juristischen Sprachgebrauch in deiner Äußerung erkennen, dass etwas dir "grundsätzlich egal" ist, tut mir Leid...

Auch, aber nicht ausschließlich.

Ein Rechtssystem, das Rache kennt, ist nicht hinnehmbar. Die letzten tausend Jahre haben eindrucksvoll bewiesen, dass eine rächende Justiz nicht erfolgreicher ist, und zudem noch sehr viel grausamer und unmenschlicher agiert.

Das macht den Mord noch heimtückiger und dann soll er noch eine mildere Strafe bekommen oder wie soll ich diese Aussage verstehen?

Ich wollte nur betonen, dass das Prinzip der Abschreckung, mit dem die Todesstrafe oft legitimiert wird, in vielen Fällen hinfällig ist: ein Mörder kann sich nie sicher sein, dass er für seine Tat wirklich hingerichtet wird, und überides ist einem wirklich entschlossenen Täter diese Konsequenz egal.
 
Ich konnte keinen juristischen Sprachgebrauch in deiner Äußerung erkennen, dass etwas dir "grundsätzlich egal" ist, tut mir Leid...
Das braucht dir nicht leid tun. ;)
Aber wenn wir über Rechtssysteme reden, dann kann ich das Wort grundsätzlich auch im juristischem Sinne verwenden.
Ein Rechtssystem, das Rache kennt, ist nicht hinnehmbar. Die letzten tausend Jahre haben eindrucksvoll bewiesen, dass eine rächende Justiz nicht erfolgreicher ist, und zudem noch sehr viel grausamer und unmenschlicher agiert.
Nicht das System soll sich rächen, sondern für die Angehörigen stellt es eine Art Racheakt dar.
Ich wollte nur betonen, dass das Prinzip der Abschreckung, mit dem die Todesstrafe oft legitimiert wird, in vielen Fällen hinfällig ist: ein Mörder kann sich nie sicher sein, dass er für seine Tat wirklich hingerichtet wird, und überides ist einem wirklich entschlossenen Täter diese Konsequenz egal.
Wo ist dann das Problem? Wenn dem Straftäter die Konsequenz der Todesstrafe egal ist, dann soll man diese an ihm auch vollziehen.
Dem einen ist es egal und der Regenseite recht und billig.
 
Sehr interessante Ansichtsweise. Und was macht das Leben des Tötenden lebswerter als dessen der getötet wurde?

Das hat damit nichts zu tun. In der oben geschilderten ausweglosen Situation erfolgt die Tötung jedoch nicht mehr aus niederen Beweggründen und man kann somit nicht mehr von einem Mord sprechen.

Von jedem habe ich nicht gesprochen, aber wenn jeder zweite Inhaftierte rückfällig wird, ist das schon beachtlich!

Du hast behauptet, dass jeder, der mehrmals verurteilt wurde, rückfällig wird. Dazu sagt Deine Quelle zwar nichts, aber ich bin sicher, dass es auch keine Studie gibt, die das belegen würde.

Im Übrigen belegt die Studie, dass das System in etwa der Hälfte aller Fälle offenbar funktioniert. Im Falle von von schweren Delikten sogar noch besser:

Zitat aus Deiner Quelle:
Auffallend ist außerdem, dass gerade die schwersten Delikte relativ geringe Rückfallquoten aufweisen. So traten von 860 Personen, die wegen Mordes und Totschlags verurteilt wurden, 629 (ca. 73 Prozent) nicht erneut strafrechtlich in Erscheinung. Grund hierfür ist unter anderem, dass solchen
Taten oft keine langen kriminellen Karrieren vorhergehen, sondern diese Taten häufig Konflikt- und Beziehungstaten sind. Rückfälle dieser Täter betreffen daher in vielen Fällen andere Rechtsgüter (wie beispielsweise das Eigentum).

Die Inhaftierung scheint also nicht das allerbeste Mittel zu sein, Straftäter von zukünftigen Straftaten abzuhalten, völlig ungeeignet ist es aber auch nicht.

Was würdest Du gern als Alternative sehen? Alle Straftäter hinrichten?

Wenn die Kosten einer dauerhaften Inhaftierung die einer Todesstrafe übersteigen.

Ob das tatsächlich der Fall ist, dürfte anhand der hier bereits geposteten Zahlen aus den USA mehr als fraglich sein.

Darüberhinaus ist es erschreckend zu lesen, dass Du offenbar der Meinung bist, der finanzielle Vorteil des Staates rechtfertige die Tötung eines Menschen. Dir ist schon klar, dass eines der Mordmerkmale die Habgier ist, oder?
 
Eine menschenwürdige "lebenslange Freiheitsstrafe" beinhaltet die Möglichkeit, irgendwann den Rest der Strafe zur Bewährung auszusetzen (Weshalb ja in Deutschland "Lebenslängliche" auch regelmässig wieder freikommen).

Und wer setzt den Tod der Opfer in Bewährung aus?:evil:

Lebensläglich ist Lebensläglich und sollte es auch bleiben.
Die Opfer werden auch nicht nach 15 - 25 Jahren wieder lebendig.
 
Das hat damit nichts zu tun. In der oben geschilderten ausweglosen Situation erfolgt die Tötung jedoch nicht mehr aus niederen Beweggründen und man kann somit nicht mehr von einem Mord sprechen.
Es ist also kein niederer Beweggrund, dass ich mein eigenes Leben höherwerdig einschätze als das eines anderen?
Du hast behauptet, dass jeder, der mehrmals verurteilt wurde, rückfällig wird. Dazu sagt Deine Quelle zwar nichts, aber ich bin sicher, dass es auch keine Studie gibt, die das belegen würde.
Lies dir diesen Part noch einmal durch. Jemand, der mehrmals verurteilt wurde, ist rückfällig geworden, oder warum hat man ihn mehrmals verurteilt?
Im Übrigen belegt die Studie, dass das System in etwa der Hälfte aller Fälle offenbar funktioniert. Im Falle von von schweren Delikten sogar noch besser:
Und dir reichen 50%?


Die Inhaftierung scheint also nicht das allerbeste Mittel zu sein, Straftäter von zukünftigen Straftaten abzuhalten, völlig ungeeignet ist es aber auch nicht.

Was würdest Du gern als Alternative sehen? Alle Straftäter hinrichten?
Die Frage richte ich gleich mal an dich zurück. ;)

Ob das tatsächlich der Fall ist, dürfte anhand der hier bereits geposteten Zahlen aus den USA mehr als fraglich sein.
Wenn es in den USA den gleichen Standard wie bei uns gäbe, wurden die Zahlen ganz anders aussehen.
Darüberhinaus ist es erschreckend zu lesen, dass Du offenbar der Meinung bist, der finanzielle Vorteil des Staates rechtfertige die Tötung eines Menschen. Dir ist schon klar, dass eines der Mordmerkmale die Habgier ist, oder?
Was hat das mit Habgier zu tun? Ich zahle meine Steuern so wie ich es muss. Aber warum muss ich für das Fehlverhalten anderer aufkommen? Sollen die doch für die von ihnen verursachten Kosten selbst aufkommen. Scjließlich muss ich meine Miete und mein Essen auch selbst zahlen.
 
Mir ist es grundsätzlich egal, wie man mit Straftätern umgeht.

Auch wenn du das Opfer bist?

Genau deswegen find ich unser Rechtssystem auch scheiße, denn wer mehrmals straffällig war, wird es nach der Inhaftierung auch wieder.


Von jedem habe ich nicht gesprochen, aber wenn jeder zweite Inhaftierte rückfällig wird, ist das schon beachtlich!

Diese Pauschalierung ist aber auch nicht richtig. Wenn jeder Zweite rückfällig wird, heißt das auch, dass jeder Zweite erfolgreich resozialisiert wird. Und das finde ich schon beachtlich. Sicher wird es da auch noch Unterschiede bezüglich der Straftaten geben.

Das wir uns nicht falsch verstehen: Mord und Vergehen an Kindern gehören lebenslang mit anschließender Sicherungsverwahrung weggesperrt.

Den Angehörigen der Ermordeten

Das weißt du aber nicht.
 
Es ist also kein niederer Beweggrund, dass ich mein eigenes Leben höherwerdig einschätze als das eines anderen?

Wenn Du nur die Alternative hast, selbst zu sterben? Nein.

Lies dir diesen Part noch einmal durch. Jemand, der mehrmals verurteilt wurde, ist rückfällig geworden, oder warum hat man ihn mehrmals verurteilt?

Das war Deine Aussage:


tomtom schrieb:
Genau deswegen find ich unser Rechtssystem auch scheiße, denn wer mehrmals straffällig war, wird es nach der Inhaftierung auch wieder.

Ich lese daraus die Behauptung, dass jeder, der mehr als einmal straffällig wurde, danach wieder rückfällig wird. Hast Du es anders gemeint?

Und dir reichen 50%? Die Frage richte ich gleich mal an dich zurück. ;)

Ich halte 50 % Erfolgsquote bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Ursachenforschung und -bekämpfung von Kriminalität durchaus für ausreichend, ja.

Meines Erachtens müssten solche Bestrebungen in gesellschaftspolitischem Bereich beginnen, aber das würde hier zu weit weg vom eigentlichen Thema führen.

Wenn es in den USA den gleichen Standard wie bei uns gäbe, wurden die Zahlen ganz anders aussehen.

Ich weiß zwar nicht, wie Du auf den Gedanken kommst, aber das mag natürlich sein. In welche Richtung sich die Werte allerdings verändern würden, vermag ich ad hoc nicht zu beurteilen.

Was hat das mit Habgier zu tun? Ich zahle meine Steuern so wie ich es muss. Aber warum muss ich für das Fehlverhalten anderer aufkommen? Sollen die doch für die von ihnen verursachten Kosten selbst aufkommen. Scjließlich muss ich meine Miete und mein Essen auch selbst zahlen.

Wenn ich abwäge, aus Gründen eines persönlichen finanziellen Vorteils das Leben eines Menschen zu beenden, dann nenne ich das Habgier.

Wie sollen die Inhaftierten Ihre Kosten decken? Bzw. gibt es dazu nicht bereits Ansätze?