News US-Behörde gibt grünes Licht für Fleischverkauf von Klontieren

Hauptsache es ist genug Futter auf dem Tisch. Vielleicht kommt das ja auch mal stärker den armen Menschen auf dieser Welt zu Gute.

Stell' dir nur mal vor, die würden alle dann überleben und sich weiter vermehren ... die Bevölkerungsexplosion würde noch stärker sein und die Leute im Endeffekt noch weniger zu essen haben. Oder man müsste noch mehr Tiere züchten, mit all den Konsequenzen auch für die Natur, die dies hat ...

Weniger ist mehr.

Zuerst einmal eine ordentliche Geburtenkontrolle, dann Strukturen aufbauen, so dass die vorhandenen Menschen sich ernähren und ein würdiges Leben leben können. Und dann weiterschauen.
 
*brrr*

ohne den letzten Absatz klingt der letzte Post ein Bisschen zynisch...

Aber es stimmt schon. Wir haben nicht zuwenig Lebensmittel auf der Welt, sondern eine ungerechte Verteilung. Wir leben in einer Überflussgesellschaft.

Man darf nicht vergessen: die Gesellschaften, die genveränderte Lebensmittel und/oder geklonte Tiere auf den Markt bringen, wollen allenfalls sekundär ernähren... Primär wollen sie verdienen, also Geld 'ranschaffen. Ob und wenn ja wie dadurch Hunger gelindert wird interessiert sie nur, wenn die Kasse stimmt.

Das hat ein bisschen was von den Pharmaunternehmen, die nach Heilmitteln und Behandlungsmöglichkeiten für AIDS suchen, dann aber ca. 85% der weltweit an Aids Erkrankten ihre Medikamente Vorenthalten, weil sie sie nicht bezahlen können... Das Argument, dass man zum wohle der Menschheit forsche, will da dann nicht mehr so richtig ziehen...
 
Ob man das geklonte Fleisch ißt oder nicht ist doch völlig wurscht.

Gerade in unserer heutigen Zeit ist es doch so gut wie kaum noch möglich, sich wirklich gesund zu ernähren oder zu leben. Man braucht doch nur auf die Straße oder in die Stadt gehen und wird von abgasen umhüllt.

Das ganze gemüse wird mit Pestiziden besprüht, Pommes enthalten Krebserregende Mittel, rauchen und Alkohol sind schädlich...

Im grunde kann man sich dann auch gleich in ein Sauerstoff-Zelt einschließen und dahin vegitieren.

Da kost ich lieber das leben aus. Denn früher oder später sterben wir alle, ob nun natürlich oder unnatürlich.

Wer weiß denn heutzutage noch wirklich was das für Fleisch ist das wir bei McDoof oder BK bekommen?

Wie Darkkurt schon sagte mit der kenntlich machung hat es ja schon mit dem Gemüse nicht wirklich geklappt.
 
Man hat aber zum Glück die Möglichkeiten sich zu informieren, was man isst.

Und da ich JunkFood á la McDonalds und BurgerKing grundsätzlich eklig finde hab ich schonmal einen Teil für mich ausgeschlossen.

Der rot-grünen Regierung sei Dank gibt es das "BIO-Siegel" bei dem man sich sicher sein kann, dass Lebensmittel mit diesem Siegel unter kontrollierter Aufsicht nach ökologischen Aspekten produziert werden und solche Sachen wie Pestizide dort drin nicht vorkommen.

Und das Zitat :

Da kost ich lieber das leben aus. Denn früher oder später sterben wir alle, ob nun natürlich oder unnatürlich.
ist typisch für die derzeitige Situation weil sich jeder zu schade ist nur durch sein eigenes Verhalten die Welt ein kleines bisschen zu verändern.
Traurig eigentlich.
 
ist typisch für die derzeitige Situation weil sich jeder zu schade ist nur durch sein eigenes Verhalten die Welt ein kleines bisschen zu verändern.
Traurig eigentlich.

Die Welt kann man auch so verändern. ;)
Es ist aber doch einfach eine tatsache das jeder nunmal stirbt *g*

Nur wer das Leben auskostet hat doch auch die Chace etwas zu verändern oder nicht?
 
Ob man das geklonte Fleisch ißt oder nicht ist doch völlig wurscht.
Nee, ist eben nicht wurscht, denn wenn ich das auf meinem Teller kriege, ohne dass ich darüber informiert wurde, was man mir da serviert, gibt es eine Klage meinerseits.

Ich möchte mich selbst dafür/dagegen entscheiden können was ich esse. Dazu gehört auch, dass ich wählen kann zwischen "normales" Essen, Klonzeugs und/oder Genmist.

Da aber an allen Ecken Etikettenschwindel betrieben wird, werde ich mit Sicherheit inzwischen schon (ohne mein Wissen/Zustimmung) Gensoja, Genreis und Genmais gegessen haben und genau so, wird es auch mit Klonkuhmilch und Klonkuhschnitzel ablaufen. DA liegt das Problem und das ist für mich nicht "wurscht".
 
Sicherlich aber das ist eben nicht konsequent genug.
Was ist denn deiner Meinung nach konsequent genug?

spockonline schrieb:
Da aber an allen Ecken Etikettenschwindel betrieben wird, werde ich mit Sicherheit inzwischen schon (ohne mein Wissen/Zustimmung) Gensoja, Genreis und Genmais gegessen haben und genau so, wird es auch mit Klonkuhmilch und Klonkuhschnitzel ablaufen. DA liegt das Problem und das ist für mich nicht "wurscht".

Siehst du und geschadet hat es dir doch nicht oder?
Ich finde es ja gut das man neuen "Innovationen" skeptisch gegenübersteht.
Aber manche haben ja auch schon die Vorteile von diesem klonen aufgezählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Siehst du und geschadet hat es dir doch nicht oder?
Wer kann mir denn garantieren, dass der Krebs, den ich evtl. mal kriege nicht durch diesen Genfraß verursacht wird? Niemand. Ist doch normal, dass ich so ein Zeugs nicht heimlich aufgetischt haben möchte.

Wenn ich rauche, weiß ich, was ich meinem Körper antue - aber das ist dann MEINE Entscheidung. Wenn mir jemand aber (mittels Etikettenschwindel) Klonkuhmilch/Gensoja trinken/essen läßt, weiß ich nicht, was ich mir da selbst antue.

Hat schon seinen berechtigten Grund, warum ich Mec Dreck und Co. meide wie die Pest. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer kann mir denn garantieren, dass der Krebs, den ich evtl. mal kriege nicht durch diesen Genfraß verursacht wird? Niemand. Ist doch normal, dass ich so ein Zeugs nicht heimlich aufgetischt haben möchte.

*g*
Das kann dir keiner garantieren, genauso wenig kann dir jmd garantieren. Das wenn du in ein Flugzeug steigst nicht abstürtzen wirst.
Ein gewisses Rest risiko ist überall vorhanden.
 
Was ist denn deiner Meinung nach konsequent genug?

Ich glaube das würde hier ein Posting von mehreren Seiten Länge ergeben ...

Vielleicht ein kleines Beispiel ...

Ich kenne etliche Leute die sich ihre Gemüse ausschliesslich vom Markt holen bzw. im Supermarkt BIO-Gemüse und Obst kaufen.
Gleichzeitig packen sie aber Milch von "Müller", "Landliebe" oder "Weihenstephan" ein obwohl diese Milch nachweislich von Kühen stammt, die mit genverändertem Futtermittel gefüttert wurden ...
 
Ich glaube das würde hier ein Posting von mehreren Seiten Länge ergeben ...

Vielleicht ein kleines Beispiel ...

Ich kenne etliche Leute die sich ihre Gemüse ausschliesslich vom Markt holen bzw. im Supermarkt BIO-Gemüse und Obst kaufen.
Gleichzeitig packen sie aber Milch von "Müller", "Landliebe" oder "Weihenstephan" ein obwohl diese Milch nachweislich von Kühen stammt, die mit genverändertem Futtermittel gefüttert wurden ...

Hmmm... das was du schilderst wären für mich schon eher Bio Heuchler :biggrin:

Aber im Grunde bleibt der Verbraucher vor diesen Genmanipulierten Sachen doch nicht verschont.
1. Wissen nur relativ wenige darüber. Was sie da zu sich nehmen
2. Scheint es den meisten auch den "Ökos" egal zu sein (deinem Beispiel folgend)
und
3. Die Aufklärung fehlt in einer Gesellschaft die mittlerweile durch die Medien geprägt wird.
 
Das Problem ist ja genau das, dass sich die Leute nicht informieren wollen weil sie nach dem Grundsatz rangehen : "Solange es satt macht kann es nicht schlecht sein".

Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln können noch gar nicht erforscht sein weil die Zeit für Langzeitstudien viel zu kurz war.

Ob es nun negative Auswirkungen gibt oder nicht ist trotzdem vollkommen wurscht denn man braucht keine gentechnisch veränderten Lebensmittel solange in der Welt jährlich soviel Lebensmittel über Bedarf produziert werden, dass die Erdbevölkerung locker 3x versorgt werden könnte.
 
Ob es nun negative Auswirkungen gibt oder nicht ist trotzdem vollkommen wurscht denn man braucht keine gentechnisch veränderten Lebensmittel solange in der Welt jährlich soviel Lebensmittel über Bedarf produziert werden, dass die Erdbevölkerung locker 3x versorgt werden könnte.

Da hast du allerdings vollkommen recht! :yes:
 
Ich seh es schon kommen...

Speisekarte:

300g geklontes Steak mit manipulierten Bratkatoffeln 7,50 € :-?

300g echtes Steak mit Bio - Bratkatoffeln 24,50 €


hF

Ich esse alles, wenns mich nicht krank macht
 
Ich seh es schon kommen...

Speisekarte:

300g geklontes Steak mit manipulierten Bratkatoffeln 7,50 € :-?

300g echtes Steak mit Bio - Bratkatoffeln 24,50 €


hF

Ich esse alles, wenns mich nicht krank macht

So krass denke ich nicht das es werden wird. Aber es ist ja nie verkehrt zu wissen was man ißt. :)
 
Wer glaubt an edle Motive der Klontierfabriken?
Genau wie bei den genmanipulierten Lebensmitteln, geht es auch beim Klonen, nur ums Geld.
Ob das Ganze schädliche Nebenwirkungen hat, lässt sich doch jetzt noch gar nicht abschätzen und ist den Verantwortlichen auch egal. Vielleicht merkt man in 2 oder 3 Generationen was für Auswirkungen die Art der Lebensmittelproduktion hat, aber sicher nicht nicht in ein paar Jahren theoretischer Forschung.
Es gibt da eine interessante Dokumentatiom. "Tote Ernte, der Kampf ums Saatgut". Da geht es zwar nicht ums Klonen, sondern nur um genmanipulierte Lebensmittel, zeigt aber deutlich auf mit welchen Methoden da gearbeitet wird. Wo man die legal herbeommt weis ich nicht, aber die illegalen Methoden kennt ja eh jeder. Da geht es keineswegs um den Hunger in der 3. Welt. Ginge es darum, dann wäre eine Versorgung auch heute schon kein Problem mehr.
Fortschritt ist ja gut und schön, aber man sollte immer sehen, welchen Preis man evtl. dafür bezahlen muss. Es muss auch noch längst nicht alles was machbar ist, umgesetzt werden.
 
Das solche Erfindungen und Innovationen helfen den Hunger in vielen Ländern zu bekämpfen und Menschen das Leben retten können wird nicht begriffen.
Eben nicht; das Genzeugs dient im Moment nur dazu Patente auf bestimmte Genkombinationen und dazu passende Medikamente zu bekommen. Und so eben den grossen Reibach zu machen.