BuddyJesus
Koksnutte
- 16 Juni 2006
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das nennt man imho Plakiat, mach das an dert Uni, und der prof schmeiß0t dich achkantig aus der seminar, wenn du so ein Referat ablieferst.
Plagiat ist es, wenn ich die beschriebenen Sachverhalte und Zusammenhänge als von mir erarbeitet/erforscht ausgebe, Zitate nicht erkennbar mache und das Quellenregister auslasse.
Infos zu suchen ist jha grundverraussetzung, aber dann sollte man die Infos schon selbst sortieren, in die eigen Reihenfolge, nach Schwerpunkten , setzen und dann eben die Schlußbemerkung selbst erarbeiten.
Natürlich, dessen wird man ohnehin nicht entbehrt. Nur geht es hier nicht um Forschung, sondern Reproduktion. In diesem Fall besteht die Aufgabenstellung darin, bereits existentes und verfiziertes Wissen wiederzugeben, sodass es in gewissen Situationen sinnlos ist, einen Text in eine gänzlich andere Reihenfolge zu bringen. Wenn du zu einem bestimmten Thema recherchierst, dann fällt dir, früher oder später, auf, dass alle bzw. die meisten Quellen im Groben dieselbe Vorgehensweise aufweisen.
Du beginnst einen Vortrag über Festplatten schließlich nicht damit, die verschiedenen Anschlüsse und die Elektronik dahinter zu erläutern. Ebenso wirst du bei einer Kurzbeschreibung eines Kegel-Ring-Getriebes nicht etwas über den Ölfilm zwischen Ring und Kegel anfangen, ohne vorher den groben Aufbau und die Funktion der einzelnen Bauteile erklärt zu haben.
Dass man die vorliegenden Informationen und deren Sturkturierung hinterfragt, ist für mich selbstverständlich. Doch wenn ich diese als sinnvoll erachte, spricht nichts gegen die Einhaltung des Textaufbauf, sofern ich, wie bereits gesagt, die entsprechenden Quellen aufzähle und wörtliche Zitate als solche kenntlich mache.