Bei uns sind die Vorlesungen unnötig, die Motivation der Professoren tendiert bei fortgeschrittener Zeit gegen null. (Technisch/Mathematischer Bereich)
Ich studiere Bauingenieurwesen im zweiten Semester und bin nur in der erste Woche bei den normalen Vorlesungen gewesen, Übungen natürlich keine versäumt. So hatte ich genug Zeit um zu üben, lernen und auch mal abzuschalten. Wenn ich wirklich jede Vorlesung wahrgenommen hätte, wäre ich teilweise bis 19 Uhr in der Uni gewesen, danach hätte ich nie und nimmer noch für mich gelernt, weil es einfach zu anstrengend ist.
Zudem bin ich der Meinung dass Vorlesungen altmodisch sind. Wir leben nicht mehr in der Zeit, wo der Buchdruck gerade erfunden wurde und nur wenige in der Lage waren zu lesen und dadurch Wissen über derartige Methoden weitergegeben werden muss. Wenn die Kultusminister doch endlich mal das Hochschulsystem reformieren würde, Bachelor/Master ist kein guter Anfang.
Da bin ich nicht ganz deiner Meinung, es kommt immer auf die Art der Vorlesung an. Wenn du die Frontalunterricht Vorlesungen meinst, sind diese für praktisch orientierte Themen meiner Meinung nach ungeeignet. Für stark theoretische Themen ist es immernoch am sinnvollsten.
Und gerade auch bei der Motivation der Dozenten gibt es auch Unterschiede ;-) Also bei uns an der DHBW sind die eigentlich immer sehr gut