Studium oder Ausbildung?

Und weisst du es geht mir ja auch nicht unbedingt darum mit allem wissen was ich erlange was anfangen zu können, als vielmehr dieses wissen zu besitzen.

Das ist aber eine komische Einstellung. Also für meinen Teil lerne ich einerseits intrinsicher Art weil es mich interessiert und extrinsischer Art, weil ich es so oder so muss, um durch meine Klausuren zu kommen. Aber was nützt mir das wenn ich das Wissen habe, aber gar nicht nutzen will?

Dann kann ich mir das Wissen auch gleich sparen.
 
Da habe ich mich wohl verkehrt ausgedrückt. mir ist klar das ich nicht alles theoretische wissen was ich lernen kann auch in der praxis anwenden kann und werde(wie ice-breaker schon sagte prozessoren etc.). aber ich fänds gut es zu haben wenn ich es brauchen würde. Schadet nie wenn einer nen schwank aus der studienzeit in die runde plaudert und man in dem moment entgegnen kann, das war bei mir so und so. Ich sehe das studium als ne art status und ne weitere erfahrung in meinem leben an.

Irgendwie fänd ich mich auch sau dämlich wenn ichs unter den gegebenen bedingungen nicht tun würde.


greetz
 
Und weisst du es geht mir ja auch nicht unbedingt darum mit allem wissen was ich erlange was anfangen zu können, als vielmehr dieses wissen zu besitzen.
nur was bringt es dir dieses Wissen zu erwerben, wenn du es für deinen Job nachher nicht brauchst, weil du dann ein "Fachidiot" bist, also Unmengen theoretisches Wissen hast, dir dies aber beim Praktischen nicht hilft ;)
Da kommt es eben auf das an, was du machen willst und vor allem in welcher Form.

folgendes beispiel:
ich setz mich mit dem potenziellen kunden und meinem konkurrenten an den tisch. er ist studiert und ich autodidakt. was meinst du bei wem der kunde einkäuft? Is scheisse aber is nunmal so.

wer heut rausstechen will muss über möglichst viele qualifikationen verfügen.
glaubst du ;)
Ich habe als ich noch Abitur gemacht habe als Freelancer schon für Firmen gearbeitet, das Können zählt, nicht die Qualifikation.
Und warum hatte ich die Möglichkeit? Ich hatte und habe viel Ahnung vom Praktischen, also darauf worauf es ankommt, was ich sage hat Hand und Fuß und was nachher als Endproukt rauskommt ist auch gut.
Ich studiere heute zwar auch, aber auch nur, weil ich mehr Wissen will, aber auch weiß, dass ich dieses Wissen nicht anwenden werde können, jedoch dies mir zu bestimmten Bereichen Türen öffnet, wo man dieses Fachwissen gepaart mit Erfahrung eben benötigt.
Das lässt sich natürlich nicht pauschalisieren, ob ein Studium für den einen relevant oder nicht ist, entscheidet immernoch, was er genau machen will, einfach so ein Studium zu machen ist Quatsch.

Da habe ich mich wohl verkehrt ausgedrückt. mir ist klar das ich nicht alles theoretische wissen was ich lernen kann auch in der praxis anwenden kann
andersherum wird ein Schuh draus: Du wirst fast nichts von dem was du lernst anwenden können, du lernst Grundgedanken, du lernst zu Recherchieren, du lernst zu Lernen, aber nicht Arbeit XYZ zu erledigen. Das wirst du, wenn du ins Berufsleben eintrittst immernoch lernen müssen, und das ist auch das was du in einer Ausbildung lernst.
Wenn ich mir meine Kommilitionen anschaue, würde ich kaum einen von denen einstellen, denn viele haben das Fachwissen des Studiums aber keine praktische Erfahrung und können deswegen nichts davon anwenden oder sie meinen nun die größten Helden zu sein, absolut unangebrachtes "elitäres Denken".

Schadet nie wenn einer nen schwank aus der studienzeit in die runde plaudert und man in dem moment entgegnen kann, das war bei mir so und so.
und du glaubst du kannst dich dann noch daran erinnern? Du erinnerst dich nur an Dinge, die du mit etwas verknüpfen kannst, und genau da tun mir alle Studenten leid, die keinerlei praktische Erfahrung haben, die können in dem Moment, wo sie etwas lernen kann nicht beurteilen, ob das für später nochmal relevant ist oder nicht.
Und du glaubst doch nicht wirklich, dass du eine Diskussion anstoßen kannst, dass dir in der Uni etwas anders vermittelt wurde, wenn ja, dann hat einer der Dozenten Mist erzählt. Zumal das theoretische Aussagen sind, die die Dozenten machen, ob das irgendetwas mit der Praxis zu tun hat ist fraglich.


Ich sage nicht, dass niemand studieren sollte, Gott bewahre, aber von sovielen Studenten sind die Beweggründe einfach falsch, ich kann nicht studieren ohne genau zu wissen, was es mir bringt und was ich damit wirklich anfangen kann, denn eines ist eine unangefochtene Wahrheit: Studium ist Theorie.
 
Na dann bin ich ja froh das ich derzeit das praktische wissen und die berufserfahrung in der softwareschmiede meines vaters vermittlet bekomme. Und wenn mir der Sinn danach stehen sollte dann werde ich diese mit dem theoretischen hintergrungwissen paaren können.

Übrigens diesen satz könnte ich eventuell in eins zwei jahren auf mich ohne problem projezieren:

Ich studiere heute zwar auch, aber auch nur, weil ich mehr Wissen will, aber auch weiß, dass ich dieses Wissen nicht anwenden werde können, jedoch dies mir zu bestimmten Bereichen Türen öffnet ...

Also werde ich mir das wohl nochmal gründlich durch den kopf gehen lassen und mich zu rechten zeit entscheiden was für mich das beste ist.

Das ding ist halt das mir das ganze keinen cent kostet. im gegenteil kriege weiter mein gehalt und muss einzig und allein studieren. Ich finde unter diesem gesichtspunkt wäre es fast verschenkt es nicht zu tun.

gruß
 
Oder versuch es doch per Fernstudium? Dann sparst du zumindestens Wohnkosten. Auch wenn es alles bezahlt werden sollte, man sollte nicht mehr Kosten erzeugen als unbedingt nötig.
 
Hallo erstmal,

ich mache zur Zeit Ausbildung... und war genau vor dem selben Problem nach dem Abi gestanden... Ausbildung oder Studium.

Ganz ehrlich gesagt - Die Entscheidung ob Studium oder Ausbildung muss man je nach Branche in der man tätig werden will entscheiden und ob das evtl. zuukünftige Unternehmen aufstiegschancen ermöglicht.

Wenn du z. B. in einer kleinen Marketingfirma beschäftigt bist... bist du wahrscheinlich mit einer Ausbildung dort eingeschränkt in deinen Aufstiegschancen und einem evtl. Wechsel zu einer anderen Firma.

Bist jedoch bei der Telekom angestellt... sieht das ganze meiner meinung nach anders aus. Dort hast du mit einer Ausbildung denke ich bessere Aufstiegschancen als ein Student (wenn du nicht gerade in die Vorstandsebene willst).

Studium hat seine Vor- und Nachteile:
Meine Ausbildung hat mit bestätigt, dass es der richtige schritt war, da meine Firma lieber ihr "lehrlinge" hochzieht als die sogenannten "Fachidioten" (nicht böse gemeint^^)von der Uni.

Aber wie gesagt, das ist meine meinung :/