Streik gegen das Schulsystem

Hallo ihr Lieben !
Heute fanden in mehreren Bundesländern Streiks gegen das Schulsystem statt. Es ging unteranderem um die zu hohen Studiengebühren, die "Lehrmittelfreiheit" die nicht mehr wirklich vorhanden ist und die verkürzung der Schulzeit auf 12 Jahre trotz immer wieder steigenden Anforderungen.

Immer wieder diese Studiengebühren-Mist-Beschwerde. Maximal 500 Eur/Semester, in Nrw zumindest. In anderen EU-Ländern erklärt sich das meist von selbst und da ist der Betrag wesentlich höher. Klar, ist komisch, wenn Hessen z.B. ohne auskommt, aber selbst wenn... ist ja nun nicht die Welt und zur Not kann man den Kredit aufnehmen, wo man 2 Jahre nach Studium, falls man einen Job nun hat, in 50er Monatsraten abzahlen kann.

Ich wäre froh gewesen, wenn ich von der Verkürzung betroffen gewesen wäre. Die 11 war ja eh nur zum wiederholen und auch komisch! Alle beschweren sich, ohje Schule, ohje Schule, noch soviel Jahre und wenns mal verkürzt wird, sind auch wieder alle am motzen.

Wir mussten diese dummen und stupiden Fragen vor einer Woche dem Innenministers von Nrw Herr Wolf stellen.. sind halt Standardfragen, worauf man vorbereitet ist. Die Frage, was passiert, wenn man in den Jahren sitzenbleibt (die Lerninhalte sind ja anders bzw. verkürzt), hat er nicht ganz verstanden und gesagt, "Da bleibt man halt sitzen".

Welche steigenden Anforderungen sind eigentlich gemeint? Vor zwanzig Jahren wurde wesentlich mehr erwartet als jetzt. Wenn ich das allein im Mathe LK bedenke, ... da musst vieles noch gemacht werden, was wir nicht mehr so intensiv machen, Herleitungen und Beweise ok, aber nicht zwangsläufig erforerlich. Auch die Aufgaben bei Stochastik sind stark vereinfacht, weil damals die Anforderungen höher waren, weil sie natürlich auch mehr Zeit hatten für die Unterrichtsinhalte.

Zur eigentlichen Frage zurück: Bei uns ist nichts passiert. Hab das erst durch den Thread mitbekommen.