News Street View: Fans bewerfen 'verpixelte Häuser' mit Eiern

Service von Google, der in meinen Augen sehr viel Nutzen bringt.
Der paranoide Bürger (bislang immerhin 244 000 Haushalte), wird den Nutzen so nicht sehen. Wenn er durch die Verpixelung den Unmut der Nachbarschaft auf sich zieht, hat er keine Möglichkeit "neutral" aus dieser Situation herauszukommen. Quasi eine Lose-Lose-Situation (nein, keine Klammlose).

Die Bilder sind teilweise über zwei Jahre alt und was soll ich bitte schön da sehen? Die Bildqualität ist einfach zu schlecht um zu sehen was die Menschen zuhause machen.
Das mag für die meisten Bilder zutreffen, aber man muss nun auch nicht so lange suchen um ein Einfamilienhaus mit 2-Meter hohem Sichtschutz zur Straßenseite zu finden über den man drüber und direkt in den sonst verdeckten Wintergarten gucken kann. Ich weiß nicht, wie man so einen Blick sonst erhaschen will, ohne Leiter und ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Irgendwas werden sich die Leute dabei gedacht haben, als sie ihren Sichtschutz aufstellten oder ihre Hecke gepflanzt haben.

Denn die Pizzeria neben meinem Parco in Italien ist nun ein Autohandel, und bei Street View ist der auch zu sehen.
Das Stadtarchiv in Köln steht auch noch. Und direkt davor ist gerade so ne Baustelle... :think:
 
Der paranoide Bürger (bislang immerhin 244 000 Haushalte), wird den Nutzen so nicht sehen.

Als ob alle Leute paranoid wären die ihr Haus verpixeln lassen. Ich für meinen Teil werde Google schon boykottieren nur weil sie mir zuviel Daten sammeln. Ich bin der Einzige der meine Daten verbreiten darf und wenn sie mich nicht vorher fragen sondern ich selbst hinterher widersprechen muss dann bekommen sie diese Erlaubnis ums verrecken nicht.
Also damit will ich nicht sagen das ich nicht paranoid bin :mrgreen:.

Schade das es die deutschen Gesetze nicht zulassen sein Haus selbstwehrend umzubauen, Selbstschussanlagen, die auf Eierbewurf reagieren, würden sicher bald zum umdenken beitragen.
 
Ich für meinen Teil werde Google schon boykottieren nur weil sie mir zuviel Daten sammeln. Ich bin der Einzige der meine Daten verbreiten darf und wenn sie mich nicht vorher fragen sondern ich selbst hinterher widersprechen muss dann bekommen sie diese Erlaubnis ums verrecken nicht.
Du bist dann also auch jemand, der nur mit Papiertüte mit 2 Löchern drin in einen Laden geht, der Videoüberwachung einsetzt (= eigentlich jeder Laden heutzutage)? :LOL:
Schade das es die deutschen Gesetze nicht zulassen sein Haus selbstwehrend umzubauen, Selbstschussanlagen, die auf Eierbewurf reagieren, würden sicher bald zum umdenken beitragen.
Zum Glück gibts den zweiten Verfassungszusatz :D ... oops... sorry, im Land geirrt :ugly:
 
Du bist dann also auch jemand, der nur mit Papiertüte mit 2 Löchern drin in einen Laden geht, der Videoüberwachung einsetzt (= eigentlich jeder Laden heutzutage)? :LOL:
Nein, die schützen nur Ihr Eigentum vor Dieben und stellen es auch nicht der Allgemeinheit zur Verfügung, ist mir sehr viel lieber als Google

Zum Glück gibts den zweiten Verfassungszusatz :D ... oops... sorry, im Land geirrt :ugly:

Ich sag ja gar nicht das meine Selbstschussanlage die Leute ernsthaft verletzten soll, Gummigeschosse würden vollkommen ausreichen, noch besser wäre natürlich wenn immer einfach das reflektiert werden würde was reingeworfen wird- so rein aus lerntheoretischen, pädagogischen Gründen
 
StreetView macht in Wohngebieten, genau wie in Non-Wohngebieten Sinn: Ich möchte mich umgucken und unbekanntes Gebiet vorher erforschen, dass ich mich später nicht verlaufe.
Und dafür brauchst Du die Häuser alle nichtverpixelt? Mir reicht es, wenn ein paar nichtverpixelt sind.

Die Chance, dass ich den Big Ben in London nicht finde, weil ich ihn vorher ned mit StreetView angeguckt hab, is wohl wesentlich keiner, als dass ich 123 Fakestreet nicht finde, weil ich mich dort nicht auskenne.
Solange doch die 123 Fakestreet nicht verpixelt ist... kein Thema. Und wenn es verpixelt ist, möchte der Eigentümer eben nicht, dass Du es so findest, so what?

Ich habe noch keinen Nutzen gefunden, für den alle Häuser unverpixelt sein müssten.

Ach so, meine Stadt ist quasi komplett drin, nur drei Strassen nicht, unsere gehört dazu. Schade.

Du bist dann also auch jemand, der nur mit Papiertüte mit 2 Löchern drin in einen Laden geht, der Videoüberwachung einsetzt
Was? Mein Supermarkt filmt mich, ohne mich vorher darauf hinzuweisen, speichert diese Daten jahrelang, verbindet die Daten mit anderen Datenbanken und stellt das dann ins Internet? Puh, dann kaufe ich doch demnächst mal besser Papiertüten. Sonst könnt ihr mich ja im Internet sehen, wie ich Milch kaufe.

Marty
 
"Supermarktview" wäre doch auch was geiles.
Da könnt ich von zuhause aus gucken, ob die auch haben, was ich brauche. 8)
Am Besten automatisiert mit Bilderkennung.

:arrow: REWE xyz hat noch 2x Maggie Fix für Zwiebel-Sahne-Hähnchen.
Und an per PUSH: "Achtung, nur noch 1x Maggie Fix vorhanden". :ugly:
 
Bei der "heute-Show" haben sie mal ein paar Leute losgeschickt, Bilder für "Google Bedroomview" zu machen... Die Bewohner durften sich auch schwarze Balken vor die Augen halten - zwecks Anonymisierung :roll:
 
Und dafür brauchst Du die Häuser alle nichtverpixelt? Mir reicht es, wenn ein paar nichtverpixelt sind.
Ich hab leider keine Zahlen, wie viele Häuser pro Straße im Schnitt verpixelt wurde.
Ich hab nur mal aus Neugier in unserer Straße geguckt und war erstaunt, wieviel dort gefehlt hat 8O
Ich habe noch keinen Nutzen gefunden, für den alle Häuser unverpixelt sein müssten.
Einen Nutzen nicht, aber mal ehrlich: Es sieht einfach scheiße aus, wenn die Hälfte fehlt.
Was? Mein Supermarkt filmt mich, ohne mich vorher darauf hinzuweisen, [...]
Er weist dich drauf hin, ja. Aber hast du schon mal ausprobiert, ob die für dich eben mal schnell alle Kamera ausstecken, wenn du dem widersprichst? Oder isses wahrscheinlicher, dass sie dir sagen werden, dass du auch gern woanders einkaufen kannst? ;)
[...] speichert diese Daten jahrelang, verbindet die Daten mit anderen Datenbanken und stellt das dann ins Internet?
Wie lange die Daten gespeichert werden und für was die alles verwendet werden, weißt du nicht. Oder? Also ich kenn nur die typischen "diese/r/s ... wird zur Ihrer Sicherheit (ja klar, zu meiner :roll:) videoüberwacht"-Aufkleber und -Schilder. Aber kein Sternchen und Kleingedrucktes zur Verwendung der Daten.

Im Gegensatz zu Google posaunen die's halt ned groß rum, was mit den Daten gemacht wird.
 
Ich hab nur mal aus Neugier in unserer Straße geguckt und war erstaunt,wieviel dort gefehlt hat
Bei uns in der Gegend ähnlich. Die Angst scheint also weit verbreitet zu sein, dass man mit diesen Bildern etwas "Böses" anfangen könne. Interessant aber auch, wie gut man die verpixelten Personen doch erkennen konnte.
Einen Nutzen nicht, aber mal ehrlich: Es sieht einfach scheiße aus, wenn die Hälfte fehlt.
Das ändert aber ja nichts am Nutzen, also lassen wir den Ängstlichen doch ihren Willen.
Er weist dich drauf hin, ja.
Und dann habe ich die Wahl: Reingehen oder nicht. Google hat photografiert, gefilmt und WLANs gescannt, ohne jemanden darauf hinzuweisen.

Oder isses wahrscheinlicher, dass sie dir sagen werden, dass du auch gern woanders einkaufen kannst?
Das wird wahrscheinlicher sein. Und ein Hausbesitzer empfiehlt Google mit der Verpixelung, eben woanders zu photgrafieren.

Wie lange die Daten gespeichert werden und für was die alles verwendet werden, weißt du nicht. Oder?
Ein Gesetz dazu gibt es ja und in Absatz 5 ist das ganz ungenau beschrieben. Dort steht auch, wofür die verwendet werden dürfen. Gibt es ähnliches auch für die Google-Aufnahmen?

Im Gegensatz zu Google posaunen die's halt ned groß rum, was mit den Daten gemacht wird.
Die werden die ein paar Tage speichern für den Fall, Straftaten beweisen zu müssen. Danach werden die gelöscht. Es findet sicher keine dauerhafte Speicherung, Verknüpfung von aufgenommenen Personen, Verknpüfung mit Payback-profilen oder Nutzung für Sortimentsoptimierung statt.

Marty