Stoppt Ebay bei der Anschaffung einer Paypal-Pflicht

User-39139

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19 Juni 2008
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Bei vielen war in den Auktionen seit neustem das zu sehen:

"Wir aktualisieren unsere Grundsätze zu akzeptierten Zahlungsmethoden und machen dadurch Transaktionen für eBay-Mitglieder noch sicherer. Die Grundsätze schreiben vor, dass alle Verkäufer PayPal als Zahlungsmethode in ihren Angeboten anbieten müssen."

Seht dazu auch diesen Screenshot.

Um den vorzubeugen habe ich eine Petition erschaffen gegen diese Regelung.

https://www.petitiononline.com/pp0708pp/petition.html

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie unterzeichnen und weiterschicken würdet.
 
wieso? paypal ist doch cool und alles geht somit schneller!

ist vielleicht nicht schön dass es zwang wird aber das internet lebt!
 
Ich sehe den Sinn nicht. Wenn man mit einer Firma keine Geschäfte machen will, dann macht man eben keine.

Ich mache auch keine Petition gegen die Versandkosten bei Quelle. Wenn mir die Bedingungen nicht passen, dann kaufe ich da nicht.

Als wenn man gezwungen würde, bei Ebay etwas zu kaufen oder zu verkaufen.

Und die Manager bei Ebay lachen sich vermutlich schlapp über diese "Petition". Vor allem über die Texte bei den Unterschriften.

Marty
 
Das was du da vermeintlich als Zwang siehst, hat ebay bereits behoben. War überall in den News zu lesen, das es sich zumindest auf der Plattform Deutschland um einen Fehler im Code gehandelt hat!

Aber auch wenn das so wäre, welche Probleme habt ihr??
Mal abgesehen von den ziemlich hohen Gebühren, ist Paypal doch ein prima Payment.

Jedem kann man es eh nicht Recht machen..da direkt mit ner Pedition durchstarten, das halt ich für ziemlich daneben, zumal dir dafür einfach die entsprechende Lobby fehlt.

Um soetwas dann erfolgreich durchzuziehen, musst du wohl einiges an Kapital reinhauen.. haste das? Ne kleine Webseite wird da nicht reichen..

Wieschen
 
Also ich sehe das mittlerweile gelassen.

1.) Strafanzeige von mir gegen Paypal ist gestellt. Wegen einer Sache mit mir und meinem Geld.

2.) Die COMMISSION DE SURVEILLANCE DU SECTEUR FINANCIER (CSSF) - Luxembourg ist ebenfalls dran - mit mir!

3.) Plusminus ist übernächste Woche wohl bei mir und macht mir mir ein Interview und macht im Moment einen Bericht über Paypal.

Also ich sehe das mittlerweile gelassen und erfreue mich daran. :ugly:
 
Aber auch wenn das so wäre, welche Probleme habt ihr??
Mal abgesehen von den ziemlich hohen Gebühren, ist Paypal doch ein prima Payment.
Dann hast Du noch nie als Verkäufer erlebt, dass ein Käufer einfach den Betrag zurückbuchen lässt und Du weder Ware noch Geld hast.

Marty
 
Wenn du von digitalen Waren sprichst, ja, da muss man sich wohl was besseres einfallen lassen, dafür ist Paypal wohl ungeeignet!

Wieschen
 
Wenn du von digitalen Waren sprichst, ja, da muss man sich wohl was besseres einfallen lassen, dafür ist Paypal wohl ungeeignet!
Ich rede von einigen Kleinteilen, die man im Schrank hatte und verkauft hat. Der Käufer will, weil billiger, unversicherten Versand und Paypal. Man denkt, bei den paar Euro egal. Der Käufer lässt das von Paypal nachher zurückbuchen lassen unb der Verkäufer steht blöd da.

Marty
 
[...] da direkt mit ner Pedition durchstarten, das halt ich für ziemlich daneben, zumal dir dafür einfach die entsprechende Lobby fehlt.
Stimmt schon.

Paypal hin oder her - was die teilweise für Methoden haben sollte einem Großteil der Internetnutzer mittlerweile bekannt sein.

Die einzige Möglichkeit sich davon zu entziehen ist einfach konsequente Nichtnutzung. Weil bei so großen Firmen wie eBay kann man mit irgendwelchen Unterschriftensammlungen rein gar nichts ausrichten. Wenn sich ein paar dagegen wehren stört das eh keinen.
 
Ich frag mich eh, was das für eine Pedition sein soll. Ganz ehrlich bitte! Weil, dann solche Links da auf der Page zu sehen, die auch noch zu Paypal & Co verweisen.. sorry, - absoluter Murks. Siehe die Adsense Links (meine Meinung)



Zum einen willste dagegen Stimmen sammeln, zum anderen laden deine Links genau dorthin ein.. ich finds, sagen wir mal, verwirrend..!

Und wer soviel "Trödel" für Kleingeld abzugeben hat, jo, der ist auf nem richtigen Trödelmarkt vielleicht doch besser aufgehoben.

Wieschen
 
Der Käufer will, weil billiger, unversicherten Versand und Paypal.
Mal ganz ehrlich... Wer sich, egal ob Käufer oder Verkäufer, auf "unversicherten Versand" (wobei die Tatsache ob eine Sendung versichert ist erstmal nichts mit der Nachweispflicht zu tun hat) einlässt sollte sich schon der möglichen Risiken bewusst sein.

Aber das hat primär doch eher weniger mit ebay oder paypal zu tun, sondern mit deutschem Recht und der Nachweispflicht des Versands, und diese liegt nunmal, egal ob Versichert oder nicht, beim Verkäufer.
Ich muss also als Verkäufer nachweisen können, daß ich den Artikel verschickt habe, da bietet sich halt ein Paket oder ein Einschreiben eher an, als ein Päckchen oder Brief.

Und wenn ein Käufer unbedingt auf Versand als Päckchen oder Brief besteht, sollte man als Verkäufer schon misstrauisch werden und sich, sofern man bei ebay nur "versicherten Versand" angeboten hat, auch nicht drauf einlassen...

Aber wie gesagt, daß hat eigentlich nichts mit ebay oder paypal zu tun und ändert auch nichts an der rechtlichen Grundlage. Der Unterschied im Ernstfall ist nur der, daß ich als Käufer erstmal wesentlich schneller wieder an mein Geld zu kommen als z.B. bei einer Banküberweisung.

Gruß Aru
 
Ich bezweifel, das ebay das auf ihrer deutschen plattform überhaupt durchbekommen, denn das wäre ja eine Wettbewerbsverzerrung, wenn man nur noch per PP zahlen kann.

Wenn ich mich nciht täusche hat ebay das zunächst in Australien versucht und schnell sein lassen, nachdem sich die zuständige Behörde damit beschäftigt hat

*edit*
https://www.heise.de/newsticker/Pay...he-eBay-Nutzer-ist-vom-Tisch--/meldung/110458
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun bekommt Ihr mal die Paypal Pflichtlektüre.

Das fängt hier an:

https://community.ebay.de/forum/ebay/thread.jspa?threadID=215798&messageID=7439529#7439529

geht hier weiter

https://community.ebay.de/forum/ebay/thread.jspa?threadID=227986&start=0&numResults=30

und hier

https://community.ebay.de/forum/ebay/thread.jspa?threadID=230821&start=0&numResults=30

Ebay diskutiert mit und gibt gute Ansätze für Präventivmassnahmen und andere rechtlichen Dinge.

Kurz zum Anfang.

Am 17. Dez 2007 verkaufte ich über Ebay ein Notebook in die USA. Dieses Notebook verschickte ich sofort an die bei Paypal hinterlegte Adresse.

Da es sich hierbei um ein Paket der deutschen Post handelt habe ich natürlich auch eine Sendungsnummer , mit der man das Paket nachverfolgen kann. Der Status ist "zugestellt"

5 Monate später frierte Paypal das Geld inkl. meines bestehenden Guthabens von 60 Euro ein mit der Begründung: Nicht autorisierte Zahlung.

Nach 5 Monaten erkennt plötzlich der Käufer einen Kreditkartenmissbrauch? Dies kann ich nicht glauben. Kein normaler Mensch braucht 5 Monate um einen Kreditkartenmissbrauch festzustellen. Ein unberechtigter KK-Chargeback ist ein Betrugsversuch! Wenn PP zurückbucht, wird der Versuch dadurch vollendet. Ich nenne das Beihilfe und die ist strafbar.

Somit richte ich hier ganz klar meine Anzeige an Paypal, die Kunden lieber das Geld wegnimmt, als solch eine Entscheidung gegen die Kreditkarteninstitute anzufechten und dem Kunden zu helfen.

1.Wegen meiner (!) 60 Euro = Unterschlagung.

2.Wegen der Rückbuchung = Beihilfe zum Warenkreditbetrug.

Heute auch wieder mit Plusminus telefoniert. Übernächste Woche kommen sie vorbei und dann machen sie ein Interview mit mir usw...
 
Mal ganz ehrlich... Wer sich, egal ob Käufer oder Verkäufer, auf "unversicherten Versand" (wobei die Tatsache ob eine Sendung versichert ist erstmal nichts mit der Nachweispflicht zu tun hat) einlässt sollte sich schon der möglichen Risiken bewusst sein.
Bin ich und war ich immer.

Aber das hat primär doch eher weniger mit ebay oder paypal zu tun, sondern mit deutschem Recht und der Nachweispflicht des Versands, und diese liegt nunmal, egal ob Versichert oder nicht, beim Verkäufer.
Richtig. Aber könntest Du mir noch erklären, was Paypal damit zu tun hat? Ich müsste dem Käufer den Versand nachweisen oder einem Richter und nicht Paypal. Mit welchem Recht bucht Paypal das Geld zurück, verlangt einen Versandnachweis und erkennt als einzigen Nachweis die Quittung für ein versichertes Paket an? Ein deutscher Richter würde auch einen Zeugen anerkennen, der beim Versand dabei war.

Ich muss also als Verkäufer nachweisen können, daß ich den Artikel verschickt habe, da bietet sich halt ein Paket oder ein Einschreiben eher an, als ein Päckchen oder Brief.
Und wenn ich Ware für 1 Euro ersteigere, dann möchte ich als Käufer vielleicht nicht 5 Euro für den Versand zahlen, sondern nur 0,55 Euro. Und wenn die Ware dann eben mal nicht ankommt, dann habe ich Pech gehabt als Käufer.

Und wenn ein Käufer unbedingt auf Versand als Päckchen oder Brief besteht, sollte man als Verkäufer schon misstrauisch werden und sich, sofern man bei ebay nur "versicherten Versand" angeboten hat, auch nicht drauf einlassen...
Man bietet als Verkäufer, der 1-Euro Artikel verkauft, niemals nur versicherten Versand an, weil man dann nichts verkauft.

Aber wie gesagt, daß hat eigentlich nichts mit ebay oder paypal zu tun und ändert auch nichts an der rechtlichen Grundlage. Der Unterschied im Ernstfall ist nur der, daß ich als Käufer erstmal wesentlich schneller wieder an mein Geld zu kommen als z.B. bei einer Banküberweisung.
Und mit welcher Rechtsgrundlage? Du bist nicht ernsthaft der Meinung, dass ein Käufer, der unversicherten Versand möchte und bei dem dann die Ware nicht ankommt, generell direkt das Recht hat, das Geld zurückzuerhalten und danach mal einen Nachweis über den Versand fordern darf? So macht das Paypal nämlich. Erst Geld einziehen und dann nachfragen.

Welchem deutschen Gesetz entspricht denn dieses Vorgehen? Der richtige Weg wäre, dem Verkäufer eine Frist für den Nachweis zu setzen und dann zu klagen, wenn nichts kommt. Und nicht, einfach mal Geld zurückzubuchen.

Marty
 
Ich sehe den Sinn nicht. Wenn man mit einer Firma keine Geschäfte machen will, dann macht man eben keine.

...
Marty

Die Sache ist nur, dass ebay eine art Monopolstellung hat. Zwar gibt es Alternativen, aber sind wir mal ehrlich, damit ist nichts anzufangen. Und sollte es mal irgendwer schaffen ebay Parole zu bieten, werden sie sicher schnell aufgekauft .

Nun gibt es diesen Anbieter aus Asien, wenn dieser nach Europa "kommt", könnte es etwas werden. Oder Google macht bald Googlebay auf, um noch mehr Adressen und Verbraucherinfos zu bekommen...

Mfg SC
 
Die Sache ist nur, dass ebay eine art Monopolstellung hat.
Eine Monopolstellung für Versteigerungen im Internet. Mehr aber auch nicht. Wer hindert einen Verkäufer daran, Kalaydo zu nutzen, andere Kleinanzeigen-Plattformen oder einfach, wie früher, die Lokalzeitung oder den Trödelmarkt?

Natürlich ist Ebay einfach und schön. Aber wenn es so ist und man es nutzen will, dann muss man auch die Preise und Bedingungen akzeptieren. Dann sind die wohl noch nicht schlecht genug.

Marty
 
Ich würde es eher eine Mischung aus Flohmarkt und Auktionshaus bezeichnen. Mittlerweile kann man ja schon vieles per SK kaufen oder sogar Preise vorschlagen, wie auf einem Flohmarkt eben.

Und daher sind Kleinanzeigen keine wirkliche Alternative, außer wenn man wirklich nur eben z.b. einen PC loswerden will.

Gut, du hast recht, die Bequemheit siegt bisher immer noch und man geht nicht zum Flohmarkt oder macht sonstwas. Wobei es dann auch noch darum geht, dass vieles so skuril ist, dass es 2-3 Leute in ganz Deutschland gibt, die es überhaupt haben wollen, aber darum geht es ja auch irgendwie nicht.

Sondern, dass man seine Sachen über das Internet loswerden will und da ist ebay momentan meist die beste/leichteste Methode.
Klar muss man nach den Regeln von ebay spielen, aber gutfinden muss man es noch lange nicht und wenn solch eine Aktion etwas bewirkt, lass es ihm doch machen (was ich nicht wirklich denke), denn letztendlich sind sie ohne User auch aufgeschmissen. Ist eine Art Warnstreik (bevor du gleich mit dem Argument kommst, dass man ebay ja meiden kann ;) )

// Ich habe sie bis vor kurzem auch eine Zeit lang gemieden, aber seitdem die Startgebühr bei 1-Euro-Artikeln weggefallen ist, stelle ich doch mal was rein, muss halt jeder für sich entscheiden.
Wenn jedoch demnächst ein neues Auktionhaus groß rauskommen, werde ich es auf jeden Fall testen.

Mfg SC