Sammelthread Steuersünderdaten aus der Schweiz

Wenn man es überweist, weiß der Staat ja, daß ich in der Schweiz Geld angelegt habe und will von mir entsprechend Steuern haben.
Was natürlich auch eine totale Frechheit ist... :-?


Damit würdest du unterstellen, dass der Täter im Auftrag der Steuerbehörden gehandelt hätte - Beweise?

Oder eher Verschwörungstheorie...
:think:
..., was ich dann für wahrscheinlicher halte. ;)
 
:think: wenn ein Juwelier teure Uhren ins Schaufenster legt, ist das dann auch "Anstiftung"? :wall:
Dir ist aber klar, dass man die dann trotz dem nicht klauen darf... :wall:

Es gibt aber noch einige Gründe den Typ zu verhaften - der Beste.
Erpressung - er will Geld damit Straftaten aufgedeckt werden können.
- der Zweitbeste:
Unterdrückung von Beweisen / Strafvereitelung.

Mein Mitleid mit der Bank hält sich in Grenzen. 8)
 
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Warum? Soll die Bank ruhig ordentlich zahlen. Dann wird es vielleicht demnächst weniger Institute geben, die solche "Steuerspar-Modelle" anbieten.
 
Grundsätzlich denkbar. In dieser Konstellation aber eher nicht.

Ist ja ein rein privatrechtliches Verfahren, um das es hier geht.
 
Mit diesen Liechtensteiner Stiftungen kann gar keine Steuer hinter-zogen werden: Es ist eine Kapitalgesellschaft, die in Liechtenstein ansässig und dort steuerpflichtig ist.
Wär ja noch schöner, wenn ein Deutscher Aktien einer amerikanischen Firma kauft und die damit in Deutschland steuerpflichtig würde. :roll:
Das war schon mal ein dicker Hund.
 
Auch in dem Fall wurde Schwarzgeld in Millionenhöhe außer Landes geschmuggelt, was Steuerhinterziehung genug ist.
Das hat aber nichts mit diesen Stiftungen zu tun, außer dass es dort eingelegt wurde.
Und dann: Beweise erst mal, dass es Schwarzgeld war...
Meistens ist es nämlich keines.

Im Prinzip ist es aber so, dass erst Steuer anfällt wenn Geld entnommen wird und damit ins Privatvermögen geht, wobei die Entnahmen auch größer als die Einlagen sein müssen.
Man spart sich die Körperschaftssteuer, die es in Liechtenstein nicht gibt.
Das ist gut um Freibeträge auszugleichen.

Der Grund warum die Leute das machen ist die Komplexität des deutschen Steuersystems. Es kostet nämlich auch Verwaltungsgebühren. Und derartige Konstruktionen zu verwalten ist nicht trivial - da können auch mal Fehler passieren.
 
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Beweise erst mal, dass es Schwarzgeld war...
Meistens ist es nämlich keines.

Per Definition fällt jeder Betrag über 15000 €, der als Bargeld irgendwo unterwegs ist, unter das Geldwäschegesetz. Einfacher Test: Probiere mal bei einer Fillialbank, einen so hohen Betrag in BAR einzuzahlen - geht in der EU nirgendwo!

Wir dürfen z.B. im Außendienst (bin auch Inkasso-berechtigt) keine Beträge über 15000 € annehmen, es sei denn, der Kunde bestätigt schriftlich, dass das Geld von ihm stammt.
 
Per Definition fällt jeder Betrag über 15000 €, der als Bargeld irgendwo unterwegs ist, unter das Geldwäschegesetz. Einfacher Test: Probiere mal bei einer Fillialbank, einen so hohen Betrag in BAR einzuzahlen - geht in der EU nirgendwo!
https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2008/__3.html
Es ist möglich - unter diesen Voraussetzungen.

Wir dürfen z.B. im Außendienst (bin auch Inkasso-berechtigt) keine Beträge über 15000 € annehmen, es sei denn, der Kunde bestätigt schriftlich, dass das Geld von ihm stammt.
Ist falsch!
Auch wenn es sich um einen Betrag über 15.000€ handelt, heisst das noch nicht, dass er aus zweifelhaften Quellen stammen könnte, und es dann erforderlich wäre die Herkunft zu bestimmen. Meiner Logik nach...
 
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Per Definition fällt jeder Betrag über 15000 €, der als Bargeld irgendwo unterwegs ist, unter das Geldwäschegesetz. Einfacher Test: Probiere mal bei einer Fillialbank, einen so hohen Betrag in BAR einzuzahlen - geht in der EU nirgendwo!
Komisch. Ich wundere mich gerade, warum ich das problemlos mit dem Geld aus einem PKW-Verkauf machen konnte. Die wollten bei der SEB-Bank nur meinen Ausweis haben und haben das Geld problemlos angenommen. Und das war sogar eine Bareinzahlung auf ein Konto, welches meiner Mutter gehört.

Marty
 
Beweise erst mal, dass es Schwarzgeld war...
Meistens ist es nämlich keines.

"Weißes" Geld in anonymen Stiftungen anzulegen macht keinen Sinn.
Zwar spart man sich unter Umständen die Kapitalertragssteuer, das ist aber das Risiko nicht wert.

Im Prinzip ist es aber so, dass erst Steuer anfällt wenn Geld entnommen wird und damit ins Privatvermögen geht, wobei die Entnahmen auch größer als die Einlagen sein müssen.
Man spart sich die Körperschaftssteuer, die es in Liechtenstein nicht gibt.

Schachsinn.
Die Steuer ist fällig, wenn man das Geld als Einkommen hat.
Und um genau diese Steuer geht es.
Die Leute nehmen hier Geld ein, zahlen keine Einkommensteuer, schaffen es ins Ausland und verstecken es.
Warum hat wohl ein Zumwinkel bei um die 12 Millionen Stiftungsvermögen mehrere Millionen Steuern nachgezahlt?
Da geht es nicht um Zinsen, da geht es um die nicht gezahlte Einkommensteuer.

Der Grund warum die Leute das machen ist die Komplexität des deutschen Steuersystems.

Du kapierst es nie.
Was ist daran komplex zu sagen, ich habe 1 Mio Kapitalerträge, also zahl ich 250.000 € Steuern?
Nix.

Bei diesen Konstrukten geht es schlichtweg darum, Schwarzgeld vor den deutschen Behörden zu verstecken.

Wenn Du das nicht realisieren willst, Dein Problem, aber dann spam hier auch nicht mehr rum.
Fakten bleiben Fakten.

gruss kelle!
 
"Weißes" Geld in anonymen Stiftungen anzulegen macht keinen Sinn.
Zwar spart man sich unter Umständen die Kapitalertragssteuer, das ist aber das Risiko nicht wert.
Welches Risko?


Die Steuer ist fällig, wenn man das Geld als Einkommen hat.
Und um genau diese Steuer geht es.
Es ist erst Einkommen, wenn es aus der Gesellschaft entnommen wird, resp. ausgeschüttet wird - vorher nicht.
Die Gesellschaft ist eine andere ausländische (juristische) Person, derer Gewinne nicht in Deutschland steuerpflichtig sind. Warum sollte jemand für Einkommen einer anderen Person Steuern bezahlen?

Bei diesen Konstrukten geht es schlichtweg darum, Schwarzgeld vor den deutschen Behörden zu verstecken.

Wenn Du das nicht realisieren willst, Dein Problem, aber dann spam hier auch nicht mehr rum.
Fakten bleiben Fakten.
Diese Stiftungen müssen anonym sein, weil sich manche Leute so einen Quatsch zusammenspinnen und es dann auch noch Fakt nennen. Ein derber Spott, aber wir haben ja Fasching.

Die Griechen sind da viel direkter: Alles Auslandsvermögen muss zurück ins Land geholt werden und wird mit 5% Vermögenssteuer belegt oder angemeldet werden und wird mit 8% Steuer belegt. Basta.
Das ist wohl der letzte Strohalm vor dem Staatsbankrott.
 
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Die Gesellschaft ist eine andere ausländische (juristische) Person, derer Gewinne nicht in Deutschland steuerpflichtig sind. Warum sollte jemand für Einkommen einer anderen Person Steuern bezahlen?
Es geht nicht um das Geld, was die Stiftung erwirtschaftet, es geht um das Geld, von dem die Stiftung erst gegründet wurde.

Marty