Solaranlagen gefährlich für Feuerwehrleute?

Ja, die Axt dient aber auch zum Eigenschutz, man kann Türen damit verkeilen, diese als Hebel einsetzen usw. Aber ganz allgemein ist meiste in Filmen nur Schrott und entspricht kaum der Realität. Bei Backdraft wird die Entzündung zwar sehr realistisch dargestellt aber wie sich die Feuerwehrmänner verhalten, naja, mal als beispiel.
 
Ist das mal wieder eine der üblichen Panikmachen gegen neue Energien?

Der Hausanschlusskasten dürfte eine Leistung von 45 kW zulassen, der auch nicht mal eben von außen totgelegt werden kann, oder irre ich mich da?

gruss kelle!
 
Außerdem frage ich mich, ob der Feuerwehrschalter die einzige Möglichkeit ist, die Feuerwehrleute vor dieser Gefahr zu schützen.

Eben wurde das Thema in Kopfball auseinandergenommen.

Ergebnis: Je nach Art des Wasserstrahls muss man einen bis fünf Meter Abstand zu den Panelen halten, dann ist alles sicher.

Keine Schalter, kein gar nichts, nur der passende Abstand.

gruss kelle!
 
Das behauptet wer?

Fakt ist, dass Strom zum Fließen einen durchgängigen Leiter benötigt.
Der Wasserstrahl, der den Schlauch verlässt, wird aber irgendwann nur noch zu einer Folge von Wassertropfen, so dass er keinen Leiter mehr darstellt.

gruss kelle!
 
Ich behaupte das, unabhängig davon wie sich das Wasser nun verteilt....wenn ich nur 1 Meter Abstand halte wie Feuerleute es bis 1000 V scheinbar machen, werden schon aus einer kleinen Solaranlage mit 20 qm (z.b. 4 x 5 m) mal eben 6x7 m=42 qm die ich nicht mit Wasser eindecken kann und wenn Du mal einen richtigen Brand gesehen hast dann bekommst Du auch ne Ahnung das Du so eine Fläche nicht mal eben übrieg lassen kannst sofern Du das Feuer aushaben möchtest :ugly:
 
So ist das bei diesen fernsehsendungen. Und bestimmt haben Sie in der Sendung auch erklärt wie man die Leute aus dem Haus holt. Zum weiteren haben sie bestimmt auch erklärt das die Aluminumteile etc. extrem lange dem Feuer stand halten, so dass herab fallende Teile usw. keine Gefahr darstellen.

Vom Prinzip her haben sie recht mit dem Kegel. Aber dies ist weit weit von der Praxis entfernt.
 
Ja, viele dieser Sendungen sind oft schlecht recherchiert.
Es besteht in der Tat eine höhere Gefahr für Feuerwehrleute, wenn eine PV-Anlage auf dem Dach installiert ist. Einmal bei den Dachlöscharbeiten. Aber wie schon gesagt wurde ist die Bedrohung geringer, wenn der Sicherheitsabstand gewahrt wird (was leider nicht immer möglich ist).

Aber auch durch die verlegten Leitungen. Die Anlage befindet sich auf dem Dach. Die Einspeisung ins Netz ist meist im Keller. Bei einem Brand können die Leitungen freigelegt werden. Diese führen dann immer noch bis zu 1000 V. Wärend der Hausstrom absgeschaltet werden kann (ja, das geht!) gibt es für Solaranlagen keine vorgeschriebene Abschalteinrichtung. Da gibt es aber eine kleine aber effektive Lösung. Unter dem Dach wird eine Sicherheitseinrichtung installiert, die den Strom trennt, wenn der Hausstrom abgeschaltet wird.

Zudem werden leider noch nicht alle FW Leute auf diese Gefahren geschult.