Sind Frauen wirklich so oberflächlich?

LordOfTrance

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25 November 2008
36
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Hallo zusammen.
Mir ist folgendes aufgefallen seitdem ich meinen neuen Beruf habe.
Es ist, dass Frauen (und auch Männer, aber bei Frauen besonders) komplett anders reagieren, wie ich meinen Beruf bezeichne.

Wenn ich sage, ich bin Soldat bei der Bundeswehr, ist die Reaktion häufig uninteressiert und prinzipiell abweisend.
Sage ich, dass ich Offizier bei der Bundeswehr werde sind viele interessierter.
Und erzähle ich noch dazu, dass ich Flieger bei der Luftwaffe bin, dann ist das Interesse auf einmal riesengroß und es wird gefragt und und und.

Ich kann mir das nicht erklären, wird ein Mann wirklich interessanter, bloss weil der Beruf schöner klingt? Wird ein "normaler" Soldat von vornherein schlechter eingeschätzt?

Ich für meinen Teil werde mich in Zukunft nur noch als Soldat vorstellen, denn dann weiss ich bei Interesse wenigstens, dass es nicht oberflächlich ist.
 
Das hat nichts mit Frau und Mann zu tun, sondern ist generell so.
Klar hört sich Offizier und Pilot besser an als Soldat und weckt mehr Interesse. Wenn du dich als Soldat vorstellst, denkt man doch im ersten Moment an einen 08/15 Soldaten, der irgendwo im Matsch rumkriecht. Klar, dem ist nicht so, aber das ist doch meistens das erste, was einem erzählt wird.

Das Interesse an dem Beruf einer Ärztin wird für die meisten Männer auch interessanter sein, als wenn sich eine Frau als Krankenschwester vorstellt.
 
Hmm, vllt ist das Interesse bei vielen einfach tatsächlich größer. Ich meine unter dem Beruf Soldat kann man sich schon viel vorstellen, während ich persönlich jetzt nicht so weß, wie die Aufgaben eines Offiziers sind oder welcher Anforderungen man erfüllen muss um einer zu werden. Ich hätte dazu wahrscheinlich auch mehr Fragen ohne dich wegen dieser bezeichnung jetzt heroischer anzusehen, als wenn du sagst, du bist Soldat.
Um mal nen Beispiel zu nennen: ich find es auch interessanter, wenn mir jemand sagt er ist Verkäufer in nem Plattengeschäft, als wenn er sagt er ist Verkäufer inner Fleischerei. Beides im Endeffekt der gleiche Job, aber die Arbeit im plattenladen würde mich mehr interessieren....was aber nur mein persönliches Interesse wiederspiegelt und nicht sagt, dass der in der Fleischerei schlechter ist.
 
Ich denke nicht. Mein Ex-Mann war Transportarbeiter, ich war Sachbearbeiterin (mit Gesetzen gearbeitet) jahrelang. Das wußte ich schon als er sich vorgestellt hatte. Wir hatten 17 Jahre eine geniale Zeit mit unendlich vielen tollen Gesprächen. Das es danach nicht mehr paßte, das passiert halt wie bei anderen auch.

Was zählt ist einzig und allein das Herz und das man sich versteht. Ob nun Bäcker oder Bankier ist doch egal. Ist jedenfalls meine Meinung.

Wünsche allen noch einen schönen Abend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm anscheined bin ich da dann anders veranlagt. Mir persönlich ist es egal, ob sich eine Frau als Augenoptikerin oder Medizinstudentin vorstellt.
Und an die Frauen, das waren nur meine Erfahrungen, ich weiss ,dass viele Männer ungekehrt auch so reagieren würden.
 
Ich finde nicht, dass das was mit oberflächlich zu tun hat.
Wie Maastaaa schon schrieb, die eine Berufsbezeichnung hört man oft
und weiss, worum es da geht = Interesse nicht so gross...
Die andere kennt man nicht so und möchte evtl. mehr darüber erfahren.

;)
 
Wenn ich sage, ich bin Soldat bei der Bundeswehr, ist die Reaktion häufig uninteressiert und prinzipiell abweisend.
Sage ich, dass ich Offizier bei der Bundeswehr werde sind viele interessierter.
Und erzähle ich noch dazu, dass ich Flieger bei der Luftwaffe bin, dann ist das Interesse auf einmal riesengroß und es wird gefragt und und und.

Flieger ???

Vielleicht ne Mick 21 ?:mrgreen:
 
Vielleicht hat´s was damit zu tun, dass 70 Prozent der Männer in Uniformen einfach nur sexy sind? :p
Ich denke, dass es einfach so ist, dass Männer die Offiziere sind auch dementsprechend etwas geleistet haben! Sie lagen nicht auf der faulen Haut etc. Mein Dad ist KaLeu, hat 3 oder 4 verschiedene Ausbildungen innerhalb der BW gemacht und natürlich ist man dann auch stolz darauf, denn er hat eben was geleistet und ist kein arbeitsunwilliger Hartz4 Empfänger.

Das ist (für mich gesehen) in anderen Berufen aber auch so... Kommt ein Mann zu mir und sagt, dass er ex. Altenpfleger ist, denke ich erst einmal nur "aha". Nix Besonderes also, bin ich ja auch. Ein Altenpflegehelfer hat bei mir absolut keine Chance, weil er damit dann unter mir steht :-? Und ich eben auch selbst schon so viel geleistet habe.
Wenn aber jemand sagt ich bin ex. Altenpfleger, Praxisausbilder, WBL (oder mit anderen Zusatzqualifikationen) dann sieht es anders aus, denn dann hat man als Frau auch das Gefühl: "Hey der hat was getan, der macht was und er kann für mich sorgen!"

Ich glaube das liegt mit in den Genen der Frauen, dass sie nach einem Mann gucken, der was geleistet hat um damit eben für die Zukunft zu sorgen.

Ähm... Konnte man das verstehen??

PS: Viele Frauen sind trotzdem oberflächlich und oft auch faul!
 
Hallo zusammen.
Mir ist folgendes aufgefallen seitdem ich meinen neuen Beruf habe.
Es ist, dass Frauen (und auch Männer, aber bei Frauen besonders) komplett anders reagieren, wie ich meinen Beruf bezeichne.
Wenn ich sage, ich bin Soldat bei der Bundeswehr, ist die Reaktion häufig uninteressiert und prinzipiell abweisend.
Kann ich nicht nachvollziehen.
Ein Soldat ist ein starker Mann für mich.

Wie attraktiv!!!!!!
 
Ich denke, dass es einfach so ist, dass Männer die Offiziere sind auch dementsprechend etwas geleistet haben! Sie lagen nicht auf der faulen Haut etc.
Das kommt einem vielleicht gleich in den Kopf, aber es muss überhaupt nicht stimmen. Es gibt in jeder Position welche die sich irgendwie bis nach oben durchgewurschtelt haben, bzw. solche deren Leistung aus irgendwelchen Gründen nicht anerkannt wird und die deswegen nie nach oben kommen werden.

Wer sich beispielsweise sehr gut verkaufen kann, der hat trotz schlechterer Arbeitsmoral häufig bessere Chancen Karriere zu machen.

Jeder kann in seinem Berufsstand was erreichen.[/quote]
 
Ich als Zivi habe, wie ein Goßteil der Damenwelt vermutlich auch, absolut keine Ahnung von militärischen Dienstgraden. Ich kann mich halt nur auf den Eindruck stützen, den diverse Fernsehserien und Filme hinterlassen haben.
Wenn ich sage, ich bin Soldat bei der Bundeswehr, ist die Reaktion häufig uninteressiert und prinzipiell abweisend.
Sage ich, dass ich Offizier bei der Bundeswehr werde sind viele interessierter.
Unter einem Soldaten stelle ich mir eher jemanden vor, der auf Befehl mit dem Gewehr in der Hand durch den Schlamm kriecht. Und Offiziere, das sind halt die mit den hübschen Uniformen (mit Säbel am Gürtel *g*), die zu irgendwelchen Festlichkeiten herumstehen und ansonsten andere durch den Schlamm kriechen lassen. Mit der Realität mag das nicht unbedingt viel zu tun haben, ist aber dennoch der Eindruck, der aus dem TV hängengeblieben ist.
Ich kann mir das nicht erklären, wird ein Mann wirklich interessanter, bloss weil der Beruf schöner klingt? Wird ein "normaler" Soldat von vornherein schlechter eingeschätzt?
Was heiß "schöner klingt"? Mit einem "Soldat" assoziiert man halt einen Grunt, der auf der Karriereleiter ganz unten steht. Davon gibt's viele => also nichts besonderes. Wohingegen ein "Offizier" schon eine gewisse Autorität und Karriere vermuten lässt. Und ein "Flieger", der muss schon irgendwas besonderes sein, denn die nehmen ja schließlich nicht jeden. So, soweit die TV-Pop-Interpretation.


Ich denke, dass es einfach so ist, dass Männer die Offiziere sind auch dementsprechend etwas geleistet haben! Sie lagen nicht auf der faulen Haut etc. Mein Dad ist KaLeu, hat 3 oder 4 verschiedene Ausbildungen innerhalb der BW gemacht und natürlich ist man dann auch stolz darauf, denn er hat eben was geleistet und ist kein arbeitsunwilliger Hartz4 Empfänger.
Echt? Na, wenn sowas bei den Damen Eindruck schindet, dann geh' ich doch zur Marine... ich denke, ich werde mich da am besten direkt als Kapitänleutnant bewerben. ;)

MfG
Sven
 
Das hat in meinen Augen wenig mit Oberflächlichkeit zu tun... das ist bloßes Interesse, wenn man danach fragt. Wenn man sich unsere Gesellschaft anguckt, gibts nunmal weniger Piloten als Leute, die auf dem Boden arbeiten. Ich kenne persönlich z.B. nur 2 Leute mit Flugschein, aber unzählbar viele Leute mit Führerschein, oder Leute die Fahhrad fahren können :ugly:
Klar ist man interessiert, wenn man nicht so häufig damit konfrontiert wird. Ich unterhalt mich prinzipiell gern mit Leuten, die Berufe ausüben, mit denen ich noch garnichts am Hut hatte.
 
Ich kenne viele die bei der Bundeswehr arbeiten. Aber wenn sich einer als BWler vorstellt ist das einfach nicht so interessant als wenn er direkt die Sparte dazu angibt. Das hat jetzt noch nicht mal was mit dem Rang zu tun, sondern damit wie spannend die Tätigkeit an sich ist.
Ich denke für viele ist Pilot ein Beruf denn sie auch mit Abenteuer und Kindheitsträumen verbinden, dementsprechend neugierig sind sie dann eben auch auf jemanden der diesen Beruf ausübt.
 
Vieleicht wollen "deine" oberflächlichen Frauen auch einfach nur Wissen warum jemand freiwillig, zur Bundeswehr geht, und dann auch noch als Offizier, um Flieger zu werden.
Um dann wenn es soweit ist, Bomben zu auf andere Leute abzuwerfen?
 
Also .. . ein Bekannter von mir ist auch bei der Bundeswehr als Offizier bei den Fliegern in Rendsburg.

Mir ist es gleich was er ist. Seine Freundin, die er eher durch Zufall kenngelernt hat, stört sich eher am Beruf, weil er die ganze Woche unterwegs ist und die meisten die ich kenne, haben sich eher von ihm abgewandt, weil er weniger Zeit hat.

Die Leute die er neu kennenlernt, wie soll es anders sein . . . sind bei der Luftwaffe und Offiziere (keine Neckermanns ;) ) also auch da nichts besonderes . . .

Ich denk mal weil einige zuviel JAG gesehen haben, denken sie fast alle Offziere sind schö :D

Soldaten mag kein ;) die führen nur dumpfe GEwalt aus . . und außerdem kennt jeder bestimmt 3 Leute die auch schon Soldat waren . . . ;)