News Schülerumfrage ergibt, dass besonders türkischstämmige Jungen zu Gewalt neigen

jedes baby kommt mit der gleichen gewaltbereitschaft auf die welt also liegts an der erziehung, gewalt in der familie .... ;)
 
iNeXtreMo schrieb:
jedes baby kommt mit der gleichen gewaltbereitschaft auf die welt also liegts an der erziehung, gewalt in der familie .... ;)
So ein Schwachsinn 8O Natürlich wird viel über die Umwelt geprägt, aber das Grundpotenzial ist genetisch fest.
Es ist beispielsweise erwiesen, dass Menschen mit höherem Testosteronspiegel gewaltbereiter sind (natürlich gibt es immer Ausnahmen). Und du willst ja wohl nicht behaupten, dass der durch die Erziehung festgelegt ist?
 
phil schrieb:
So ein Schwachsinn 8O Natürlich wird viel über die Umwelt geprägt, aber das Grundpotenzial ist genetisch fest.
Es ist beispielsweise erwiesen, dass Menschen mit höherem Testosteronspiegel gewaltbereiter sind (natürlich gibt es immer Ausnahmen). Und du willst ja wohl nicht behaupten, dass der durch die Erziehung festgelegt ist?


Das man generell alle Türken als Schläger ansieht, finde ich echt zu radikal.

Natürlich liegt es an der Erziehung und Bildung ob Jugendliche gewaltsam sind.

Man stelle sich doch nur mal einen Türken in BVJ und in einer Gymnasium vor.
 
konseyko schrieb:
Natürlich liegt es an der Erziehung und Bildung ob Jugendliche gewaltsam sind.
Zum Teil, ja. Da stimme ich dir zu. Aber es gibt auch ein genetisch festgelegtes Grundpotenzial, das ist Fakt.
 
konseyko schrieb:
Das man generell alle Türken als Schläger ansieht, finde ich echt zu radikal.

Natürlich liegt es an der Erziehung und Bildung ob Jugendliche gewaltsam sind.

Man stelle sich doch nur mal einen Türken in BVJ und in einer Gymnasium vor.
Hmm, gibts halt nicht soo viele. Bei uns haben wir mehr Inder (, wobei es insgesamt kaum welche in Euskirchen gibt) auf der Schule, als Türken.

Außerdem ist die Idee mit der Quotenregelung nicht realisierbar.

Die Idee mit dem Zwangslernen von der deutschen Geschichte und der Sprache, finde ich nicht so gelungen.

Ich wage es zu behaupten, dass ich die deutsche Sprache besser beherrsche als viele (echte) Deutsche und ich wage es ebenfalls zu behaupten, dass ich mich in der deutschen Geschichte besser auskenne.

Ich hab da vielleicht doch so einige Vorurteile gegen Hauptschüler, aber es ist halt so. Es gab auch ne Zeit, wo diese Vorurteile verschwunden sind, aber dann kam ein Hauptschüler und dieser hat, während sich unserer Parallelklasse zur Sporthalle bewegt hatte, mit einem Stein abgeworfen. Das ist doch nicht mehr normal. Allgemein haben Hauptschüler keine Zukunft und diese versuchen sie zu verdrängen. Dazu hatte ich vor kurzer Zeit einen kleinen Text geschrieben, weil mir langweilig war.

Verdrängung von 'Zerstörtem Leben'?
20.05.2006
Wieso hat sich die Jugend im Laufe der Zeit so extrem gewandelt? Wieso ist die Gewaltbereitschaft so groß geworden? Woher stammen die Agressionen der Jugendlichen und auch Erwachsenen? Deutschland-Türkisch-Englisch in der Art des Gangster-Schreibens ist 'iN' – Realität! Deutsche, die sagen, ey, ich habe nur ausländische Freunde und deswegen sprech ich auch nur so, weil ich find das geil.- Wo sind wir gelandet? Rauchen ist cool. Jeder weiß, dass es schädlich ist, aber wieso trotzdem tun? Lernen ist uncool – Auf der Hauptschule sind die Obergangster – erster Freund mit 10, erster Kuss mit 11, Ficken mit 13, erstes Kind mit 14 – Ja, wir wissen alle, wie erwachsen ihr seid und das der Rest nur Kinder sind. Das ist die Realität. Alkohol ist lecker, aber schmeckt zugleich doch nicht. Also trinken es alle doch nur um cool und locker drauf zu sein? Solange es nach Saft schmeckt, ist alles im grünen Bereich, aber sonst?
Wir sind hier am 'peak' gelandet, wo Gymnasiasten Streber sind, alle anderen, die nicht zur 'Clique' gehören, diskriminiert und geschlagen werden – Spaß auf Kosten anderer ist groß im Trend!

“AlTá, alL3s gá´NXtá óDá wÁt ? Schápp dÍr ´die Púppé &n´d brénn dÚrCh, da`S Báby is dÉi´Ne!“

Ich hab vor einiger Zeit in einem Gemeinschaftschat namens Schlach mit einem Jungen, der knapp 14 Jahre war, geschrieben und dabei kam raus, dass er später in Amerika arbeiten will und auch dort leben. Dass es dort keine Krankenversicherungen gibt wie AOK Rheinlad, wußte der Junge leider nicht und dass er dort auch nicht ohne weiteres leben kann, leider auch nicht. Er wollte nach seinem Abschluss dort arbeiten, zuvor jedoch eine Ausbildung machen bzw. dort studieren. Der Arme ist in der 8. Klasse, 14 Jahre und geht zurzeit auf der Hauptschule. Er erhofft sich das ganze durch einen sogenannten 10B-Hauptabschluss, denn dadurch hat er einen regulären Realschulabschluß. Ich habe ihm noch gesagt, dass er am besten ein gutes Englisch sprechen sollte, weil es sonst in Amerika nicht leicht sein würde. Doch er klärte mich auf, dass er total super in Englisch ist und auch einer Freundin immer hilft. Nun gut, die Freundin steht 6 in Englisch und das in der Hauptschule. Meine Güte, wenn man schon 'I love ya' schreibt, sollte man sich nicht wundern, wo man später landet. Ich will keinen den Spaß verderben oder pessemistisch wirken, aber was bringt dieses Verdrängen, wenn das Leben zerstört ist, um es ganz extrem auszudrücken. Träume sterben nicht aus, aber, wenn man wirklich danach streben will, muss man etwas dafür tun. Im wahren Leben, wenn es kein Taschengeld mehr gibt, muss man sich eben eine Arbeit suchen und man bekommt nicht alles mehr einfach so. Die Arbeitgeber warten NICHT auf EUCH! Sieht es ein – Das ist nicht alles 'soo easy'. Das sagt ihr jetzt so einfach mit 'Ich werde Rechtsanwalt' oder 'Ich studiere in den USA' und dabei weiß man nicht mal, was 'USA' bedeutet, aber wie macht ihr das? Mit eurem Hauptschul- oder 10b-Abschluss? Wer nimmt euch an? Wieso? Wozu? Das ist die pure Verdrängung der Tatsachen.

!! ALARM !!
Meine Mutter unterhält sich eigentlich mit unseren Nachbarn regelmäßig und ist sehr kontaktfreudig, ist zwar manchmal etwas peinlich, weil diese Kontaktfreudigkeit ein bisschen zu extrem ist und manchmal drückt sie sich etwas unverständlich aus, aber sie lernt stehts hinzu, sowohl grammatikalisch als auch vom Wortschatz her, aber ihre Rechtschreibung ist halt nicht so toll, aber ich versuche ihr zu helfen. Man lebt sich halt nach vielen Jahren langsam ein, aber so eine 'Frist', nein, bloss nicht. Sie hätte es glaube ich nicht geschafft und wäre dann nach deiner Regelung ausgewiesen worden. Ich glaube, dass einige gar nicht wissen, wie schwer es ist, eine neue Sprache zu lernen. Natürlich müssen sie diesem bewusst sein, aber einige Schriftzeichen und Sprachen anderer Länder sind ganz anders aufgebaut. Man muss wie ein kleines Kind alles neu erlernen und auch ein Baby fängt langsam an und dann kommt es von selber, von daher sollte man sich dies auch bewusst machen.

MfG Rahi
 
Rahi schrieb:
[...]
Man lebt sich halt nach vielen Jahren langsam ein, aber so eine 'Frist', nein, bloss nicht. Sie hätte es glaube ich nicht geschafft und wäre dann nach deiner Regelung ausgewiesen worden. [...]
Also so eine Frist muss ja nicht 14 Tage betragen, sondern auch durchaus 6 bis 12 Monate. Innerhalb dieser Zeit sollte es durchaus möglich sein, eine Sprache so gut zu beherrschen, dass man alle Formulare, Zeitungen und die gesprochene Sprache so gut beherrscht, dass man ohne jede Hilfe alles in vollem Umfang versteht und auch selbst kommunizieren kann.

Ich denke da nur mal an "meine" Vietnamesen, die jeden Tag zur Sprachschule bei mir vor dem Haus gehen! Die wollen wenigstens, denen würde ich freiwillig auch 2 Jahre "Frist" anbieten. Aber es gibt eben auch Türken, die nach 20 Jahren (!!!) noch immer kein einziges Wort deutsch sprechen. Und so doof oder lernresistent kann niemand sein! In der Zeit hätte ich selbst einem Hamster deutsch beigebringen können :LOL:

Rahi schrieb:
Ich glaube, dass einige gar nicht wissen, wie schwer es ist, eine neue Sprache zu lernen. Natürlich müssen sie diesem bewusst sein, aber einige Schriftzeichen und Sprachen anderer Länder sind ganz anders aufgebaut. Man muss wie ein kleines Kind alles neu erlernen und auch ein Baby fängt langsam an und dann kommt es von selber, von daher sollte man sich dies auch bewusst machen.
Oh doch, ich kenne das. Habe russisch und englisch gelernt, interessiere mich auch für japanisch. Aber Du vergisst, dass niemand gezwungen wird, hier zu leben. Aber wenn jemand hier leben will, dann muss er da halt durch. Ist vielleicht wirklich nicht einfach und bedeutet viel Lernen und Übung, aber der Aufwand muss nunmal sein. Ansonsten wird hier niemand eingesperrt, die Grenzen sind auch in die andere Richtung offen ;)

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Also so eine Frist muss ja nicht 14 Tage betragen, sondern auch durchaus 6 bis 12 Monate. Innerhalb dieser Zeit sollte es durchaus möglich sein, eine Sprache so gut zu beherrschen, dass man alle Formulare, Zeitungen und die gesprochene Sprache so gut beherrscht, dass man ohne jede Hilfe alles in vollem Umfang versteht und auch selbst kommunizieren kann.

Dann hättest du sie um einiges wohl kürzer gesetzt. Manche sind schnell lernfähig und manche leben sich langsam ein. Meine Eltern haben wesentlich (!!!) länger gebraucht. So mal ein kleiner Anstoss, wieso die Theorie mit einleben in einem Jahr nicht hinhaut -> Asylanten dürfen nicht arbeiten und meine Mutter kam mit ihrem Wortschatz und so erst weiter, als sie endlich dann mal arbeiten durfte, weil dann fing das mit dem Kommunizieren an und es entwickelte sich alles von selber. Natürlich kann man zu ner Sprachschule gehen, aber wird wohl keiner von selber tun und das Geld müssen sie wohl auch selber bezahlen, aber (!!!) sie dürfen nicht arbeiten und sind auf HartzIV angewiesen, was auch wieder gekürzt werden soll und die müssen sich ihr Leben dann irgendwie finanzieren. Ok, nach 20 Jahren ist schon heftig, wenn man da nicht alles so einigermaßen kann, aber wenn man bedenkt, dass meine Eltern auch schon ca. 18 Jahre hier leben.

Photon schrieb:
Ich denke da nur mal an "meine" Vietnamesen, die jeden Tag zur Sprachschule bei mir vor dem Haus gehen! Die wollen wenigstens, denen würde ich freiwillig auch 2 Jahre "Frist" anbieten. Aber es gibt eben auch Türken, die nach 20 Jahren (!!!) noch immer kein einziges Wort deutsch sprechen. Und so doof oder lernresistent kann niemand sein! In der Zeit hätte ich selbst einem Hamster deutsch beigebringen können :LOL:

Deine Ironie im letzten Satz: Die fand ich keineswegs lustig und beleidigend. Es ist halt so. Wenn sich das auf 'kein Wort Deutsch' bezieht, dann könntest du schon recht haben, aber trotzdem find ich das mit dem 'Hamster' nicht witzig.

Photon schrieb:
Oh doch, ich kenne das. Habe russisch und englisch gelernt, interessiere mich auch für japanisch. Aber Du vergisst, dass niemand gezwungen wird, hier zu leben. Aber wenn jemand hier leben will, dann muss er da halt durch. Ist vielleicht wirklich nicht einfach und bedeutet viel Lernen und Übung, aber der Aufwand muss nunmal sein. Ansonsten wird hier niemand eingesperrt, die Grenzen sind auch in die andere Richtung offen ;)

Gruß,
Photon

Ja, du, aber viele andere nicht, die dann einen scheiß labern. Ich hatte bisher nur Englisch und Latein und nächstes Jahr kommt Spanisch oder Russisch hinzu. Ne, les doch mal. Ich schrieb, dass sie sich diesem schon bewusst sein müssen, dass sie das ganze lernen müssten.

So, meine Lateinhausaufgaebn warten und mein Bett ebenfalls.

Gut Nacht ;)
 
Photon schrieb:
Ich denke da nur mal an "meine" Vietnamesen, die jeden Tag zur Sprachschule bei mir vor dem Haus gehen! Die wollen wenigstens, denen würde ich freiwillig auch 2 Jahre "Frist" anbieten. Aber es gibt eben auch Türken, die nach 20 Jahren (!!!) noch immer kein einziges Wort deutsch sprechen. Und so doof oder lernresistent kann niemand sein! In der Zeit hätte ich selbst einem Hamster deutsch beigebringen können :LOL:

Ich finde diesen Absatz echt beleidigend von dir.

Die Leute sind nicht doof , das Problem ist sie wollen garnicht lernen.
Stell dir vor ,man sieht den ganzen Tag türkische Fernsehen , liest türk. Zeitungen unterhält sich nur mit eigenen Landsleuten.
Da fragen sich die Leute natürlich , ob Sie wirklich unbedingt Deutsch lernen müssen.:(
 
Rahi schrieb:
Deine Ironie im letzten Satz: Die fand ich keineswegs lustig und beleidigend. Es ist halt so. Wenn sich das auf 'kein Wort Deutsch' bezieht, dann könntest du schon recht haben, aber trotzdem find ich das mit dem 'Hamster' nicht witzig.
konseyko schrieb:
Ich finde diesen Absatz echt beleidigend von dir.
Hmm, ich fand's lustig. Naja, muss ja niemand meinen Humor teilen :)

konseyko schrieb:
[...]
Stell dir vor ,man sieht den ganzen Tag türkische Fernsehen , liest türk. Zeitungen unterhält sich nur mit eigenen Landsleuten.
Da fragen sich die Leute natürlich , ob Sie wirklich unbedingt Deutsch lernen müssen.:(
Genau das ist ja auch mein Kritikpunkt. Und wenn dahingend niemals Druck ausgeübt wird, wird sich auch niemand jemals bemühen. Warum auch? Wenn ich die Möglichkeit hätte, in ein besseres Land auszuwandern (sei es wegen der Sozialleistungen, sei es wegen Arbeit oder der Liebe, spielt keine Rolle) und da ohne auf irgendwas verzichten oder gar noch lernen zu müssen, dann würde ich es mit Sicherheit auch tun! Aber unter diesen Leuten leidet nunmal das Land, der wer kein Wort deutsch spricht, bekommt niemals eine Arbeit (selbst wenn es welche gäbe), knüpft niemals Kontakte und wird so niemals Bestandteil einer Gesellschaft...

Rahi schrieb:
Dann hättest du sie um einiges wohl kürzer gesetzt. Manche sind schnell lernfähig und manche leben sich langsam ein. Meine Eltern haben wesentlich (!!!) länger gebraucht.[..]
Also mal ganz ehrlich: Es hat niemand behauptet, dass es leicht ist. Aber jeder sollte sich des Aufwandes auch bewusst sein, wenn jemand in ein fremdes Land einwandern will. Ein ganzes Jahr zum Lernen der Sprache halte ich für mehr als fair. Gut, der Vergleich ist etwas blöd, weil ja deutsch und englisch schon sehr ähnlich sind, aber englisch lernt man auch locker in 6 Monaten so gut, dass man sich verständigen und auch Formulare verstehen und ausfüllen kann. Natürlich mit Unterstützung durch eine Sprachschule, die sollte es von mir aus auch kostenlos (oder nur zum Selbstkostenpreis) geben. Aber wer nach 1 ganzem Jahr deutsch noch immer nicht oder nur sehr mangelhaft beherrscht (trotz Sprachschule), nun also ehrlich - so ganz normal ist das nicht.

Aber auch wenn man wenigstens den Willen erkennt, könnte es ja Ausnahmeregelungen spezifizieren, die das ganze dann um eine weiteres Jahr verlängern. Aber Du kannst es eigentlich nicht mit dem Unterricht an einer Schule vergleichen. Ich habe in 8 Wochen Florida mehr Englisch gelernt als in 6 Jahren Unterricht. Einfach weil man gezwungen ist, zu sprechen und alles um einen herum in englisch ist - Beschilderungen, Fernsehsendungen, Zeitungen, und und und. Man macht auch Fehler und die Leute amüsieren sich die erste Zeit, aber egal. Von Mal zu Mal lernt man mehr dazu.

Und ich denke, dass jeder mit dem Willen auch in der Lage ist, in 12 bis 24 Monaten relativ gutes Deutsch zu lernen.

Gruß,
Photon
 
konseyko schrieb:
Ich finde diesen Absatz echt beleidigend von dir.

Die Leute sind nicht doof , das Problem ist sie wollen garnicht lernen.
Stell dir vor ,man sieht den ganzen Tag türkische Fernsehen , liest türk. Zeitungen unterhält sich nur mit eigenen Landsleuten.
Da fragen sich die Leute natürlich , ob Sie wirklich unbedingt Deutsch lernen müssen.:(

Wie war das Photon...das mit der Sprache dürfte unumstritten sein?! Meine Skepsis darauf bezogen war wohl gerechtfertigt.
 
bennsenson schrieb:
Wie war das Photon...das mit der Sprache dürfte unumstritten sein?! Meine Skepsis darauf bezogen war wohl gerechtfertigt.
Ja, war sie offensichtlich. Aber ich verstehe es ehrlich gesagt nicht.

Ich persönlich würde nicht mal auf die Idee kommen, in irgendein Land dieser Welt auszuwandern, ohne wenigstens ein Mindestmaß an sprachlichen Fähigkeiten lernen zu wollen. Wäre mir schon zu blöd, wenn ich irgendwann mal vielleicht von einem örtlichen Bullen angehalten werde und ich nicht mal weiß, ob der mich nun nach der Uhrzeit fragt oder mich festnehmen will. Wenn ich mir im Fernsehen bestenfalls Tom und Jerry oder Stummfilme angucken kann, weil ich vom Rest sowieso kein Wort verstehe. Also ehrlich, keine Ahnung, warum nicht jeder schon freiwillig die Sprache lernt, aber naja...

Gruß,
Photon
 
@Photon: Nun, manchmal besteht einfach nicht die Notwendigkeit die Sprache zu erlernen. Die Araber leben in ihren Vierteln, empfangen ihre westfeindlichen Heimatsender, bei Problemen spricht der eine der etwas deutsch kann, auf dem Amt liegen die Formulare in ihrer Sprache aus,...

Zuviele Freiheiten sind nicht gut. Wenn ich mal in die Niederlande fahre rede ich mit allen deutsch (und erwarte das sie deutsch können). Das wäre dann eine Stufe weiter, aber so böse es drüben gesehen wird, so offen gehen wir Schafe hin und opfern uns. ;)

EDIT: Die Franzosen und Engländer machen es richtig. Da läuft alles zu 100% über die sprachlichen fähigkeiten, ohne die Basis geht es nicht. Im schlimmsten Fall sprechen sie nur französisch und erwarten das du es auch tust (ärgerlich aber korrekt).
 
phil schrieb:
So ein Schwachsinn 8O Natürlich wird viel über die Umwelt geprägt, aber das Grundpotenzial ist genetisch fest.
Es ist beispielsweise erwiesen, dass Menschen mit höherem Testosteronspiegel gewaltbereiter sind (natürlich gibt es immer Ausnahmen). Und du willst ja wohl nicht behaupten, dass der durch die Erziehung festgelegt ist?

bedeutet dann also das türkische babys aggresiver sind als deutsche? :roll:
 
iNeXtreMo schrieb:
bedeutet dann also das türkische babys aggresiver sind als deutsche? :roll:

Nach meinen Erlebnissen letzte Woche im Krankenhaus inner Warteecke..JA! Liegt aber an den Eltern...tz, ich frage mich manchmal, ob einige Leute das Wort "Erziehung" überhaupt kennen..
 
morello schrieb:
Nach meinen Erlebnissen letzte Woche im Krankenhaus inner Warteecke..JA! Liegt aber an den Eltern...tz, ich frage mich manchmal, ob einige Leute das Wort "Erziehung" überhaupt kennen..

m.M. nach liegt das auch an der erziehung wie weiter oben geschrieben darum ging es ja eigentlich :)
 
Photon schrieb:
Hmm, ich fand's lustig. Naja, muss ja niemand meinen Humor teilen :)

Das stimmt, ich teile ihn nicht mit dir, weil du damit viele Leute beleidigt hast und meine Eltern auch und mich auch noch mit, weil ich es auch erst später als die anderen 'Kinder' gelernt habe.

Photon schrieb:
Genau das ist ja auch mein Kritikpunkt. Und wenn dahingend niemals Druck ausgeübt wird, wird sich auch niemand jemals bemühen. Warum auch? Wenn ich die Möglichkeit hätte, in ein besseres Land auszuwandern (sei es wegen der Sozialleistungen, sei es wegen Arbeit oder der Liebe, spielt keine Rolle) und da ohne auf irgendwas verzichten oder gar noch lernen zu müssen, dann würde ich es mit Sicherheit auch tun! Aber unter diesen Leuten leidet nunmal das Land, der wer kein Wort deutsch spricht, bekommt niemals eine Arbeit (selbst wenn es welche gäbe), knüpft niemals Kontakte und wird so niemals Bestandteil einer Gesellschaft...

Hallo,
das stimmt nicht. Es gibt auch viele Türken, Inder, Iraner u.s.w., die in Großstädten ihre eigenen Geschäfte eröffnen und dort haben sie überwiegend ausländische Käufer mit einigen deutschen Außnahmen, die eher aufs 'orientale' stehen. Die Formulare kann man sich mit der Hilfe von Ämtern ausfüllen lassen.

Photon schrieb:
Also mal ganz ehrlich: Es hat niemand behauptet, dass es leicht ist. Aber jeder sollte sich des Aufwandes auch bewusst sein, wenn jemand in ein fremdes Land einwandern will. Ein ganzes Jahr zum Lernen der Sprache halte ich für mehr als fair. Gut, der Vergleich ist etwas blöd, weil ja deutsch und englisch schon sehr ähnlich sind, aber englisch lernt man auch locker in 6 Monaten so gut, dass man sich verständigen und auch Formulare verstehen und ausfüllen kann. Natürlich mit Unterstützung durch eine Sprachschule, die sollte es von mir aus auch kostenlos (oder nur zum Selbstkostenpreis) geben. Aber wer nach 1 ganzem Jahr deutsch noch immer nicht oder nur sehr mangelhaft beherrscht (trotz Sprachschule), nun also ehrlich - so ganz normal ist das nicht.

Jap, deutsch und Englisch ist kein kleiner Unterschied von z.B. Deutsch und Türkisch oder Hindi. Ich weiß jetzt nicht genau, ob die Türkei andere Schriftzeichen besitzt, aber bei uns schreibt man von rechts nach links und hat ganz andere Schriftzeichen. Bis man da erstmal richtig das Alphabet hinbekommt, eiei, das kann unter Umständen dauern. Wenn man die Sprachschule bezahlt bekommt, wieso nicht, aber dann wird es genug Leute geben, die sich beschweren, dass das aus Steuergelder finanziert wird, aber vllt. werden irgendwann auch Asylanten hier arbeiten dürfen, dann könnten die das auf jeden Fall auch selber finanzieren. Naja, wie gesagt, das mit der Frist find ich nicht so gut. Hmm, kommt halt einfach rüber, aber wie soll man nem Türken oder Iraner die deutsche Sprache näher bringen und die Grammatik, etc.? Das ist nicht so leicht. Wie gesagt, gibt es Außnahmen, z.B. eine Kollegin von meiner Mutter. Die hat es geschafft innerhalb eines Jahres besser Deutsch zu lernen als meine Mutter, aber die war auch noch wesentlich jünger und hatte Lernpotential.

Photon schrieb:
Aber auch wenn man wenigstens den Willen erkennt, könnte es ja Ausnahmeregelungen spezifizieren, die das ganze dann um eine weiteres Jahr verlängern. Aber Du kannst es eigentlich nicht mit dem Unterricht an einer Schule vergleichen. Ich habe in 8 Wochen Florida mehr Englisch gelernt als in 6 Jahren Unterricht. Einfach weil man gezwungen ist, zu sprechen und alles um einen herum in englisch ist - Beschilderungen, Fernsehsendungen, Zeitungen, und und und. Man macht auch Fehler und die Leute amüsieren sich die erste Zeit, aber egal. Von Mal zu Mal lernt man mehr dazu.

Alarm!^^ Wenn so der Bundestag oder Bundesrat Gesetze definieren würde, ... . Naja, ich denke, dass mit dem 'Willen' kann keiner so richtig beurteilen. Ja, in der Schule hat man halt nicht die ganze Zeit mit der Fremdsprache zu tun, das stimmt schon. Nicht die erste Zeit, die Leute amüsieren sich immer weiter drüber und dann traut sich halt auch keiner mehr ein weiteres Wort Deutsch zu sprechen, sondern hält die Klappe, denn nicht jeder hat soviel Mut.

Nun gut, irgendwie sind vom Thema leicht abgerutscht.

MfG Rahi ;)
 
Rahi schrieb:
[...]Es gibt auch viele Türken, Inder, Iraner u.s.w., die in Großstädten ihre eigenen Geschäfte eröffnen und dort haben sie überwiegend ausländische Käufer mit einigen deutschen Außnahmen, die eher aufs 'orientale' stehen. Die Formulare kann man sich mit der Hilfe von Ämtern ausfüllen lassen.
Und das findest Du richtig?

Dass der Ladenbesitzer auch seine Muttersprache spricht, ist ja nicht falsch und auch gut. Aber er muss, wenn er in Deutschland ein Geschäft besitzt, auch deutsche Kunden bedienen können! Ob er es will, ist eine andere Sache, er kann ja auch ein Schild draußen raushängen: "Deutsche Kunden nicht erwünscht". Aber er muss doch wenigstens in der Lage sein, es zu können!

Rahi schrieb:
[...]
Wenn man die Sprachschule bezahlt bekommt, wieso nicht, aber dann wird es genug Leute geben, die sich beschweren, dass das aus Steuergelder finanziert wird, aber vllt. werden irgendwann auch Asylanten hier arbeiten dürfen, dann könnten die das auf jeden Fall auch selber finanzieren.[...]
Also es allen Menschen recht zu machen, ist sowieso unmöglich. Aber ich denke eben, dass wenn jemand hier dauerhaft leben möchte, es unter keinen Umständen sein darf, dass kein Interesse am Erlernen der örtlichen Sprache besteht. Ansonsten steht ja noch die Schweiz offen, die ist mindestens 2-sprachig, da kann sich jeder die Sprache aussuchen, die ihm am besten liegt. Hier wird allerdings deutsch gesprochen und wer hier leben will, muss das halt lernen. Und das nicht innerhalb von 20 Jahren, sondern in wesentlich kürzerer Zeit. Und um das zu unterstützen und nicht Parallelkulturen zu etablieren, sollte darin auch der Staat investieren.

Rahi schrieb:
Alarm!^^ Wenn so der Bundestag oder Bundesrat Gesetze definieren würde, ... . Naja, ich denke, dass mit dem 'Willen' kann keiner so richtig beurteilen. Ja, in der Schule hat man halt nicht die ganze Zeit mit der Fremdsprache zu tun, das stimmt schon. Nicht die erste Zeit, die Leute amüsieren sich immer weiter drüber und dann traut sich halt auch keiner mehr ein weiteres Wort Deutsch zu sprechen, sondern hält die Klappe, denn nicht jeder hat soviel Mut.
Nun sind wir ja hier nicht im Bundestag ;) Wir sind auch keine Politiker, wo jeder kleine Ausrutscher am nächsten Tag in der BILD steht. Wir reden hier ja nur "unter uns" darüber ;)

Und mir ist es so gegangen, dass ich einige Worte falsch ausgesprochen habe und es nach was ganz anderem klang, als ich sagen wollte. Manchmal benutzt man auch das falsche Vokabular, was auch gern belacht wird. Aber das ist doch nicht schlimm! Man lernt halt immer mehr dazu und gut. Das hat weniger was mit Mut, sondern eigentlich auch wieder mit Wille zu tun. Und es geht mir ja nicht darum, dass ein Ausländer lupenrein perfektes Deutsch spricht ode schreibt. Aber er muss kommunizieren können (also verstehen und sich selbst ausdrücken können), ohne Bildchen zu malen und ohne mit Händen und Füßen rumzufuchteln.

Gruß,
Photon
 
iNeXtreMo schrieb:
bedeutet dann also das türkische babys aggresiver sind als deutsche? :roll:
Du drehst es dir wohl auch immer so, wies dir grad gefällt, wa? :roll:
Sowas hat nichts mit der Nationalität zu tun, und das hab ich auch an keiner Stelle behauptet :evil: