Ist die GEZ-Abgabe gerechtfertigt?


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Dürfen die - wenn sie schon im Garten waren - davon ausgehen, dass der trotzdem bezahlen müsste? :ugly:

Wovon die ausgehen, kann dir eigentlich ziemlich egal sein. Denn selbst wenn die ne Zahlungsaufforderung (oder eher eine Bitte um Anmeldung) schicken, muss man ja nicht drauf reagieren. Letztendlich ist die GEZ darauf angewiesen, dass sich die Leute anmelden. Wer das nicht macht, wird immer wieder ganz nett daran erinnert, das doch nachzuholen. Beweisen können sie die Berechtigung ihrer Ansprüche nämlich nur durch einen persönlichen Besuch in eurer Wohnung und ich glaube nicht, dass ihr nette Einladungen an diese freundlichen Gesellen verschickt ;)
 
..die GEZ-Mafia kann ja irgendwie nicht von 4 Kabeln auf 4 "erpressbare Parteien" schließen. Ich versorge auch über ein Quad-LNB vier Geräte in meiner Wohnung.. ;)

...kleb doch einfach mal 40-50 weitere Kabelenden dazu...., das Gesicht des Schnüfflers möchte ich gerne sehen... :mrgreen:
 
Wenn der GEZ eine Einzugsermächtigung vorliegt, sie diese aber verschlampert haben oder so und die nicht von deiner Seite gekündigt wurde, würde ich sagen, dass es deren Problem ist, wenn sie keine Kohle bekommen.
Das ist rein theoretisch schon richtig, du musst aber auch bedenken, dass offene Beträge nicht sofort im nächsten Monat verjährt sind, sondern immer noch für eine gewisse Zeit nachgefordert werden können. Es ist also erstmal deren Problem wann sie das Geld bekommen, die Frage nach dem ob sie es noch bekommen ist dann die Frage der Verjährung.

Du bist sicher nicht verpflichtet die Finanzierung der GEZ sicherzustellen.
Schon klar wie du das gemeint hast, aber bei anderer Satzinterpretation frage ich mich gerade, für was es den RfGeBStV gibt :mrgreen:

Ich würde mal sagen, dass im Zweifelsfall ein Schreiben von einem Anwalt das Problem lösen sollte und du keine Nachzahlungen leisten musst.
1. Wer findet schon einen Anwalt, der in Sachen Rundfunkgebühren tätig wird? Niedrige Streitwerte und mangelde gerichtliche Erfolgsaussichten sprechen deutlich dagegen
2. Und wenn wird er das auch nur schreiben können, soweit etwas von den Nachforderungen schon verjährt ist.

Wenn die es nicht in Anspruch nehmen ist das deren Problem: du hast doch bei Zahlungen keine Bringschuld!
Richtig, nur wenn sie es dann doch machen, kann man nichts mehr dagegen setzen, weil zumindestens die ersten 4 Jahre nicht verjährt sind und die einzigen "Gegenargumente" wie Befreiung oder Abmeldung nicht nachträglich möglich sind.

@mimo666:
Wenn du noch kein Rundfunkgebührenteilnehmer bist liegt die Beweislast nicht bei dir. Natürlich können die auf verschiedene Weisen einen Hausfriedensbruch begehen und dir notfalls auch eine Zwangsanmeldung schicken, aber die Beweislast liegt hier eindeutig auf seiten deiner zuständigen Rundfunkanstalt. Selbst wenn jemand direkt vor deinem Fernseher gestanden hat ist das kein wirklicher Beweis und kann immer angefochten werden.


selbst wenn die ne Zahlungsaufforderung (oder eher eine Bitte um Anmeldung) schicken, muss man ja nicht drauf reagieren.
Auf die normalen zyklischen drei Briefe muss man nicht reagieren, wenn man wie er kein Rundfunkgebührenteilnehmer ist, aber man sollte es doch immer lesen, weil wie schon erwähnt auch eine Zwangsanmeldung dabei sein könnte und unwidersprochen entfaltet diese leider ihre gewünschte Wirkung.
 
Daher wandele ich mal ab:
Das Beste ist, weder Rundfunkgebührenteilnehmer zu sein noch anmeldepflichtige Empfangsgeräte zu haben. :angel:

darf ich ergänzen?

... oder seine Geräte, so man denn welche hat, ordentlich anzumelden, dafür zu zahlen und sich fortan nicht mehr um solche Probleme kümmern zu müssen.

Ich gehöre zu den Leuten, die auf die öffentlichen Sender nur ganz ungerne verzichten würden. Ich könnte mir zwar bessere Lösungen als die GEZ zur Finanzierung vorstellen, aber solange es nur so geht, finanziere ich mir meine Jamba-freien Sender doch lieber durch eine Gebühr.

Marty
 
Nun also laut Sat1 Akte muss man als privatperson die Gebühreneinzieher nicht in de Wohnung lassen- einfach sagen das man keinen eintritt wünscht. Vordringen dürfen sie nicht, sie dürfen auch nicht mit der Polizei oder einem Durchsuchungsbefehl drohen da maximal eine Ordungswidrigkeit und keine Straftat/Verbrechen vorliegt. (offe ich täusch mich jetzt bei der umschreibung)

Ein Kumpel von mir batschte damals schlicht und einfach die Tür vor ihnen zu kamen nie wieder, und schriftlich kam auch nie wieder etwas.

Prinzipiell finde ich die GEZ überteuert, ferner kann ich es überhaupt nicht ab wenn im ZDF oder in der ARD auch noch Werbung gesendet wird (vorabendprogramm). Genauso die Spielshow "Das Quiz" Da sage ich immer Scherzhaft "Die Gewinnen unsere Gebühren" ;):ugly:
 
[N] GEZ-Gebühr: Haushaltspauschale ab 2013?

Folgende News wurde am 23.05.2008 um 17:16:00 Uhr veröffentlicht:
GEZ-Gebühr: Haushaltspauschale ab 2013?
IT-News

Die regelmäßig steigende GEZ-Gebühr ruft immer wieder Unmut hervor. Wenn es nun nach den Ministerpräsidenten geht, hat das jetzige Gebührenmodell ausgedient. Künftig könnte dann jeder einzelne Haushalt zur Kasse gebeten werden. Bereits ab 2013 könnte die neue Ordnung die aktuelle geräteabhängige Berechnung der Gebühren ersetzen. Neue GebührenvarianteSo äußerte Rainer Robra (CDU), Staatsminister aus Sachsen-Anhalt, in einem Interview mit der "Volksstimme": "Die Ministerpräsidenten haben sich im Grundsatz bereits darauf verständigt, dass das in die Richtung der Haushaltsgebühr gehen soll". Man arbeite derzeit sehr intensiv daran. Die Gebühreneinzugszentrale sei dann "nur noch in deutlich abgespeckter Form nötig". Allerdings seien noch Fragen zu klären, zum Beispiel, wie mit sozialen Härtefällen verfahren wird. "Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in absehbarer Zeit eine neue Gebührenvariante vorschlagen können, die ab 2013 gelten könnte", fuhr Rainer Robra fort. Pauschalgebühr = bessere Qualität?Da sich so die Basis der Gebührenzahler verbreitern würde, werden Mehreinnahmen erwartet. Diese sollen wiederum dazu genutzt werden, die Einnahmen aus Sponsoring und Werbung auszugleichen, sodass die Öffentlich-Rechtlichen künftig auf Werbung zur Finanzierung verzichten können. Als Alleinstellungsmerkmal der Öffentlich-Rechtlichen sieht Robra vor allem die Qualität des Programms: "Das Bundesverfassungsgericht hat 2007 sehr deutlich auf die Gefahren hingewiesen, die mit der Finanzierung durch Werbung und Sponsoring verbunden sind. Es wird nur noch auf Quote im Sinne der Werbeeinnahmen geschielt. Darum streben wir das werbe- und sponsoringfreie Qualitätsfernsehen an".
 
Die Kommentare der User ERSCHRECKEN mich!

Sieht denn niemand, wie man durch die privaten Sender mehr oder weniger verblödet? Ist das Bildzeitungsniveau schon so sehr verbreitet, daß man nicht mehr ohne auskommt?

ARD, ZDF und die Dritten wahren eine gewisse Unabhängigkeit. Die Nachrichten dieser Sender bringen keine aktuellen Infos über "Stars", denen gerade mal wieder der Hund weggelaufen ist.

Alleine DAFÜR zahle ich gerne GEZ in Höhe von rund 57 Cent pro Tag.

Dann noch hin und wieder ein Tatort oder die eine oder andere gute Sendung... damit macht sich das öffentlich/rechtliche von alleine bezahlt.

Wenn ich heutzutage mit dem Auto in die Stadt fahre, zahle ich pro 30 Minuten Parkzeit 50 Cent bis 1 Euro. Entweder, man regt sich drüber auf oder man kassiert ein Ticket... NIEMAND schreit deswegen rum, es ist akzeptiert.

Aber wegen 57 Cent für Nachrichten, die ihr Geld wert sind.... da regt sich Deutschland auf!
Entweder sind schon ALLE verblödet oder aber ALLE sind "verdummt".
Dabei möchte ich die Personen ausnehmen, die sich über 57 Cent pro Tag nicht aufregen.

Und alle anderen sollten mal ihre Prioritäten überdenken.

Gruß,
Tex
 
Du zahlst dein 57 cent aber auch für so kostspielige Events wie z. B. den Musikantenstadl. Ich möchte nicht dazu gezwungen werden täglich 57 cent für Sendungen wie Musikantenstadl oder Wetten dass... zu zahlen.

Des weiteren könnten die Sender ruhig mal ein wenig Kostensparender denken.

Alleine das Thema mit dem Internetanschluss ist schon dreist. Stell dir einmal vor, heute würde in deinem Briefkasten eine Rechnung von SZ, FAZ, Handelsblatt, FTD usw. im Briefkasten liegen, weil du schließlich auf deren Webinhalte online zugreifen kannst, ohne dass ein Vertrag besteht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Texaner,
ich muss Dir leider ein wenig widersprechen. Natürlich ist es gut und wichtig, dass wir unabhängige Sender haben, die in Punkto der Information und Unterhaltung eine qualitativ hochwertige TV und Radio Grundversorgung (das ist der Auftrag der öffentlich-rechtlichen).
Leider kommen die öffentlich rechtlichen diesem Auftrag nur ungenügend nach. Immer häufiger werden Shows aus dem Privatfernsehen "kopiert" - das will ich mit meinen GEZ Gebühren eigentlich nicht erreichen. Manchesmal frage ich mich für was alles 7,29 Mrd. €!!! (das ist wahnsinnig viel Geld! Rechnet mal aus wie viele Arbeitslose man damit auf Hartz 4 Niveau im Jahr versorgen kann) ausgegeben werden und wer die richtige Verwendung der Mittel kontrolliert.
Quelle: https://www.gez.de/docs/gb2006.pdf Wohin fließt also das Geld? Darüber gibt der GEZ Geschäftsbericht keine wirkliche Auskunft. In Intendatenposten für jeden einzelnen Sender? In SWR-Dance-Night, Fernsehgarten und in Geldgewinne der Quizshow von Jörg Pilawa? Ach ja 162.394.187,42 € für die GEZ selbst. Das ist vergleichsweise wenig.... Ja ich weiß das ist übertrieben dargestellt, aber man sollte für das viele Geld mal überlegen ob man nicht 1 oder 2 Dritte Programme abschaltet und sich auf ein qualitativ besseres Programm einlässt. Damit könnten Senden wie W wie Wissen in das Nachmittagsprogramm verlegt werden. Vielleicht sogar anstelle von Leute Heute usw.

Ich begrüße neue Gebührenansätze, doch müssen diese die Fehler aus der Vergangenheit neu geregelt werden. Bis heute kann die Politik nicht den Gebühreneinzug kontrollieren! Ja ich weiß die Sender müssen unabhängig sein, damit nicht die Politik die Medien kontrolliert - aber muss Jörg Pilawas Quizshow wirklich unabhängig sein? Ich denke da muss man mehr differenzieren. Die Institutionen der Dritten Sender haben ausgedient. Regionale Nachrichten lassen sich auch in einem deutlich abgespeckteren Format realisieren. Dazu braucht es keine eigenen Sender, die dann eh nur in den Nachrichten alle das gleiche sendnen..... Denkt mal drüber nach.
Gebühren für qualitatives Fernsehen sind gut und wichtig, nur muss diese "Geld kommt ja automatisch und wir machen einfach mal was uns lustig ist" Mentalität aufhören.

MfG

Lynx72
 
Offiziell zahlt man nicht für die Sendungen, sondern für das Bereithalten eines Rundfunkgerätes.
Das Niveau der öffentl. rechtlichen Sender ist zudem auch nicht immer bombig.
Ich zahle generell keine GEZ, schon aus dem Grund, dass ich die Institution der GEZ nicht unterstützen möchte, da mir deren Methoden zuwider sind. Ein weiterer Grund ist, dass unsere öfftl. Sender das Geld mit beiden Händen zum Fenster rauswerfen. Es sind die Sender, die weltweit am meisten Geld zur Verfügung haben, nämlich jährlich über 7 Milliarden Euro nur durch die Gebühren, dazu kommen noch Werbeeinnahmen.
Das sind gewaltige Summen, aber das was am Ende rauskommt, ist es meines Erachtens nicht wert.
 
"Die Gebühreneinzugszentrale sei dann nur noch in abgespeckter Form nötig"... Wenn es nicht so ernst wäre, könne man über diesen Satz lachen. Ich glaube kaum, dass man so ohne weiteres da einfach Funktionäre und Manager loswerden könnte.
Ich bin nicht prinzipiell gegen die Gebühren. Aber eigentlich sollte dann konsequenterweise die ARD/ZDF etc. komplett auf Werbung verzichten. Die Gebühr hat den Zweck, dass das Programm unabhängig sein soll. Aber es gab ja schon immer Leute, die von der Kuh die Milch und das Fell wollten. Und ARD/ZDF sollten sich auf mehr Wirtschaftlichkeit besinnen. Wie schon gesagt, wird an einigen Stellen zu großzügig mit dem Geld umgegangen. Und auch die ganze Struktur der Sender ist zu überdenken. Defizitäre Minirundfunkanstalten, die sich aber den kompletten Apparat vom Intendendanten bis runter zum Orchester leisten, sollten überdacht werden. Fusionen wie vom SWF und dem SDR zum SWR sind in meinen Augen ein sinnvoller Schritt in die richtige Richtung, um den privaten Paroli bieten zu können.

Die Frage ist jetzt, wie das mit der Haushaltspauschale funktionieren soll. Werden da jetzt die Einwohnermeldeämter zum Erfüllungsgehilfen, die jede Haushaltsanmeldung weiterleiten? Oder sollen die etwas direkt für die GEZ tätig werden? Wie ist es mit Zweitwohnsitzen? Wohngemeinschaften?
 
ARD, ZDF und die Dritten wahren eine gewisse Unabhängigkeit.
Keine Frage, da geb' ich dir Recht.

Auch ich bin aber der Meinung, dass die Öffis einen Grundversorgungsauftrag haben. Aber dass es deswegen allein vier Radiosender für das kleine Bundesland Bremen geben muss, finde ich übertrieben. Oder der überteuerten Bundesliga-Sportschau. Von den üppigen Onlineangeboten der Öffis ganz zu schweigen. Wenn es irgendwo ungefilterte Meinungsvielfalt gibt, dann im Internetz. Außerdem sehe ich nicht, dass das Gros der öffentlichen digitalen Fernsehprogramme (da gabs z.B. vor Jahren mal den ARD-Theaterkanal und andere sehr kleine Spartenprogramme) irgendetwas mit dem Grundversorgungsauftrag zu tun hat.

Mein Fazit lautet zumindest: Ja, eine wie auch immer geartete GEZ-Gebühr ist okay, aber bitte nicht mehr als 10 Euro pro Monat.
 
Warum eine komplizierte Finanzierung durch eine neue komplizierte Finanzierung ablösen? Ich halte das für Blödsinn. Man könnte den öffentl. Rundfunk ganz einfach aus Steuern finanzieren, dann braucht man auch keine Einzugszentrale mehr. Härtefälle, die keine Steuern zahlen, müssen dann auch nichts zahlen. Passt doch. Alternativ wäre das doch über die Grundsteuer prima einziehbar. Jedes Häuslebesitzer zahlt dann automatisch und kann das über die Nebenkosten auf Mieter umlegen.

Aber vielleicht sollte man vorher noch mal mit sich ins Gebet gehen, den Auftrag, den der öffentl. Rundfunk hat, noch mal verinnerlichen und dann mal das Programm darauf reduzieren. Dann wäre die Gebühr auch für alle erträglich.

So gern, wie ich Bundesliga schaue, fast 100 Mio. im Jahr sind dafür deutlich zuviel. Soll doch Premiere das komplett senden, wers sehen will, soll zahlen.

Eine Volksmusiksendung pro Woche reicht auch, genauso wie eine SOAP.

Ich möchte im öffentl. rechtlichen kritische Information, Nachrichten und Kultur. Also die Sachen, die sich für private mangels Vermarktbarkeit nicht lohnen. Oper, Operette, Klassik, Kunst, Musik (auch moderne), Bildung...

Marty
 
Die öffentlich rechtlichen sollen unabhängig vom Staat sein. Darum sollen sie auch kein Geld vom Staat bekommen und darum ist es nicht sinnig, sie über Steuern zu finanzieren.
 
Aber wegen 57 Cent für Nachrichten, die ihr Geld wert sind.... da regt sich Deutschland auf!
Entweder sind schon ALLE verblödet oder aber ALLE sind "verdummt".
Dabei möchte ich die Personen ausnehmen, die sich über 57 Cent pro Tag nicht aufregen.

Und alle anderen sollten mal ihre Prioritäten überdenken.

Gruß,
Tex


Es ist nur so das ich auf die Sender ARD, ZDF usw. sehr gut verzichten könnte da ich dieses Sender so gut wie nie anschaue.
ich zahle also für was wo ich nicht nutze.

Da frage ich mich was das mit Verblödung zu tun hat :-?
 
Da frage ich mich was das mit Verblödung zu tun hat :-?
Die verallgemeinerung Privatfernsehen = Fernsehen für Blöde find ich schon zu weit abgehoben.
Ich persönlich sehe Musikantenstadl, Lindenstraße und Marienhof eher als "Volksverdummung" an, als Spiegel TV Reportage, Stern TV und Wer wird Millionär.
Mal davon abgesehen, dass die öffentlich rechtlichen bis heute keinen vernünftigen Nachrichtensender auf die Beine gestellt haben.

Bitte: den ganzen Tag Bundestagsreden und Debatten auf Phoenix zu übertragen ist kein Journalismus!
 
Bitte: den ganzen Tag Bundestagsreden und Debatten auf Phoenix zu übertragen ist kein Journalismus!

Aber eher Informationsvermittlung als das Format "politisches Magazin". Hier hast du das politische Geschehen immer gefiltert - durch die Ansichten eines Redakteurs oder Autors.

Und was die Qualität von Fernsehprogrammen angeht - einzelne Sendungen entscheiden sicherlich nicht darüber, ob man einen Bildungssender vor sich hat oder nicht. Fajt ist, das die provaten Sender zu aller erst auf die Quote schauen (müssen), an ihr bemisst sich das Einkommen durch Werbeeinnahmen. Die ach so berühmte "Werberelevante Zielgruppe" liegt bei 19-42 Jahren - in manchen Fällen sogar schon darunter.

Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern geht es nicht darum, Massenkompatibel zu sein, sondern nun mal auch um Unvoreingenommenheit gegenüber dem Seher. Der MUSS bei den Privaten jung, erfolgreich und konsumwillig sein. Wer den "Stadel" nciht sehen will, der schaltet ihn nicht ein - Punkt. Ob mit meinen 53 € im Viertel Jahr Andy Borg bezahlt wird oder nicht ist mir reichlich schnuppe.

Nichts desto trotz könnten die Ö-Re Sender eiiges an Kosten sparen, nicht zuletzt wenn Sendeanstallten fusionieren Würden: Das Saarland, Bremen, und Hessen bräuchten nicht wirklich eigene Sendeanstallten mit all dem bürokratischen Aufwand.

Dass das funktioniert, haben ja der SDR und der SWF vor Jahren mit der Fusion zum SWR bewiesen.
 
Die Kommentare der User ERSCHRECKEN mich!

Sieht denn niemand, wie man durch die privaten Sender mehr oder weniger verblödet? Ist das Bildzeitungsniveau schon so sehr verbreitet, daß man nicht mehr ohne auskommt?

ARD, ZDF und die Dritten wahren eine gewisse Unabhängigkeit. Die Nachrichten dieser Sender bringen keine aktuellen Infos über "Stars", denen gerade mal wieder der Hund weggelaufen ist.

Alleine DAFÜR zahle ich gerne GEZ in Höhe von rund 57 Cent pro Tag.


Sorry, aber das die leute dadurch verblöden bezweifel ich, das hat kaum was mit dem Fernsehen zu tun, sondern eher komplett mit den leuten selber! Wenn man davon verblden würde, würde ich sicherlich nicht mein Abitur, meine abgeschlossene Ausbildung und demnächst auch mein Dipl. haben. Ich gucke ausschließlich Private sender. Denn was bietet ARD und Co mehr? Nichts! Auch viele Soaps (was hat das mit ihrem auftrag noch zu tun?), berichten auch inzwischen über sachen die kein schwein interessiert, bekommen wichtige Liveschaltungen hin und kopieren dann die Privaten...

Es wäre doch so einfach, der Staatzieht zusammen mit der Grundsteuer die Gebühr ein, und leitet die weiter, #hlich wie es mit der Kirchensteuer passiert!