Ist die GEZ-Abgabe gerechtfertigt?


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Wahlergebnisse bspw. habe ich bis jetzt auch immer über die Privaten mitbekommen, spätestens über Newsmeldungen unabhängiger Newssites im Internet, dass Wahlkampfgeblubber drumherum braucht eh niemand.

Warum bestimmst Du was ich brauche?

Und der Zapfenstreich vom Wulff wurde auch ausführlich auf N24 breit getreten zu dem Tag.

Aber nur wegen der Vuvuzelas... :ugly:

Ich guck seit Jahren keine ÖR mehr, [...]

Und warum glaubst Du dann, Dir eine Meinung über das heutige Programm der öffentlich-rechtlichen Medien bilden zu können?
 
Warum bestimmst Du was ich brauche?

Ach du brauchst das Wahlkampfgeblubber der Politiker, das im Vorfeld der Wahlen bevorzugt auf den ÖR zu sehen ist? :ugly:
Dann plädier ich drauf, dass die GEZ trotzdem abgeschafft wird, damit andere, die sich nicht dafür interessieren, nicht dafür bezahlen müssen, dass du dir das angucken kannst. Wenn du das unbedingt brauchst, hol dir einen entsprechenden Pay-TV Sender der deine Konsumansprüche befriedigt.
Kannst du die Argumentation nachvollziehen?
GEZ zahlt erstmal jeder der ein Empfangsgerät hat, ob er das von der GEZ finanzierte Programm dann auch in Anspruch nimmt, ist denen egal. Eine vernünftige FreeTV-Lösung (eben wie die derzeitig werbefinanzierten Privaten) und zusätzlich einen auf den Kunden zugeschnittene Pay-TV Lösung ist besser als eine Zwangsabgabe, der man nur dadurch entgehen kann, dass man entweder Student mit Baföganspruch oder ALGII-Empfänger ist.
Die Privaten bieten dasselbe Spektrum wie die ÖR, nur mit mehr Werbung und Zielgruppenorientierter, vor allem dem jungen Publikum gegenüber.


Und warum glaubst Du dann, Dir eine Meinung über das heutige Programm der öffentlich-rechtlichen Medien bilden zu können?

Internet, Fernsehzeitschriften, zwanghaftes Mitkonsumieren wenn man bei Verwandten ist...
Nur weil ich "vergessen" hab wo ich auf meiner Fernbedienung ARD/ZDF etc. finde, heisst es nicht, dass ich uninformiert bin und nicht ab und an durch externe Quellen mitbekomme, dass da qualitativ fast dasselbe läuft wie auf den anderen Programmen.
 
[...]
Dann plädier ich drauf, dass die GEZ trotzdem abgeschafft wird, damit andere, die sich nicht dafür interessieren, nicht dafür bezahlen müssen, dass du dir das angucken kannst. Wenn du das unbedingt brauchst, hol dir einen entsprechenden Pay-TV Sender der deine Konsumansprüche befriedigt.
Kannst du die Argumentation nachvollziehen?[...]

Die Frage ist wahrscheinlich eher, ob es für diese Inhalte dann eine genügend große Zielgruppe gibt, damit sie überhaupt angeboten werden. Zahlen muss ich ja ohnehin, also könnte das allein mich nicht schrecken.

[...] Die Privaten bieten dasselbe Spektrum wie die ÖR, nur mit mehr Werbung und Zielgruppenorientierter, vor allem dem jungen Publikum gegenüber.

Und genau deswegen würde ich wohl nie einen privaten Sender finden, der ein Programm wie PHOENIX ausstrahlt.

[...]Nur weil ich "vergessen" hab wo ich auf meiner Fernbedienung ARD/ZDF etc. finde, heisst es nicht, dass ich uninformiert bin und nicht ab und an durch externe Quellen mitbekomme, dass da qualitativ fast dasselbe läuft wie auf den anderen Programmen.

Um Dir ein eignes Bild zu machen reicht das wohl eher nicht, aber vielleicht reichen Dir ja im allgemeinen nachgekaute Infos aus externen Quellen.

Das würde auch Deine Zufriedenheit mit der politischen Berichterstattung bei den Privaten erklären.
 
im Endeffekt hat sich der Markt selbst reguliert und ich denke, wenn man mit unseren GEZ-Geldern so verfahren würde, dass der Sender verpflichtet ist, eine gewisse Qualität zu liefern, dann würden sich weniger Leute darüber aufregen. Jetzt fühlt man sich abgezockt (ich auch). Man zahlt sehr viel Geld, aber geliefert bekommt man im Endeffekt nur Schrott dafür.

Naja zur Qualität kann man nicht gezwungen werden. Man kann verpflichtet werden einen gewissen Prozentsatz an Randgruppenfernsehen zu machen aber dadurch sind diese Sendungen nicht qualitativ. Also ich hätte keine Lust, dass durch eine Steuer wie bei euch oder aber durch unsere GEZ unsere schrottigen Privatsender finanziert werden. Dafür reicht die Werbung ja heute auch aus.

Die Rundfunkgebühr ist sicherlich ein wenig verkommen aber der Grundgedanke ist halt nicht schlecht.
 
Dann ist die Frage: Erfüllen das die derzeit empfangbaren, werbefinanzierten Privatsender schlechter als die ÖR?
Die meisten Privatsender erfüllen davon gar nichts. Nicht ansatzweise. Das ein Nachrichtensender Nachrichten bringt, ist ja OK, alles an "Rahmenprogramm" kannst Du dort aber vergessen.

Kultur/Bildung liefern n-tv, N24 und ab und an auch VOX mit ganz guten Dokus.
Wenn DAS Dein Anspruch an Grundversorgung ist, dann brauchst Du die ÖR sicher nicht, das ist richtig.

Also ich sehe die Grundversorgung, so wie du sie definierst nicht gefährdet, wenn man die GEZ abschafft und einen riesigen "Niveausturz" wirds auch nicht geben.
Den erkenne ich bereits, wenn ich heute auf Privatsender umschalte.

Menschen die dagegen körperlich und/oder geistig benachteiligt sind, sind schon ein besserer Standpunkt, wenn du die GEZ verteidigen möchtest, aber ich sehe auch hier nicht wirklich, wo die ÖR Programm, das speziell auf solche Leute zu geschnitten ist, zeigt.
Du hast danach auch noch nicht gesucht, oder?

Nee nee, du gehst zu deinem Nachbarn hin und liest ihm aus der Zeitung vor, damit er auf dem neuesten Stand ist. Das ist soziales Miteinander
Das mag sein, aber es entspricht nicht dem, was mein Nachbar unter Unabhängigkeit versteht.

Siehe weiter oben. Qualitativ ist das von allen, durch die GEZ, finanzierte, aber nicht von allen genutzte Programm der ÖR qualitativ nicht wirklich besser, als das der Privaten.
Da unterscheiden sich halt unsere Meinungen. Aber das ist durchaus OK für mich. Ich will Dich ja gar nicht überzeugen.

Ich sehe aber nicht, dass es solange es die GEZ schon gibt, viel für eben jene "Benachteiligten" getan wurde. Abgesehen davon, dass es an Silvester von "Dinner for one" noch eine Version für Gehörlose gibt :mrgreen:
Mit Scherzen wirst Du bei der Diskussion nicht weiterkommen. Aber vielleicht schaust Du Dir mal die Programmtafeln von Eins Plus, Eins Extra, Phonix etc. an und versuchst, etwas Vergleichbares an z.B. politischer Bildung im Privatfernsehen zu finden. Und evtl. auch nocht Kika, aber da vermute ich, dass Du SuperRTL für Kinder genauso super findest.

Und dann vergessen wir mal nicht die Radioprogramme des ÖR.

Was unterscheidet denn denn den Geschmack dieser Zielgruppe von solchen mit Freundin?
Nichts, aber die Notwendigkeit des Konsums ist nicht unbedingt gegeben. Livebilder sind da doch besser.

Ich find eigentlich wirklich wenig im Fernsehen das diesen Anspruch in einer Weise genügen würde die es rechtfertigt dafür verpflichtend zahlen zu müssem.
Ich finde davon genug. Ich finde aber auch leider viel zu viel, dass nicht in das Schema passt, um vom Gebührenzahler finanziert zu werden. Und würde man darauf verzichten, wäre die Gebühr auch deutlich niedriger. Aber ein kompletter Verzicht würde die Qualität des Rundfunks deutlich vermindern. Die USA waren da ein tolles Beispiel, was die Qualität des frei empfangbaren Fernsehens anging.

Marty
 
Über Unterhaltung kann man sich streiten. Pro7 hat ganz gute amerikanische Serien/Sitcoms und Blockbuster, dafür haben die ARD/ZDF schnulzige Heimatfilme oder deutsche Kriminalsendungen, gute deutsche Sitcoms vermisst man allerdings.
Zwar keine rein deutsche Sitcom, da aus UK adaptiert, aber trotzdem richtig gut war "Ein Herz und eine Seele".

Also ich sehe die Grundversorgung, so wie du sie definierst nicht gefährdet, wenn man die GEZ abschafft und einen riesigen "Niveausturz" wirds auch nicht geben.
Genau der "Niveausturz" ist doch das Problem. Man kann mE darüber diskutieren, ob die Grundversorgung auch ohne GEZ gesichert ist, aber eben genau die Qualität ist doch das Problem. Vielfältige Kultur, informative und "neutrale" Ratgebersendungen, kritische Polit- und Medienmagazine, Kabarett, Musiksendungen, anspruchsvolle Filme, Literatursendungen usw. - all das auf den Privaten zu finden ist wie die Nadel und der Heuhaufen (falls es so etwas überhaupt gibt). Und was man auch nicht vergessen soll ist das regionale Fernsehen, was dann nur durch diletantisches, werbeverseuchtes Stadt-TV ersetzt werden würde.

Sicherlich verfehlt das ÖR häufig den Maßstab Grundversorgung - so wohl nach unten als auch nach oben. Aber sollte die GEZ abgeschafft werden, geht wird die Medienvielfalt darunter leiden.
 
Genau der "Niveausturz" ist doch das Problem. Man kann mE darüber diskutieren, ob die Grundversorgung auch ohne GEZ gesichert ist, aber eben genau die Qualität ist doch das Problem. Vielfältige Kultur, informative und "neutrale" Ratgebersendungen, kritische Polit- und Medienmagazine, Kabarett, Musiksendungen, anspruchsvolle Filme, Literatursendungen usw. - all das auf den Privaten zu finden ist wie die Nadel und der Heuhaufen (falls es so etwas überhaupt gibt). Und was man auch nicht vergessen soll ist das regionale Fernsehen, was dann nur durch diletantisches, werbeverseuchtes Stadt-TV ersetzt werden würde.

Dann sollte die Qualitäts"sicherung" aber nicht durch eine Zwangsabgabe erfolgen.
Kritische Polit- und Medienmagazine findet man tatsächlich sehr selten bei den Privaten und ein Fan von vergleichbaren Formaten bei den Privaten, wie "Studio Friedman" bin ich nicht gerade, Literatursendungen sind meiner Meinung nach überflüssig, wer sich mit Literatur beschäftigt liest sie und schaut kein Fernsehen (und der Meinung sind anscheinend auch genügend andere, dass es Eingang bei wikipedia fand https://de.wikipedia.org/wiki/Literaturfernsehsendung "Literaten und Literaturfreunde begegnen dem Fernseh- und Filmmedium bis heute mit Vorbehalten. Kritikpunkte sind unter anderem Kommerzialisierung, Banalisierung und Subjektivismus.").
Die restlichen Formate sind in ähnlicher Qualität, allerdings Zielgruppen- und werbeorientiert und Mainstreamtauglicher. Das kaum ein junger Mensch noch ÖR schaut wird wohl seinen Grund haben.
Musiksendungen sind überall gleich schlecht, ob nun Silbereisen oder Bohlen, is mir egal, ich schau sowohl den Castingquatsch nicht als auch Volksmusik nicht.
Um ernsthaftes Kabarett kann man natürlich trauern, wenn man auf Comedy wie sie auf RTL u. Pro7Sat1 gemacht wird nicht so abfährt. Aber statt dann Unsummen in den Rachen der GEZ zu stecken kann man den Künstler auch direkt unterstützen und sich eine Vorstellung live anschauen. Die Kabarettisten touren nämlich auch durch Deutschland und sind nicht nur im Fernsehen zu sehen :mrgreen:
Wenn wir also Niveau darüber festmachen, dass bezahlt werden muss, dann ist doch die beste Lösung eine verschlüsselte, kundenorientierte Pay-TV-Lösung. Wenn die von dir genannten Inhalte tatsächlich Mainstream- und somit Medientauglich sind, dann wird es sicher kein Problem sein, dass die Anbieter genügend zahlende Kunden, auch ohne Zwangsabgabe durch die GEZ, finden.
Dann kann sich jeder selbst und frei entscheiden, ob ihm das "werbeverseuchte und dilletantische" Privatfernsehen ausreicht oder ob er, um seinen Kultur- und Volksmusikhunger zu stillen, noch weitere Kanäle dazu bucht. Und im Übrigen, ich hab nichts gegen Kultur- und Medienvielfalt, aber dadurch würde so manch derzeitige Totgeburt der ÖR verhindert, da wenn nicht genug zahlende Kunden da sind, sowas gar nicht erst auftritt.

Aber sollte die GEZ abgeschafft werden, geht wird die Medienvielfalt darunter leiden.

Nehmen wir einfach mal das Auftreten des modernen "homo sapiens" aka Cro-Magnon-Mensch in Europa und die Annahme das der Fernseher seinen "Siegeszug" nach dem 2. Weltkrieg begann, dann kam der Mensch ca. 29.940 Jahre ohne TV aus. Im Vergleich dazu sind die letzten 60 Jahre mit Fernsehen zu vernachlässigen. Ob wir also eine Medienvielfalt unbedingt brauchen ist sehr sehr fraglich. Und ob diese über eine allgemeine Zwangsabgabe realisiert werden muss, ist noch fraglicher.
 
Aber statt dann Unsummen in den Rachen der GEZ zu stecken kann man den Künstler auch direkt unterstützen und sich eine Vorstellung live anschauen. Die Kabarettisten touren nämlich auch durch Deutschland und sind nicht nur im Fernsehen zu sehen.

Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Wohl aber nehmen es Künstler, nicht nur Kabarettisten, gerne als Werbung, im TV aufzukreuzen.
Vor fünf Wochen sah ich z.B. Sebastian Krumbiegel im Morgenmagazin der ÖR, der dort einen Auftritt hatte.
Danach habe ich spontan für seine Solo Tour Karten bestellt, Hotel gebucht, und am Merchandising Stand auch noch Kohle gelassen.
Alles kein Thema.

Wenn wir also Niveau darüber festmachen, dass bezahlt werden muss, dann ist doch die beste Lösung eine verschlüsselte, kundenorientierte Pay-TV-Lösung. Wenn die von dir genannten Inhalte tatsächlich Mainstream- und somit Medientauglich sind, dann wird es sicher kein Problem sein, dass die Anbieter genügend zahlende Kunden, auch ohne Zwangsabgabe durch die GEZ, finden.

1.) Niveau macht hier sicherlich keiner von der Frage GEZ ja oder nein abhängig.
Es ist nur so, dass man bei einem gesicherten Etat ganz anders agieren und recherchieren kann, als bei einem Etat, der durch Werbung unsicher ist.
Da kann man auch mal einen qualitätiv hochwertigen Beitrag bei Themen bringen, die eben nicht mainstream tauglich sind.
Alternativ kann man bei mainstream tauglichen Themen tiefer in die Materie einsteigen.
2.) Es geht auch nicht um den Mainstream, sondern um die Grundversorgung aller Medienteilnehmer.
Dass es da zu Konflikten mit den Konsumenten bzw. unter den verschiedenen Zielgruppen kommt, ist wohl unausweichlich.

gruss kelle!
 
Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Das eine ist aber eine freiwillige Inanspruchnahme und zahlen für eine künstlerische Leistung, weil man eben diese würdigt. Das andere ist eine, sofern man die ÖR nicht schaut, Zwangsabgabe, der man nur durch HartzIV und dem entsprechenden Bescheid entgehen kann (sofern man niemanden belügen und bescheissen möchte).
Im Grunde brauchen wir so etwas wie Fernsehen gar nicht, überlebenswichtig ist es zumindest nicht. Und ich persönlich möchte frei wählen können ob ich was bezahle und wofür ich bezahle. Und wenn ich nichts bezahlen möchte, muss ich mich damit zufrieden geben, dass es über Werbung finanziert wird.
Und eigentlich ist ein werbefinanzierstes Programm (Betonung liegt auf eigentlich) sogar qualitativ hochwertig, da es auf gute Quoten angewiesen ist. Die Zwangsfinanzierten ÖR hingegen können sich teilweise ganze Kanäle als Totgeburten leisten, was in meinen Augen auch nicht okay ist.



1.) Niveau macht hier sicherlich keiner von der Frage GEZ ja oder nein abhängig.
Es ist nur so, dass man bei einem gesicherten Etat ganz anders agieren und recherchieren kann, als bei einem Etat, der durch Werbung unsicher ist.
Da kann man auch mal einen qualitätiv hochwertigen Beitrag bei Themen bringen, die eben nicht mainstream tauglich sind.
Alternativ kann man bei mainstream tauglichen Themen tiefer in die Materie einsteigen.

Das funktioniert genauso über ein Pay-TV-Angebot. Der Pay-TV-Sender hat im Optimalfall seine Bestandskunden und damit einen gesicherten Etat. Zudem sind die ÖR derzeit ja auch "Mainstreamorientiert", das Problem ist nur, dass sie beim jungen Publikum absolut daneben zielen. Ein Pay-TV-Sender hingegen kann sich spezialisieren und seinem zahlenden Publikum qualitativ hochwertige Formate liefern, weil man sich nur auf einen Bereich konzentrieren muss. Die bisherigen Pay-TV-Angebote zeigen doch durchaus, dass es funktioniert.


2.) Es geht auch nicht um den Mainstream, sondern um die Grundversorgung aller Medienteilnehmer.
Dass es da zu Konflikten mit den Konsumenten bzw. unter den verschiedenen Zielgruppen kommt, ist wohl unausweichlich.

Der medialen Grundversorgung, also einfach gesagt Information, Unterhaltung, gelegentlich Spielfilme ist mit dem kostenfreien (weil durch Werbeeinblendung finanzierten) Programmen der Privaten Sender Genüge getan. Also ich brauch jedenfalls keine Grundversorgung die aus Heimatfilmen und Volksmusik besteht. Gut vielleicht kommt das noch, aber dafür werd ich sicher keine GEZ zahlen, damit ich in 40-50 Jahren Volksmusik gucken kann, wenn ich das Alter der momentanen Zielgruppe der ÖR erreicht hab.
 
Dann sollte die Qualitäts"sicherung" aber nicht durch eine Zwangsabgabe erfolgen.
Warum nicht. Halte ich für den idealen Weg, weil eine Quotenjagd - wie sei beim ÖR leider auch schon gibt - viel zu sehr auf die Qualität drückt.
Musiksendungen sind überall gleich schlecht, ob nun Silbereisen oder Bohlen, is mir egal, ich schau sowohl den Castingquatsch nicht als auch Volksmusik nicht.
Also Musiksendungen sind dann doch noch seit dem Untergang von MTV und VIVA2 im ÖR um Welten besser als das, was die Privaten anbieten. Allen voran ARTE mit Tracks und One Shot Not, aber auch die Dritten mit ihren Konzerten (z.B. Rock am Ring) und Jazzsendungen, sowie 3sat.

Das kaum ein junger Mensch noch ÖR schaut wird wohl seinen Grund haben.
Hat vermutlich mehrere Gründe. Die Frage ist, wo sie schwerpunktmäßig liegen - beim ÖR oder bei der Jugend.

Ansonsten: Filme kommen im ÖR (vermutlich) genauso oft wie bei den Privaten. Bei denen wurden in den letzten Jahren die wöchentlich Filmquote deutlich geringer. Problem bei dem ÖR ist meistens die Uhrzeit - die Filme kommen relativ spät, vor allem die guten. Und Ratgebersendungen? Welche Ratgebersendungen gibt es denn bei den Privaten?

Wenn wir also Niveau darüber festmachen, dass bezahlt werden muss, dann ist doch die beste Lösung eine verschlüsselte, kundenorientierte Pay-TV-Lösung.
Diese Schlussfolgerung halte ich für falsch. Denn das würde bedeuten, dass man Niveau, Qualität und Vielfalt an die Quote koppelt. Und das diese Verbindung nicht aufgeht, dürfte klar sein.

Nehmen wir einfach mal das Auftreten des modernen "homo sapiens" aka Cro-Magnon-Mensch in Europa und die Annahme das der Fernseher seinen "Siegeszug" nach dem 2. Weltkrieg begann, dann kam der Mensch ca. 29.940 Jahre ohne TV aus. Im Vergleich dazu sind die letzten 60 Jahre mit Fernsehen zu vernachlässigen.
Gleiches gilt für Internet/Computer, Telefon, Auto/Flugzeug, Krankheitsvorsorge, Licht/Energie, Kühlschrank usw. :roll:

Und ich persönlich möchte frei wählen können ob ich was bezahle und wofür ich bezahle.
Genau, zahlt in unserer Gesellschaft jeder nur das, was er möchte. Wenn er/sie es nicht braucht, wozu dann bezahlen?
Und wenn ich nichts bezahlen möchte, muss ich mich damit zufrieden geben, dass es über Werbung finanziert wird.
Werbefinanzierte Gesundheitsversorgung. :ugly:

Und eigentlich ist ein werbefinanzierstes Programm (Betonung liegt auf eigentlich) sogar qualitativ hochwertig, da es auf gute Quoten angewiesen ist.
Und warum nur eigentlich? Was sind ide Gründe?


Ein Pay-TV-Sender hingegen kann sich spezialisieren und seinem zahlenden Publikum qualitativ hochwertige Formate liefern, weil man sich nur auf einen Bereich konzentrieren muss. Die bisherigen Pay-TV-Angebote zeigen doch durchaus, dass es funktioniert.
Welche Pay-TV-Angebote sind denn das!? Gerade in Deutschland ist die Pay-TV-Geschichte ehern durch Misserfolg gekennzeichnet. Und im Ausland? Keine Ahnung, ich hab nur so meine Zweifel, dass kleine Spezialsender bestehen können in Konkurrenz zu den großen.

Also ich brauch jedenfalls keine Grundversorgung die aus Heimatfilmen und Volksmusik besteht.
Genau das ist doch das Problem. Anhand deiner Bedürfnisse definierst du, was eine Grundversorgung ist. Du lebst aber in diesem Land nicht allein.
 
das Problem ist nur, dass sie beim jungen Publikum absolut daneben zielen.
Wie genau definierst du denn "jung" in dem Zusammenhang?
Zugegeben: Unterhaltung entspricht in den ÖR bis auf sehr wenige Ausnahmen auch nicht meinem Geschmack, aber als Ü20 mein Interesse an Politik, Wirtschaft, Geschichte zunahm, wurden die ÖR immer unverzichtbarer.

Und ehrlich gesagt möchte ich von den ÖR für mein Geld gar nicht übermäßig unterhalten werden. Unterhaltung gibt es wie Sand am Meer. Die Sendezeit kann man sinnvoller nutzen, einsparen und/oder meinetwegen auf deutlich stärker werbefinanzierte ÖR-Unterhaltungssender ausgliedern, ohne dabei die Unabhängigkeit zu gefährden.

Der medialen Grundversorgung, also einfach gesagt Information, Unterhaltung, gelegentlich Spielfilme ist mit dem kostenfreien (weil durch Werbeeinblendung finanzierten) Programmen der Privaten Sender Genüge getan.
Wenn "Grundversorgung" "absolutes Minimum" bedeuten würde, würde ich dir zustimmen. Viele Angebote der ÖR sind auf privaten Sendern aber nicht zu finden, privat nicht zu finanzieren und dennoch unverzichtbar. Vor allem was Informationen angeht.

Allerdings scheinen es die ÖR mit der Grundversorgung für meinen Geschmack etwas zu übertreiben. Die Notwendigkeit der totalen digitalen Expansion erschließt sich mir z.B. nicht. Die Kehrseite des quasi unbegrenzten Budgets?
 
Ansonsten: Filme kommen im ÖR (vermutlich) genauso oft wie bei den Privaten. Bei denen wurden in den letzten Jahren die wöchentlich Filmquote deutlich geringer. Problem bei dem ÖR ist meistens die Uhrzeit - die Filme kommen relativ spät, vor allem die guten. Und Ratgebersendungen? Welche Ratgebersendungen gibt es denn bei den Privaten?

Akte 20.12 zum Beispiel könnte man als Ratgebersendung erwähnen. Über die Qualität kann man diskutieren, wie immer. Geschmäcker sind verschieden, aber eine Ratgebersendung bspw. reicht als "Grundversorgung" aus. Man braucht nicht 10 verschiedene Ratgebersendungen auf einem guten Dutzend ÖR-Sendern (wenn man die regionalen Programme dazu zählt).
Was Filme angeht... naja, nichts gegen einen guten deutschen Film, aber die gängigen Blockbuster aus dem Ausland (hauptsächlich natürlich Hollywood) kommen bei den ÖR doch ein wenig zu kurz.

Diese Schlussfolgerung halte ich für falsch. Denn das würde bedeuten, dass man Niveau, Qualität und Vielfalt an die Quote koppelt. Und das diese Verbindung nicht aufgeht, dürfte klar sein.

Im Prinzip bestimmt der Konsument über diese Faktoren. Und normalerweise haben Produktionen mit hoher Qualität und hohem Niveau auch höhere Einschaltquoten. Wenn jemand absoluten Mist produziert, dann flopt es. Es sei denn er wird über die GEZ bezahlt, da ists egal ob es flopt oder nicht.
Das bestimmte niveaulose Formate bei den Privaten erfolgreich sind liegt dann nicht am Finanzierungsmodell, sondern am Konsument. Aber dafür werden keine von der GEZ finanzierten ÖRs gebraucht, da reicht das Privatfernsehen.

Gleiches gilt für Internet/Computer, Telefon, Auto/Flugzeug, Krankheitsvorsorge, Licht/Energie, Kühlschrank usw. :roll:

Natürlich und alles das müssen wir auch bezahlen, wenn wir es haben wollen, aber anders als bei der GEZ wird bei diesen Beispielen keiner gezwungen, für etwas zu zahlen, was er nicht benutzt

Werbefinanzierte Gesundheitsversorgung.

Im Beispiel daneben gegriffen, aber wenn eine Krankenkasse ihren Versicherten einen Tarif anbieten würde, der über Werbung finanziert wird.
Warum nicht?

Und warum nur eigentlich?

Weil uns gewisse Formate beweisen, dass der Konsument sich auch mit weniger Qualität, dafür aber hohem Unterhaltungswert zufrieden gibt. Aber generell ist es doch so, dass wenn man eine gewisse Quote erfüllen muss, auch eine gewisse Qualität abliefern muss.


Welche Pay-TV-Angebote sind denn das!? Gerade in Deutschland ist die Pay-TV-Geschichte ehern durch Misserfolg gekennzeichnet. Und im Ausland? Keine Ahnung, ich hab nur so meine Zweifel, dass kleine Spezialsender bestehen können in Konkurrenz zu den großen.

Informier dich selber. Die Kabelanbieter bieten ein reichhaltiges Programm an Bezahlsendern, mittlerweile kommt das auch in Deutschland an. Eigentlich alles dabei. Krimisender, Sci-Fi-Sender, Dokusender, Kindersender, Musiksender. Bei KD ist sogar ein eigener Pokersender in der Liste.
Und "kleine Spezialsender" gehören meist einer größeren Mediengruppe an, stehen damit also ausser Konkurrenz.

Genau das ist doch das Problem. Anhand deiner Bedürfnisse definierst du, was eine Grundversorgung ist. Du lebst aber in diesem Land nicht allein.

Nein, ich überlege mir, was als Grundversorgung ausreichen würde und das diese Grundversorgung auch kostenfrei bzw. werbefinanziert realisierbar ist.
Wenn die Pro7.Sat1-Mediagroup dann eben auch mal Volksmusik bringen müsste um "älteres" Publikum für sich zu gewinnen, kann ich damit leben, weil niemand gezwungen wird, dafür etwas zu bezahlen.
Inhalte die abseits von Quoten über eine Zwangsabgabe produziert werden, sind für mich bereits Premiuminhalte und können genauso gut auch über Pay-TV realisiert werden.
Da bin ich dann Individuum genug um zu sagen, TV ist nicht überlebensnotwendig und wer mehr davon möchte, als das was ohne Kosten für die Allgemeinheit realisierbar ist, der soll allein dafür aufkommen, ich zahl nicht dem sein Konsum mit.

Wie genau definierst du denn "jung" in dem Zusammenhang?

Grob gesagt 13-35 (eben die relevante Zielgruppe wenn es um Quoten geht). Natürlich gibts in der Gruppe auch Menschen die die ÖR gucken, aber die große Masse davon favorisiert doch eher das Programm, welches auf den Privaten läuft. Blockbuster, actiongeladene Serien aus Hollywood, Sitcoms, Unterhaltungsshows a la Bohlen oder Raab etc.

Zugegeben: Unterhaltung entspricht in den ÖR bis auf sehr wenige Ausnahmen auch nicht meinem Geschmack, aber als Ü20 mein Interesse an Politik, Wirtschaft, Geschichte zunahm, wurden die ÖR immer unverzichtbarer.

Konnte ich bis jetzt immer besser und umfangreicher durch Fachliteratur, sowohl offline in Papierform als auch online, befriedigen. Wenn es um reine/s Information/Wissen geht, dann sind die ÖR auf jedenfall kompetent ersetzbar und verzichtbar. In Zeiten des Internets als Informationsquelle ist Fernsehen/Radio/Kino reine Unterhaltung.

Die Sendezeit kann man sinnvoller nutzen, einsparen und/oder meinetwegen auf deutlich stärker werbefinanzierte ÖR-Unterhaltungssender ausgliedern, ohne dabei die Unabhängigkeit zu gefährden.

Was aber zur Folge haben müsste, das der GEZ-Beitrag deutlich sinken müsste oder ganz abgeschafft, sofern der Politiker es endlich mal schafft vernünftig mit Steuergeldern zu haushalten, so dass auch noch etwas für die Finanzierung von 1-2 ÖR-Sendern da ist ohne das der Steuerzahler mehr zahlen müsste.

Wenn "Grundversorgung" "absolutes Minimum" bedeuten würde, würde ich dir zustimmen. Viele Angebote der ÖR sind auf privaten Sendern aber nicht zu finden, privat nicht zu finanzieren und dennoch unverzichtbar. Vor allem was Informationen angeht.

Natürlich ist eine Grundversorgung absolutes Minimum. Für den Arbeitslosen, der auf eine Grundversorgung angewiesen ist, gibts ja auch nur das finanzielle Minimum. Und was Informationen angeht: Internet. Und da sind die Sites der ÖR absolut vernachlässigbar.

Die Kehrseite des quasi unbegrenzten Budgets?

Deshalb ÖR durch Pay-TV ersetzen, GEZ abschaffen, mediale Grundversorgung durch die werbefinanzierten Privaten. Weniger ist manchmal mehr.
 
Akte 20.12 zum Beispiel könnte man als Ratgebersendung erwähnen.
Ist nicht dein Ernst jetzt...
Über die Qualität kann man diskutieren, wie immer.
Diskutieren wir. Aber: Laut deine Aussage ist ein werbefinanziertes Programm wie Akte "qualitativ hochwertig", da es auf Quote angewiesen ist...
Geschmäcker sind verschieden, aber eine Ratgebersendung bspw. reicht als "Grundversorgung" aus. Man braucht nicht 10 verschiedene Ratgebersendungen auf einem guten Dutzend ÖR-Sendern (wenn man die regionalen Programme dazu zählt).
Jepp, Gesundheitsthemen in einer Gartensendung sind ja auch extrem sinnvoll :ugly:
Das einzige, was ich Dir zugestehe, ist die Zerfaserung in X kleine lokalformate. Das muss wirklich nicht sein.

Was Filme angeht... naja, nichts gegen einen guten deutschen Film, aber die gängigen Blockbuster aus dem Ausland (hauptsächlich natürlich Hollywood) kommen bei den ÖR doch ein wenig zu kurz.

Also, "Departed" ohne Werbung im ZDF finde ich doch besser als in RTL mit 5 Breaks... Der einzieg Unterschied ist, wie schon angesprochen, der Sendeslot. Der liegt bei den ÖR nämlich nach 22 Uhr. Finde ich als Familienvater aber deutlich Besser.
Im Prinzip bestimmt der Konsument über diese Faktoren. Und normalerweise haben Produktionen mit hoher Qualität und hohem Niveau auch höhere Einschaltquoten. Wenn jemand absoluten Mist produziert, dann flopt es. Es sei denn er wird über die GEZ bezahlt, da ists egal ob es flopt oder nicht.
Das bestimmte niveaulose Formate bei den Privaten erfolgreich sind liegt dann nicht am Finanzierungsmodell, sondern am Konsument. Aber dafür werden keine von der GEZ finanzierten ÖRs gebraucht, da reicht das Privatfernsehen.
Und genau im Umkehrschluss liegt doch das Argument FÜR den ÖR. Wenn der Großteil der Konsumenten Bash- und Mobbing-TV a la RTL sieht, kann das doch nicht bedeuten, dass dies sämtliche Kultur und Informationsbedarf der deutschen Gesellschaft darstellt.
 
Ist nicht dein Ernst jetzt...

Diskutieren wir. Aber: Laut deine Aussage ist ein werbefinanziertes Programm wie Akte "qualitativ hochwertig", da es auf Quote angewiesen ist...

Als was würdest du denn dann Formate wie Planetopia oder Akte definieren? Eine reine Wissenssendung a la Terra X oder vergleichbar Galileo ist es nicht.
Eine reine Dokumentation ist es auch nicht. Und da dort Tipps und Rat gegeben wird: Ratgebersendung. Ob dir das zusagt sei dahin gestellt.
Laut meiner Aussage ist ein werbefinanziertes Programm in dem Sinne "qualitativ hochwertig", dass es das werberelevante Publikum ansprechen muss, ansonsten ist das Format schnell wieder abgesetzt.

Jepp, Gesundheitsthemen in einer Gartensendung sind ja auch extrem sinnvoll

Wozu braucht es bei den ÖR mehrere verschiedene Ratgebersendungen?
Wenn der individuelle Konsument explizit eine Gartensendung sehen möchte, dann soll er einen Pay-TV Sender suchen, auf dem sein Konsumanspruch explizit befriedigt wird, den er dann aber auch alleinig bezahlen muss.
Für die kollektive Grundversorgung würde auch bspw. ein wöchentliches allgemeines Format (wie eben Akte) a 60 min ausreichen, in denen verschiedene Themen gesplittet behandelt werden. So kann 20 min auf ein Gesundheitsthema eingegangen werden, 20 min auf den Garten und 20 min auf technische Themen. Zum Beispiel.

Das einzige, was ich Dir zugestehe, ist die Zerfaserung in X kleine lokalformate. Das muss wirklich nicht sein.

Wenn der individuelle Konsument dafür bezahlt und das Lokalformat damit leben kann, habe ich da nichts gegen.
Aber ich habe eben etwas gegen die GEZ welche an den Besitz eines Empfangsgeräts gebunden ist und nicht an die Konsumansprüche des Konsumenten.
Mir würde es als Lösung ja vollkommen ausreichen, wenn die derzeit Öffentlich-rechtlichen verschlüsselt werden und nur noch derjenige diese sehen kann, der auch GEZ zahlt, damit wären wir aber wieder im Bereich der Pay-TV-Lösung die ich bereits seit Anfang meiner Beiträge propagiere.

Also, "Departed" ohne Werbung im ZDF finde ich doch besser als in RTL mit 5 Breaks... Der einzieg Unterschied ist, wie schon angesprochen, der Sendeslot. Der liegt bei den ÖR nämlich nach 22 Uhr.

Bei einer derzeitigen Gebühr von monatlich 17,98€ (https://www.gez.de/gebuehren/gebuehrenuebersicht/index_ger.html), wenn man TV und PC besitzt, kann ich mir dafür solche Filme auch ohne Werbeunterbrechung in wesentlich besserer Bildqualität auf Blu-Ray holen. Und kann dann zudem auch noch bestimmen wann ich diese Filme gucke.
Bei den Privaten verzichte ich auf das Selbstbestimmungsrecht gerne, nehme auch gerne eine schlechtere Bildqualität in Kauf und Werbeunterbrechungen (super Pinkelpausen^^), dafür zahl ich aber auch an die keine monatlichen Gebühren.
Bei der GEZ zahlt man und bekommt praktisch nichts dafür.

Und genau im Umkehrschluss liegt doch das Argument FÜR den ÖR. Wenn der Großteil der Konsumenten Bash- und Mobbing-TV a la RTL sieht, kann das doch nicht bedeuten, dass dies sämtliche Kultur und Informationsbedarf der deutschen Gesellschaft darstellt.

Und der kleine Teil kann, wenn er seinen Kultur- und Informationsbedarf über die ÖR decken möchte, gerne GEZ bezahlen, dann aber bitte in einem Pay-TV-Modell und nicht als Zwangsabgabe gebunden an den Besitz von "Empfangsgeräten".
 
Akte 20.12 zum Beispiel könnte man als Ratgebersendung erwähnen.

Lass mich raten.. Du liest die BILD? :ugly:

Übrigens ordnen sich Galileo, Planetopia, Akte blabla sich selbst als Infotainmentsendungen ein (mit Schwerpunkt Entertainment und ein wenig Information). Die sehen sich selbst nicht mal als Ratgebersendung, sondern als pure Unterhaltung für die (teils ungebildeten) Masse.

Ich persönlich favorisiere Sachen wie etwa die 3SAT-Thementage - die würde ich sogar im PAY-TV buchen. Aber Akte blabla ist nur Volksverdummung³.
 
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