Rücklastschrift Gebühr

15.50 Euro? Never in the life.


naja, gehen wir mal, rein kaufmännisch, davon aus:

rückmeldungen der banken prüfen (auf die einzelne bezogen, sagen wir mal 5min)
abgleich und zuordnung zum kunden (sagen wir mal, weil es viele kunden sind, 10 min)
erstellen der mahnung, inkl verbuchung ins mahnwesen (10 min)

sind schon 25min

nun runden wir das einfach auf 30 min

was kostet dem arbeitgeber (nicht was der arbeitnehmer bekommt) die stunde des angestellten?

dazu kommt dann die erweiterte buchhaltung, rückbuchen des gesamten aus der eingangbilanz, umbuchung, etc

danach die manuelle verbuchung für die durch den kunden manuell getätigte einzahlung (vielleicht noch suchen, weil nicht alle daten korrekt angegeben wurden)

und schon bist du bei einer stunde...

dazu nebenkosten für strom, gas, wasser, etc...
abnutzung eingesetzter geräte
aufwendungen für druckkosten
etc...

das alles kann, wenn es einen doch sehr groß0e firma mit riesem verwaltungsapparat ist, schon locker mehr als 10€ sein, da klingen 15€ realistisch

man muss es eben kaufmännisch betrachten

ps.. obige liste sellt keinen anspruch aof korrektheit und vollständigkeit, es war eine milchmädchenrechnung im überschlag :mrgreen:
 
Witti,

das willst du einem Ex-Buchhalter erzählen? *Grins* Sorry.

Wer mehr als eine Minute für so eine Buchung braucht, wird nicht alt im Job.
Je nach System, evt. auch zwei. Aber bestimmt nicht mehr.

Meist geht das aber heute automatisch. Es gibt Abgleiche zwischen Kontoauszug und System, da wird schon 80 - 90% automatisch gebucht.
Rücklastschriften zu 100%, da eine dem System bekannte interne Nummer auftaucht.

Ok, das ist die Profivariante, aber mein Ex-Arbeiteitgeber (TK-Unternehmen) hätte sonst 6 Leute gebraucht, die nur Bank buchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
naja, gehen wir mal, rein kaufmännisch, davon aus:

rückmeldungen der banken prüfen (auf die einzelne bezogen, sagen wir mal 5min)
abgleich und zuordnung zum kunden (sagen wir mal, weil es viele kunden sind, 10 min)
erstellen der mahnung, inkl verbuchung ins mahnwesen (10 min)

sind schon 25min

nun runden wir das einfach auf 30 min

was kostet dem arbeitgeber (nicht was der arbeitnehmer bekommt) die stunde des angestellten?

dazu kommt dann die erweiterte buchhaltung, rückbuchen des gesamten aus der eingangbilanz, umbuchung, etc

danach die manuelle verbuchung für die durch den kunden manuell getätigte einzahlung (vielleicht noch suchen, weil nicht alle daten korrekt angegeben wurden)

und schon bist du bei einer stunde...

dazu nebenkosten für strom, gas, wasser, etc...
abnutzung eingesetzter geräte
aufwendungen für druckkosten
etc...

das alles kann, wenn es einen doch sehr groß0e firma mit riesem verwaltungsapparat ist, schon locker mehr als 10€ sein, da klingen 15€ realistisch

man muss es eben kaufmännisch betrachten

ps.. obige liste sellt keinen anspruch aof korrektheit und vollständigkeit, es war eine milchmädchenrechnung im überschlag :mrgreen:

LÖL Gas,Wasser ?
Ausserdem lagen ein paar sekunden zwischen Buchungsbestätigung und Mails sind kostenlos ! Drucker lol, Mahnkosten gibts nicht und bei denen arbeiten ehr PC'S

und bei druckerkosten druckerzubehör.de druckerpatronen ab 0,01€ :mrgreen:
 
LÖL Gas,Wasser ?
Ausserdem lagen ein paar sekunden zwischen Buchungsbestätigung und Mails sind kostenlos ! Drucker lol, Mahnkosten gibts nicht und bei denen arbeiten ehr PC'S

und bei druckerkosten druckerzubehör.de druckerpatronen ab 0,01€ :mrgreen:


du lachst ..

aber was glaubst du denn?
wie wird denn die heizung betrieben, damit die mitarbeiter nicht frieren?
der drucker inkl abnutzung, der toner und das papier, welches für den druck der internen mitteilung benötigt wird, zb für die akte beim bearbeiter für mahnungen und für die listen der offenen forderungen, die dann wieder der bearbeiter des mahnwesens kontrolliert
wasser: die mitarbeiter waschen sich ja auch mal die hände, verrichten ihre notdurften

das alles sind nebenkosten, die auf die aufträge rundgerechnet werden müssen ...
ich weiß, das sieht ein kunde nie, aber das sind kosten, die entstehen

meine kunden schauen auch immer, wenn ich m ankauf preise nenne, die die nicht akzeptieren wollen und ich denen dann erkläre, dass ich schließlich ja die gesamten kosten trage, inkl steuern und co ..

jaja, die lieben versteckten kosten, die keiner sonst sieht / sehen will
 
Ich weis nicht ob es so wichtig ist aber ich hab netclusiv per mail gebeten den betrag erst am ersten abzubuchen ! Sie haben zugestimmt. Aber die habens ja früher abgebucht.
 
Solche Arbeiten läßt man den Azubi verrichten, der in der std. max. 2€ kostet ;)

Also je nach Bank,Buchführung und Software, Schafft man eigentlich in der Std. 30-ca. 200 Buchungen.
 
Ich weis nicht ob es so wichtig ist aber ich hab netclusiv per mail gebeten den betrag erst am ersten abzubuchen ! Sie haben zugestimmt. Aber die habens ja früher abgebucht.


wenn du dazu einen nachweis hast, war die verfühte abbuchung ja deren schuld, ergo sind es deren kosten

allerdings musst du das denen nun beweisen ...
 
Aber nach neuster Rechtssprechung sind doch die Gebühren der Banken unzulässig... demnach können sie dem Gläubiger doch auch nicht auferlegt werden. Somit kann dieser wirklich nur die "Aufwandsentschädigung" in Rechnung stellen... oder sehe ich das falsch ??

rechtstipp-ruecklastschrift-gebuehrenfrei.html
AlexK hat völlig recht. Im Link stehts genau drin:
Die Karlsruher Richter befanden, dass Bankkunden nicht verpflichtet seien, ihr Konto für eine Einzugsermächtigung immer ausreichend gedeckt zu halten.
Ergo: scheißegal wenn das Teil zurückgeht, die dürfen dir die entstandenen Gebühren nicht weiterberechnen.
 
hmm netclusiv hat geasgt die Bank verlangt von denen !
Und das ist auch zulässig, siehe auch die entsprechende Pressemitteilung des BGH
Die Schuldnerbank (also deine Bank) kann ihre Aufwendungen, die durch die Lastschriftrückgabe mangels Deckung entstehen, im Interbankenverhältnis bei der Gläubigerbank (die Bank von netclusiv) liquidieren, wobei es die Kreditwirtschaft in der Hand hat, insoweit kostendeckende Rücklastschriftentgelte vorzusehen. Die Gläubigerbank (die Bank von netclusiv) kann ihre das Rücklastschriftengelt umfassenden Aufwendungen dem Gläubiger (also netclusiv) in Rechnung stellen, der seinerseits, falls die Lastschrifteinreichung berechtigt war, den Schuldner (also dich) auf Ersatz in Anspruch nehmen kann.

Das einzige, was früher noch passierte, dass die Schuldnerbank dem Schuldner zusätzlich Gebühren berechnet hat. Und nur dieser Teil wurde für unzulässig erklärt.

anddie
 
hm,

is doch billig :)

hier werden einem bei einem kontoueberzug $33 belastet, wenn man es nicht dur kreditkarte oder sparaccount abgesichert hat.

was ich hier so seltsam finde, bei einem losekredit, werden unsummen an ueberziehungszinsen, klaglos akzeptiert.

kommt das aber von einer bank, weil das konto nicht ausrechend gedeckt war, wird lammentiert.

jo, ichhatte auch meine engpaesse so dann und wann, musste ich halt blechen, was solls.

diese einsicht, scheint heute, nicht mehr die regel zu sein


peter
 
das kannst mit den losen doch nicht vergleichen.

Oder nenn mir eine Bank wo ich meine Euro einzahlen kann und im !!Monat!! 10% zinsen bekomme!! Das will ich sehen!


Hmm,

also ich verstehe so nicht ganz.

1. welche kosten entstehen der bank durch rückgabe einer lastschrift?? Also laut gerichtsurteil darf die bank eine Lastschrift erst gar net ausführen, wenn das konto nicht gedeckt ist. Also gibts dann doch auch keine rücklastschrift oder??

Welche kosten entstehen denn der bank? Das geht doch voll automatisch. Wieso kann es ncht so einfach gehen, bank x schickt anfrage an y, y sagt x geht oder geht net. wenn geht wird abgebucht, wenn nicht sagt x das seinem kunden. Das sollte doch so gut wie nix kosten. Das bischen Traffic und rechenkapazität was dafür afgewendet wird...


Naja ist halt abzocke der Banken....
 
Naja mal sehn ich hab nen Telefonischen Termin mit der Chefin von der Buchhaltung morgen. Im notfall benutze ich die Verwirrungs methode :mrgreen:
 
warum,

sollte mam es nicht mit losen vergleichen koennen?
die ja im moment noch geldwertig sind?

ruecklastschrifgten sind aufwendig beim abbucher, nicht jeder hat ne halbautomatische buchhaltung, deren erstehungkosten ein paar 10000 euro verschlingen.
man kann auchnicht an der supermarktkasse sagen, ich hab jetzt kein geld ich komme inner stunde zum bezahlen.die allerdings, behalten den einkaufswagen und berechnen keine gebuehr :)

peter
 
warum,

sollte mam es nicht mit losen vergleichen koennen?
die ja im moment noch geldwertig sind?

ruecklastschrifgten sind aufwendig beim abbucher, nicht jeder hat ne halbautomatische buchhaltung, deren erstehungkosten ein paar 10000 euro verschlingen.
man kann auchnicht an der supermarktkasse sagen, ich hab jetzt kein geld ich komme inner stunde zum bezahlen.die allerdings, behalten den einkaufswagen und berechnen keine gebuehr :)

peter


Lose sind virtuell !

und du willst mir doch ned verzähln das das kreisparkasse und netclusive keine automatische Buchhaltung haben :LOL:
 
Ich habe eben die Banken unter sich gemeint. Ich meinte ncht den der die Lastschrift an seine Bank gegeben hat.

Und wieso nicht? Weil bei den Losen halt alles anders ist.

Aber wenn du das schon nimmt. Meinst du das eine Losebank, wenn sie Lastschriften anbieten würde solche Gebühren nehmen würde?? Also höchstens halt die Klammefkosten, mehr nicht...

hmm wäre doch auch mal ne idee...