Richtige "Formatierung" von Studienarbeiten

PlaciD

Böhser Onkel
ID: 55555
L
11 Februar 2007
722
105
Hi,

ich suche nach einem Buch, dass mir als Nachschlagewerk für normgerechte Aufbereitung von Studienarbeiten im Bereich Informatik dienen kann. Ich weiß nicht, ob "Formatierung" das richtige Wort ist. Was ich suche ist ein Buch, dass mir sagt, wie ich Quellenangaben richtig mache (also was ich in den Text schreibe, was ich im Quellenverzeichnis schreibe), wie ich eine Studienarbeit richtig untergliedere (kommt das Bildverzeichnis am Anfang/am Ende?) usw.

Manche unserer Professoren legen viel Wert auf sowas, ohne uns zu sagen, wie sie es nun wirklich wollen. Wenn man sich dann viel Mühe gibt und aus irgendwelchen Webseiten die Infos zusammensucht, kommt nur ein "Wo haben sie denn diese Art, zu zitieren, her?".

Aus diesem Grund suche ich ein Buch, dass mir sagt, wie ich es richtig mache.

Hat da jemand einen Tipp für mich?

Danke,
Sebastian
 
Hmm, keine Ahnung, ob's dafür "generelle" Richtlinien gibt. Haben die entsprechenden Professoren nicht irgendwelche Diplomarbeiten betreut, die du dir mal ansehen könntest?

BTW: Ich schreibe eigentlich nur noch mit LaTeX / BibTeX und wähle einfach irgendeinen der vorgegebenen Zitierstile aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also eigentlich sollte der Prof. bei einem gespräch schon sagen wir er es gerne hätte.
Ansonsten würde ich ältere Studien/Diplomarbeiten anschauen wie die Leute es dort gemacht haben.

Wenn Du willst kann ich Dir auch schicken wie ich es bei meiner Diplom/Studienarbeit gemacht habe (bioinformatische Themen).
 
Hi,

also ich wollte eigentlich deshalb ein Buch haben, weil ich dem Prof. irgendwas vor die Nase knallen möchte. Der Typ ist ein bisschen "doof", was Studienarbeiten und Formatierung angeht. Ich habe mir richtig Mühe gegeben, irgendwelche Standards nachgelesen usw. und dann nimmt der meine Arbeit auseinander, von wegen wo ich die Art zu Zitieren den her habe und wieso ich das Quellenverzeichnis so aufgebaut hätte usw. usf. Ich habe ihm dann die Dokumente, welche ich mir zusammengesucht habe, vorgelegt und trotzdem war er nicht zufrieden.

Deswegen würde ich es jetzt gerne "richtig" machen, mit irgend nem Buch dass ich dann als Grundlage hernehme.

Dennoch danke für eure Tipps,
Sebastian
 
Mit diesem Problem schlägt sich glaube jeder Student rum. Das Poblem ist Prof a wills so und so und Prof b wieder so und so...

Am besten ist man versucht eine Hausarbeit, Ein Referat zu finden, das von anderen Studenten sind, die den prfo schon hatten und eine gute Note bekommen haben. Und dann das Format nutzen.

Wir hatten nen Prof, der meinte das sachen Falsch sind, dabei waren die aus nem Buch, das er selber empfohlen hat...

Genau so wie wiki... Einige Profs sagen nutzen, adere sagen bloß nciht. Dabei ist inzwischen von experten herausgefunden worden, das Wiki nicht viel mehr Fehler hat als die Encyclopedia Britanica (hinter der Experten stecken) oder wie die heißt....
 
Ich würde dir da auch auf jeden Fall LaTeX / BibTeX ans Herz legen. Da hast Du auf jeden Fall erstmal alle Daten in einem wiederverwendbaren digitalen Format vorliegen. Wie es am Ende formatiert wird, wählst Du über den bibliographystyle aus. Damit bist Du auf jeden Fall standardkonform, schau doch einfach mal bei einem Journal Deiner Fachrichtung nach, was die als bibliographystyle empfehlen (da submitted man sowieso immer LaTeX).

Sollte ihm an den Formatierungen trotzdem was nicht gefallen, kannst Du einen bestehenden bibliographystyle anpassen / umdefinieren. Sollte für einen Informatiker ja ein Kinderspiel sein ;). In jedem Falle muss man nicht alle Referenzen von Hand umformatieren sondern nur die Style-Definition ändern und neu compilieren. Spätestens bei 'ner Diplomarbeit mit ~150 Quellen überlegt man sich das... ;)

Und schließlich und endlich gilt all das nicht nur für den Stil des Quellenverzeichnisses sondern auch für alle anderen Formatangaben. Schnell mal ein Makro ausgetauscht oder eine andere documentclass und schon schaut alles konsistent anders aus. Und alles in allem meistens professioneller als mit 'nem M$Word-"Textsatz".