Jeder Ort, an dem ein Toter Ruht, ist eine "Totenruhestätte" - es muss sich dabei nicht im "geweihten Boden" handeln. Wenn du in verdun einen Schädel ausgräbst und Schindluder damit treibst, ist es automatisch auch Leichenschändung.

Nur kurz das Ergebnis der Emittlungen gegen die Soldaten, das steht ja sonst nicht so gross hier im Forum:

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt. Grund: Keine "Störung der Totenruhe", weil die Schädel nicht auf einem Friedhof lagen.

Damit ist der ganze tolle Aufwasch, den unsere Bundeskanzlerin etc. da gemacht waren, für die Katz. Sie sollte das nächste Mal ihren Mund erst aufreissen, wenn sie sich schlau gemacht.

Marty
 
Ich mag nur mal kurz auf Herrn Menzel zurück kommen, der aus der NPD herausgeworfen wurde:

shortnews schrieb:
Ex-NPD-Abgeordneter versucht Revolver ins sächsische Parlament einzuschleusen

Der ehemalige NPD-Abgeordnete Klaus-Jürgen Menzel hat zusammen mit einem Komplizen versucht, einen Revolver Kaliber 38 in den sächsischen Landtag einzuschmuggeln.

Der Versuch misslang, als die Tasche des Komplizen auf dem Weg zu den Besucherrängen routinemäßig kontrolliert wurde. Der Landtagspräsident Iltgen (CDU) sprach sofort ein unbefristetes Hausverbot gegen den Palamentarier aus.

Menzel besitzt keinen gültigen Waffenschein und hatte bereits zuvor durch die Mitnahme von Patronenhülsen ins Plenum für Aufsehen gesorgt. Aus der NPD wurde er wegen seines "Finanzgebahrens" ausgeschlossen.
Quelle

"Rache" hatte er ja schon angekündigt.
 
Ich mag nur mal kurz auf Herrn Menzel zurück kommen, der aus der NPD herausgeworfen wurde:[...]
Also für mich ist das nur ein kläglicher Akt, um mal wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Ist auch die einzig vernünftige Erklärung, denn wenn jemand weiß, dass er kontrolliert wird, dann will man damit erwischt werden. Jetzt frage ich mich bloß, ob diese Negativschlagzeilen es wert sind, nur um wieder ins Gespräch zu kommen?!

Gruß,
Photon
 
Vielleicht haben wir Glück und der nächste Amokläufer ist von der NPD, dann könnte die endlich verboten werden.
*lach* Na so viel Glück werden wir nicht haben. Aber wenn wir "Glück" haben, dann machen die Medien aus dem nächsten Amokläufer einen NPD-Wähler. Dann findet man im Zimmer des Jungen sicher auch einen Altar, der H****r gewidmet ist, wo er noch vor seinem Amoklauf für den Endsieg betete...

BILD Dir Deine Meinung *g*

Gruß,
Photon
 
Also für mich ist das nur ein kläglicher Akt, um mal wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Ist auch die einzig vernünftige Erklärung, denn wenn jemand weiß, dass er kontrolliert wird, dann will man damit erwischt werden. Jetzt frage ich mich bloß, ob diese Negativschlagzeilen es wert sind, nur um wieder ins Gespräch zu kommen?!

Dazu noch:
Bewertung schrieb:
Ignorier die rechte Idioten doch. Jede Nachricht über denen, ist eine Nachricht zuviel.

Was hat er davon in die Schlagzeilen zu kommen, nichts. Außerdem war es so wie ich das verstanden hab, Zufall, das diese Tasche kontrolliert wurde, ich weiß auch sehr genau, dass NICHT alles kontrolliert wird, wenn man in den Besucherbereich möchte ;) (Bildung schadet ja auch mir nicht^^)

Zur Bewertung kurz was, ich weiß nicht ob du mitliest, normalerweise antworte ich auf sowas nicht, sondern nehme es zur Kenntnis, aber a) Wenn du etwas bewertest, dann versuch wenigstens anständig zu schreiben *g* b) Ignorieren ist genau das, was ich nicht will. Wer nicht aktiv dagegen ist, wird zum Mitläufer und das bin ich nicht.

@mögl. Amoklauf, nun ja, bei dem würden dann Kisten mit Waffen und Comuterspiele gefunden, die Waffen würde man erklären und die Spiele sind dran schuld... so wie immer ;)
 
Was hat er davon in die Schlagzeilen zu kommen, nichts. Außerdem war es so wie ich das verstanden hab, Zufall, das diese Tasche kontrolliert wurde, ich weiß auch sehr genau, dass NICHT alles kontrolliert wird, wenn man in den Besucherbereich möchte ;) (Bildung schadet ja auch mir nicht^^)[...]
Also ich versuche Dir mal, meine Gedankengänge zu erklären:

Dass ein NPD'ler im Landtag Amok laufen will, erscheint mir mehr als unwahrscheinlich. Zur Selbstverteidigung könnte er die Waffe bei sich haben, aber im Normalfall werden Politiker anders hingerichtet oder angegriffen, als bei einer Kneipenprügelei - folglich wird das wohl auch nicht der Grund gewesen sein. Und wer schön öfter in brenzligen Situationen war, der weiß, dass eine Schusswaffe sich nur bedingt zur Sebstverteidigung eignet. Dazu kommt, dass Stichprobenweise Überprüfungen vorgenommen werden und da er zu einer sehr polarisierenden Partei gehört (nicht zuletzt auch in Verbindung mit den letzten Meldungen über in der rechten Szene: Waffenfunde etc), liegt es nahe zu vermuten, dass er damit erwischt werden wollte. Wenn nicht diesmal, dann vielleicht beim nächsten Mal.

Und das gibt auch irgendwie ein Bild. Denn im sächsischen Landtag hat man sich für die Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude eingesetzt, aber das wurde eigentlich flächendeckend überlesen/-hört. Man setzt sich für die deutsche Kultur ein und das wird ebenfalls ignoriert oder in den Dreck gezogen. Aber eine Schlagzeile, dass versucht wurde, eine scharfe Waffe in ein Dienstgebäude zu schmuggeln, das macht schnell die Runde. Hinzu kommt, dass die NPD ja sonst totgeschwiegen wird, so kommt sie wieder in die Schlagzeilen - wenn auch negativ.

Aber was heißt negativ? Die Frage ist doch, welche Wählerschaft die NPD ansprechen will. Und das werden wohl in der Hauptsache Jugendliche (z.T. Erstwähler) sein, wo so eine Wumme teilweise noch ein "cooles Image" hat.

Kann mich natürlich auch völlig irren, aber ein anderer Grund fällt mir kaum ein.

Gruß,
Photon
 
@Photon, ich kann das nachvollziehen, was du dort darlegst, aber ich bin mir sicher in der Quelle gelesen zu haben, dass der Komplize die Waffe dabei hatte und nicht er, aber deine Argumentation zieht da trotzdem.

Warten wir ab, was passiert.
 
Ich finde es mehr als erstaunlich, wie harmlos von Einigen das ganze rechte Gesindel dargestellt wird.
Das Parteiprogramm, speziell der NDP unterscheidet sich nur rudimentär von den Dogmen des 1000jährigen Reiches. Das ist Fakt und kann nicht wegdiskutiert werden.
Da es unsere Verfassung verbietet, eben gegen jene zu sein, fehlt dieser Passus natürlich, würde aber sicher bei einer evtl. Machtübernahme, schnellstens eingefügt werden.
Ah - Ich höre schon die entsprechende Fraktion, die jetzt wieder etwas von "reiner Spekulation" faselt, aber es würde trptzdem so kommen.
Damit wären wir dann beim 4. Reich.
Das es dazu nicht kommt, dafür sollte jeder Mensch mitsorgen.
Da kann man noch so schöne Argumente bringen, wie es Photon ja so gerne tut. Von wegen demokratische Partei und die muss man erst mal gewähren lassen.
Wie die Geschichte ja leider drastisch gezeigt hat, kommt irgendwann der Punkt, an dem es zu spät ist zur Umkehr.
Erschreckend ist für mich auch die naivität, mit der am Anfang dieser Threads, gesagt wird, "Ich würde die gerne mal ausprobieren, jeder soll seine Chance haben".
Erschreckend, wenn ich mir vorstelle es könnte am Ende viele sein, die das gerne mal ausprobieren wollen. Haben die Rechten erstmal die Macht, dann ist nichts mehr mit Probieren, denn wir, das Volk, haben dann nicht mehr die Macht, den Spuk zu bebenden.
Mit wieviel Fehlern unser jetziges System auch immer behaftet ist, so eine lange Zeit an einem Stück, wie seit 1949, in relativem Wohlstand und Frieden, hat es in der ganzen Geschichte davor nicht gegeben.
Extreme Gruppierungen, egal ob von links oder von rechts, haben nicht das Potential, diese Entwicklung fortzuführen.
Wer glaubt es könne eine Mauer um Deutschland geben, die alles undeutsche von uns fernhält und gleichzeitig glaubt es gäbe ein wirtschaftliches Überleben, der soll sich mal überlegen, wie verflochten die deutsche Witzschaft international ist. Kein Land der Erde, welches sich versucht abzukapseln, kommt wirtschaftlich auf die Füße. Dagegen helfen auch die schönsten nationalen Parolen nicht.
Klar hört es sich verblüffend einfach an, wenn da eine Gruppe Spinner kommt und behauptet, schicken wir die Ausländer nach Hause und es gibt Arbeit für alle Deutschen. Kann ja sogar stimmen, wer weis?
Aber es gibt nicht genug Deutsche für die Arbeit. Es ist ja nicht so, das alle Ausländer Arbeit haben und alle Deutschen arbeitslos sind. Was ist denn mit dem jetzt schon existierenden Facharbeiter Mangel? Wer soll denn die Stellen ausfüllen, die jetzt von ausländischen Facharbeitern ausgefüllt werden?
Was ist mit den ganzen kleinen Unternahmern, ausländische natürlich, die nur überleben, weil da noch ganze Familienverbände an einem Strang ziehen?
Das kann ja heutzutage überhaupt kein Deutscher mehr. Womit will die dann auf einmal wegfallende Wirtschaftskraft auffangen?
Soll es dann doch aufeinmal Ausnahmen geben, die dann einteilen, zwischen guten Ausländer und überflüssigem Ballast? So wie es der gute Wannabe hält, der zwar erstmal gegeb jeden Ausländer ist, sich aber im Falle eines Falles gerne überzeugen lässt.
Kommt mir fast vor wie 1945. Plötzlich hat keiner mehr was gewusst und nicht wenige hatten einen Juden im Keller.
Rechtes Gedankengut hat uns vor 75 Jahren in den Abgrund geführt, wie es sich mit dem Linken verhält, kann man am Beispiel der ehemaligen DDR wunderschön nachvollziehen.
 
[...] Da kann man noch so schöne Argumente bringen, wie es Photon ja so gerne tut. Von wegen demokratische Partei und die muss man erst mal gewähren lassen.
Ja, dann frage ich doch gleich mal nach dem Umkehrschluss: Was sonst tun?

Flache Polemik von wegen "Die sind böse, ich mag die nicht" wird wohl kaum produktiver sein. Ihr nörgelt wie Kleinkinder stets und ständig an der NPD herum, stellt laufende Meter fest, dass es eigentlich die schlimmsten Nazis sind und ein 4. Reich etablieren wollen. Da diese Partei noch immer zugelassen ist, werden es wohl die höchsten Gerichte anders sehen. Es kann ja jeder seine persönliche Meinung über die NPD haben und ich will auch gar nicht leugnen, dass es zumindest möglich ist, dass die NPD intern ganz andere Ziele verfolgt denn im Parteiprogramm publiziert.

Die Partei unterwirft sich aber (noch) öffentlich der demokratischen Rechtsstaatlichkeit Deutschlands, melden ihre Demonstrationen ordentlich an und verhalten sich auch sonst ganz im vorgegebenen Rahmen. Was spricht nun also dagegen, sie auch entsprechend zu behandeln? Man kann ja auch gerne Bedenken äußern, ob nun alles wirklich so gemeint ist, wie im Parteiprogramm geschrieben - aber wenn man Personen, die die NPD nach ihrem Programm behandeln, Naivität vorwirft, dann sollte man es auch im gleichen Atemzug mit jedem einzelnen Wähler jeder beliebigen anderen Partei machen.

[...] Haben die Rechten erstmal die Macht, dann ist nichts mehr mit Probieren, denn wir, das Volk, haben dann nicht mehr die Macht, den Spuk zu bebenden.
Das Volk hat immer und stets die Macht, diesen Spuk zu beenden. Um genau zu sein nicht nur die Macht, sondern auch das Recht und im Falle eines 4. Reiches auch die Pflicht.

[...] Aber es gibt nicht genug Deutsche für die Arbeit. Es ist ja nicht so, das alle Ausländer Arbeit haben und alle Deutschen arbeitslos sind. Was ist denn mit dem jetzt schon existierenden Facharbeiter Mangel? Wer soll denn die Stellen ausfüllen, die jetzt von ausländischen Facharbeitern ausgefüllt werden?
Darum geht es aber auch der NPD nicht. Denn zwischen "Alle Ausländer Raus" und "Noch mehr rein" liegt nämlich die Wahrheit. In Berlin sind etwa 70% der Ausländer arbeitslos (stand vor einigen Tagen hier bei Klamm in den News). Von diesen 70% sind etwa 90% schon kriminell in Erscheinung getreten. Es gibt Bezirke in Berlin, wo kein halbwegs vernünftiger Deutscher mehr wohnen will (inzwischen gibt es solche Stadtbezirke in fast jeder größeren Stadt Deutschlands), weil einfach auch die Kriminalitätsrate enorm hoch ist und kaum noch ein Wort deutsch gesprochen wird. Da es faktisch seit dem Bestehen der BRD keine nennenswerte Integrationspolitik gab, haben sich Parallelkulturen herausgebildet. Das passt weder den Deutschen, noch den Ausländern wirklich. Und während alle anderen Parteien (CSU mal ausgenommen) immer nur dumm reden und schwallen, aber absolut nichts dagegen tun, bekommt die NPD auch die Clientel, die sie braucht. Dazu kommen Missstände wie Arbeitslosigkeit, höhrere Steuern und Abgaben etc. pp. Ob und wie die NPD das ändern will und kann, spielt eigentlich keine große Rolle - aber offensichtlich haben sie mit ihrer Bauernfangmethodik fast ebenso viel Erfolg wie die Linksradikalen...

[...] Rechtes Gedankengut hat uns vor 75 Jahren in den Abgrund geführt, wie es sich mit dem Linken verhält, kann man am Beispiel der ehemaligen DDR wunderschön nachvollziehen.
Tja, dann hilft wohl nur noch Bildung. Aber ach, da soll ja auch gespart werden...

Gruß,
Photon
 
Sich nach deutschen Gesetzen zu richten und für das deutsche Rechtssystem verträglich zu sein sind zwei paar Schuhe. Die NSDAP hat die Demokratie auch von innen ausgehölt. Und die NPD-Führer haben das mittlerweile verstanden und versuchen das ebenfalls. Sie nutzen die Demokratie zur Abschaffung derselben. Wer das nicht sieht, ist blind.

Marty
 
Da diese Partei noch immer zugelassen ist, werden es wohl die höchsten Gerichte anders sehen.

Nicht unbedingt. Die Anklage selbst hat damals in einem sehr schlecht vorbereiteten Verfahren einen Rückzug gemacht, da man bestimmte V-Leute nicht gefährden, anderen widerum nicht mehr trauen konnte. Was diese V-Leute später aber so alles ausgepackt haben, hätte für 10 Verbote gereicht. Vor allem aber sagt das Vorstrafen-Register ranghoher NPD-Leute mehr als tausend Worte. Und damit sind Strafen gemeint, die genau mit der Thematik der Verfassungsfeindlichkeit zu tun haben.

MartyMcFly schrieb:
Sich nach deutschen Gesetzen zu richten und für das deutsche Rechtssystem verträglich zu sein sind zwei paar Schuhe. Die NSDAP hat die Demokratie auch von innen ausgehölt. Und die NPD-Führer haben das mittlerweile verstanden und versuchen das ebenfalls. Sie nutzen die Demokratie zur Abschaffung derselben. Wer das nicht sieht, ist blind.

Das ist der zweite Punkt. Nach Freiheit verlangen, aber sie selbst untergraben und anderen absprechen.
 
Tja, da hat der V-Schutz wohl nicht ganz professionell gearbeitet, mal wohlwollend formuliert.

Ich bin aber (noch) gegen ein Verbot, die sollen sich mal schön selbst der Lächerlichkeit preisgeben. Das schaffen sie ja regelmäßig ganz gut.
 
[...] Ich bin aber (noch) gegen ein Verbot, die sollen sich mal schön selbst der Lächerlichkeit preisgeben. Das schaffen sie ja regelmäßig ganz gut.
Zumal ein Verbot auch überhaupt keinen Sinn hätte. Dann kommen neue Leute, nennen sich NDP, denken sich ein neues Logo aus und der ganze Spuk beginnt von vorn. Damit wird man der Ideologie keinesfalls beikommen können...

Gruß,
Photon
 
Ja, dann frage ich doch gleich mal nach dem Umkehrschluss: Was sonst tun?

Flache Polemik von wegen "Die sind böse, ich mag die nicht" wird wohl kaum produktiver sein. Ihr nörgelt wie Kleinkinder stets und ständig an der NPD herum, stellt laufende Meter fest, dass es eigentlich die schlimmsten Nazis sind und ein 4. Reich etablieren wollen. Da diese Partei noch immer zugelassen ist, werden es wohl die höchsten Gerichte anders sehen. Es kann ja jeder seine persönliche Meinung über die NPD haben und ich will auch gar nicht leugnen, dass es zumindest möglich ist, dass die NPD intern ganz andere Ziele verfolgt denn im Parteiprogramm publiziert.

Die Partei unterwirft sich aber (noch) öffentlich der demokratischen Rechtsstaatlichkeit Deutschlands, melden ihre Demonstrationen ordentlich an und verhalten sich auch sonst ganz im vorgegebenen Rahmen. Was spricht nun also dagegen, sie auch entsprechend zu behandeln? Man kann ja auch gerne Bedenken äußern, ob nun alles wirklich so gemeint ist, wie im Parteiprogramm geschrieben - aber wenn man Personen, die die NPD nach ihrem Programm behandeln, Naivität vorwirft, dann sollte man es auch im gleichen Atemzug mit jedem einzelnen Wähler jeder beliebigen anderen Partei machen.

Dagegen spricht, dass diese Partei genau so arbeit wie es ihr großes Vorbild auch gemacht hat. Große Reden schwingen, denen es schlechter geht, als dem Durchschnitt, Sand in die Augen streuen und ansonsten einen auf Bieder machen.

Das Volk hat immer und stets die Macht, diesen Spuk zu beenden. Um genau zu sein nicht nur die Macht, sondern auch das Recht und im Falle eines 4. Reiches auch die Pflicht.
Dann erzähl mir doch mal du Oberschlaumeier, wer mitte 1933 noch die Macht gehabt hätte, das 1000jährige Reich zu beenden? Das Volk jedenfalls nicht mehr.

Darum geht es aber auch der NPD nicht. Denn zwischen "Alle Ausländer Raus" und "Noch mehr rein" liegt nämlich die Wahrheit. In Berlin sind etwa 70% der Ausländer arbeitslos (stand vor einigen Tagen hier bei Klamm in den News). Von diesen 70% sind etwa 90% schon kriminell in Erscheinung getreten. Es gibt Bezirke in Berlin, wo kein halbwegs vernünftiger Deutscher mehr wohnen will (inzwischen gibt es solche Stadtbezirke in fast jeder größeren Stadt Deutschlands), weil einfach auch die Kriminalitätsrate enorm hoch ist und kaum noch ein Wort deutsch gesprochen wird. Da es faktisch seit dem Bestehen der BRD keine nennenswerte Integrationspolitik gab, haben sich Parallelkulturen herausgebildet. Das passt weder den Deutschen, noch den Ausländern wirklich. Und während alle anderen Parteien (CSU mal ausgenommen) immer nur dumm reden und schwallen, aber absolut nichts dagegen tun, bekommt die NPD auch die Clientel, die sie braucht. Dazu kommen Missstände wie Arbeitslosigkeit, höhrere Steuern und Abgaben etc. pp. Ob und wie die NPD das ändern will und kann, spielt eigentlich keine große Rolle - aber offensichtlich haben sie mit ihrer Bauernfangmethodik fast ebenso viel Erfolg wie die Linksradikalen...
Die Slogans sind eindeutiger. "deutsche Arbeit für deutsche Bürger", deutsche Schulen für deutsche Kinder", lässt sich beliebig fortsetzen.
Das die Führung der NPD nicht dumm ist, kann ja keiner abstreiten. Öffendlich "alle" Ausländer raus zu brüllen, kann sich auch die NPD im Moment nicht leisten.
Integration funktioniert auch nicht per Gesetz. Dazu braucht es auch Einheimische, die nicht gleich losjammern "ach Gott, jetzt wohnt doch tatsächlich 2 Häuser weiter so ein Kameltreiber mit seiner Karawane".
Wobei es aber auch genug Beispiele gibt, wo es nicht so gewesen ist und eine gewisse Integration stattgefunden hat.
Ach ja, auch Ausländer bezahlen Steuern, genau wie jeder Deutsche auch.

Tja, dann hilft wohl nur noch Bildung. Aber ach, da soll ja auch gespart werden...

Gruß,
Photon

Wessen Bildung meinst du?
 
Dagegen spricht, dass diese Partei genau so arbeit wie es ihr großes Vorbild auch gemacht hat. Große Reden schwingen, denen es schlechter geht, als dem Durchschnitt, Sand in die Augen streuen und ansonsten einen auf Bieder machen.
...wie jede andere Partei auch. Und dass H****r ihr großes Vorbild ist, habe ich nirgends bislang lesen können.

Dann erzähl mir doch mal du Oberschlaumeier, wer mitte 1933 noch die Macht gehabt hätte, das 1000jährige Reich zu beenden? Das Volk jedenfalls nicht mehr.
Na wer denn sonst? Nur wollte das Volk ja gar nicht. Ab etwa 1943 war die Nation beinahe flächendeckend kriegsmüde, aber ja - da war es zu spät. Vorher hat man die NSDAP sogar gewollt, schließlich hatte jeder die versprochene Arbeit. Und die Sicherheit auf den Straßen. Und man hat nicht mehr die Schande des Versailler Vertrages demütig tragen müssen. Sogar als der Krieg begonnen hat, hat man hinter H****r gestanden, schließlich tönten ja aus der Göbbelsschnauze (man darf ja nicht vergessen, dass das Radio und das TV ein relativ neues Medium war, heute lässt sich niemand mehr so leicht verarschen - oder doch?) nur Siege bei fast zu vernachlässigbaren Verlusten. Aber wenn man bis 1945 die halbe Welt in einen Krieg verwickelt hat, dann hätte schon wenigstens eines der 3 Attentate klappen müssen. Aber da fast die Hälfte der deutschen Männer schon gefallen waren, die Frauen nur noch damit beschäftigt waren, ihre Kinder halbwegs vernünftig großzuziehen - wr sollte sich da noch gegen H****r erheben, wenn seine engsten Vertrauen schon zu dämlich sind, ihn umzubringen?

[...] Integration funktioniert auch nicht per Gesetz. Dazu braucht es auch Einheimische, die nicht gleich losjammern "ach Gott, jetzt wohnt doch tatsächlich 2 Häuser weiter so ein Kameltreiber mit seiner Karawane".
Du meinst die Einheimischen, die schon im Umkreis von 100 Metern kein einheimisches Wort mehr hören und unter der ständigen Angst vor Kriminalität leben? Hmm, könnte funktionieren ;)

[...] Wessen Bildung meinst du?
Die der aktuellen und zukünftigen Wählerschaft.

Gruß,
Photon
 
...wie jede andere Partei auch. Und dass H****r ihr großes Vorbild ist, habe ich nirgends bislang lesen können.
Nicht? War nicht erst letzte Woche irgendwas, wo einer was "H****r, größter deutscher Staatmann aller Zeiten" gefaselt hat?
War aber sicher nur eine Privatmeinung, die mit der Partei überhaupt nichts zu tun hat.

Na wer denn sonst? Nur wollte das Volk ja gar nicht. Ab etwa 1943 war die Nation beinahe flächendeckend kriegsmüde, aber ja - da war es zu spät. Vorher hat man die NSDAP sogar gewollt, schließlich hatte jeder die versprochene Arbeit. Und die Sicherheit auf den Straßen. Und man hat nicht mehr die Schande des Versailler Vertrages demütig tragen müssen. Sogar als der Krieg begonnen hat, hat man hinter H****r gestanden, schließlich tönten ja aus der Göbbelsschnauze (man darf ja nicht vergessen, dass das Radio und das TV ein relativ neues Medium war, heute lässt sich niemand mehr so leicht verarschen - oder doch?) nur Siege bei fast zu vernachlässigbaren Verlusten. Aber wenn man bis 1945 die halbe Welt in einen Krieg verwickelt hat, dann hätte schon wenigstens eines der 3 Attentate klappen müssen. Aber da fast die Hälfte der deutschen Männer schon gefallen waren, die Frauen nur noch damit beschäftigt waren, ihre Kinder halbwegs vernünftig großzuziehen - wr sollte sich da noch gegen H****r erheben, wenn seine engsten Vertrauen schon zu dämlich sind, ihn umzubringen?

Ah, ein Geschichtsexperte.
Sieh mal in die einschlägigen Bücher, auch Geschichtsbücher genannt.
Da kannst du dann nachlesen, wann es zu Hitlers Machterschleichung kam und wann der Reichstag das Ermächtigungsgesetz bewilligt hat.
Und dann erklärst du mir, wie man hätte den großen Staatsmann da noch los werden wollen, ohne ihn umzubringen natürlich.
In dem Zusammenhang ist auch noch interessant, das es von SA/SS-Leuten nur so gewimmelt hat, auf den Straßen.
Dass das Volk dem großen Führer zugejubelt hat, ist angesichts der tollen Reden die der gute Mann geschwungen hat, was er ja auch hervorragend konnte, muss man neidlos anerkennen, ist doch verständlich.
Käme heute jemand der das genauso gut könnte, dann wärst du der Erste der jubeln würde. Sicher wärst du aber auch der Erste, der alles vergessen hätte, wenn es wieder zu so einem Ende käme. Vorausgesetzt du würdest dann noch leben.

Du meinst die Einheimischen, die schon im Umkreis von 100 Metern kein einheimisches Wort mehr hören und unter der ständigen Angst vor Kriminalität leben? Hmm, könnte funktionieren ;)

Das ist genau das was ich meine. Wie kam es denn zu dieser jetzt total verfahrenen Situation?
Sicher weil die ersten Ausländer sich gleich ein ganzes Stadtviertel angeeignet und alle Einheimischen deportiert haben.
Oder war es nicht doch so, das die edlen Einheimischen nichts mit den Kameltreibern zu tun haben wollten und diese ganz bravorös in die Ecke gedrängt haben und heute genau darüber meckern?
Oder ist es schon Rassenschande, wenn man nur neben einem Türken, Libanesen, oder sonstwem wohnt?
Mal was anderes. Was ist denn mit deutschen Einwanderern im Ausland? Werden die auch so ausgegrenzt, oder ist es nicht so, das die ohne weiteres ein Haus oder eine Wohnung neben einem Einheimischen beziehen können, ohne das gleich die Nachbarschaft die Nase rümpft?
Ich weis, in USA gibt es ganze Dörfer die nur von Deutschen bewohnt werden.
Das liegt aber an denen, denn die haben diese Dörfer gegründet, weil sie unter sich bleiben wollten.
Ist doch bezeichnend, oder meinst du nicht?

Die der aktuellen und zukünftigen Wählerschaft.
Gruß,
Photon
Das ist aber sicher nicht die Schuld der hier lebenden Ausländer, sondern das Ergebnis einer total verfehlten Schulpolitik, die schon ihren Anfang in Zeiten hatte, da waren Türken noch kein Thema in Deutschland.
 
[...] Käme heute jemand der das genauso gut könnte, dann wärst du der Erste der jubeln würde. Sicher wärst du aber auch der Erste, der alles vergessen hätte, wenn es wieder zu so einem Ende käme. Vorausgesetzt du würdest dann noch leben.
Solche Leute gibt es doch. Man nennt sie "brilliante Rhetoriker" und darunter zählt auch ein Gregor Gysi. Ein Rhetoriker stellt sich auf die jeweilige Situation ein. Vor H****r war das Volk sauer auf den Kaiser, den Deutschen ging es flächendeckend schlecht, man wollte nach der Schande des Versailler Vertrages eine starke Führungsperson, der den im Volk herrschenden Unmut mit aller Leidenschaft ausdrückt.

Heute geht es allen mehr oder weniger gut (im Verhältnis zu 1929), von Hass- und Hetzreden will man nichts wissen. Heute erreicht man sein Ziel mit Witz und Charme, mit Schlagfertigkeit und Zynismus. Und dass es so ist, beweist im Grunde die Wahl, als Gysi noch nicht das handtuch geworfen hat wegen einer lächerlichen Flugaffäre. Trotz völlig utopischer Wahlversprechen hat die PDS Stimmen im 2-stelligen Prozentbereich ergattert. Und das nach 41 Jahren "Unterdrückung, Leid, Qualen, ...." - und trotzdem sich die PDS offiziell als "Nachfolgepartei der SED" verkaufte!

Das ist genau das was ich meine. Wie kam es denn zu dieser jetzt total verfahrenen Situation?
Sicher weil die ersten Ausländer sich gleich ein ganzes Stadtviertel angeeignet und alle Einheimischen deportiert haben.
Nein, die bösen Deutschen (natürlich alles latente Rassisten) hatten Angst, sich irgendwas wegzuholen bei den Kanacken, wenn sie nur Tür an Tür mit ihnen wohnen :roll:

Ich kann nur von Berlin sprechen, aber ich weiß aus vielen Beispielen zu berichten, wie es hier nunmal gelaufen ist. Zuerst ist ein Ausländer zugezogen. Den hat man nicht sonderlich beachtet, vielleicht weil er selbst auch kein Wort deutsch konnte, wollte/konnte er sich auch nicht mit den Nachbarn unterhalten, also Isolation in einem fremden Land. Hier und da ist man sich begegnet, hat sich gegrüßt und ist seiner Wege gegangen. Nach und nach zogen in die Gegend (wahrscheinlich auch wegen der preisgünstigen Mieten) mehr und mehr Ausländer gleicher Herkunft. Wie Menschen nunmal sind, hatten sie auch Kinder. Oft wurden die Frauen nur als bessere Brutmaschinen angesehen, die nur vermummt einkaufen durften und sonst auch völlig unter den Pantoffeln der Männer standen. Wenn die Männer nicht wollten, dass die Frauen deutsch lernen, dann lernten sie es nicht: Noch mehr Isolation.

Die Kinder mussten eingeschult werden und ein paar Jahre später waren in den meisten Schulklassen nicht mehr 2 oder 3 Ausländerkinder, sondern etwa die Hälfte. Jeweils anderer Herkunft, was natürlich Verständigungsschwierigkeiten mit sich bringt. Darunter leidet aber das Lerntempo aller, denn ein Lehrer kann sich gut und gerne um 2 oder 3 lernschwache Schüler kümmern, aber nicht mehr um 10 oder 15. Folglich war der Bildungsstand an Schulen mit hohem Ausländeranteil bedeutend geringer als an vergleichbaren anderen Schulen. Also zieht die deutsche Familie weg und schult das Kind um - denn selbst bei bestem Willen für eine Integration wird kaum jemand die Zukunft seines Kindes riskieren.

Gleichzeitig nahm die Wohn- und Lebensqualität in den betreffenden Stadtteilen rapide ab. Wenn zu viele Ausländer "unintegriert" in ein Gebiet ziehen, entwickelt sich nunmal eine Sub- oder sogar eine Parallelkultur. Die ist mir als Deutschen allerdings fremd und ich habe auch keine Lust, mich den Einsiedlern anzupassen. Darüber hinaus stieg die Kriminalitätsrate drastisch an, sodass von "Lebensqualität" keine Rede mehr sein konnte. Wenn ein Stadtteil erstmal diesen Punkt erreicht hat, wird es nur immer schlimmer, denn dann werden alle kaputten Existenzen davon angezogen, während redliche Bürger schleunigst das Weite suchen. Und schwupps - da haben wir das Slum.

Und was hätten die Deutschen jetzt anders machen sollen? Da wohnen bleiben und alles ertragen zum Wohle einer wahrscheinlich erfolglosen Integration? :LOL:

Ich hatte das gleiche Thema schonmal mit Kelle. Mag sein, dass es hier und da tatsächlich latenten Rassismus im Volk gibt. Aber flächendeckend hat sich die ablehnende Haltung gegen diese "Kameltreiber" ganz sicher nicht aus rassistischem Gedankengut entwickelt.

[...]
Ich weis, in USA gibt es ganze Dörfer die nur von Deutschen bewohnt werden.
Das liegt aber an denen, denn die haben diese Dörfer gegründet, weil sie unter sich bleiben wollten.
Das ist überhaupt nicht vergleichbar.

Das ist aber sicher nicht die Schuld der hier lebenden Ausländer, sondern das Ergebnis einer total verfehlten Schulpolitik, die schon ihren Anfang in Zeiten hatte, da waren Türken noch kein Thema in Deutschland.
Ich habe auch nichts anderes behauptet...

Gruß,
Photon