Ich ziehe hier gar nix runter. Jeder Vetrauensbruch egal welcher Art ist unverzeihlich und das sollten die meisten mal begreifen aber geht nur in die Wahllokale und macht eures Kreuz wieder bei der CDU oder SPD was anderes kennt ihr ja nicht.

Ich klink mich hier aus setzt euch noch ne runde vor die Flimmerkiste und lasst euch beschallen.
 
Ich ziehe hier gar nix runter. Jeder Vetrauensbruch egal welcher Art ist unverzeihlich und das sollten die meisten mal begreifen aber geht nur in die Wahllokale und macht eures Kreuz wieder bei der CDU oder SPD was anderes kennt ihr ja nicht.

Ich klink mich hier aus setzt euch noch ne runde vor die Flimmerkiste und lasst euch beschallen.

Du setzt gerade die Spendenaffäre mit dem Holocaust gleich. Ist dir das klar? Ein Politiker würde nach so ner Aktion zurücktreten und hätte große Probleme mit dem Zentralrat der Juden. Zu Recht.
Wie kann man denn bitte so stumpf sein?!
 
Also erstens ich bin kein Politiker. 2. Ich verabscheue das was die NSDAP gemacht hat und wähle die nicht. Aber ich verzeihe auch einer CDU nicht was sie gemacht hat aber nicht weil ich die beiden Dinge auf eine Stufe stelle sondern weil das meine persönliche Einstellung zur Sache ist und die CDU hatte weissgott schon genug chancen was zu bewegen aber sie haben nix gebracht. Vielleicht habe ich mir den falschen Thread rausgesucht.
 
Ich verabscheue das was die NSDAP gemacht hat und wähle die nicht.
Aber Du möchtest, dass wir hier eine ihre ideologischen Nachfolgeparteien unvoreingenommen beurteilen.

Der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt gegenüber der Jungen Freiheit vom 24.09.04: "Zweifellos handelt es sich bei H****r um einen großen deutschen Staatsmann".
Noch Fragen?

Zur Anhörung im sächsischen Rechtsausschuss über den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Leipzig lud die NPD ausgerechnet Jürgen Rieger als Experten ein. Der wegen Volksverhetzung vorbestrafte Millionär hat seit Jahren die rechten Demonstrationen für den H****r-Stellvertreter Rudolf Heß in Wunsiedel angemeldet.
Jaja, wir sollen die Sache also mal vergessen?

und die CDU hatte weissgott schon genug chancen was zu bewegen aber sie haben nix gebracht.
Du solltest vielleicht mal die Augen aufmachen, wenn Du das nächste Mal rausgehst. Alles, was Du dort siehst, alles, was Du darfst und alles, was diesen Staat ausmacht, ist zum Teil der CDU und den anderen etablierten Parteien wie SPD, FDP und Grünen zu verdanken.

Man kann mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, aber "nix gebracht" sieht anders aus.

Wenn Du sehen möchtest, wie Deutschland nach 12 Jahren NPD-regierung aussehen würde, nimm Dir mal Photos von Deutschland aus dem Mai 1945 in die Hand... Aber lass die Augen auf, vielleicht dringt ja etwas davon in den Hohlraum dahinter.

Marty
 
Aber Du möchtest, dass wir hier eine ihre ideologischen Nachfolgeparteien unvoreingenommen beurteilen.
Hmm. Also ich toleriere ja Deine Ansicht, dass die NPD die ideologische Nachfolgepartei der NSDAP sein möchte, auch wenn ich selbst es anders sehe.

Müssten wir dann nicht eigentlich über DieLinke ebenso reden und denken? Stalin mit seinem Genozid an den Juden? Oder die DDR mit ihrer Geschichte? China, Nordkorea ebenfalls als Vertreter des Kommunismus?

Die Konservativen Vertreter mit ihrer US-Arschkriecherei. Die Union (namentlich und allen voran Frua Merkel) ist jenem Staatsmann in den Arsch gekrochen, der wissentlich moderne Angriffskriege für Rohstoffe führt. Und hat diesem Mann uneingeschränkte Solidarität" zugesichert. Soll bedeuten, dass "Von deutschem Boden wird nie wieder Krieg ausgehen" offensichtlich gar nicht ernst gemeint war und man durch einen "uneingeschränkten Solidarpakt" mit Kriegshetzern einerseits dem Versprechen Genüge tut, andererseits aber kein Stück den pazifistischen Gedanken dahinter verfolgen möchte. Deutschlands Beteiligung am Ersten Weltkrieg entstand aus "uneingeschränkter Solidarität". Und von Schäuble und von der Leyen fange ich erst gar nicht mehr an, hatten wir in dem Thread schon.

Die Sozialdemokraten verraten stets das eigene Volk. Wahlversprechen gehen in Schall und Rauch auf, von Sozialdemokratie keine Spur mehr. Solche Sachen vergisst man viel zu leicht. Schön, dass sich Schröder so betont gegen die Kriegspläne des Kriegsherren Bush gestellt hat, aber wenn man seine Mannen hintenrum mit Informationen zum Zielgebiet versorgt, dann ist es für den Arsch. Zum Wahlkampf geben sie sich betont Links (also der Ideologie zugehörig, der einst auch Stalin frönte) und wandert immer nach der Wahl wieder "heimlich" in die Mitte. Von der "Schröder-Putin-Connection" fange ich erst gar nicht an. Übrigens alles in grüner Mittäterschaft.

Über eine Sache staune ich immer wieder: Wir kennen die schlimmsten Auswüchse und Folgen rechter Ideologie. Das war H****r und wir alle sind gemeinschaftlich der Ansicht, dass sowas keinesfalls jemals wieder passieren darf - weder hier, noch sonstwo auf der Welt. Was in Deutschland passiert, können wir beeinflussen. Was in der Welt passiert leider nicht direkt. Aber "lupenreine Demokraten", die ebenfalls hart an der Grenze zum Völkermord operieren, zu unterstützen und rückhaltlos zu verteidigen, ist ok? "Von Gott auserwählte" Präsidenten, die über Leichen für Rohstoffe und Vorherrschaft in taktisch interessanten Gebieten für zukünftige Kriege gehen, "uneingeschränkt solidarisch" zu unterstützen, ist ok? Die Massaker eines Volkes an seinen Brüdern stets als "Verteidigungsmaßnahmen" herunterzuspielen und jedwede Attentate der anderen Seite stets großmäulig zu verurteilen ist ok?

Es ist gut, wenn man die NPD mit Argusaugen beobachtet. Ebenso gut wäre es, wenn man das Gleiche mit allen anderen Parteien tun würde. Und sich einfach dabei wenigstens mal einen Augenblick überlegen, wessen ideelle Nachfolger unsere ach so hoch geschätzten "Volksvertreter" wohl sein mögen. Vielleicht ja den Ereignissen von 1848, denen man sich ja in der Bundesrepublik so verpflichtet fühlt? Wo man noch die Herrscher stürzte, in dem man sie aus dem Fenster warf? Wo sich der Mob am 14. Juni (nach diesem Datum ist sogar eine große straße in Berlin benannt) Zugang zum Zeughaus verschaffte, sich bewaffnete aus Unzufriedenheit - vor allem wegen Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger - und die Regierung stürzte?

Wer so konsequent ist und NPD mit H****r vergleicht, der sollte auch eben jene Konsequenz auf DieLinke und Stalin anwenden. Und wer noch die REPs mit aufführt, der sollte sich auch der SPD und CDU/CSU bedienen. Gleiches "Recht" für alle ;)
 
Hmm. Also ich toleriere ja Deine Ansicht, dass die NPD die ideologische Nachfolgepartei der NSDAP sein möchte, auch wenn ich selbst es anders sehe.
Naja, als sie gegründet wurde 1964 war das zumindest ihre Intention.

Müssten wir dann nicht eigentlich über DieLinke ebenso reden und denken? Stalin mit seinem Genozid an den Juden? Oder die DDR mit ihrer Geschichte? China, Nordkorea ebenfalls als Vertreter des Kommunismus?
Sicher! Und wenn es eine Partei geben würde, die diese Ziele wieder verfolgen würde (Verfolgung politisch Andersdenkender, Mauerbau etc.), dann würde ich die genauso betiteln. Aber der Titel des Threads heisst komischerweise "Rechtsparteien", da macht Diskussion über Linksparteien wenig Sinn, oder?

Aber "lupenreine Demokraten", die ebenfalls hart an der Grenze zum Völkermord operieren, zu unterstützen und rückhaltlos zu verteidigen, ist ok?
Nein, mach einen Thread "Parteien der Mitte" und wir diskutieren darüber.

Es ist gut, wenn man die NPD mit Argusaugen beobachtet. Ebenso gut wäre es, wenn man das Gleiche mit allen anderen Parteien tun würde.
Gut, welche andere Partei ist derzeit so verfassungsfeindlich in ihrem Auftreten wie die NPD? Eröffne darüber einen Thread, dann diskutieren wird das.

Wer so konsequent ist und NPD mit H****r vergleicht, der sollte auch eben jene Konsequenz auf DieLinke und Stalin anwenden.
Ich habe von der Linken noch keine Forderungen nach Verfolgung von Menschen gehört, kennst Du die? Wo führt die linke eine Rassendiskussion, wie es die NPD gerade mit "Schwarz" und "Weiß" unterschwellig macht?

Ich sehe die Linke ebenfalls kritisch und bin weit weg davon, sie als ungefährlich für die Demokratie zu bezeichnen. Aber ich lasse mir doch nicht vorschreiben, ich müsse die CDU und die SPD genau so kritisch sehen, um etwas über die NPD zu schreiben.

Wenn das, was die CDU oder die SPD macht, nicht gefällt, kann man sie abwählen. Wenn Du einmal die NPD gewählt hast und diese die Macht hat, war das das letzte Mal, dass Du wählen durftest.

Marty
 
Photon hat eigentlich alles gesagt dies entspricht meiner Sichtweise schönen Gruß@Marty vielleícht hat der post von Photon den Hohlraum hinter deinen Augen erreicht ??
 
[...] Ich habe von der Linken noch keine Forderungen nach Verfolgung von Menschen gehört, kennst Du die? Wo führt die linke eine Rassendiskussion, wie es die NPD gerade mit "Schwarz" und "Weiß" unterschwellig macht?
Hat Josef Stalin einst Wahlkampf mit Judenverfolgung gemacht? Er hat es geheimer getan, mit nicht so offenkundigen Hasstiraden wie ein H****r, Goebbels und Konsorten. Aber die Denkmuster waren - na ich würde sagen: "deckungsgleich". Abgesehen davon - ja habe ich mehrfach und deutlich gesehen: "Nazis raus!". Als es dann zu offensichtlich war, dass man mit "Nazijägern" sympathisiert, kam einen Wahlkampf später ein ähnliches Wahlplakat dabei raus mit dem Zusatz: "Aus den Köpfen". Ja, man nimmt den politischen Gegner durchaus ins Visir und auf die Schwarze Liste. Eventuell sogar Todesliste? Wundern würde es mich nicht.

Es hat mich schon in der Schule beim Geschichtsunterricht fasziniert. Da gibt es vor allem in Berlin, aber auch in ganz Deutschland in den 1929er bis 1933er Jahren jede Nacht Gewaltexzesse auf den Straßen. Vor allem bekämpfen sich dort sehr blutig Kommunisten und Nationalsozialisten. Jede Nacht gibt es Schwerverletzte, sehr oft auch Tote. Bürgerkriegsähnliche Zustände von 2 Parteien, wie sie verfeindeter nicht sein könnten. Und dann paktiert nach der Machtübernahme ein H****r mit seinem Erzfeind? Alles wegen dem kleinen bedeutungslosen Landstrich, der da Polen heißt? Oder doch eher, weil ein Irrer einen anderen Irren erkannt hat und man mehr Schnittpunkte als Divergenzen hatte?

Wenn ich das zugrunde lege, dann würde ich das Gleiche sagen wie Du: DieLinke ist mindestens eine ebenso große Bedrohung für die Demokratie wie die NPD, ja.

So, ohne jetzt einen neuen Thread bemühen zu müssen, greifen wir nochmal kurz Schäuble und von der Leyen auf. Was die beiden vorhaben, erinnert mich doch sehr extrem an Gestapo oder Stasi. Heute werden andere Gründe an den Haaren herbei gezogen, aber dennoch - offensichtlich die gleichen Denkmuster. Würde ich als extrem demokratiefeindlich bezeichnen, wenn man eindeutig diktatorische Überwachungsmaßnahmen durchdrücken will, die mit dem Grundgesetz eigentlich nicht mehr vereinbar sind.

Und wenn ein bekennender Sozialdemokrat, der sich selbst links der Mitte einordnet, einen Putin als "lupenreinen Demokraten" betitelt und einen Bush zwar nicht öffentlich, wohl aber heimlich unterstützt, dann weiß ich auch nicht, ob ich so einen Mann als "Demokraten" betiteln möchte. Ich überlege noch wegen Scharping, der im spanischen Pool an sich herumspielen ließ, als "seinen" Jungs in Afghanistan die Kugeln um die Nasen flogen.

So viel zu unserer aktuellen Demokratie. Ok, weiter:
[...] Wenn das, was die CDU oder die SPD macht, nicht gefällt, kann man sie abwählen. Wenn Du einmal die NPD gewählt hast und diese die Macht hat, war das das letzte Mal, dass Du wählen durftest.
Ok, das ist Deine Interpretation. Die will ich Dir auch gar nicht nehmen, aber ich sehe das anders. Im Augenblick ist die Aussage der NPD, dass sie mehr Demokratie wollen, nicht weniger oder sie gar abschaffen.

Was hinter den Kulissen gespielt wird, ist eine ganz andere Geschichte. Aber da halte ich es mit Bismarck: "Je weniger die Leute darüber wissen, wie Politik und Würste gemacht werden, desto besser schlafen sie." Will sagen, dass ich nicht wissen will, in welchem Land wir inzwischen leben würden, wenn ein Schäuble die Macht hätte zu sagen, was zu tun ist. Ein Attentat hat er ja bereits überlebt...

Aber wenn wir alle anderen Parteien mehr oder weniger beim Wort nehmen und ihnen erstmal pauschal keine verfassungsfeindlichen Tendenzen unterstellen (obgleich unser gemeinsamer Freund Schäuble eindeutig verfassungsfeindliche Tendenzen ganz ungeniert zum Besten gibt), warum tun wir es ausgerechnet bei der NPD? Oder woran genau machst Du fest, dass die NPD gefährlicher ist, als jede andere Partei des deutschen Spektrums?

Ich selbst weiß nicht, welche Partei ein linker Chaot und "Nazijäger" so wählt. Mal abgesehen von der Tatsache, dass die Antifa sowieso ein wüster, weitestgehend unorganisierter Haufen von Krawallmachern ist. Aber wenn die alle SPD wählen würden, würden wir fortan die SPD mit der Antifa gleichsetzen, wie es so gern (vor allem seitens der Medien) mit der NPD und den Kameradschaften getan wird? Wor allem mit jeweils dem gewaltbereiten Kern dieser Vereinigungen?
 
Aber wenn die alle SPD wählen würden, würden wir fortan die SPD mit der Antifa gleichsetzen, wie es so gern (vor allem seitens der Medien) mit der NPD und den Kameradschaften getan wird? Wor allem mit jeweils dem gewaltbereiten Kern dieser Vereinigungen?

Jetzt machst du es dir aber sehr leicht. Es ist nachgewiesen, dass viele der gewaltbreiten neonazistischen Kameradschaften (zum Beispiel die gerade erst verbotene M.A.F. durch Peterei) direkt von NPD-Kadern geführt werden.
 
Photon hat eigentlich alles gesagt dies entspricht meiner Sichtweise schönen Gruß@Marty vielleícht hat der post von Photon den Hohlraum hinter deinen Augen erreicht ??
Photon wird sich über diese prominente Unterstützung von Deiner Seite sicherlich sehr freuen.

Hat Josef Stalin einst Wahlkampf mit Judenverfolgung gemacht?
Ja, sogar öffentlich, Juden wurden in Russland ebenfalls verfolgt.

Aber was hat das jetzt mit der heutigen Linken zu tun. Die fordert doch keinerlei Unterdrückung anderer Menschen mehr, im Gegenteil. Die NPD fordert aber nach wie vor eine Diskreminierung einer Menschengruppe, zur Zeit beschränkt sie sich mal auf die Hautfarbe.

Ich kann doch nicht heute die Linke verurteilen für Dinge, die Stalin getan hat. Ich kann aber die NPD verurteilen für Dinge, die sie heute noch propagiert.

Wenn ich das zugrunde lege, dann würde ich das Gleiche sagen wie Du: DieLinke ist mindestens eine ebenso große Bedrohung für die Demokratie wie die NPD, ja.
Demokratie und Menschen sind aber zwei Paar Dinge. Beide gefährden die Demokratie, aber nur eine ist menschenverachtend.

Was die beiden vorhaben, erinnert mich doch sehr extrem an Gestapo oder Stasi.
Nein, nicht, wenn man das zuende denkt. Sprich mal mit Insassen (sofern sie es überlebt haben) von Stasi- und Gestapo-Gefängnissen und Dir wird der Unterschied zwischen den beiden und heutiger Innenpolitik deutlich. Weder Schäuble (ich möchte ihn eigentlich nicht verteidigen) noch unsere Vorzeigemutter möchte Folterkeller für Andersdenkende einrichten.

Ok, das ist Deine Interpretation. Die will ich Dir auch gar nicht nehmen, aber ich sehe das anders. Im Augenblick ist die Aussage der NPD, dass sie mehr Demokratie wollen, nicht weniger oder sie gar abschaffen.
Du möchtest bei einer Diskussion nach Wahlprogrammen gehen? Das kann nicht Dein Ernst sein. Warst Du schonmal auf einer kleineren Veranstaltung der NPD? Dann sollte Dir diese Sicht der Dinge ganz schnell vergehen.

Was hinter den Kulissen gespielt wird, ist eine ganz andere Geschichte.
Na, dann mach das auch bei Schäuble und bewerte ihn nur anhand seiner Aussagen. Er möchte also nur mehr Sicherheit? Was die Hintergünde sind ist eine ganz andere Geschichte. Du darfst nicht eine Seite nach der Farbe des Lackes beurteilen und die andere an dem Rost darunter.

Marty
 
Jetzt machst du es dir aber sehr leicht. Es ist nachgewiesen, dass viele der gewaltbreiten neonazistischen Kameradschaften (zum Beispiel die gerade erst verbotene M.A.F. durch Peterei) direkt von NPD-Kadern geführt werden.
So leicht mache ich es mir gar nicht, ich suche einfach den neutralen Punkt. Denn ich bin der Überzeugung, dass allein bei einer rechten Tendenz die Medien und große Teile des Volkes sofort hysterisch reagieren, ohne eine wirkliche Basis.

Ich erinnere mich da mal an den Thor-Steinar-Hype. Angeblich sind die allermeisten Träger dieser Marke bekennende gewaltbereite Neonazis. Wie einst Fred Perry, Londsdale, New Balance, Doc Martens, Boots & Braces, Shermans, ... Jetzt kamen die Medien in Erwartung einer "tollen Story" und interviewten den Besitzer, fragten ihn, ob er sich von von diesen Leuten distanzieren möchte. Sie hätten auch fragen können: "Möchten Sie sich von 80% ihrer Kundschaft distanzieren?". Welcher Geschäftsmann hätte jetzt wohl "ja" gesagt? Die Antwort war: "Ich möchte mich von niemandem distanzieren." Seither gilt der Besitzer als Sympathisant und Unterstützer der rechten Szene und auf fast allen linksradikalen Seiten wird Stimmung gegen die "Nazi-Klamotten" gemacht. Wie hätte wohl Fishbone reagiert, wenn man sie damit konfrontiert hätte, dass vielleicht 50% ihrer Käufer in Deutschland gewaltbereite Jugendliche der linken Szene sind? Ob sie sich von 50% ihrer Kundschaft distanziert hätten? Ob sie überhaupt so eine dämliche Frage gestellt bekämen? Oder ob man gegen den Import von Boots & Braces wettert, weil den sowohl Glatzen, als auch Punks, Goths und Autonome tragen - vielfach als Waffe?

Ich will dabei gar nicht herunter spielen, dass der NPD-Kader aus zum Teil zumindest fragwürdigen Personen besteht. Und ich finde es ebenfalls bedenklich. Klingt auch für mich wie eine Parallele zum Dritten Reich, als sich die NSDAP ihre erste Anhängerschaft aus Berliner Boxclubs in die SA rekrutierte, um vor allem im Straßenkampf gegen die Kommunisten zu bestehen. Aber wir sind noch weit von Zuständen entfernt, wie sie beispielsweise derzeit in Ungarn herrschen. Zumindest so lange, wie es dem Volk halbwegs gut geht. Radikale Parteien haben immer erst einen Boden, wenn die Lebensqualität unter ein kritisches Niveau sinkt.

Photon wird sich über diese prominente Unterstützung von Deiner Seite sicherlich sehr freuen.
:D

[...] Aber was hat das jetzt mit der heutigen Linken zu tun. Die fordert doch keinerlei Unterdrückung anderer Menschen mehr, im Gegenteil. Die NPD fordert aber nach wie vor eine Diskreminierung einer Menschengruppe, zur Zeit beschränkt sie sich mal auf die Hautfarbe.
Du meinst, dass die heutige Interpretation der "linken Ideologie" Friede, Freude und Eierkuchen verspricht? Alle Menschen sollen sich grenzübergreifend die Hände reichen, die Welt schäumt über vor Toleranz und Völkerverständigung? Vielleicht haben Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg tatsächlich mal eine solche Vision gehabt, ich weiß es nicht. Aber solche Visionen werden meist ganz schnell von der Realität eingeholt. Dass man sehr wohl Juden auch unter einem linken Banner mit einer "vorzüglichen" Begründung jagen und töten kann, hat ja Stalin eindrucksvoll bewiesen. Für ihn waren es halt die schlimmsten Auswüchse des Imperialismus, die bekämpft werden müssen. Linke Diktaturen schrecken ebenso wenig vor Genoziden zurück, wie die "Vorzeigerechte" unter H****r. Toleranz und Verständigung gilt nur für jene, die im gleichen Boot sitzen.

Nun reden wir ja hier im Thread über "Rechtsparteien". Darunter zählt ja nicht nur die NPD, sondern auch die DVU und die REPs. Die leiden vor allem darunter, nicht so radikal zu sein wie die NPD. Die NPD hat es sich ja nicht nehmen lassen, vor allem in armen Bundesländern des Ostens massiv auf die Jugendlichen einzuwirken. Und dort finden sie auch fruchtbaren Boden. In Städten führen sie das durchaus schlagkräftige Argument der Kriminalität zu Felde, in ländlichen Gegnen schüren sie die Angst. Die weitestgehend gemäßigten Rechten der DVU und vor allem auch REPs sind die großen Verlierer dabei. Für Protestwähler sind sind sie nicht radikal genug und für den deutschen Durchschnittsbürger wohl "zu rechts" (mit welcher Begründung auch immer). Und außerdem zittert man wohl heimlich auch vor einem Verbot der NPD, weil sich dann wahrscheinlich ein großer Teil derer wieder in den Parteien einfinden, die einstmals austraten, weil sie nicht radikal genug waren. Vor diesem Hintergrund sehe auch ich die NPD als problematischer als die DVU oder REPs, von denen man eigentlich schon seit Jahren nichts mehr großartig hörte. Was allerdings auch kein unbedingt schlechtes Zeichen sein muss, wenn eine Partei mal nicht laufend in den Negativschlagzeilen auftaucht. Was denkst Du eigentlich über die?

[...] Nein, nicht, wenn man das zuende denkt. [...] Weder Schäuble (ich möchte ihn eigentlich nicht verteidigen) noch unsere Vorzeigemutter möchte Folterkeller für Andersdenkende einrichten.
Wie sicher bist Du Dir mit dieser Aussage? Oder sagen wir es mal anders: Wozu einrichten, wenn der große Bruder sowas schon auf einer idyllischen cubanischen Insel hat?

Ich frage mich noch heute, wie in einem "freien" und "demokratischen" Land solche Sachen wie ein "Patriot's Act" (allein der Name und dessen Umsetzung ist schon eine Ohrfeige in das Gesicht eines modernen Menschen) überhaupt durchdrücken kann? Oder dass ein Schäuble oder von der Leyen ungestraft solchen Bockmist von sich geben können? Dass zwei Länder öffentlich und völlig unverholen mit einem "nuklearen Präventivschlag" drohen können, ohne instantan auf massive Kritik aus dem Ausland zu stoßen und sich selbst der Drohung einer internationalen Staatengemeinschaft konfrontiert zu sehen?

Du möchtest bei einer Diskussion nach Wahlprogrammen gehen? Das kann nicht Dein Ernst sein. Warst Du schonmal auf einer kleineren Veranstaltung der NPD? Dann sollte Dir diese Sicht der Dinge ganz schnell vergehen.
Da Du mir die Frage nun schon mehrfach gestellt hast: Nein, ich war noch auf keiner Wahlveranstaltung der NPD. Allerdings war ich auf noch gar keiner Wahlveranstaltung irgendeiner Partei. Um mir irgendwelche Märchen erzählen zu lassen, muss ich das Haus nicht verlassen. Ich kann mich auch nicht an guter Rhetorik in der Politik ergötzen, weswegen ich eher dazu neige, die Wahlversprechen mit deren Umsetzung zu vergleichen. Das reicht mir zur Beurteilung der Regierung völlig. Was die Opposition betrifft, beziehe ich mich auf das, was schriftlich niedergelegt wurde. Das ist für mich das, was für die jeweilige Partei bindend sein sollte. Manchmal wird die Opposition zur Regierung, dann kann ich sie direkt messen. Und deshalb ziehe ich immer das schriftlich niedergelegte Programm einer Partei als Anhaltspunkt heran, denn Worte sind zu schnell Schall und Rauch. Egal von welcher Seite.

Das Schlimme ist eigentlich, dass ich im Herzen auch ein Protestwähler bin. Nur mein Verstand hält mich eigentlich davon ab, wirklich Protest zu wählen. Deswegen ruht meine derzeitige Hoffnung etwas auf der EU. Raus können wir jetzt nicht mehr, die Mark ist eine schöen Erinnerung. Aber vielleicht haben wir ja wirklich eine echte Chance auf mehr Demokratie durch die EU. Auch deswegen kann ich auch bei aller Wut auf die etablierten Parteien unmöglich die NPD wählen. Aber ich komme auch immer weiter davon weg, überhaupt eine Partei zu wählen...

Na, dann mach das auch bei Schäuble und bewerte ihn nur anhand seiner Aussagen. Er möchte also nur mehr Sicherheit? Was die Hintergünde sind ist eine ganz andere Geschichte. Du darfst nicht eine Seite nach der Farbe des Lackes beurteilen und die andere an dem Rost darunter.
Ok, machen wir es so: Schäuble will mehr Sicherheit. Sicherheit wovor? Ich fühle mich von nächtlichen Schlägern und Jugendgangs (die meist nichtdeutscher Herkunft sind) weit mehr bedroht, als von der Al-Kaida. Weit mehr bedroht. Und selbst da erwarte ich nicht, dass zukünftig alle 100 Meter Polizisten in den Straßen patroullieren. Inzwischen sehe ich mich sogar von Schäuble mehr bedroht als von der Al-Kaida. Denn die hört meine Telefonate definitiv nicht ab, verwurstelt meine Aussagen und verwendet sie im Zweifel gegen mich. Ich fühle mich von der USA und Israel weit mehr bedroht als von Afghanistan, Iran oder Irak. Aber genau mit den beiden wird öffentlich und uneingeschränkt solidarisch paktiert. Ich fühle mich sogar durch Russland inzwischen mehr bedroht als durch China.

Wie ich schonmal zitierte (ich weiß nur nicht mehr wen :( ): "Für jedes Stück Sicherheit muss ein Stück Freiheit aufgegeben werden". Ich bin mit der aktuellen Sicherheit einverstanden und habe mich an die Einschnitte in meine Freiheit gewöhnt. Mehr bin ich nicht bereit aufzugeben. Wenn Schäuble und von der Leyen mit ihren Phantasien "durch kommen" sollten, dann wüßte ich nicht mehr, wo die Grenze zwischen einem diktatorischen Überwachungsstaat und der Bundesrepublik zu finden wäre. Außer der Tatsache, dass in einer "echten" Diktatur ein Mann oder eine Frau die volle Verantwortung auf sich nehmen und sie nicht durch 600 teilen.
 
Du meinst, dass die heutige Interpretation der "linken Ideologie" Friede, Freude und Eierkuchen verspricht? Alle Menschen sollen sich grenzübergreifend die Hände reichen, die Welt schäumt über vor Toleranz und Völkerverständigung?
Nein, das meine ich nicht, aber im Gegensatz zur NPD ist es nicht Teil der linken Programme, andere Menschen zu verfolgen und aus Deutschland auszuweisen. Ich kenne zumindest Vergleichbares zu diesem hier nicht.

Nun reden wir ja hier im Thread über "Rechtsparteien". Darunter zählt ja nicht nur die NPD, sondern auch die DVU und die REPs. Die leiden vor allem darunter, nicht so radikal zu sein wie die NPD.
Das mag für die Reps noch zutreffen, die DVU ist im Gegensatz zur NPD, wo sich hauptsächlich Jungnazis treffen, eher der Sammelkelch für Altnazis. Auf den Veranstaltungen finden sich zumindest deutlich mehr Rentner als auf einer NPD Veranstaltung. Auf einer Veranstaltung in Düsseldorf, die ich mir kurz nach der Wende anschauen durfte, war der Anteil der augenscheinlich "gehobenen" Gesellschaft deutlich grösser. Skinheadgruppierungen waren dort nur als "Saalordner" eingesetzt, um Gegendemonstranten, die im Saal waren, nach einer deutschen Behandlung der Polizei zu übergeben (oder dem Rettungsdienst).

Die DVU ist noch näher dran am Nationalsozialismus als die NPD, sie verschreibt sich deutlicher der ihrer Meinung nach "wahren Geschichte". Lies mal Nationalzeitung, und Du weisst, was ich meine.

Die NPD hat es sich ja nicht nehmen lassen, vor allem in armen Bundesländern des Ostens massiv auf die Jugendlichen einzuwirken. Und dort finden sie auch fruchtbaren Boden.
Natürlich, weil dort die sozialen Unterschiede am grössten sind. Und wenn man einem hungrigen Brot hinwirft, dann fragt der nicht, ob Du auch zu allen anderen so nett bist.

Die weitestgehend gemäßigten Rechten der DVU und vor allem auch REPs sind die großen Verlierer dabei.
Die Reps fallen doch völlig aus dem Raster. Die gehören irgendwo nahe an die CSU, wollen sich aber dich radikaler sehen, aber bitte doch noch abgegrenzt zum rechtsradikalen Rand, also völlig im Niemandsland. Die DVU steht klar neben der NPD, wobei die Zielgruppen mittlerweile aufgeteilt sind.

Was denkst Du eigentlich über die?
Ich denke, die DVU wird sich mit dem Aussterben der Ewiggestrigen von selber beerdigen, Jungnazis werden Mitglied der Jungnationalen, die interessiert dieser Rentnerverein DVU nicht, wo man auf Veranstaltungen auch gerne mal Altdeutsche Frontlieder singt, die mit den Zillertaler Türkenjäger ja so gar nicht vereinbar sind. Die Reps werden ihr Schattendasein weiter tätigen, hier und da mal durch Einzelpersonen aufmerksam machen und das wars.

Wie sicher bist Du Dir mit dieser Aussage? Oder sagen wir es mal anders: Wozu einrichten, wenn der große Bruder sowas schon auf einer idyllischen cubanischen Insel hat?
Ich bin da absolut sicher. Ich habe aber beide noch nicht ins Kreuzverhör nehmen können.

Da Du mir die Frage nun schon mehrfach gestellt hast: Nein, ich war noch auf keiner Wahlveranstaltung der NPD. Allerdings war ich auf noch gar keiner Wahlveranstaltung irgendeiner Partei.
Dann nehme ich dich mal irgendwann mit. Ich sehe mir die nämlich häufiger an, aus Interesse. Und da unterscheide ich nicht zwischen NPD und MLPD, Grünen, Linken, Republikanern, Grauen oder sonstwem. Auf solchen Veranstaltungen lernt man auch mal die unteren Reihen der Partei kennen und einschätzen, wie die ticken. Bei der SPD kann man ja in letzter Zeit sehr schön sehen, welche politischen Unterschiede da Einzelpersonen ausmachen.

Und auf Basis dieser Dinge bilde ich mir eine Meinung. Und meine Meinung zu vielen Parteien rechts und links ist: Die sind einfach unwählbar. Nicht, weil mir Punkte ihres Programms nicht gefallen würden, sondern weil die handelnden Personen meist nicht über einen IQ von Knäckebrot hinauskommen.

Um mir irgendwelche Märchen erzählen zu lassen, muss ich das Haus nicht verlassen. Ich kann mich auch nicht an guter Rhetorik in der Politik ergötzen, weswegen ich eher dazu neige, die Wahlversprechen mit deren Umsetzung zu vergleichen.
Siehst Du, aber genau das wirst Du nicht erleben, wenn Du mal bei der NPD in so einer Kneipenhinterraumveranstaltung aufschlägst. Du wirst keine Rhetorik kennenlernen, sonst dumpfe, verblödetet Marktschreier, die zuviele Göbbels-Videos gesehen haben und meinen, die Kunst der Demagogie könnten sie auch. Das ist dann meist peinlich. Und peinlich ist es auch, wenn Du de Gäste betrachtest. Glatzen, wie sich der Durchschnittsdemokrat einen Nazi vorstellt, findest Du dort genauso, wie Mama und Papa Gymnasiallehrer. Letztere erkennt man daran, dass sie zögern, wenn am Ende die erste Strophe der Nationalhymne gesungen wird. Kleiner Tipp: vorher gehen, die Sangeskünste der Bruderschaften sind nicht so toll.


Das reicht mir zur Beurteilung der Regierung völlig.
Dann verpasst Du viel. Und wenn man eine NPD natürlich nur nach einem weichgespülten Bundesprogramm beurteilt, was ein Anwalt verfasst hat, dann ist es verständlich, dass man die Kritik an dieser Gruppierung nicht versteht.

Und deshalb ziehe ich immer das schriftlich niedergelegte Programm einer Partei als Anhaltspunkt heran, denn Worte sind zu schnell Schall und Rauch.
Dann lies Dir doch mal die Wahlprogramme aller Parteien für die letzte Bundestagswahl durch und schau mal, was umgesetzt wurde...

Das Schlimme ist eigentlich, dass ich im Herzen auch ein Protestwähler bin. Nur mein Verstand hält mich eigentlich davon ab, wirklich Protest zu wählen.
Warum? Mach es doch. Aber die NPD ist keine Protestwahl gegen die aktuelle Politik, sondern gegen die Demokratie an sich. Wenn Du dagegen natürlich protestieren willst, dann wähle NPD,DVU oder MLPD. Wenn Dir nur die aktuelle Politik stinkt, dann such Dir eine Partei aus dem demokratischen Spektrum, da gibt es genug.

Ok, machen wir es so: Schäuble will mehr Sicherheit. Sicherheit wovor? Ich fühle mich von nächtlichen Schlägern und Jugendgangs (die meist nichtdeutscher Herkunft sind) weit mehr bedroht, als von der Al-Kaida.
Und vor beidem will er dich beschützen. Sagt er zumindest.

Inzwischen sehe ich mich sogar von Schäuble mehr bedroht als von der Al-Kaida. Denn die hört meine Telefonate definitiv nicht ab, verwurstelt meine Aussagen und verwendet sie im Zweifel gegen mich.
Na, ob das mit einer NPD besser würde?

Ich fühle mich von der USA und Israel weit mehr bedroht als von Afghanistan, Iran oder Irak. Aber genau mit den beiden wird öffentlich und uneingeschränkt solidarisch paktiert.
Das ist eine Aussage, die ich nicht nachvollziehen kann. Die öffentliche Kritik an den USA im Irak-Krieg, die öffentliche Kritik an den Lagern, die fast hasserfüllten Äusserungen gegen Bush sahen mir nicht "uneingeschränkt solidarisch" aus. Für Israel gilt ähnliches.

Ich fühle mich übrigens überhaupt nicht bedroht. Von niemandem. Erst recht nicht von einem Staat. Ich kenne Amerikaner, Israelis, Russen, Iraker, Türken... mit vielen arbeite ich zusammen, die bedrohen mich alle nicht, ihre passausgebenden Staaten auch nicht.

Wer mich schon mal bedroht, sind Besoffene oder halbstarke Jugendliche nachts auf der Strasse. Die mache ich aber sicher nicht an ihrer Nationalität fest -> Weil ich die gar nicht feststellen kann. Ist der südländisch Aussehende jetzt Türke, Albaner, Kroate, Kurde, Iraker... oder hat er vielleicht doch einen deutschen Pass, weil er hier geboren wurde? Nee, die Spekulation mache ich nicht. Für mich ist einfach jeder asozial, der andere bedroht, völlig unabhängig davon, wo er herkommt. Mich haben auch schon besoffene Bänker angemacht, da fragt auch keiner, ob das vielleicht Schweizer waren.


Wie ich schonmal zitierte (ich weiß nur nicht mehr wen :( ): "Für jedes Stück Sicherheit muss ein Stück Freiheit aufgegeben werden". Ich bin mit der aktuellen Sicherheit einverstanden und habe mich an die Einschnitte in meine Freiheit gewöhnt.
Mir persönlich ist das schon deutlich zuviel an Einschnitten für eine trügerische Sicherheit. Wenn morgen wieder jemand mit einer Bombe in den Zug steigen will, dann wird ihn keiner aufhalten. Dessen bin ich mir sicher. Und trotzdem möchte ich keine Kontrollen am Bahnhof wie am Flughafen.

Wenn Schäuble und von der Leyen mit ihren Phantasien "durch kommen" sollten, dann wüßte ich nicht mehr, wo die Grenze zwischen einem diktatorischen Überwachungsstaat und der Bundesrepublik zu finden wäre.
Völlig richtig, mein Zustimmung. Aber als Ergebnis dieser Überlegungen in Erwägung zu ziehen, Rechtsfaschismus als Alternative zu betrachten, ist der falsche Schluss.

Marty
 
Nein, das meine ich nicht, aber im Gegensatz zur NPD ist es nicht Teil der linken Programme, andere Menschen zu verfolgen und aus Deutschland auszuweisen. Ich kenne zumindest Vergleichbares zu diesem hier nicht.
"Nazis raus!" zum Beispiel. Wahrscheinlich auf die Nachfrage: "Wohin?" kam dann irgendwann "..aus den Köpfen" und "...aus dem Internet" dazu.

Und obwohl ich noch nie auf so einer NPD-Veranstaltung war (wenn ich ganz ehrlich bin auch da gar nicht hin will ;) ), kann ich mir nicht vorstellen, dass die NPD, sollte sie jemals mehr als nur ein Schattendasien führen, so blöd sein würde, alles und jeden raus zu schmeißen. Nach meiner Interpretation (und hoffentlich der jedes Wählers) geht es hierbei hauptsächlich um die kriminellen und/oder parasitär lebenden Ausländer. Alles andere wäre grober Unfug. Und auch wenn ich die NPD und ihren Kader insgesamt für ziemlich primitiv halte, so glaube ich nicht daran, dass sie mit "Ausländer raus" jeden meinen, der nicht in "ihr Weltbild" passt. Ich denke, sie zielen dabei auf die Problemgruppen ab, also unsere importierten Probleme.

Das mag für die Reps noch zutreffen, die DVU ist im Gegensatz zur NPD, wo sich hauptsächlich Jungnazis treffen, eher der Sammelkelch für Altnazis. [...] Die DVU ist noch näher dran am Nationalsozialismus als die NPD, sie verschreibt sich deutlicher der ihrer Meinung nach "wahren Geschichte". [...] Ich denke, die DVU wird sich mit dem Aussterben der Ewiggestrigen von selber beerdigen, Jungnazis werden Mitglied der Jungnationalen, die interessiert dieser Rentnerverein DVU nicht, wo man auf Veranstaltungen auch gerne mal Altdeutsche Frontlieder singt, die mit den Zillertaler Türkenjäger ja so gar nicht vereinbar sind. Die Reps werden ihr Schattendasein weiter tätigen, hier und da mal durch Einzelpersonen aufmerksam machen und das wars.
Na wir werden sehen. Mich persönlich würde ein etwas stärkerer rechter Flügel in der Politik schon freuen. Nur leider sind da die Alternativen zur Wahl nun noch beschissener als auf der linken Seite. Vielleicht kommen die REPs ja nochmal auf die Bühne, wer weiß. Ansonsten kannst Du mit Deiner Prognose durchaus recht haben. Offensichtlich sind ja die REPs inzwischen weitestgehend von ihrem "harten Kern" dank NPD befreit worden. Mögliecherweise mausern die sich nochmal zu einer ernst zu nehmenden Partei, eventuell sogar wählbaren?

Natürlich, weil dort die sozialen Unterschiede am grössten sind. Und wenn man einem hungrigen Brot hinwirft, dann fragt der nicht, ob Du auch zu allen anderen so nett bist.
Sicher nicht, aber das fragst Du auch nicht, wenn Du mit Deiner Frau im Bett liegst ;) Es kommt doch immer erst zu einer Revolution, wenn es dem Volk schlecht geht. Erst wenn man sich in die Ecke gedrängt fühlt, ist man auch bereit, Leib, Leben und Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Und jetzt sind wir gerade auf einem absteigenden Ast in Deutschland. Und schon werden es mehr und mehr Protestwähler.

[...] Aber die NPD ist keine Protestwahl gegen die aktuelle Politik, sondern gegen die Demokratie an sich. Wenn Du dagegen natürlich protestieren willst, dann wähle NPD,DVU oder MLPD. Wenn Dir nur die aktuelle Politik stinkt, dann such Dir eine Partei aus dem demokratischen Spektrum, da gibt es genug.
Gegen die Demokratie an sich oder gegen die Form von Demokratie, die wir hier erleben und die uns als "Demokratie" verkauft wird?

Mir fehlt vor allem Demokratie in Deutschland. Ich will nicht wissen, wieviele Leute mit der NPD laut Wahlprogramm durchaus hier und da Schnittpunkte haben, aber das Gesamtpaket nicht kaufen möchten. Und so wird es auch mit der SPD, den Grünen, Linken, FDP, ... -Wählern sein. Die meisten wählen wohl nur das kleinere Übel oder eben adäquat jene Partei, mit der sie mehr Schnittpunkte haben, als mit anderen. Wer mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten in jeder Partei entdeckt, geht schließlich gar nicht mehr zur Wahl oder verliert das Interesse an der Politik, weil "die da oben sowieso machen, was sie wollen". Insofern kann mehr Demokratie nicht schaden.

Die NPD ist die einzige Partei in Deutschland, die mehr Demokratie (zumindest auf dem Papier) fordert.

[...] Ich bin da absolut sicher. Ich habe aber beide noch nicht ins Kreuzverhör nehmen können.
Ich bin mir da nicht so sicher. Folter ist nicht immer nur das Wagenrad oder die Eiserne Jungfrau. Die Israelis und Amerikaner haben beispielsweise mit Schlafentzug "sehr gute Ergebnisse" erzielt. Die Stasi übrigens auch. Auch die Chinesen mit der Tropfenfolter. Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, auf die Psyche einzuwirken, was wohl jeder in kleinem Rahmen als "Mobbing" kennt. Die totale Überwachung öffnet Tür und Tor für jede Art von Folter. Selbst wenn (und dabei betone ich mal: wenn) Schäuble solche Ziele nicht verfolgt, würde er später nicht mehr Herr werden, weil es einfach überall die Möglichkeiten gäbe.

[...] Dann nehme ich dich mal irgendwann mit. Ich sehe mir die nämlich häufiger an, aus Interesse. [...] Siehst Du, aber genau das wirst Du nicht erleben, wenn Du mal bei der NPD in so einer Kneipenhinterraumveranstaltung aufschlägst. Du wirst keine Rhetorik kennenlernen, sonst dumpfe, verblödetet Marktschreier, die zuviele Göbbels-Videos gesehen haben und meinen, die Kunst der Demagogie könnten sie auch. Das ist dann meist peinlich. Und peinlich ist es auch, wenn Du de Gäste betrachtest. Glatzen, wie sich der Durchschnittsdemokrat einen Nazi vorstellt, findest Du dort genauso, wie Mama und Papa Gymnasiallehrer. Letztere erkennt man daran, dass sie zögern, wenn am Ende die erste Strophe der Nationalhymne gesungen wird. Kleiner Tipp: vorher gehen, die Sangeskünste der Bruderschaften sind nicht so toll.
:D Du kannst einem eine solche Veranstaltung aber auch wirklich schmackhaft machen :D

Du wirst mir nicht böse sein, wenn ich dankend ablehne? Ich verpasse schon die Veranstaltungen der Union, SPD und FDP trotz kostenlosem Bier und Currywurst ganz bewusst. Ich will mir nicht diese Selbstbeweihräucherung geben und will die auch gar nicht mehr wählen :) Da ich da selbst nicht hin gehen möchte, muss ich Dir ja auch glauben, dass es da so abläuft und muss auch sagen, dass es mich nicht großartig wundert. Wird wohl bei jeder Partei ähnlich sein, weil wenn man sich um seine "Basis" kümmern will, wohl auch die die Sprache der "Basis" sprechen muss... Bier und Currywurst eben.

[...] Na, ob das mit einer NPD besser würde?
Also ich weiß es nicht. Hochstwahrscheinlich nicht. Ohne aber auch nicht.

[...] Das ist eine Aussage, die ich nicht nachvollziehen kann. Die öffentliche Kritik an den USA im Irak-Krieg, die öffentliche Kritik an den Lagern, die fast hasserfüllten Äusserungen gegen Bush sahen mir nicht "uneingeschränkt solidarisch" aus. Für Israel gilt ähnliches.
Die "öffentliche Kritik", ja? :D Ja, das erinnert mich an Gerd. Große Fresse vor der Kamera und hintenrum die USA unterstützt. Also hat er wissentlich und vorsätzlich Augenwischerei betrieben. Was die Union betrifft, da kann ich mich an keine Stimme der Kritik erinnern. Zumindest von niemandem, der was zu sagen gehabt hätte. Im Gegenteil wird bis heute der israelische Kurs verteidigt. Ich habe noch keine Stellungnahme unserer rückgratlosen Merkel gehört zu den aktuellen Ereignissen, da Israel auf Konfrontationskurs mit den USA in puncto Siedlungsausbau geht. Aber vielleicht wartet sie erstmal auf den nächsten Zug von Obama um dann zu entscheiden, in welchen Arsch sie als nächstes kriechen wird. Und was die Kritik am Irak-Krieg überhaupt angeht, so wurden wenn überhaupt nur Methoden kritisiert, aber kaum oder gar nicht die Tatsache, dass es ein Angriffskrieg war. In Afghanistan das gleiche Spiel. Ohne bedroht worden zu sein, wurde öffentlich der Einsatz von nuklearen Waffen als "Präventivmaßnahme" erwogen. Und jetzt erkläre mir mal bitte, was die USA und Israel noch tun müssen, um wirklich deutliche Kritik an ihrer expansionellen Politik zu ernten?

[...] Ich fühle mich übrigens überhaupt nicht bedroht. Von niemandem. Erst recht nicht von einem Staat. Ich kenne Amerikaner, Israelis, Russen, Iraker, Türken... mit vielen arbeite ich zusammen, die bedrohen mich alle nicht, ihre passausgebenden Staaten auch nicht. Wer mich schon mal bedroht, sind Besoffene oder halbstarke Jugendliche nachts auf der Strasse. Die mache ich aber sicher nicht an ihrer Nationalität fest -> Weil ich die gar nicht feststellen kann.
Ja, aber ein besoffener Jugendlicher hat normalerweise keine A-, B- oder C-Waffen dabei. Und bombt im Normalfall auch nicht Dein ganzes Haus samt Frau und Kindern weg, wenn er besoffen ist.

[...] Für mich ist einfach jeder asozial, der andere bedroht, völlig unabhängig davon, wo er herkommt. Mich haben auch schon besoffene Bänker angemacht, da fragt auch keiner, ob das vielleicht Schweizer waren.
Das ist wahr. Nur leider sammeln sich bei bestimmten Ethnien in Deutschland auffallend häufig eben jene Asozialen.

[...] Aber als Ergebnis dieser Überlegungen in Erwägung zu ziehen, Rechtsfaschismus als Alternative zu betrachten, ist der falsche Schluss.
Was wieder daran geknüpft ist, wo man die NPD einordnet ;)

Natürlich kann die Abschaffung einer Demokratie nicht die Lösung für das Problem sein, dass sie eigentlich keine ist und an allen Ecken und Kanten krankt. Noch immer sehe ich die Form von Demokratie, die wir hier haben, als weit besser an als jede Form von Gesellschaftsordnung, die wir vorher auf deutschem Boden hatten. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass wenn alles so weiter läuft wie bisher, die Demokratie scheitern wird. Ich schätze, die USA ist uns ein paar Jahrzehnte voraus. Schaue ich über den Teich, weiß ich auch, was uns erwartet. Will ich nicht.
 
Wenn uns die USA ein paar Jahre voraus ist, dann bin ich optimistisch - da wurde letztes Jahr bewiesen, das ein überzeugtes "Wir packen das" mehr wert ist als ein "DIE stehen uns im Wege"!

Und zwar trotz oder grade WEGEN einer Demokratie, die du als faul bezeichnest.

Ich finde, das KEINE Partei, sowohl vom linken als auch vom rechten Rand wählbar ist, die ihre Lösungen davon abhängig machen, unsere Gesellschaft grundlegend umzukrempeln. Ob das Feindliche jetzt "Reiche" oder "Ausländer" oder gleich beides heißt, ist mir egal. Jegliche Ideologie, die Feindbilder produziert, um zu funktionieren, ist für mich nicht wählbar.
 
Perlini wo haste denn den Schwachsinn her ich wohne zufälliger Weise in Sachsen und das zum Beispiel der Haushaltsplan von der NPD für Sachsen übernommen wurde und dadurch massiv eingespart wurde ist dir wohl entfallen.
Ist mir nicht entfallen, weil ich es nicht wußte. Kann man das irgendwo nachlesen, daß der von der NPD ausgearbeitete Haushaltsplan jetzt in Sachsen gilt?
Desweiteren lasst doch einfach mal die Geschichte ruhen immer wieder dieselbe Leier es ist vergangen und man hat doch lange genug drauf rumgeritten irgendwann ist ja auch mal gut.
Ein Teil der Partei definieren sich teilweise über diese Geschichte, was soll ich machen?!
Aus der Geschichte kennt man auch das es bei der CDU eine Spendenaffaire unter Kohl gab und trotzdem wählt man sie noch irgendwie komische Denkweise würde ich sagen.
Der NPD_Landesverband Thüringen steht/stand wegen einem Spendenskandal kurz vor dem "Bankrott". Der Bundesschatzmeister der NPD sitzt/saß in Haft. Die Bundespartei muß vermutlich bald über 1 Mio Strafe zahlen, weil man einen falschen Rechenschaftsbericht abgegeben hat. Letzteres kann auch in Unfähigkeit begründet sein, aber ist nach diesen Vorfällen diese Partei noch für dich wählbar?
 
Wenn uns die USA ein paar Jahre voraus ist, dann bin ich optimistisch - da wurde letztes Jahr bewiesen, das ein überzeugtes "Wir packen das" mehr wert ist als ein "DIE stehen uns im Wege"!
Du sprichst doch da nicht etwa von der Wahl von Obama, oder? So weit ich es einschätze, war es nur ein "Wir haben die Schnauze voll vom Maulhelden Bush, der überall Krieg führt und die amerikanische Wirtschaft in den Ruin treibt." Wobei wohl letzteres der Hauptanlass war, dass nun die Demokraten nach Bushs Wiederwahl das Rennen machten. Wo siehst Du da ein wir?

[...] Ich finde, das KEINE Partei, sowohl vom linken als auch vom rechten Rand wählbar ist, die ihre Lösungen davon abhängig machen, unsere Gesellschaft grundlegend umzukrempeln. Ob das Feindliche jetzt "Reiche" oder "Ausländer" oder gleich beides heißt, ist mir egal. Jegliche Ideologie, die Feindbilder produziert, um zu funktionieren, ist für mich nicht wählbar.
Da ist was wahres dran. Eine Partei, die Feindbilder braucht um überhaupt ein Konzept für die Wahl zu haben, kann nichts Gutes hervor bringen.

Also wählen wir die Union nicht mehr, weil sie das Feindbild des Terrorismus braucht, um sich zu profilieren? DieLinke und DieGrünen gehen auch nicht, weil sie stets die so genannten Nazis im Focus ihres Wahlprogrammes haben und gegen die USA und Israel wettern. Die SPD, die stets das Volk und die eigene Wählerschaft belügt und betrügt, braucht sogar schon den Kapitalismus als Feindbild, um sich gegen die Union zu profilieren, obwohl sie die gleiche Jauche zusammen regieren? Hmm, ja dann bleibt vielleicht doch nur noch die profillose FDP, nicht wahr?

Was ich sagen will: Seit Jahren wird nur noch mit Feindbildern Wahlkampf gemacht. Auf Plakaten oder in Werbespots. Jetzt zur Europawahl haben Feindbilder wieder Hochkonjunktur in allen Parteien. Was also wirfst Du den Randparteien vor? Dass sie sich den etablierten in diesem Punkt annähern?
 
Du sprichst doch da nicht etwa von der Wahl von Obama, oder? So weit ich es einschätze, war es nur ein "Wir haben die Schnauze voll vom Maulhelden Bush, der überall Krieg führt und die amerikanische Wirtschaft in den Ruin treibt." Wobei wohl letzteres der Hauptanlass war, dass nun die Demokraten nach Bushs Wiederwahl das Rennen machten. Wo siehst Du da ein wir?

Äh, hast du dir mal ein Bild vom jetzigen Präsidenten angesehen? :biggrin: Natürlich hatten alle von Bush die Schnauze voll, aber ich meine, das da noch mehr war/ist.

Was ich sagen will: Seit Jahren wird nur noch mit Feindbildern Wahlkampf gemacht. Auf Plakaten oder in Werbespots. Jetzt zur Europawahl haben Feindbilder wieder Hochkonjunktur in allen Parteien. Was also wirfst Du den Randparteien vor? Dass sie sich den etablierten in diesem Punkt annähern?

Bei der Wahlpropaganda von CDU, SPD und Grünen (und selbst der Linken, aber schon weniger) sehe ich dann doch noch einen Unterschied zu NPD oder (exemplarisch) MLPD.

Interessanterweise hat sich an den Parolen der NPD seit 31 Jahren kaum was geändert außer dem Layout der Wahlplakate. Ich war gestern Im Haus der Geschichte in Bonn - die Wahlplakate sehen den aktuellen SEHR ähnlich!

SPD und CDU waren in früheren Zeiten auch schon mal deutlich militanter in der Wahlkampfplakatierung - heutzutage sind ihre Kampagnen eher harmlos.
 
Äh, hast du dir mal ein Bild vom jetzigen Präsidenten angesehen? :biggrin: Natürlich hatten alle von Bush die Schnauze voll, aber ich meine, das da noch mehr war/ist.
Na gut, überlegen wir mal. Die Republikaner haben in den letzten 2 Legislaturperioden mehr als genug Mist verzapft. Die amerikanische Wirtschaft ist fast am Ende. Ok, also Demokraten wählen.

Die Demokraten bieten die Wahl zwischen einem Neger und einer Frau an. Und da die amerikanischen Demokraten eher nicht dafür bekannt sind, sexistisch oder rassistisch zu sein, war es eigentlich völlig egal. Wenn Du mich fragst - nach dem Bockmist, den Bush verzapft hat, hätten die Demokraten auch einen Schimpansen in den Wahlkampf schicken können und hätten vermutlich nicht verloren. Obwohl - ich habe auch nicht mit einer Wiederwahl von Bush gerechnet. Aber da haben wohl die Texaner noch gedacht, dass Bush den Krieg im Irak gewinnen kann.

Bei der Wahlpropaganda von CDU, SPD und Grünen (und selbst der Linken, aber schon weniger) sehe ich dann doch noch einen Unterschied zu NPD oder (exemplarisch) MLPD.
Ja, natürlich ist da ein Unterschied. Nur ist es eben auch so, dass ich gar nicht so lange differenzieren will, bis es dann mal klappt. Für mich macht die NPD nichts anderes, wie alle anderen Parteien auch. Nur eben mit dümmeren Personal und weniger Budget.

[...] SPD und CDU waren in früheren Zeiten auch schon mal deutlich militanter in der Wahlkampfplakatierung - heutzutage sind ihre Kampagnen eher harmlos.
Dafür wird ihre Politik radikaler. Immer weniger Freiheit für das Volk, ganz gemächlich. Erst Überwachung, dann Kontrolle, zum Schluss Verbote. Lief schon immer so. Und damit das Volk vorher nicht aufbegehrt, darf es noch wählen, von wem es zur Schlachtbank geführt wird. Frei wählen sogar ;)

Weißt Du, ich will die Gefahr, die von der NPD ausgehen könnte, gar nicht herunter spielen. Für mich sind Parteien ohnehin überholte Konzepte. Das Volk sollte entscheiden und es bedarf nur noch einer Executive. Warum ist nach Deiner Ansicht eigentlich die NPD die einzuige Partei in Deutschland, die wenigstens auf dem Papier mehr Demokratie fordert? Warum nicht eine der etablierten Parteien? Ich meine: Wenigstens fordern - daran halten muss man sich ja nicht, wie uns es Jahr für Jahr eindrucksvoll vorgeführt wird. Und ich rede dabei nicht von einer totalen direkten Demokratie, sondern nur von mehr Demokratie. Aber keine andere Partei kommt scheinbar auf die Idee. Warum nicht?