Rechenaufgabe einer 8. Hauptschulklasse

Inaktiv19

Oldie
ID: 117407
L
14 Mai 2006
3.300
146
Hallo Leute,

meine Cousine wollte gerade eben, dass ich eine Aufgabe für sie löse.
Aber ich sitze schon seid einer halben Stunde hier und versuche diese Aufgabe zu lösen. Aber es klappt nicht.

Die Aufgabe sieht so aus:

"Vermindert man die vierfache Differenz aus einer unbekannten Zahl und 20 mit 30 und addiert dazu das dreiviertel -fache aus dem 3-fachen der zahl, dividiert durch 10, so erhält man den fünftel teil aus der summe der zahl und 10, vermehrt um 49."

Kann mir jemand helfen diese Aufgabe zu lösen?
X muss herausgefunden werden. X soll keine Komma Zahl sein.

Boah ich habe mindestens 4 Lösungen gehabt die falsch waren.
Jetzt verstehe ich wieso Lehrer immer sagen, dass mathe ständig geübt werden muss :ugly:

Gruß
 
4*[x-20] - 30 + 3/4*3x/10 = 1/5 ( x+ 10 ) + 49

x=40

so könnte man den Text auch lesen.
 
Ich glaube das eigentliche Problem der Aufgabe liegt in der Umwandlung des wirren Textes in eine anständige Formel. Nach zwei Versuchen habe ich dazu irgendwie die Lust verloren. :yawn:
 
Ich hätte folgendes im Angebot:

4*(x-20)-30+(0,75*0,3x) = 0,2 (x+10) +49

Man muss es nur noch richtig auflösen :) und man erhält x=40
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, der Lehrer, der solch eine Aufgabe stellt, sollte sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben - sowas grenzt an Sadismus. Mit dem, was die Schüler in Mathematik lernen sollen, hat das herzlich wenig zu tun. Nur meine Meinung, wobei ich persönlich keine Probleme mit derlei Aufgaben habe.
 
Sorry, der Lehrer, der solch eine Aufgabe stellt, sollte sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben - sowas grenzt an Sadismus. Mit dem, was die Schüler in Mathematik lernen sollen, hat das herzlich wenig zu tun. Nur meine Meinung, wobei ich persönlich keine Probleme mit derlei Aufgaben habe.

Gebe ich dir vollkommen Recht ich dachte eigentlich als ich denn Titel Gelesen hatte mal schnell durchrechnen 8. Klasse Hauptschule kann ja nicht so schwer sein :mrgreen:
 
Sorry, der Lehrer, der solch eine Aufgabe stellt, sollte sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben - sowas grenzt an Sadismus. Mit dem, was die Schüler in Mathematik lernen sollen, hat das herzlich wenig zu tun. Nur meine Meinung, wobei ich persönlich keine Probleme mit derlei Aufgaben habe.

:ugly:
da hast du vollkommen recht, ich habe auch gedacht, dass es eine leichte aufgabe ist.
naja hauptsache wir haben die Aufgabe dank den klamm usern gelöst und der kleinen geholfen

gruß
 
Sorry, der Lehrer, der solch eine Aufgabe stellt, sollte sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben - sowas grenzt an Sadismus. Mit dem, was die Schüler in Mathematik lernen sollen, hat das herzlich wenig zu tun. Nur meine Meinung, wobei ich persönlich keine Probleme mit derlei Aufgaben habe.


So ein Quark.

Ich finde die Aufgabe schön, weil es nicht das ständige, eintönige Durchrechnen von Aufgaben ist, sondern einem auch mal etwas "freies" Denk- und Umwandlungsvermögen abverlangt.
 
Mit dem, was die Schüler in Mathematik lernen sollen, hat das herzlich wenig zu tun.
Sorry, da muss ich dir absolut widersprechen!
Genau das muss ein Schüler lernen: Aus einer gegebenen Problemstellung ermitteln, was eigentlich gefragt ist. Das eigentliche Ausrechnen ist total egal, dafür hat man ja im Zweifelsfall einen Taschenrechner oder Computer oder whatever, aber die Problemstellung korrekt zu analysieren ist eben genau das, was man noch selbst tun muss, und genau darin soll einen die Schule doch fit machen.
 
Sich die fraglichen Teile einer unpräzise formulierten Aufgabe zurecht würfeln zu müssen, hat aber auch wieder rein gar nichts mit der Analyse oder Lösung einer Problemstellung zu tun.
 
Selbstverständlich hat das was miteinander zu tun. Du kannst dich im Real Life doch auch nicht darauf verlassen, dass dir jeder deine Aufgaben unmissverständlich und detailliert vorkaut. Du musst doch überall interpretieren und dir überlegen, was dir dein Gegenüber denn nun damit sagen will. Wo ist da jetzt der Unterschied?
 
Ganz einfach. Wenn ich z.B. ein gegebenes Loch habe und mir überlegen muss, wie viel Beton zur Verfüllung dort hinein müsste, dann habe ich eine Aufgabe bzw. ein Problem, das ich lösen muss. Man sucht sich dann je nach Form des Lochs den passenden Ansatz und kommt letztendlich auf sein Ergebnis.

Ist mir aber eine eigene Analyse mangels Anwesenheit nicht möglich und mir würde dann jemand so einen Quark erzählen ("Ich habe da ein Problem, kannst du mal rechnen 500 plus x mal 8 ..") ohne dass man irgendeine Ahnung vom eigentlich Problem und noch weniger von einer möglichen Klammersetzung haben kann, dann wird das entweder ein sehr langes oder ein sehr kurzes Gespräch ;)
 
Die Aufgabe hätte man wesentlich besser formulieren können und solle, so ist die eher verwirrend :-?
 
Sorry, da muss ich dir absolut widersprechen!
Genau das muss ein Schüler lernen: Aus einer gegebenen Problemstellung ermitteln, was eigentlich gefragt ist. Das eigentliche Ausrechnen ist total egal, dafür hat man ja im Zweifelsfall einen Taschenrechner oder Computer oder whatever, aber die Problemstellung korrekt zu analysieren ist eben genau das, was man noch selbst tun muss, und genau darin soll einen die Schule doch fit machen.

marac, so eine Aufgabe wäre für Gymnasiasten O.K. Aber die Aufgabe wurde Hauptschülern gestellt. Bis auf einzelne Ausnahmen dürften die mit der umständlichen Formulierung hoffnungslos überfordert sein, selbst wenn sie die daraus resultierende Gleichung mühelos rechnen können. Damit wird ganz wunderbar die latente Volksweisheit, daß man Mathe ohnehin nicht kapieren kann genährt.

Sinnvoller wäre es doch, eine Aufgabe zu Formulieren, die der Schüler versteht und rechnen kann. Zumal die Aufgabenstellung fern jeglicher Realität ist.