Soziales Raus aus der Statistik

Hanfeld

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23 Juni 2007
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Liebe Forums-Teilnehmer,

glauben Sie, daß die offiziell verkündete Zahl der Arbeitslosen in Deutschland
etwas mit der Realität zu tun haben?
Diese Zahl wird in regelmäßigen Zeitabständen von der Bundesagentur für Arbeit
veröffentlicht. Warum aber darf diese Institution die Qualität ihrer Tätigkeit
selbst bewerten?

Ich meine, die ungeschminkte Wahrheit über das Ausmaß der Arbeitslosigkeit
in Deutschland muß offengelegt werden !

Bitte unterstützen Sie die aktuelle Online-Petition zur Arbeitslosenstatistik
und machen Sie Freunde und Bekannte darauf aufmerksam.

Frau Naomi-Pia Witte hat diese Petition eingereicht und fordert:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, daß das statistische Bundesamt
die offizielle Zahl der Arbeitslosen in Deutschland veröffentlicht.

Als Arbeitslosenzahl soll gelten:

Die Summe aller im gesamten Berichtszeitraum arbeitslosen, bzw.
arbeitssuchenden Menschen, die Leistungsbezieher nach dem SGB III (Alg 1),
nach dem SGB II (Alg 2), arbeitssuchend mit oder ohne Leistungsbezug sind
oder sich in einer Arbeitsgelegenheit, einer Fortbildungs- oder sonstigen
arbeitsmarktpolitischen Maßnahme befinden.

Link zur Petition:
https://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=455

Diese Petition kann bis zum 16. Juli 2007 mitgezeichnet werden.
Seit dem 4. Juni haben bereits rund 6300 Bürgerinnen und Bürger zugestimmt.

Werner Rügemer hat am 29. Mai 2007 in einem Artikel der Tageszeitung -jungeWelt-
beschrieben wie die Arbeitslosenstatistik ganz offiziell geschönt wird:
https://www.jungewelt.de/2007/05-29/001.php


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Liebe Forums-Teilnehmer,

glauben Sie, daß die offiziell verkündete Zahl der Arbeitslosen in Deutschland
etwas mit der Realität zu tun haben?

nein

Diese Zahl wird in regelmäßigen Zeitabständen von der Bundesagentur für Arbeit
veröffentlicht. Warum aber darf diese Institution die Qualität ihrer Tätigkeit
selbst bewerten?

jede Institution kann ihre Qualität selbst bewerten, nur glauben muss es ja niemand... man hat ja auch verschiedene Anhaltspunkte, die zeigen das die Zahlen nicht hinhauen können

(wenn z.b. die Arbeitslosenquoten hier im Osten unter 20 % angeben werden und man sich anguckt wieviele Menschen arbeitslos sind, oder sich einfach immer weiter bilden, in irgendwelchen Maßnahmen festhängen, Ich-Ags gründen, Umschulungen besuchen, oder oder oder... )


Ich meine, die ungeschminkte Wahrheit über das Ausmaß der Arbeitslosigkeit
in Deutschland muß offengelegt werden !

wäre zwar nicht verkehrt zu wissen, allerdings hat es wohl eher negative Efffekte auf die Wirtschaft als positive (Wer investiert und konsumiert schon gern wenn die Aussichten so schlecht sind ? )

Und was für positive Auswirkungen gibt es ? Doch nur das man genau weiß wie tief der Karren im Dreck sitzt, das kann man doch auch ohne Zahlen ansatzweise erahnen

Also so richtig überzeugt bin ich von der Notwendigkeit Deines Vorhabens nicht
 
Warum aber darf diese Institution die Qualität ihrer Tätigkeit selbst bewerten?
Also unter diesem Aspekt hab ich diese Statistik noch nie betrachtet. :mrgreen:
Wäre sicherlich auch keine geeignete Statistik. Es würde zwar die Realität gut widerspiegeln (man ist hauptsächlich damit beschäftigt die Arbeitslosen zu verwalten), aber eine geeignetere Statistik zur Beurteilung der Arbeit wäre es, wieviel Arbeitslose sie vermittelt haben (von mir aus auch in Weiterbildungsmaßnahmen, ABM usw.).

"Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.". Jeder weiß, daß die Arbeitslosenstatistik geschönt ist. Ich verstehe deshalb nicht, was es bringen soll, genauere Zahlen zu erhalten.
 
eine genauere Statistik hätte den vorteil, das der Staat nicht den Leuten einen vormachen kann, die sich weniger für Politik und Arbeitslosigkeit interessieren.

Die nachrichten erzählen: es geht aufwärts! weniger Arbeitslose! Suuper!

Aber nur wenige wissen was wirklich geschieht.

Die regierung rühmt sich mit erfolgreicher reformpolitik, die deutsche wirtschaft ans laufen gebracht zu haben, aber das stimmt so nicht!!

Die arbeitsmarktzahlen sind getürkt.

Die deutsche wirtschaft wird von der globalen wirtschaft mitgezogen (Export)

Den Armen wirds genommen (Hartz IV) und den reichen gegeben (Unternehmenssteuer).

Die sollten neben den Monatlichen Arbeitslosensatistiken monatlich eine Statistik über Kinderarmut beifügen. An den Kindern sieht man wie gut es dem Staat geht!!
 
Die arbeitsmarktzahlen sind getürkt.

Von Dir liest man ja nur seltsame Sachen...

Jeder der dazu in der Lage ist, kann unter www.destatis.de deutlich sehen, dass die Zahl der Erwerbstätigen steigt.

Steigende Gewinne der Agentur für Arbeit durch gestiegene trotz geringerer Beitragssätze sind natürlich auch kein Indikator für einen Aufschwung.

Außerdem ist an einer Statistik das entscheidende, dass man immer die gleichen Bezugsgrößen nimmt.

Aber lieber große Zahlen sehen, damit man meckern kann...

Typisch DEUTSCH!

gruss kelle!
 
Warum sind denn das stammtischparolen ? Wisst ihr wie viele Arbeitslose nicht in den Stastiken der BA sind ?

Warum gibt es nur selten berichte über Kinderarmut?

Von wem wirds genommen und wer kriegt´s.

Wenn ihr so weise seit, lehrt mich.
 
Warum sind denn das stammtischparolen ? Wisst ihr wie viele Arbeitslose nicht in den Stastiken der BA sind ?

Warum gibt es nur selten berichte über Kinderarmut?

Von wem wirds genommen und wer kriegt´s.

Wenn ihr so weise seit, lehrt mich.

Also es sind Stammtischparolen weil die Tiefgründigkeit fehlt. Du stellst keine Kausalzusammenhänge her.

Nimm mal die "beschönigten" Arbeitslosenzahlen, diese waren schon immer beschönigt und von daher kann man schon in der Tendenz eine verbesserung sehen. Dabei geht es ja eh nicht um die hundert prozentige genauigkeit sondern um eine Tendenz an der die Wirtschaft und die Politik bewegungen erkennen können.

Dann zu Hartz IV und zur Unternehmenssteuer. Das erste ist die soziale Absicherung eines jeden einzelnen und das andere ist dafür da, dass man ausländische Unternehmen den Standort Deutschland schmackhafter macht. Die beiden haben nichts miteinander zu tun im Kausalzusammenhang und werden unabhängig zueinander geregelt.

Im grunde versucht du hier auf emotionaler Ebene gründe zu suchen aber bevor man dir sachlich Antworten kann musst du auch sachliche Argumente bringen
 
eine genauere Statistik hätte den vorteil, das der Staat nicht den Leuten einen vormachen kann, die sich weniger für Politik und Arbeitslosigkeit interessieren.
Die nachrichten erzählen: es geht aufwärts! weniger Arbeitslose! Suuper!
Aber nur wenige wissen was wirklich geschieht.
Seh ich anders. Man dürfte bei einer Umfrage wenige finden, die meinen, die Statistik sei nicht "getürkt".

Und wenn dem nicht so wäre, erschließt sich mir immer noch nicht der Sinn einer "richtigen" Statistik. Dann weiß der Bürger die genauen Zahlen und dann!? Mehr Arbeitsplätze gibt's deswegen ja auch nicht. Es ist schließlich nur 'ne Statistik. :roll:
 
Unter anderem fehlen in der Areitslosenstatistik der BA auch einige "neuere" daten:

"Seit 2004 versteht die Bundesagentur zusätzlich mit dem »Dritten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt« auch Teilnehmer an »Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen« nicht mehr als arbeitslos."

und weiter.

"In solchen »Arbeitsgelegenheiten« befinden sich 284200 Menschen. Davon allerdings die weitaus größte Zahl, nämlich 93 Prozent, in der »Mehraufwandsvariante« (Ein-Euro-Job) und sieben Prozent in der Entgeltvariante."

Hartz IV gibt es seit 1.1.2005

Also wurde die Statistik auch seit kurzem geschönigt.

Die zahlen der sozialversicherungspflichtigen erwerbstätigen sinkt.

Was richtig ist, ist der anstieg sogenannter Minijobs/teilzeitjobs, welche aber nicht zu 100 % sozialversicherungspflichtig sind, und häufig mit ALG II(Hartz IV) auf den Bedarfssatz aufgestockt wird.

Die wirtschaft und politik erkennt mit sicherheit nicht die Tendenz an den zahlen der BA, die haben andere Quellen.



Ich als kleiner Bürger kann aus Fairness gründen nicht verstehen, warum Menschen eine Staatlich verordnete Armut (Hartz IV) zugemutet werden muss während Unternehmen (also auch Unternehmensinhaber) vom Staat steuervergünstigungen geschenkt bekommen, so das die Unternehmen durch Steuervergünstigungen mehr gewinn machen können.

Die Mwst.:

Die Firmen wälzen u.a. die erhöhte Mwst direkt auf ihre Kunden ab. Das Volk kann dies nicht.

Millionen werden durch die Herabsetzung der KM Pauschale am Volk gespart.Auch bei den Minijobbern/teilzeitkräften

Dies sind 2 Kausalzusammenhänge bezüglich nehmen/geben
 
Die zahlen der sozialversicherungspflichtigen erwerbstätigen sinkt.

Sollst Du lügen?

https://www.destatis.de/jetspeed/po...iagrams/Employees,templateId=renderPrint.psml

Ich als kleiner Bürger kann aus Fairness gründen nicht verstehen, warum Menschen eine Staatlich verordnete Armut (Hartz IV) zugemutet werden muss während Unternehmen (also auch Unternehmensinhaber) vom Staat steuervergünstigungen geschenkt bekommen, so das die Unternehmen durch Steuervergünstigungen mehr gewinn machen können.

Hallo?
Ohne Unternehmen keine Arbeitsplätze.
Ohne Arbeitsplätze keine Kohle.
Ohne Kohle alle arm.

Unternehmen kommen aber nicht, wenn man 100% Steuern zahlen muss.

Abgesehen davon, kauf Dir Aktien und Du profitierst von gesunkenen Unternehmenssteuern.

Die Firmen wälzen u.a. die erhöhte Mwst direkt auf ihre Kunden ab. Das Volk kann dies nicht.

Den Firmen ist die Mehrwertsteuer für die Rohstoffe Ihrer Produkte eh egal, da sie komplett durchgereicht wird.
Ein unternehmen zahlt nur Mwst für Gebrauchsartikel.

Abgesehen davon betrifft die Mwst. nicht alle Produkte und die Sozialabgaben sind parallel gesunken.

Millionen werden durch die Herabsetzung der KM Pauschale am Volk gespart.

Tja, sowas nennt sich Entbürokratisierung, was ja alle wollen.
Abgesehen davon erklär mir mal, warum der Staat zahlen soll, wenn man zu faul zum umziehen ist, oder wenn man unbedingt nen Waldgrundstück JWD sein eigen nennen will.

Geh mal wieder zum Stammtisch zurück.

gruss kelle!
 
Ja aber mal ehrlich du scheinst doch die Fakten relativ leicht gesammelt bekommen zu haben

"In solchen »Arbeitsgelegenheiten« befinden sich 284200 Menschen. Davon allerdings die weitaus größte Zahl, nämlich 93 Prozent, in der »Mehraufwandsvariante« (Ein-Euro-Job) und sieben Prozent in der Entgeltvariante."

was darauf schließen lässt das man relativ Einfach einblick in die Statistik erhält. Zudem weißt die Politik ja auch daraufhin das viele Menschen in nicht Sozialversicheurngspflichtigen Jobs sind aber es zusätzlich auch einen Anstieg bei den Sozialversicheurngspflichtigen Jobs gibt. Frag mich da aus welcher Quelle du hast das es einen Rückgang bei den Sozialversicherungspflichtigen Jobs gibt zu zeit ?

Hartz IV eine staatlich Verordnete Armut zu nennen finde ich ebenso beleidigend für Menschen welche in Staaten leben in denen es keine soziale Absicherung gibt. Unsere Erwerbslosen Menschen haben eine Krankenversicherung, haben eine Wohnung etc und wenn man bedenkt wieviele Hatz IVler sich Zigaretten und Alkohol leisten können kann hier von verordneter Armut wohl weniger zu sprechen sein. Natürlich ist es problematisch wenn man sich von je her verschuldet hat und durch Versandhauskatalogbestellungen nur einen Bruchteil seiner Gelder zur Verfügung hat aber hier von vom Staat verschuldeter Armut zu sprechen ist vermessen.

Unternehmen anzulocken soll ja dazu führen, dass weniger Arbeitslosigkeit herrscht und weniger Menschen in "Armut" leben müssen wie du es so schön nennst.

Die Mehrwertsteuer in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern auch nicht die schlechteste, wenn ich deren Erhöhung auch nicht als notwendig erachtet habe.

Die KM-Pauschale ist auch überwiegend sinnlos. Warum soll der Staat dafür aufkommen das ich meiner Arbeit nachgehe. Ich bin auch jeden Tag 30 Kilometer hind und 30 Kilometer zurück zu meiner Arbeit gefahren und habe nichts Steuerlich abgesetzt. Ich bekomme doch dafür Gehalt und weiß nicht wieso ich dem Staat Geld nehmen soll welches vielleicht dann an anderen Ecken fehlt wo Menschen geholfen werden könnte die einfach keine Arbeit haben und stärker auf ein soziales Netz angewiesen sind.
 
[...] Ich als kleiner Bürger kann aus Fairness gründen nicht verstehen, warum Menschen eine Staatlich verordnete Armut (Hartz IV) zugemutet werden muss während Unternehmen (also auch Unternehmensinhaber) vom Staat steuervergünstigungen geschenkt bekommen, so das die Unternehmen durch Steuervergünstigungen mehr gewinn machen können.[...]
Du meinst ganz sicher die Multis, also Großkonzerne und so weiter. Ja, das stimmt. Kleinunternehmer bis hoch zum Mittelstand werden Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt mehr geschröpft - doch genau die sind in der Gesamtheit die größten Arbeitgeber Deutschlands.

Die Multis braucht man aber, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Davon abgesehen werfen Großunternehmen häufig auch Aufträge für den Mittelstand ab, der wiederum Kleinunternehmer anheuert. Und letztlich wird auch die Schmiergeldzahlung der Großunternehmen an die Parteien nicht ohne sein.

Aber alles in allem denke ich nicht, dass es mehr Arbeitsplätze in Deutschland gäbe und der Lebensstandard steigen würde, wenn wir die Großkonzerne vergraulten.

Gruß,
Photon
 
zu:
Sollst Du lügen?

https://www.destatis.de/jetspeed/port...nderPrint.psml

Schau dir die kurve mal genau an, wo wir von tendenzen reden, wo geht die Tendenz denn hin? Im Zick zack nach unten oder?

Eine Unternehmensneugründungsflut wird sich nicht entwickeln, durch diese Steuerreform.

Gefördert durch EU-Gelder wandern u.a. Ausländische Unternehmer wie Heuschrecken durch´s Land, kaufen eine Firma, gründen eine neue, verfeinern die eigene technologie/produktion, ziehen weiter und machen den Standort platt.
Aber dies ist ein anderes Thema.

Worauf ich hinaus will ist, dies ist eine einseitige Steuerpolitik.

Die Idee mit den Aktien ist nitt schlecht, was erzählst du in dieser hinsicht den 5,2 Mio ALG II Empfängern?

Soweit ich weiss ist in dem regelsatz von 345 € kein betrag dafür vorgesehn? (Kleiner Scherz)


Viele zuliefer - und transportunternehmen haben ihre preise mit einführung der neuen mwst erhöht, mit der begründung der erhöhten mwst.

Es stimmt der mwst-satz für lebensmittel ist geblieben, es gab aber versteckte erhöhungen, ausserhalb der normalen inflation,fällt ja kaum auf,das volk ist ja doof.

Wo ist es eine entbürokratisierung, wenn die pauschale herabgesetzt wird? entbürokaritiserung wäre eine abschaffung, keine herabsetzung.

Ich glaube wenn sich jemand ein waldgrundstück leisten kann, braucht der nicht jeden pfennig mehr in der tasche, ein geringverdienender in einer sozialbauwohnung schon.

soll ein arbeitnehmer in einem befristeten arbeitsverhältniss jedes halbe jahr umziehen nur weil er andauernd die stellen wechseln muss, er muss ja flexibel sein!

des weiteren habe ich den eindruck "kelle" ist selbst unternehmer und hat kein verständniss für das "gemeine" Volk

so, jetzt geh ich mal zum Stammtisch.............

bis denne

Gonski
 
Die Idee mit den Aktien ist nitt schlecht, was erzählst du in dieser hinsicht den 5,2 Mio ALG II Empfängern?

Soweit ich weiss ist in dem regelsatz von 345 € kein betrag dafür vorgesehn? (Kleiner Scherz)

Pro Lebensjahr sind 400 € Ersparnis zulässig, welches nicht auf das ALGII angerechnet wird.

Es stimmt der mwst-satz für lebensmittel ist geblieben, es gab aber versteckte erhöhungen, ausserhalb der normalen inflation,fällt ja kaum auf,das volk ist ja doof.

Ahja, Preiserhöhungen die der Bürger nicht merkt.
Und wofür erstellt denn das statistische Bundesamt regelmäßig Teuerungsraten?

Wo ist es eine entbürokratisierung, wenn die pauschale herabgesetzt wird? entbürokaritiserung wäre eine abschaffung, keine herabsetzung.

Da würdest Du ja noch mehr weinen.
Abgesehen davon, wenn weniger Bürger die Pauschale gelten machen können, spart es Bearbeitung.

soll ein arbeitnehmer in einem befristeten arbeitsverhältniss jedes halbe jahr umziehen nur weil er andauernd die stellen wechseln muss, er muss ja flexibel sein!

Entweder das, oder die Fahrwege und damit verbundene Kosten in die Gehaltsforderung einrechnen.

des weiteren habe ich den eindruck "kelle" ist selbst unternehmer und hat kein verständniss für das "gemeine" Volk

Vollkommen falsch.
Ganz normaler kleiner Angestellter.
Ich habe aber eingesehen, dass mir ein Unternehmen nur dann gutes Geld zahlen kann, wenn es genug verdient, dass der Job umso sicherer ist, umso konstanter ein Unternehmen wachsen kann.

gruss kelle!
 
...das die Statistiken absolut getürkt sind, weiß sicher Jeder.

Aber:

Durch eine der Realität entspechenden Statistik wäre unserer "geballten Imkompetenz", genannt Bundesregierung, die Möglichkeit genommen, die Lage
weiterhin zu beschönigen, und "postensichernde" Lügen zu verbreiten..

Man bedenke zu diesem Thema auch, dass jeder 5. Vollzeitbeschäftigte nicht in der Lage ist, sein Leben aus den Einkünften seiner Erwerbstätigkeit zu finanzieren. Das sind immerhin 20% der Arbeitnehmer in diesem Land. Hier finden seit HartzIV auch nicht unerhebliche Transferleistungen statt, die von der Allgemeinheit finanziert werden müssen...

Fazit: Eine Veränderung der Berechnungsgrundlagen ist aus öffentlicher Sicht sicher wünschenswert..
 
Man bedenke zu diesem Thema auch, dass jeder 5. Vollzeitbeschäftigte nicht in der Lage ist, sein Leben aus den Einkünften seiner Erwerbstätigkeit zu finanzieren. Das sind immerhin 20% der Arbeitnehmer in diesem Land. Hier finden seit HartzIV auch nicht unerhebliche Transferleistungen statt, die von der Allgemeinheit finanziert werden müssen...

Das hat nix, aber auch gar nix mit HartzIV zu tun.
Früher gab es Wohngeld und sicherlich auch sowas in der Richtung ergänzende Sozialhilfe.

Mit HartzIV wurde es nur vereinheitlicht.

gruss kelle!
 
@Kelle: ..da hast Du teilweise Recht.. allerdings wurden durch die Zusammenlegung der ehemaligen Sozialhilfe und der Arbeitslosenhilfe keine regionalen Unterschiede mehr gemacht.. somit entstand für München (teuer)
die gleiche Berechnungsgrundlage wie für z.B. Görlitz (billig). Jeder HartzIV-ler wäre somit gut beraten, seinen Wohnsitz in die Billigkategorie zu verlegen ;)

Ist übrigens eines der Hauptprobleme von Berlin... Zuzug von HartzIV-Empfängern. Wohnraum ist in den ehemaligen Ostbezirken sehr günstig zu bekommen. Diese Situation kann Kommunen in den Ruin treiben..:mrgreen:
 
Ist übrigens eines der Hauptprobleme von Berlin... Zuzug von HartzIV-Empfängern. Wohnraum ist in den ehemaligen Ostbezirken sehr günstig zu bekommen. Diese Situation kann Kommunen in den Ruin treiben..:mrgreen:

*quakquak* sprach die Ente... Hartz 4 wird vom Bund getragen, die Kommunen zahlen die Sozialhilfe, also deutlich weniger, weil jeder grundsätzklich arbeitsfähige ja Hartz 4 bekommt.
 
Durch eine der Realität entspechenden Statistik wäre unserer "geballten Imkompetenz", genannt Bundesregierung, die Möglichkeit genommen, die Lage
weiterhin zu beschönigen, und "postensichernde" Lügen zu verbreiten..
Obwohl fast jeder weiß, daß die Statistik "getürkt" ist, schaffen es "die da oben" mit Hilfe dieser Statistik die Situation zu beschönigen und ihren Posten zu sichern (also wiedergewählt zu werden)!?

@gonski: Hast du die Petition eigentlich bereits unterschrieben?