Psychologe?

iltschy

New member
29 April 2009
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hallo zsm...

den ganzen stelle ich mir die frage ob ich zu einem Psychologen gehen soll ... irgendwie ist das Problem auch so, dass ich es nicht im wirklichem leben zeigen will, dass ich vllt bssl krank bin....

hat damit angefangen, dass eine gewisse Person mich mit mir unterhalten hat. und nja daraus kam halt heraus, also ich konnte es auch so gestalten, dass sie dann nichts über mich urteilen kann, dass Gedankensprünge wie ich sie habe Zeichen für psychische Instabilität sind.

Und nja. sowas ist bei mir dauernd so, auch meine Freunde wundern sich wie ich immer so Themen wechseln kann, z.T. spreche ich alle Themen nicht an, weil es zu viele sind, die einfach dann in meinem Kopf sind.

Zudem kam im Gespräch raus, dass man, wenn man eher in Bereichen arbeitet, die realitätsfern sind, so z.B. theoretische Mathematik, man gut ausgeprägte soziale Kontakte haben soll, damit man nicht von dieser Tätigkeit depressiv wird.

Und das schlimme ist, dass genau dieses bei mir der Fall war. Ich habe so an Wettbewerben teilgenommen, hatte anfangs weniger Freunde und damit auch Suizidgedanken. Es kamen paar Freunde zu, diese Gedanken verschwanden. Durch diesen Fakt wurde ich vllt zu anderen sehr ausnutzbar, da ich alle Freundschaft wichtiger schätzte als sie vllt ist. Ich glaub, es gibt auch paar Indizien, dass es so ist. Vllt ist es so, dass ich das denke und es doch nicht so ist und ich damit Freundschaften zerstöre wie gerade einfach ein Streit ausgebrochen ist.

Jetzt denke ich, ich käme schon mit dem Problem irgendwie zurecht. Mich stört es auch, dass ich mit nmd darüber selber im echten leben reden will und damit auch keine Ahnung habe was ich vllt an mir ändern soll. (nja es gibt noch viel dazu zu erzählen wie zB ich so wurde und diese Suizidgedanken besiegt hab...)
 
Ein Psychologe zu Rate zu ziehen ist in diesem Fall absolout nichts schlechtes. Seit ich zum Psychologen gehe geht es mir um einiges besser. Peinlich sein brauch es dir auch nicht, viele Menschen aus allen Schichten gehen zum Psychologen.

MfG
 
Ich würde sagen: einfach mal ausprobieren. Verlieren kannst du nichts, gewinnen aber viel. Die ersten fünf Stunden werden sowieso als psychiatrische (Beratungs-?)Gespräche abgebucht, da braucht es keinen Antrag bei der Krankenkasse. Also alles ganz unkompliziert.
Und wenn du da an der falschen Adresse sein solltest, wird man es dir schon mitteilen und dir gegebenenfalls auch sagen, wo du dich sonst hinwenden könntest.
Ich würde aber meinen, dass ein Psychologe genau der richtige Ansprechpartner für dich ist.
Also nur Mut, schaden kann es dir auf keinen Fall.
 
Kann da nur meinen Vorsprechern zustimmen..

Was auch noch möglich ist, und auch nichts kostet ausser einer gewissen Spende wenn man dazu lust hat, sind die sozialen Dienste sprich auch eine Art von Psychologen die jedoch in den Kirchenvereinen wie zB Caritas am Werk sind. Die sind auch meist kompetent und wenn die es für wichtig erachten würden sie dich auch zum geschulten Psychologen schicken ;)

Ist halt noch ein Gedanke wenn man nicht zu einer Praxis möchte..aber empfehlenswert wäre es und wie die beiden Vorgängern schon erwähnten schaden wirds nicht, eher im Gegenteil ;)

Gutes gelingen !
 
Denke auch dass dir eine Person vom Fach nur helfen kann - kannst eig. nur gewinnen bei dem ganzen. Wünsche Dir alles Gute. Kannst dich ja mal melden obs dir was bring (bin fest davon überzeugt).