[Physik] erde - sonne - mond. wer dreht sich wie ?

im inneren ist die erde nach wie vor ein glühender ball
Das ist die Urknall-Thoerie. Dafür möchte ich bitte eine seriöse Quelle, das das damals wirklich so war. ;)

[...] ich werde mich nun doch mal genauer mit beschäftigen!

Deine Erkenntnisse bitte hier posten. Ich bin zu faul zum googlen. :(

@Worka: Die Sache mit dem Beweis ist mir klar. ;) Aber das führt im Moment eh zu weit. Es sei denn, der Threadersteller ist mit unseren Antworten zufrieden. Dann könnten wir das Ganze noch ein wenig ausweiten. :yes:
 
8O Die Erde entstand durch einen Vulkanausbruch? Aha. Wo war denn dieser Vulkan?
 
ahh...langsam wirds hier ganz schön möchtegernwissenschaftlich...finde ich zu mindest


Die dreht sich schon immer, vorher war das Sonnensytsem eine rotierende Staubwolke.

hmm...das erinnert mich an die quarks, die auch einen drehimpulsbesitzen müssen...
ich glaube das geheimnis woher letzendlich die "ur-drehung" herrührt bleibt für uns verborgen, da wir ja immer nur weiter zurück gehen können....

Die Wolke besteht aus Teilchen, Diese besitzen Protonen, Elektronen und neutronen. diese besitzen bewiesener maßen auch einen drehimpuls und protonen bestehen aus quarks, diese besitzen auch einen drehimpuls....usw.

stellt sich mir nun die frage was ist mit der antimaterie, die müsste doch den gleichen drehimpuls haben oder, weil ja nur die ladung gegenwertig ist oder bin ich da verkehrt. weil damit sich teilchen und antiteilchen aufheben müsste ja alles gegenteilig sein, also doch auch der drehimpuls...? oder hab ich da nich aufgepasst?
 
Wie sich der Drehimplus von Eletronen, Protonen und Neutronen verhält, weiß ich nicht. Dazu müsste ich mich erst einlesen und dazu hab ich jetzt keine Lust. :(
 
oke, jungs und mädels, ich habe (nach durchlesen eurer posts und einigen literaturen) folgendes festgestellt.

- ja, es ist wahr
. wir können entweder von unten, oben, von der seite oder aus einer anderen dimension das ganze betrachten.

- ja, es ist wahr. alles dreht sich. enthropie nimmt zu. alles geht auseinander.

- falls wir nun (in unserem system) die drehbewegung der erde festsetzen. z.b.: gegen uhrzeigersinn (die meisten literaturen, die ich betrachtet habe), dann gilt folgendes:

- die erde rotiert (eigenrotation) auch im gegenuhrzeigersinn.

- der mond rotiert um die erde auch im gegenuhzeigersinn. (27 tage = 1 mondjahr = 1 mondtag, somit ist auch klar, dass der mond eine eigenrotation hat, welche aber durch die gegebenen umstände uns als ein "nicht selbstrotierender" körper erscheint)

erstaunlich ist folgendes: das thema ist eigentlich simpel. aber trotzdem komplex, da (wie es einige male schon erwähnt wurde) der bezugspunkt und das "geschlossene" system jeweils eingeschränkz bzw. gewählt werden muss.

danke und nochmals danke :)

folgende frage stelle ich mir noch:
drehen sich alle planete in die gleiche richtung (nur so nebenbei) ?
 
...
folgende frage stelle ich mir noch:
drehen sich alle planete in die gleiche richtung (nur so nebenbei) ?

Kleiner Auszug aus der Wikipedia:
Die Drehrichtung der Erde ist identisch mit der Umlaufsrichtung auf ihrer Bahn um die Sonne, wie bei fast allen anderen Planeten auch. Lediglich die Venus dreht sich entgegengesetzt, und die Drehachse von Uranus liegt nahezu in seiner Bahnebene.
 
Also IM Sonnensystem drehen sich alle bekannten Planeten + Asteroiden in die gleiche Richtung um die Sonne und zwar links herum ( Uhrzeigersinn )


Die Sonne hat auch eine Eigenrotation, jedoch hat die Sonne KEINEN festen Platz in der Galaxie, sie dreht sich um den Mittelpunkt der Galaxie, in der sich ein riesiges Schwarzes Loch befinden soll. Eine Umdrehung der Sonne + den dazugehörigen Planeten ( also muss die Sonne sämtliche Objekte im System hinter sich her ziehen ) dauert ungefähr 200 Millionen Jahre.


Und ganz am Rande: Unser Solarsystem ist ungefähr 12 Lichtstunden
[(3600*12)*300000KM] groß.

Wikipedia weiß alles!
 
Meine Güte, was tauchen denn hier für seltsame Theorien auf? :ugly:

:arrow: Ob sich die Planeten/Sterne links/rechts herum bzw. im/gegen den Uhrzeigersinn bewegen, kann man nicht beantworten, da es keinen festen Bezugpunkt ("da ist oben") im All gibt. Man kann es nur definieren (ungefähr wie man mal definiert hat, dass 1 + 1 = 2 ist) und da liegt nahe, dass bei der Erde am Nordpol "oben" ist und dementsprechend wird es auch in vogel.. äh satelittenperspektivischen Darstellungen gezeigt. Es ist aber letztlich nur eine Definition.

:arrow: Was sich um was dreht ist doch ganz einfach. Jeder Mond dreht sich um einen Planeten, jeder Planet dreht sich um einen Stern, jeder Stern um eine Galaxie bzw deren Mittelpunkt, diese wieder um andere Galaxien bzw. -haufen usw. Ein Mond kann sich somit nicht um eine Sonne drehen, sonst wäre er definitionsmäßig ein Planet. Klar dreht sich letztlich auch ein Mond um einen Stern, aber sein zugehöriger Planet dominiert dessen Bewegung, von was wiederum der Planet beeinflusst wird, spielt dabei keine Rolle

:arrow: Natürlich dreht sich letztlich auch ein Planet um seinen Mond bzw. beide um einen gemeinsamen Schwerpunkt. Bei der Frage wer sich um wen dreht ist aber der Massekörper in den Mittelpunkt zu setzen, der näher am gemeinsamen Schwerpunkt liegt. Also warum sollte man hier irreführende Definitionen erfinden?
Bei der Sonne sagt schließlich auch keiner, dass sich diese gemeinsam mit ihren Planeten um gemeinsame Schwerpunkte bewegt. Auch Sterne stehen innerhalb ihres Systems nicht still, Planeten außerhalb unseres Sonnensystems kann man schließlich nur indirekt entdecken, weil der Stern "zittert", er also nachweisbar mit mindestens einem (dann meist sehr massereichen) Planeten interagiert und unsere Sonne würde von außerhalb betrachtet auch zittern.
Wenn man diese übertriebene Definition fortschreiben würde, dann würde sich auch nicht die Erde um die Sonne bewegen, sondern der gemeinsame Erde/Mond-Schwerpunkt um den gemeinsamen Schwerpunkt mit der Sonne usw..

:arrow: Woher soll die Drehung kommen? Ich wage mal zu behaupten, dass es im Universum nichts gibt, dass sich nicht dreht. Jede Flugbahn wird durch andere Massen beeinflusst und seien sie noch so klein, somit kann nichts eine wirkliche Gerade entlang fliegen, sondern befindet sich immer auf einer elliptischen Bahn (aus Gründen der Einfachheit auch Kreisbahn genannt, auch wenn es im Universum niemals Kreisbahnen gibt), wie groß deren Radius auch sein mag. Kommt das Objekt auf seinem Weg an einer anderen großen Masse vorbei, kann es natürlich leicht sein, dass es dann von diesem "eingefangen" wird, also entweder darauf aufschlägt oder eine Flugbahn darum einnimmt, nun kreist es also um die andere Masse.
Die andere Form der Drehung ist die Eigenrotation und da wage ich auch zu behaupten, dass es bei jedem frei im Universum "schwebenden" Objekt* eine Eigenrotation geben muss. (* im Gegensatz dazu wir auf der Erde. Wir müssen keine Eigenrotation haben, sind bei dieser Frage aber eins mit der Erde, da wir die relative Eigenroation zueinander durch Reibung komensieren). Anschauliche Beispiele: Man kann keinen Stock wegwerfen, ohne dass er danach eine Eigenrotation hätte, jeder nicht am Boden/Körper befindliche Fußball hat eine Rotation und auch ein Curling-Stein würde nicht ohne Rotation am Ende ankommen. Letzteres Beispiel (kurzzeitig ist auf einer Seite mal etwas mehr Reibung, was eine Drehung einleitet) lässt sich auch auf die Beeinflussungen im Universum übertragen. Wenn ein (kleines) Objekt an einem anderen (großen) Objekt vorbeifliegt, dann wirkt die Gravitation der großen Masse auf die zugewendete Seite der kleinen Masse größer als auf die abgewandete Seite, somit wird sich die Außenseite schneller bewegen, da die Innenseite "gehalten" wird und schon ist eine Eigenrotation entstanden.

:arrow: Warum ist die Bewegungsrichtung um die Sonne bei allen Planeten gleich?
Man könnte auch andersrum fragen: Was müsste geschehen, damit sich ein Planet (oder auch mehrere) entgegen den anderen Planeten um die Sonne bewegt? Wenn die Gas-/Staubwolke eine gewisse Eigenrotation hatte (und das ist so) und sich aus der Zusammenballung von Materie dann die ersten kleinen Planeten bilden, haben die diese Rotation um die Erde übernommen. Würden sie sich nun überlegen die Richtung um die Sonne zu wechseln, müssten sie anhalten und den Rückwärtsgang einlegen. 1. Woher sollte diese Kraft kommen, 2. In einem Moment fehlt dann die Zentrifugalkraft, wodurch die Planeten in die Sonne stürzen würden.

:arrow: Warum haben alle Planeten die gleiche Eigenrotation?
Wenn alle Planeten die gleiche Richtung in ihrer Bewegung um die Sonne haben, müssen sie auch alle die gleiche Eigenrotation haben - wieder das Prinzip Innenseite wird stärker gehalten, als die Außenseite.
Nur starke äußere Kräfte (z.B. die Kollision mit anderen (aus anderen Systemen stammenden) Planeten) können die Eigenrotation (und damit auch die Rotationsachse) derart stark beeinflussen, wie wir es bei Venus und Uranus sehen.
 
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