Persönliche Daten bei Anmeldung ein muss?

Das beantwortet nicht meine Frage.

Doch tut es. Doppelaccounts sind bei Klamm verboten und somit kümmert sich Klamm mit der Zeit um diese Vergehen.

Es gibt KEINEN sicheren Weg Doppelaccounts auf externen Seiten zu verhindern - IP, Cookie, Passwörter oder sonstige Angaben kann jeder mit ein bisschen Ahnung und Phantasie so ausschmücken wie er/sie will.
 
Doch tut es. Doppelaccounts sind bei Klamm verboten und somit kümmert sich Klamm mit der Zeit um diese Vergehen.
Du meinst also, ein Betreiber einer Webseite könnte seine evtl. auftretenden Verpflichtungen mit der Bergündung nicht erfüllen, dass es ja bei Klamm geprüft wird?

Mal ein Beispiel: Ich betreibe eine Loseseite. ich schalte Werbung von einem Anbieter, der in seinen Bedingungen bestimmte personenbezogene Reloadsperren vorsieht. Meinst Du, ich könnte ihm gegenüber bei einer Vertragsverletzung darlegen, dass ich mich nich um Mehrfachanmeldungen kümmern muss, das macht Klamm ja schon?

Es gibt KEINEN sicheren Weg Doppelaccounts auf externen Seiten zu verhindern
Doch, den gibt es, der ist nur mit Aufwand verbunden, den kein Loseseitenbetreiber wirtschaftlich sinnvoll betreiben könnte.

Aber es reicht doch erstmal schon, sich die persönlichen Daten geben zu lassen. Es ist schon etwas schwerer, einen Doppelaccount mit Namen und Adresse zu machen als rein über eine Klamm-ID.

Und spätestens, wenn es um Geld und Auszahlungen geht, dann ist es sogar nötig.

Marty
 
Du meinst also, ein Betreiber einer Webseite könnte seine evtl. auftretenden Verpflichtungen mit der Bergündung nicht erfüllen, dass es ja bei Klamm geprüft wird?

Mal ein Beispiel: Ich betreibe eine Loseseite. ich schalte Werbung von einem Anbieter, der in seinen Bedingungen bestimmte personenbezogene Reloadsperren vorsieht. Meinst Du, ich könnte ihm gegenüber bei einer Vertragsverletzung darlegen, dass ich mich nich um Mehrfachanmeldungen kümmern muss, das macht Klamm ja schon?

Doch, den gibt es, der ist nur mit Aufwand verbunden, den kein Loseseitenbetreiber wirtschaftlich sinnvoll betreiben könnte.

Aber es reicht doch erstmal schon, sich die persönlichen Daten geben zu lassen. Es ist schon etwas schwerer, einen Doppelaccount mit Namen und Adresse zu machen als rein über eine Klamm-ID.

Und spätestens, wenn es um Geld und Auszahlungen geht, dann ist es sogar nötig.

In Kurzform sehe ich das so, ja. Klamm.de erlaubt NUR einen Account pro Person, somit müssten im Idealfall keine Doppelaccounts existieren.

Loseseiten brauchen meiner Meinung nach keine vollständigen Daten, wofür denn? Die Schnittstelle ist KLAMM und dafür reicht eine ID und ein Losepasswort zur Identifikation aus. Selbst WENN es solche Verträge gibt, mit denen ich mich um Doppelaccounts kümmern muss, so werden wohl nur die wenigsten User so "dumm" sein und 2x ihren eigenen Namen eingeben. Doppelte Mailadressen sind in den meisten Systemen nicht zugelassen, also was bringt der Name?

Was ist daran schwierig einen falschen Namen einzugeben bei einer Loseseite? o_O Die meisten Formulare prüfen nur auf formale Korrektheit. Ob ich mich mit meinem Namen, oder Anita Meier anmelde bringt keinen weiter ;) - bei Loseseiten. Bei Seiten mit Auszahlungen und Co sind Namen natürlich sinnvoll, ebenso Kontodaten, aber das ist ja ein anderes Spielfeld.

Doppelaccounts kann man als Betreiber durchaus erkennen und wenn ich welche finde, dann sperre ich sie, aber anhand des Namens hab ich noch nie jemanden gefunden - da gibt es wohl bessere Wege.
 
Es geht aber darum, bei Vertragsverletzungen zumindest die Möglichkeit zu haben, seinen Vertragspartner auch zu kennen und greifen zu können.

Und Du hast natürlich recht: Wenn man es richtig machen will, dann muss man auch den Aufwand der Prüfung der Daten auf sich nehmen. Wer das nicht will, der braucht auch die Daten nicht zu erheben.

Aber auf Klamm würde ich mich da nicht verlassen. Die Anzahl der Doppelaccounts hier möchte ich gar nicht schätzen wollen. Und auf klamm einen Doppelaccount zu haben stelle ich mir ziemlich einfach vor.

Marty
 
Es geht aber darum, bei Vertragsverletzungen zumindest die Möglichkeit zu haben, seinen Vertragspartner auch zu kennen und greifen zu können.

Erstatte Anzeige und gebe an, wo man den Namen + Kontaktdaten herbekommen kann (Klamm, da Klammid bekannt). Wenn es was verfolgenswertes ist, wird es einen Staatsanwalt geben, der sich darum kümmert (Klamm muss ma nach richterlicher Anordnung die Daten rausgeben) ;)

LG
 
Und weswegen zeige ich jemanden an, der seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllt? Ich finde leider im Strafgesetzbuch da nichts.

Marty

Was hälst du von (ggf. vorsätzlichem) Betrug?

LG

ps: Ich bin kein Rechtsverdreher und habe mich damit nicht auseinandergesetzt. Das ist nur das, was ich so als logische Schlussfolgerung ziehen würde. Ein nicht eingehaltener Vertrag (AGB) = Betrug :)
 
Was hälst du von (ggf. vorsätzlichem) Betrug?
Betrug ist immer vorsätzlich, es gibt keinen fahrlässigen oder zufälligen Betrug.

Wenn es ein Betrug ist, dann würde der Tipp helfen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Richter gibt, der die Erhebung von Name, Vorname und Adresse auf einer Loseseite als Verstoss gegen das Datenschutzgesetz sieht.

Warum also evtl. den Aufwand einer Strafanzeige in Kauf nehmen, nur damit die User diese drei Felder nicht füllen müssen?

Marty
 
Ich bin nur verpflichtet mich gegenüber staatlichen Behörden auszuweisen und wahre Angaben zu meiner Person zu machen.

Natürlich darf ich nicht unter falschem Namen Straftaten begehen.

Dann ist erstmal zu klären ob die AGB gegen die verstoßen wurde rechtens sind oder ob der Admin selbst gegen geltendes Recht verstößt. Sprich ob er überhaupt einen Anspruch gegen den User gelten machen könnte. Allerdings muss in den AGBs auch genau definiert sein, welche Konsequenzen ein Verstoß hat. So tolle Sätze wie "Guthaben wird einbehalten" und was man so alles in KlammAGBs lesen kann halte ich für rechtlich sehr bedenklich.

Ich habe irgendwo im Hinterkopf das Mone mal geschrieben hat, man müsse nichtmal auf Klamm seine richtigen Daten für einen Account hinterlegen, kann da jetzt aber auch etwas verwechseln. Somit ist dann natürlich fraglich was einem die Daten von Klamm bringen und auch diese können falsch sein.

Letztlich schaut der Admin einer Seite immer in die Röhre wenn er einen Betrüger auf seiner Seite hat. Denn wer betrügen will und wem durch den Admin die technischen Mittel gegeben werden, der wird auch wissen wie man seine Spuren verwischt. Hiermit wären wir dann wieder bei öffentlichen Internetzugängen, Proxys, ... Die Liste ist lang und ausgekaut.
 
Und ein Loseseitenbetreiber ist nicht verpflichtet, deine Anmeldung anzunehmen, wenn du keine oder falsche Angaben machst.

Das ist der Betreiber auch nicht bei richtigen Daten. Aber da die meisten Seiten die Anmeldungen automatisch annehmen und die Betreiber die Daten nicht von Hand prüfen, kann ich nach Anmeldung erstmal den Dienst nutzen und der Anbieter muss mir in dem Fall kündigen und dieses fristgerecht und nicht fristlos.