Was gibt denn da zu grinsen? HÄ? :ugly:

Ääähhh, nix. :biggrin:

Hätten die nicht sie einen traurigen Anlass, sind die schon toll. Die haben das Drama total eingefangen. Aber der Anlass... :roll:

Hier noch ein paar Zitate aus einem anderen Forum:

Was hat die Jugendlichen (unter ihnen der verstorbene Alexis Grigoropoulos) dazu veranlasst, den Polizeiwagen mit Steinen zu attakieren? Schon seit mehreren Jahren greifen griechische Autonome immer wieder Polizisten an und verüben Brandanschläge auf Banken und Autos im Zentrum von Athen. Das hat nichts mit "Das Volk wehrt sich" zu tun. Es ist eine linke Minderheit, die überwiegend mit Aggressionen in Erscheinung tritt.
Und was um alles in der Welt rechtfertigt die seit Tagen andauernden gewaltsamen Ausschreitungen? Das hat mit einem Volksbegehren gegen die Misswirtschaft und die Korruption in Griechenland nun wirklich nicht im entferntesten etwas zu tun. In meinen Augen sind viele der gewalttätigen "Demonstranten" schlicht und einfach Vandalen, die den Tod des Schülers als Alibi nehmen, um ihr Unwesen zu treiben, Geschäfte zu plündern, Häuser und Autos anzuzünden und alles zu zertrümmern, was ihnen in den Weg kommt.
Auch hier in Deutschland gehen seit einigen Tagen meist vermummte Demonstranten (?) wegen des tödlichen Vorfalls in Athen auf die Straße.
Zur Erinnerung:
Vor zehn Jahren prügelten deutsche Hooligans den französischen Polizisten Daniel Nivel fast tot. Sie attakierten ihn nach einem Fußballspiel der WM in Frankreich, schlugen ihn mit einem Verkehrsschild nieder, prügelten ihn und traten selbst dann noch auf ihn ein, als er am Boden lag. Nivel hat das Unglück nach sechs Wochen im Koma zwar überlebt, aber er leidet bis heute unter schweren Gehirnschäden, kann nur mühsam gehen und sprechen und ist berufsunfähig.
Ist das etwa das "Berufsrisiko" eines Polizisten? Und was muss passieren, damit sich ein Polizist auch zur Wehr setzen darf?
Damals hat man die Demonstranten (?) aus der linken Szene, die jetzt hier in Deutschland aufgrund des Vorfalls in Athen auf die Straße gehen, leider nicht demonstrieren sehen - vielleicht lag es ja daran dass es damals "nur" ein Polizist war......

Dass es in Griechenland erhebliche Probleme im Bereich des Wirtschafts- und Sozialsystems gibt, steht auch für mich außer Frage. Und den Unwillen der Bevölkerung kann ich auch verstehen. Nur für die gewalttätigen Ausschreitungen aus der autonomen Szene kann ich nicht den Hauch von Verständnis aufbringen.

ch habe auch kein Verständnis dafür. Egal ob Gewalt von links, rechts, oben oder unten kommte, es ist nie akzeptabel. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass das ganze politisch motiviert ist. Für mich scheint es einfach mal mehr wieder ein Vorwand zu sein, etwas Krawall zu machen. Ausserdem habe ich nicht das Gefühl, dass Griechenland eine derartige Diktatur ist, dass man sich nur so Gehör verschaffen kann. Ganz gewaltig stört mich auch, dass es in anderen Ländern auch zu Ausschreitungen kommt und die Gewalt sich gegen Eigentum von Privatpersonen richtet, die überhaupt nichts mit der Sache zu tun haben. Krawall zu machen an einer Beerdigung finde ich zudem völlig geschmack- und pietätslos.

Diese Leute scheinen zu vergessen, dass hinter jedem Polizist ein Mensch steckt, mit eigener Geschicht und Gefühlen und einen Job macht, wie jeder andere auch. Polizeigewalt finde ich auch etwas schlimmes, dass es zu vermeiden gilt.

Ich kann auch nachvollziehen, dass die Leute sauer sind und ihrer Wut irgenwo Luft machen müssen. Aber doch nicht so. Man kann seine Meinung auch kundtun, ohne anderen zu schaden. Wenn man eine Botschaft hat, bring man die auch anders rüber als die Stadt in Schutt und Asche zu legen.

genau SO sehe ich das auch.
linke gewalttäter werden als "autonome" abgetan und die rechte gegenseite dagegen als chaoten,
schlägertrupps und was nicht alles ... :evil:
hier wird nur der tote schüler als aufhänger genommen, um randalierend und brandschatzend
durch die straßen ziehen zu können.
dass die linken hier in deutschland ungehindert vermummt demonstrieren können, ist ja leider
zu einer normalität geworden. hätten sich rechte so verhalten, wären sie nicht weit gekommen ...
diese quasi stille duldung kann sich eines tages als fataler fehler herausstellen ...

Wie schon erwähnt: ich würde diese Ausschreitungen genau so verurteilen, wenn sie von Rechtsextremisten gemacht worden wären. Ich bin halt ein Mann, der wohl der "breiten Mitte" zugeordnet werden kann, was sich nicht nur auf das Alter bezieht 8)
Nur kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass - insbesondere in Großteilen der Presse - doch erhebliche Unterschiede gemacht werden: da wird mit Linksextremismus nicht so hart ins Gericht gegangen.
Nun kommt mir in diesem Zusammenhang bitte nicht mit der deutschen Vergangenheit. Die war sehr schlimm, grausam und bestimmten Bevölkerungsschichten gegenüber menschenverachtend und durch nichts zu entschuldigen, aber wir leben mittlerweile in einer anderen Zeit und sollten uns mehr dem hier und heute widmen. Und da ist Gewalt - egal ob von Links oder Rechts - gleichermaßen zu verurteilen.

Noch etwas: wo waren denn die linken Demonstranten hierzulande, als in China (einem kommunistischem Land) friedliche Demonstranten von Panzern überrollt wurden? Und wäre der Aufschei des Entsetzens auch so groß, wenn ein "Neonazi" von einem Polizisten erschossen worden wäre? Oder hätte man dann vielleicht mehr nach einer Rechtfertigung für den Polizisten gesucht? Ich mag es einfach nicht, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.
 
[...]Ich mag es einfach nicht, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.

Es ist nunmal so das der Mensch dazu neigt, sich Dinge so zurecht zulegen, wie es in seine "Weltanschauung" passt.
Objektivtät ist schwierig, da jeder immer auch emotional an die Dinge herangeht.

Wobei die Vergleiche auch schwierig sind, ich denke z.b. nicht das es daran liegt, das es bei dem einen Vorfall ein Polizist ist.
Es ist doch sicherlich auch eine Frage des Temperaments. Und wieviele lassen sich auch mitreißen, schwimmen mit dem Sog? :roll:



So, nun aber ins Bettchen.
Gute Nacht :kiss: :)
 
..
und den Rest denkt euch einfach ..

wenn du wüsstest was ich grad denke. ;)

ich hoffe, du wäscht dir danach auch auch wenigstens die Finger


.. nach der Morgentoilette ...

Dieser Dialog ist bemerkenswert, einer davon bezeichnet etwas als "Morgentoilette" (an was er sich evt. auch nur noch rudimentär erinnert?) was der andere sich nicht vorstellen kann:mrgreen:

Guten Morgen Hüpfer, moin Witti (Ferkel!) und guten Morgen alle anderen Mitleser!
 
Guten Morgen @all
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:kiss: