Sammelthread Papst-Äußerungen zum Islam

Na, Ihr könnt ja Probleme haben. habt Ihr kein anderes Problem. Es ist doch Wurst wer an was glaubt oder nicht. Ob Christ, Moslem oder was auch immer es noch geben sollte. Es exestiert nur eine Welt und die reicht für alle. Gotteslästerung. Na,wenn ich das Wort höre. Wer oder was ist Gott??

Ps Ich glaube nur an mich.
 
Jau, und den Gemäßigten Stimmen im Islam die grundlage zu entziehen... :roll:

Ich doch logisch, das genau die Kreise auf solche Aussagen anspringen. Die liberalen verziehen den Mund, sind peionlich berührt und schweigen.

Hinzu kommt noch kräftig fundementale Presse (Beim Karrikaturenstreit gab es einen bericht, das über 85% der Ägypter die Karrikaturen noch nicht mal mit eigenen Augen gesehen hatten, aber jeder eine Meinung darüber hatte.) Es reicht schon, wenn das Wort "Zittiert" weggelassen wurde, schon ist die Sache ein Skandal! Bild machts uns doch vor, wie man eine Meldung radikalisiert...

eben und je weiter das passiert, desto mehr wird der islam zu einer gefahr für christen, juden, hindus, .....
darum sollte unser papst mal hart bleiben, wofür entschuldigen?
 
Aufeinander einprügeln können hier beide Seiten par excellance - aber keiner scheint die Papstrede mal nachgelesen zu haben, denn der Papst hat nie Mohammed oder den Islam als "inhumman" oder "schlecht" bezeichnet.

Ich bin evangelisch, eine Ketzerin - eine von der Sorte, mit der der Papst nie das Abendmahl einnehmen würde. Trotzdem habe ich mir seine Rede durchgelesen, bevor ich mir eine Meinung gebildet habe. Was der Papst - aus meiner Sicht - versucht hat, war den Hass der mittelalterlichen katholischen Kirche anzuprangern und zum verständnisvollen Miteinander der Religionen aufzurufen - und das ausgerechnet von einem der fanatischsten Gegner der Ökomene.

Bevor Ihr hier im Forum der Demagogie der islamistischen Fanatiker auf den Lein geht, lest Euch doch bitte erst einmal den Originaltext durch - und dann entscheidet selbst:

"Die Universität war auch durchaus stolz auf ihre beiden Theologischen Fakultäten. Es war klar, dass auch sie, indem sie nach der Vernunft des Glaubens fragen, eine Arbeit tun, die notwendig zum Ganzen der Universitas scientiarum gehört, auch wenn nicht alle den Glauben teilen konnten, um dessen Zuordnung zur gemeinsamen Vernunft sich die Theologen mühen. Dieser innere Zusammenhalt im Kosmos der Vernunft wurde auch nicht gestört, als einmal verlautete, einer der Kollegen habe geäußert, an unserer Universität gebe es etwas Merkwürdiges: zwei Fakultäten, die sich mit etwas befassten, was es gar nicht gebe - mit Gott. Dass es auch solch radikaler Skepsis gegenüber notwendig und vernünftig bleibt, mit der Vernunft nach Gott zu fragen und es im Zusammenhang der Überlieferung des christlichen Glaubens zu tun, war im Ganzen der Universität unbestritten.

All dies ist mir wieder in den Sinn gekommen, als ich kürzlich den von Professor Theodore Khoury (Münster) herausgegebenen Teil des Dialogs las, den der gelehrte byzantinische Kaiser Manuel II. Palaeologos wohl 1391 im Winterlager zu Ankara mit einem gebildeten Perser über Christentum und Islam und beider Wahrheit führte. Der Kaiser hat wohl während der Belagerung von Konstantinopel zwischen 1394 und 1402 den Dialog aufgezeichnet; so versteht man auch, dass seine eigenen Ausführungen sehr viel ausführlicher wiedergegeben sind als die Antworten des persischen Gelehrten. Der Dialog erstreckt sich über den ganzen Bereich des von Bibel und Koran umschriebenen Glaubensgefüges und kreist besonders um das Gottes- und das Menschenbild, aber auch immer wieder notwendigerweise um das Verhältnis der 'drei Gesetze': Altes Testament - Neues Testament - Koran.

In dieser Vorlesung möchte ich nur einen - im Aufbau des Dialogs eher marginalen - Punkt behandeln, der mich im Zusammenhang des Themas Glaube und Vernunft fasziniert hat und der mir als Ausgangspunkt für meine Überlegungen zu diesem Thema dient. In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde kommt der Kaiser auf das Thema des Djihad (heiliger Krieg) zu sprechen.

Der Kaiser wusste sicher, dass in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen - es ist eine der frühen Suren aus der Zeit, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten - später entstandenen - Bestimmungen über den heiligen Krieg.

Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ’Schriftbesitzern’ und ’Ungläubigen’ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ’Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten’.

Der Kaiser begründet dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ’Gott hat kein Gefallen am Blut, und nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung... Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann’.

Der entscheidende Satz in dieser Argumentation gegen Bekehrung durch Gewalt lautet: Nicht vernunftgemäß handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Herausgeber, Theodore Khoury, kommentiert dazu: Für den Kaiser als einen in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiner ist dieser Satz evident. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit.

Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, dass Ibn Hazn so weit gehe zu erklären, dass Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und dass nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Idolatrie treiben.

Hier tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung von Religion auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert. Ist es nur griechisch zu glauben, dass vernunftwidrig zu handeln dem Wesen Gottes zuwider ist, oder gilt das immer und in sich selbst? Ich denke, dass an dieser Stelle der tiefe Einklang zwischen dem, was im besten Sinn griechisch ist und dem auf der Bibel gründenden Gottesglauben sichtbar wird."(ddp)
Quelle: https://www.aol.de/index.jsp?cid=1079834070&sg=News_Politik
 
@katzee: Seine Intension war mir schon klar (ich hatte mir den Text vorher schon durchgelesen), nur die Wahl der Mittel ist und bleibt fragwürdig. Es ist schwierig, in einer Rede solch ein Zitat zu relativieren, wenn noch missgünstig darüber berichtet wird, liegt das Kind im Brunnen.

(Ich hab die Rede mal als Zitat gekennzeichnet, damit sie klarer erkennbar wird... ;) )

@inextremo: natürlich wird der Papst nichts zurücknehemen - das liegt icht in der Natur des papstamtes... :p
 
@inextremo: natürlich wird der Papst nichts zurücknehemen - das liegt icht in der Natur des papstamtes... :p

ich glaube dafür können wir auch unserem benedikt dankbar sein, nicht vorstellbar was sein vorgänger getan hätte.

inzwischen kennen einige wohl kein halten und verbrennen als was ihnen in die finger kommt.

https://d.yimg.com/us.yimg.com/p/ap....jpg?x=380&y=252&sig=4DOydJQQKVyQ5bFGCzmoHg--
https://d.yimg.com/us.yimg.com/p/ap....jpg?x=380&y=223&sig=flBoNc44uru5ghgeiLwa.w--

https://static.flickr.com/35/101024448_582001bb7c_m.jpg
 
ich glaube dafür können wir auch unserem benedikt dankbar sein, nicht vorstellbar was sein vorgänger getan hätte.

Das hängt eher mit dem Dogmatismus des Papsttums zusammen als mit der Person...


:yawn: :roll: Ich glaube, solche Fotos gibt es zu dutzenden im Internet - diese hier haben keinen erkennbaren aktuellen Bezug (außer, dass du sie hier verlinkst...)


Nett und sehr plakativ, aber in etwa so bedrohlich wie die Mohammed-Karrikaturen, oder?
 
Neuster Stand:

Papst bedauert Missverständnisse nach Islam-Äußerung

Rom (dpa) - Nach heftigen Protesten in der muslimischen Welt hat Papst Benedikt XVI. Missverständnisse über seine Äußerungen zum Thema Islam und Gewalt bedauert. Benedikt «bedauert es lebhaft, dass einige Passagen seiner Rede wie eine Verletzung der Gefühle der muslimischen Gläubigen geklungen haben könnten», sagte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone am Samstag in Rom.

Diese Passagen seien «so interpretiert worden, wie es nicht der Absicht» des Papstes entspreche. Zugleich betont die Erklärung die Wertschätzung des Papstes gegenüber dem Islam und sein Eintreten für einen Dialog zwischen den Religionen.

Der katholische Kirchenführer hatte bei seinem Besuch in Bayern in einem Vortrag ein Zitat aus dem Mittelalter angeführt, das den Propheten Mohammed im Zusammenhang mit Gewaltanwendungen bei der Verbreitung des Glaubens scharf kritisiert. Darauf gab es eine Welle der Empörung in der muslimischen Welt. Teilweise wurde gefordert, der Papst solle sich entschuldigen oder seine Äußerungen zurücknehmen.

Seine Rede an der Universität Regenburg zum Thema Religion und Gewalt «endet mit einer klaren und radikalen Ablehnung jeder Gewalt aus religiösen Motiven, von welcher Seite diese auch immer komme», hieß es in der Erklärung des Kurienkardinals weiter. Grundsätzlich heißt es zum Verhältnis von Islam und Christentum: «Die Kirche betrachtet die Muslime mit Hochachtung, die den einzigen Gott anbeten».

Nach den ersten massiven Protesten in der muslimischen Welt folgten am Samstag auch Aufrufe zur Mäßigung. In der Türkei wurde Kritik an voreiligen Reaktionen laut.

Der oberste Chef der türkischen Religionsbehörde, Ali Bardakoglu, habe den Wortlaut des Vortrags in Regensburg nicht gekannt, als er den Papst aufgefordert hatte, sich zu entschuldigen, berichtete die türkische Zeitung «Hürriyet» am Samstag. Er habe allein auf Presseberichte reagiert, nach denen der Papst den Islam als eine Religion der Gewalt dargestellt habe.

Einen Einfluss auf den für Ende November geplanten offiziellen Papst-Besuch in der Türkei werde die Empörung über die Worte Benedikts in der islamischen Welt nicht haben, zitierte die Zeitung Kreise des türkischen Außenministeriums in Ankara. Die radikale Moro Islamische Befreiungsfront auf den Philippinen rief dazu auf, nicht noch weiter Öl aufs Feuer zu gießen. Davon könne nichts gewonnen werden, erklärte ein Sprecher der Organisation.

Dagegen forderte Teheran den Papst auf, Missverständnisse ausräumen und seinen Standpunkt schnellstens zu revidieren. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Mohammed-Ali Hosseini sagte, damit könne die Solidarität innerhalb der Religionen wieder hergestellt werden. Die jordanische Regierung bezeichnete die Äußerungen des Papstes am Samstag als «äußerst beleidigend».
 
Der oberste Chef der türkischen Religionsbehörde, Ali Bardakoglu, habe den Wortlaut des Vortrags in Regensburg nicht gekannt, als er den Papst aufgefordert hatte, sich zu entschuldigen, berichtete die türkische Zeitung «Hürriyet» am Samstag. Er habe allein auf Presseberichte reagiert, nach denen der Papst den Islam als eine Religion der Gewalt dargestellt habe.

Das zeigt das heute jeder erstmal los blärt ohne wirklich zu wissen warum. Wäre interesant zu wissen wieviele auf ähnliche Meldungen los geschrien haben, Von Menschen in derartigen Positionen sollte man etwas mehr Bedachtheit erwarten.

Naja das ist immer hin schon mal eine gemeinsamkeit zwischen orient und occident:mrgreen:
 
[N] Vatikan fürchtet Vergeltungsschläge nach strittigen Islam-Äußerungen des Papstes

Folgende News wurde am 16.09.2006 um 18:17:00 Uhr veröffentlicht:
Vatikan fürchtet Vergeltungsschläge nach strittigen Islam-Äußerungen des Papstes
SternShortnews

Im Vatikan hat man jetzt die Sicherheitsvorkehrungen stark erhöht, so die italienischen Medien am Samstag. Die verschärften Kontrollen im Vatikan sollen eventuellen terroristischen Attacken vorbeugen. Nach der Kritik an der umstrittenen Papstrede und der allgemeinen Entrüstung in der muslimischen Welt, die daraufhin entstand, werden Angriffe befürchtet. Berichten des Geheimdienstes zufolge wären 2006 durch fundamentalistische Zellen 56 Drohungen gegen Italien und italienische Institutionen ...
 
Das hängt eher mit dem Dogmatismus des Papsttums zusammen als mit der Person...
ja aber unser vorherige papst hat sich mit der unterwerfung leichter getan, benedikt steht zu seinem wort.

:yawn: :roll: Ich glaube, solche Fotos gibt es zu dutzenden im Internet - diese hier haben keinen erkennbaren aktuellen Bezug (außer, dass du sie hier verlinkst...)
du erkennst keinen bezug? :yawn:

Nett und sehr plakativ, aber in etwa so bedrohlich wie die Mohammed-Karrikaturen, oder?
bisher dachte ich die israel flagge wäre ohne swastika. der experte erkennt es bei genauerem hinsehen.
 
Das Schlimme an der ganzen Sache ist: Wer sich ein bisschen mit dem Papst beschäftigt hat, weiß, dass er schon früher nie auch nur einen kleinen Nebensatz unbedacht ausgesprochen hat. Die Rede über Gewaltfreiheit in der Religion war ja mehr als berechtigt. Nur das Zitat war völlig deplatziert, weil es rein polemisch ist. Abgesehen davon, dass die katholische Kirche in diesem Zusammenhang im Glashaus sitzen dürfte. Die Intention dieser offensichtlichen Provokation liegt für mich komplett im Verborgenen. Wenn es wirklich Weltferne und fehlendes Gespür war, kann man wirklich nur das Fürchten bekommen.
 
du erkennst keinen bezug? :yawn:

Ich sehe irgend eine Falggenverbrenung und wütende Passanten - das kann zu allem einen Bezug haben...

bisher dachte ich die israel flagge wäre ohne swastika. der experte erkennt es bei genauerem hinsehen.

Ich darf dich enttäuschen - die Israelische Flagge hat einen Davidsstern, die Flagge der USA ist mit einem Hakenkreuz "verziert".

Sinngemäß ist es aber Schwachsinn, da es ja historisch eher ein Zeichen für Antisemitismus ist... :yawn:
 
Tja, jetzt hat der Papst wirklich Größe gezeigt und nochmals darauf hingewiesen, dass man seine Rede aus dem Zusammenhang gerissen hat...

Aber das bestätigt mich in meiner These, dass sich die islamische Welt wie eine Schar tobsüchtiger Kinder verhält, mit der nicht zu diskutieren ist ohne dass sie meinen, sie würden angegriffen...

btw...: Ich war in Regensburg... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe irgend eine Falggenverbrenung und wütende Passanten - das kann zu allem einen Bezug haben...
In diesem Fall steht aber der Bezug zum Islam. Obs manchen gefällt oder nicht. 8)
Ich darf dich enttäuschen - die Israelische Flagge hat einen Davidsstern, die Flagge der USA ist mit einem Hakenkreuz "verziert".
Vielleicht schauste nochmal genau hin, ein Davidstern sieht anders aus.
Sinngemäß ist es aber Schwachsinn, da es ja historisch eher ein Zeichen für Antisemitismus ist... :yawn:
Ist ja historisch mit dem Islam durchaus vereinbar, oder?

Tja, jetzt hat der Papst wirklich Größe gezeigt und nochmals darauf hingewiesen, dass man seine Rede aus dem Zusammenhang gerissen hat...
Er sollte nur versuchen sich nicht zu unterwerfen ;)
Aber das bestätigt mich in meiner These, dass sich die islamische Welt wie eine Schar tobsüchtiger Kinder verhält, mit der nicht zu diskutieren ist ohne dass sie meinen, sie würden angegriffen...
Na tolle These, das sehe ich jeden Tag im TV :ugly:
btw...: Ich war in Regensburg... ;)
Wie war es?
 
Das Schlimme an der ganzen Sache ist: Wer sich ein bisschen mit dem Papst beschäftigt hat, weiß, dass er schon früher nie auch nur einen kleinen Nebensatz unbedacht ausgesprochen hat. Die Rede über Gewaltfreiheit in der Religion war ja mehr als berechtigt. Nur das Zitat war völlig deplatziert, weil es rein polemisch ist. Abgesehen davon, dass die katholische Kirche in diesem Zusammenhang im Glashaus sitzen dürfte. Die Intention dieser offensichtlichen Provokation liegt für mich komplett im Verborgenen. Wenn es wirklich Weltferne und fehlendes Gespür war, kann man wirklich nur das Fürchten bekommen.
Ich tendiere zur "Weltferne". Das wäre zumindest typisch für ihn.
 
Ich tendiere zur "Weltferne". Das wäre zumindest typisch für ihn.

Ich weiß nicht. Seit er Papst ist, wählt er die Worte aber eigentlich noch sorgfältiger als vorher. Ich bin übrigens sehr erfreut darüber, dass er die Aussage seiner Rede bekräftigt hat, anstatt sich für "alles" zu entschuldigen. Vielleicht war es doch Taktik. Polemisieren, damit es alle mitkriegen. Ich denke schon, diese Sache wird in den Köpfen von vielen Muslimen etwas in Gang setzen. Vor allem, weil die radikalen Kreise des Islam immer so reagieren, wie man es Ihnen unterstellt, wie schon bei den Karikaturen: Mit Gewalt.
 
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Aber das bestätigt mich in meiner These, dass sich die islamische Welt wie eine Schar tobsüchtiger Kinder verhält, mit der nicht zu diskutieren ist ohne dass sie meinen, sie würden angegriffen...

btw...: Ich war in Regensburg... ;)

Huch, dann habe ich mir die Diskussion mit meinem streng-muslimischen Nachbarn, in der er sich für das Verhalten derjenigen, die man im TV toben sieht, geschämt hat, wohl nur eingebildet.
Kann ja gar nicht sein, da ja in der islamischen Welt alle gleich sind.
 
Deutsche Flagge verbrannt

https://www.tagesspiegel.de/bilder/aktuell/060918_irak_afp_17x15.jpg
Deutsche Flaggen im Irak verbrannt
Auch nach den ersten öffentlichen Worten des Papstes zu seinen umstrittenen Islam- Äußerungen halten Aufruhr und Empörung in der moslemischen Welt an. In der irakischen Stadt Basra verbrannten Demonstranten deutsche Fahnen und ein Abbild des Papstes.
https://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/papst-rede-proteste/74392.asp



Wenn man manchen hier glauben schenkt: ja... :yawn:
von dir hab ich auch schon lange keinen vernünftigen post [natürlich als user] mehr gelesen.
 

Mist - bild musste ja unbedingt "Wir Sind Papst" auf die Titelseite drucken... jetzt haben wir den Salat... :ugly:

von dir hab ich auch schon lange keinen vernünftigen post [natürlich als user] mehr gelesen.

Dieses Kompliment darf ich direkt zurück geben :mrgreen:

In deinem Schüren von Vorurteilen und verallgemeinerungen nimmst du dir nicht viele gegenüber Islamisten... genauso polemisch, genauso unversöhnlich und genauso argessiv. Nur gut, dass du nichts verbrennst - obwohl - die Idee scheint dir ja auch schon gekommen zu sein.