Parteien Oswald Metzger wechselt zur CDU

Helmschrott

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4 September 2007
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BIBERACH/BERLIN taz/ap
Nach langem hin und her trat Oswald Metzger im November 2007 bei den Grünen aus. Dann begann eine Schnuppertour durch FDP und CDU. Obwohl man den Finanzexperten und grünen Sparkommissar eher bei der FDP verortet hätte, zieht es ihn nun zur CDU. Das jedenfalls gab der grüne Dissident am Dienstagmorgen in Biberach bekannt.

Der Ex-Grüne erklärte, er sehe die CDU als parteipolitische Plattform, bei denen seine marktwirtschaftlichen Überzeugungen einen größeren Raum einnähmen als bei den Grünen. Metzger 21 Jahre Mitglied der Grünen gewesen und seinen Austritt unter anderem mit den Beschlüssen des Bundesparteitags in Nürnberg zur Sozialpolitik begründet.
Die Meldung im Orginal

Ich frage mich wie man 21 Jahre Mitglied bei den Grünen sein kann und jetzt auf einmal zur Gegenseite wechselt, die ja eigentlich kaum Gemeinsamkeiten hat. (Zumindest in der Bundespolitik)

[edit by darkkurt : Ich hab den Namen im Titel mal korrigiert]
 
1. er heißt Oswald
2. er war schon immer der 'Ökonom' bei den Grünen... also eher ein 'Realo'
3. finde ich gut, dass er der Politik erhalten bleibt
4. wenn die Grünen ihn nicht mehr wollten... tja
 
1. er heißt Oswald
2. er war schon immer der 'Ökonom' bei den Grünen... also eher ein 'Realo'
3. finde ich gut, dass er der Politik erhalten bleibt
4. wenn die Grünen ihn nicht mehr wollten... tja

naja, immerhin besser als zur linkspartei zu wechseln. aber die haben ja auch bereits ihren finanzexperten :roll:
 
Ich frage mich wie man 21 Jahre Mitglied bei den Grünen sein kann und jetzt auf einmal zur Gegenseite wechselt, die ja eigentlich kaum Gemeinsamkeiten hat. (Zumindest in der Bundespolitik)

Stimmt schon, aber man muss sich auch mal anschaun, wie sich die Grünen im Laufe der Jahre gewandelt haben. Ob nun zum Positiven oder Negativen will ich mal dahin gestellt lassen. ;)
 
Stimmt schon, aber man muss sich auch mal anschaun, wie sich die Grünen im Laufe der Jahre gewandelt haben. Ob nun zum Positiven oder Negativen will ich mal dahin gestellt lassen. ;)
Die Partei hat sich ihren Wählern angepasst.

Wer vor seinem dreißigsten Lebensjahr niemals Sozialist war,
hat kein Herz.
Wer nach seinem dreißigsten Lebensjahr noch Sozialist ist,
hat keinen Verstand.

Benedetto Croce
 
Moment, die Grünen haben sich ihren Wählern angepasst, was CDU und SPD derzeit machen, ist um die Mitte nach neuen Wählern buhlen. Was dabei mit den Stammwählern passiert kann man ganz gut bei der SPD derzeit erkennen.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/e6/SPD_Mitgliederentwicklung.svg

mir kommt es bloß so vor, dass die großen volksparteien ihre fahnen immer mehr in die richtung hängen, aus der der wind kommt. und ich denke, dass geht vielen ähnlich.
 
zählen für dich FDP und Grüne auch zu den großen Volksparteien?
Gerade die FDP hat in den letzten Jahren wohl bewiesen, dass sie zu ihren Wahlversprechen hält und sogar aufs Mitregieren verzichtet. Davon könnte sich die SPD in Hessen ein gutes Stück abschneiden.

Zudem sprechen Grüne und FDP Themen an, die in den alltäglichen Nachrichten eher seltener Auftreten.
 
zählen für dich FDP und Grüne auch zu den großen Volksparteien?
Gerade die FDP hat in den letzten Jahren wohl bewiesen, dass sie zu ihren Wahlversprechen hält und sogar aufs Mitregieren verzichtet. Davon könnte sich die SPD in Hessen ein gutes Stück abschneiden.

Zudem sprechen Grüne und FDP Themen an, die in den alltäglichen Nachrichten eher seltener Auftreten.

ich habe mit absicht "die großen volksparteien" geschrieben ;)

*polemik on*wenns nach den grünen ginge, würde der liter benzin 5 euro kosten und wir würden alle auf dem fahrrad zur arbeit fahren. und ich kenne auch keinen, der sich mit begeisterung in die schlange am flaschenautomaten einreiht. :LOL:*polemik off*

die FDP hingegen, wird mir immer sympatischer :mrgreen:
 
*polemik on*wenns nach den grünen ginge, würde der liter benzin 5 euro kosten und wir würden alle auf dem fahrrad zur arbeit fahren.
Dazu braucht man gar nicht erst die Grünen, das wird auch so früher oder später passieren, warum sich also nicht rechtzeitig genug darauf einstellen, was unvermeidlich ist, und bereits jetzt alternativen suchen?
Die Flaschenautomaten sind keine Erfindung der Grünen. Selbige haben auch nicht das Dosenpfandchaos zu verantworten, sondern der Einzelhandel, der erst daraus ein Problem machte.