Mit dem Rauchen aufhören

Ich habe selbst aufgehört und kann sagen, dass dieses starke Verlangen wellenartig kommt und genauso wieder geht.
Mir hat geholfen, mir klarzumachen, dass so ein Schub oft nur ein paar Minuten anhält. In dem Moment bin ich bewusst aufgestanden, habe mir ein Glas Wasser geholt oder bin kurz raus an die frische Luft. Die Hände waren dann automatisch beschäftigt und der Kopf hatte etwas anderes zu tun. Jeder überstandene Moment macht es beim nächsten Mal ein kleines Stück leichter.
 
Liebe Leute,

ich möchte euch ermutigen, dranzubleiben. Ja, der Anfang ist hart .. aber wirklich nur der Anfang.
Ich habe selbst 30 Jahre geraucht und es geschafft. Heute bin ich seit 9 Jahren rauchfrei.

Mir hat damals geholfen, mir die für mich wichtigen Nachteile klarzumachen, sie aufzuschreiben oder zu visualisieren. Ich hatte eine App, die mir zeigte, wie viel Geld ich spare und wie viele Zigaretten ich nicht geraucht habe. Ich bin ein Zahlenmensch, das hat gewirkt. Zusätzlich gab es nach bestimmten Zeiträumen Informationen darüber, wie sich der Körper statistisch erholt. Auch das war motivierend.

Aber das Wichtigste war etwas anderes: der Wille.
Ich wollte nicht mehr nach Rauch stinken wie ein Berserker.
Ich wollte nicht bei −10 Grad oder mit Grippe und Fieber auf den Balkon rennen, nur um mir einen Nikotinschub zu holen.

Wenn man es einmal hinter sich gelassen hat, wirkt das Rauchen im Rückblick fast lächerlich. Es ging mir jeden Tag ein bisschen besser. Klar, ab und zu kommt noch ein Gedanke ..aber der verschwindet schnell wieder.

LG