damals mußte man aber auch kein handy, teueres auto, teure kleidung und anderen luxus zahlen. es geht mir hier ums gesamtbild. insgesamt gibt man mehr aus. letztenendes ist der milchpreis wieder nur ein beispiel dafür, das alles teuer wird. niemand behauptet, daß sich die bauern damit ne goldene nase verdienen. ich kauf keine milch und keine butter, von daher stört mich das ansich nicht, aber wie soll das denn weitergehen? irgendwann wird brot teuerer, dann wasser und am ende bleibt nix mehr übrig.Vor 30 Jahren musste ein Haushalt fast 35% seines Einkommens nur für Lebensmittel ausgeben.
Heute gibt ein Haushalt noch knapp 12% seines Einkommens für Lebensmittel aus.
12% des gehalts? das mag vielleicht bei dir stimmen, wobei das bei mir mindestens 20% sind, weil ich ja das essen in der mensa mitzählen muß. was ist mit leuten, die nur 500 euro stütze kriegen? du willst mir doch nicht erzählen, daß die nur für 50 euro im monat essen? ich mußte das mal machen und da war außer brot, margarine und wasser nix aufm tisch.
wenn die löhne mit dem allgemeinen preisniveau steigen würden hätte niemand was dagegen. aber heutzutage wird verlangt, daß man immer länger fürs gleiche oder weniger geld arbeiten muß (ok würde ich auch machen nur um meinen job zu behalten), da ist es einfach eine unglaubliche frechheit, daß sich irgendwelche multies die taschen vollschaufeln, während alle anderen knausern müssen.
was die milch angeht, wieso nicht erst den heimischen markt versorgen anstatt teuer zu exportieren? die chinesen kriegen doch wohl genug geld von uns, wieso müssen wir da noch milch hinliefern? ist das land nicht groß genug um endlich mal selbstständig zu werden?
