Da gibt es keinen Zusammenhang, aber kannst ja mal versuchen einen nachzuweisen.
Grundsätzlich ist der Islam eine Religion und kein Land, also muss man wenn man etwas gegen den Islam hat nicht unbedingt was gegen Ausländer haben, auch wenn einige Ausländer zufälligerweise dem Islam anhängen, so richtet sich dann die Kritik nicht gegen die Person(!) an sich.

Nur weil Du das differenzierst tun das viele andere noch lange nicht. Die sehen dunkelhaarige Südländer und Frauen mit Kopftuch. Meinst Du der Standard-Neonazi unterscheidet zwischen Moslem und Türke? Meinst Du den interessiert, ob der Türke vielleicht doch ein Perser oder sogar ein Christ ist? Tut er üblicherweise nicht und damit ist der ausländerfeindliche Zusammenhang schon hergestellt ... ich kenne selbst genug Leute, die da nicht differenzieren und die sind noch nicht mal aus der rechten Ecke...

Man kanns natürlich auch einfach Fremdenfeindlichkeit nennen, dann gibts keine Wortklauberei mehr ;)

Der Begriff "Islamophobie" bedeutet übrigens nicht einfach nur übersetzt "Angst vor dem Islam", les mal den Wikipedia-Artikel dazu durch. Ich finde es nämlich durchaus problematisch, dabei von jedermanns "gutem Recht" zu sprechen ...
 
Der Begriff "Islamophobie" bedeutet übrigens nicht einfach nur übersetzt "Angst vor dem Islam", les mal den Wikipedia-Artikel dazu durch. Ich finde es nämlich durchaus problematisch, dabei von jedermanns "gutem Recht" zu sprechen ...
Der Begriff "Islamophobie" ist viel zu schwammig und wird für alles was gegen islamische Theorien spricht angewendet. Die Rechten sind Trittbrettfahrer und benutzen das für ihre Zwecke - es passt eben zufällig zu ihrer latenten Ausländerfeindlichkeit. Davon lasse ich mich aber nicht täuschen.

Meinst Du der Standard-Neonazi unterscheidet zwischen Moslem und Türke? Meinst Du den interessiert, ob der Türke vielleicht doch ein Perser oder sogar ein Christ ist? Tut er üblicherweise nicht und damit ist der ausländerfeindliche Zusammenhang schon hergestellt ...
Nein, damit ist einem Zusammenhang widersprochen.
Die meisten Türken sind übrigens Rechts, also lass die Rechten doch ihre Konflikte selbst austragen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Ideologie#Politische_Ideologien_nach_Kategorien
 
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Der Begriff "Islamophobie" ist viel zu schwammig und wird für alles was gegen islamische Theorien spricht angewendet. Die Rechten sind Trittbrettfahrer und benutzen das für ihre Zwecke - es passt eben zufällig zu ihrer latenten Ausländerfeindlichkeit. Davon lasse ich mich aber nicht täuschen.

Der Begriff wird in der Tat nicht eindeutig genutzt, ist aber letztlich nach jeder gängigen Definition fremdenfeindlich und hat nichts mit einer kritischen Einstellung zum Islam zu tun, die im Übrigen wichtig ist, aber eben konstruktiv sein muss und auch nicht so sehr von anderen Religionen isoliert gesehen werden darf. Ich wüsste jetzt nicht, dass die "Rechten" den Begriff überhaupt nutzen - die sind schlicht islamophob und darüberhinaus noch aus primitiveren Gründen fremdenfeindlich.

Ohnehin müsstest Du, wenn Du schon das Wort Islamophobie frei von seiner neologistischen Bedeutung betrachten willst, erkannt haben, dass eine Phobie an sich eine krankhafte und damit nicht rationale Angst ist (ok. ist auch schon wieder neologistisch, aber doch schon länger in dem Sinn genutzt ...). Weshalb sollten wir diese unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit schützen?

Nein, damit ist einem Zusammenhang widersprochen.
Die meisten Türken sind übrigens Rechts, also lass die Rechten doch ihre Konflikte selbst austragen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Ideologie#Politische_Ideologien_nach_Kategorien

Dass es sehr viele Türken gibt, die stark nationalistisch und rassistisch und damit "rechts" eingestellt sind, ist eine Tatsache, der ich nie wiedersprechen würde - weshalb sagst Du mir das aber an dieser Stelle der Diskussion? Weil es bedeutet, dass es doch mehr rechts eingestellte Jugendliche in Deutschland gibt und das damit der Aussage des TO's widerspricht? Du glaubst doch nicht etwa, dass jemand, der "rechte" Strömungen in der Bevölkerung mit Sorge wahrnimmt, automatisch glaubt, dass ein Türke von Natur aus ein Verfechter von Religionsfreiheit und Menschenwürde ist ... Hilfe ... nein ... wir reden von Menschen und auch das "Positivreden" von Ethnien wäre übrigens rassistisch (und auch ziemlich blödsinnig) ...

Dass die meisten Türken aber nicht islamophob sind, der Aussage stimmst Du doch zu ja? ;)

Jemanden mit Fremdenangst will ich sowieso noch lange nicht in die rechte Ecke gestellt sehen und deshalb würde ich diesen Konflikt auch ungern den Rechten überlassen ...
 
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Dass die meisten Türken aber nicht islamophob sind, der Aussage stimmst Du doch zu ja? ;)
Kommt schon vor, ist aber nicht die Regel.

Ohnehin müsstest Du, wenn Du schon das Wort Islamophobie frei von seiner neologistischen Bedeutung betrachten willst, erkannt haben, dass eine Phobie an sich eine krankhafte und damit nicht rationale Angst ist (ok. ist auch schon wieder neologistisch, aber doch schon länger in dem Sinn genutzt ...). Weshalb sollten wir diese unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit schützen?
Ist Religion also doch nur eine (Massen-)Neurose?!
 
Vielleicht nicht zwingend - in ihren fundamentalistischen Formen sicher und dann eben gefährlich ... wobei "links" und "rechts" ja auch schon religiöse Züge annehmen kann :pray:
Ideologie und Religion sind sich ziemlich ähnlich, kann man verwechseln. 8)

Man kanns natürlich auch einfach Fremdenfeindlichkeit nennen, dann gibts keine Wortklauberei mehr ;)
Der Begriff ist einfach zu vielschichtig als dass man ihn nur auf die Einzelperson(en) des Fremden oder des Ausländers reduzieren kann, so müsste es nicht "Islamophobie", sondern "Moslemphobie" heissen. Ich denke hier liegt der Knackpunkt.

Aber mach Dir nichts draus:
"Der Leiter des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung Siegfried Jäger stellte in Die Zeit zudem später fest, dass die Tötung der kopftuchtragenden Ägypterin nicht ein „islamophober Einzelfall, als der er (...) dargestellt wird“, war, sondern sich in eine „Kette fremdenfeindlicher Taten“ eingereiht habe."
https://de.wikipedia.org/wiki/Islamophobie#cite_note-12

Nichtmal er kann das unterscheiden - offenbar.

Und wenn man sagt: "Sie äußert sich durch generelle ablehnende Einstellungen gegenüber muslimischen Personen und allen Glaubensrichtungen, Symbolen und religiösen Praktiken des Islams.", dann fällt das mit Sicherheit unter die Religionsfreiheit.

Dass es sehr viele Türken gibt, die stark nationalistisch und rassistisch und damit "rechts" eingestellt sind, ist eine Tatsache, der ich nie wiedersprechen würde - weshalb sagst Du mir das aber an dieser Stelle der Diskussion?
Es gibt auch eine latenten Widerspruch: Warum verließen die Eltern die Türkei, wenn sie doch so toll ist?! Und gingen nach Deutschland, das nicht so toll ist?!
Das äußert sich dann in "Deutschenhass" oder "Teutonophobie" - whatever.
Viele rechtsextreme Straftaten sind hier anzusiedeln.
 
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Es gibt auch eine latenten Widerspruch: Warum verließen die Eltern die Türkei, wenn sie doch so toll ist?! Und gingen nach Deutschland, das nicht so toll ist?! Das äußert sich dann in "Deutschenhass" oder "Teutonophobie" - whatever.
Du meinst also, weil die Eltern (mittlerweile wohl ehern die Großeltern) die Türkei verließen und nach Deutschland gingen, hasst ein großer (?) Teil Deutschland!?
Viele rechtsextreme Straftaten sind hier anzusiedeln.
Aha. Wieviel denn?
 
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DocTrax schrieb:
Es gibt auch eine latenten Widerspruch: Warum verließen die Eltern die Türkei, wenn sie doch so toll ist?! Und gingen nach Deutschland, das nicht so toll ist?!
Das äußert sich dann in "Deutschenhass" oder "Teutonophobie" - whatever.

Darf ich fragen aus welcher Ausgabe der Bild-Zeitung du deine Informationen beziehst? :roll: Oder erzähl uns doch mal in welcher einschlägigen Kneipe du erfahren hast, dass türkische Mitbürger der Meinung sind, die schöne Türkei verlassen zu haben um hier im grauenhaften Deutschland zu leben?!

Es ist einfach nur unglaublich welche Vorurteile gegen türkische Mitbürger herrschen. Und Spinner (sorry, ich streiche das wieder!) Menschen wie du gießen noch Öl ins Feuer - woran mich das erinnert?

Ich wette, dass du in deinem 3.300 Seelendorf mit keinem Ausländer befreundet bist. Versuch es doch mal, dann merkst du sicherlich, dass die meisten gar nicht so übel sind. ;)
 
Und Spinner (sorry, ich streiche das wieder!) Menschen wie du gießen noch Öl ins Feuer - woran mich das erinnert?
Welches Feuer? :roll:
Da müsste jetzt viel streichen, wenn ich noch was dazu schreiben wollte.

Du meinst also, weil die Eltern (mittlerweile wohl ehern die Großeltern) die Türkei verließen und nach Deutschland gingen, hasst ein großer (?) Teil Deutschland!?
Nein!

Aha. Wieviel denn?
Würde mich auch mal interessieren.
 
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innere Schere ?

Mir bereiten Denkverbote und ideologische Scheuklappen Sorgen. Zu ihnen neigen m.E. eher die Linken, obwohl sie ja meist intelligenter sind. Frei nach dem Motto 'Was nicht sein kann, das nicht sein darf' ...
 
Kann man sich drüber streiten. Deshalb nennt man es auch Meinungen.

Was soll man sich denn da großartig drüber streiten? Die Aussage ist einfach falsch und das würden hier auch einige erkennen wenn viele nicht so verblendet wären? Unabhängig von der politischen Richtung ist intelligenz vorhanden.

Das die Leute trotzdem nicht den vollen Durchblick haben und zwar auf beiden Seiten ist ein anderes Thema.
 
Achso. Aber das sind natürlich unumstößliche Fakten. Jemand mit anderen Erfahrungen würde jetzt laut "Falsch!" schreien.

Naja vielleicht zu arg in eine Schublade gestoßen aber so grundsätzlich durchaus richtig. Jetzt wird es vielleicht arg philosophisch aber gibt es überhaupt jemanden der den vollen Durchblick hat? Wir sind alle in der einen oder anderen Art und Weise verblendet.
 
Jetzt wird es vielleicht arg philosophisch aber gibt es überhaupt jemanden der den vollen Durchblick hat? Wir sind alle in der einen oder anderen Art und Weise verblendet.

Ich fände es anmaßend zu behaupten, dass wir jetzt plötzlich am Anfang des Informationszeitalters die Welt vollends verstehen, wo wir doch die letzten zehntausend Jahre in grundlegenden Dingen so dermaßen daneben lagen.
Viele Antworten sind noch offen und viele Fragen noch gar nicht gestellt.
Soviel zu meinen persönlichen philosophischen Gedanken. ;)

Fakt ist: Eine Meinung ist nicht falsch. Sie kann dabei durchaus von den objektiven Fakten abweichen. Darauf wollte ich eigentlich hinaus.